Termine

02.02.2019 – Rot-Weiss #455 erscheint
04.02 - 09.02 – Winterferien
13.03.2019 – Redaktionsschluß Rot-Weiss #456
26.03.2019 – Abteilungsversammlung, 19 Uhr Vereinsheim

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Damen 1 - Rückrundenstart gegen BG 2000

Nach dem Krimi gegen Tusli Anfang Dezember (Sieg in der Verlängerung), gab es erstmal 5 Wochen Spielpause. Durch zwei Rückzüge ist der Spielplan sehr zerstückelt. Daher kam es zu dieser langen Pause und somit mussten wir einiges tun um nicht in Trägheit zu verfallen während der Weihnachtszeit. Taten wir… Gutes Training bis Weihnachten und zwischen den Jahren halfen uns die Ente(n) und Gänse zu verdauen. BG2000 lud zum Klassiker und „Double Header“ ein: BG 2000-VfB Hermsdorf x 2 (Unsere 2. Mannschaft spielte im Anschluss ebenfalls vs. BG). Die Spiele gegen BG 2000 sind immer etwas Besonderes: Enge Spiele, sehr viele Zuschauer, alle Spieler kennen sich ziemlich gut. Auch dieses Spiel war wieder ein Highlight. In der Hinrunde konnte sich BG 2000 nach einer hart umkämpften Partie mit 9Pkt durchsetzen. Wir traten an um das Ergebnis aus dem Hinspiel zu korrigieren.
Das Spiel begann für beide Teams wie erwartet: Schnell, körperlich, Zonenverteidigung auf beiden Seiten. Von Nervosität keine Spur, beide Teams nutzten sofort Ihre Chancen und spielten Ihr Spiel. Das Spiel war nach der ersten Halbzeit komplett offen – Der VfB lag zwar mit 4 Punkten vorne, aber alle wussten dass dies nix bedeutet. Im Gegensatz zum Hinspiel, trafen wir dieses Mal auch von draußen hochprozentig (7x 3er) und konnten unsere Innenspieler das eine oder andere mal gut in Szene setzen. Generell machten die Innenspieler in der ersten HZ einen unglaublichen defensiven Job und erkämpften sich mit Härte und Wille gefühlt jeden Rebound. Das gesamte Team honorierte die harte Arbeit mit guten offensiven Abschlüsse und der HZ Führung. In der zweiten HZ war das Spiel weiter hart umkämpft. Wir hatten eine kurze Schwächephase beim def. Rebound. BG „crashte“ erbarmungslos das Brett und belohnten sich mit 2te,3te oder sogar manchmal 4te Wurfchancen. Irgendwann war der Ball dann auch drin. Dies war deshalb auch so frustrierend weil wir es 2-3-mal schafften einen kleinen Run hinzulegen, lagen teilweise mit 9/10 Pkt. vorne. Wir schafften es aber nie den Sack zuzumachen. Denn BG kam immer wieder zurück, konnten sogar am Ende des 3.Viertels die Führung übernehmen. So blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Es war ein 50/50 Spiel, in dem nur Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Kein Team dominierte deutlich, auf beiden Seiten wurden Fehler gemacht, aber auch sehenswerter Basketball gespielt. Wir hatten zum Schluss die besseren Nerven und konnten letztendlich das Spiel mit 54:58 gewinnen und den 3. Tabellenplatz erobern. Wir sind zwar mit BG 2000 Punktgleich, haben aber den direkten Vergleich verloren. Besonders hervorzuheben war dieses Mal der Zusammenhalt und Support innerhalb des Teams. Jeder legte seinen Ego beiseite und tat alles um dieses wichtige Spiel zu gewinnen. Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an unsere treuen Zuschauer und den 2. Damen! Sie gaben alles und machten aus einem Basketballspiel ein echtes Highlight an dem man sich gerne erinnert! In zwei Wochen reisen wir zu den Berlin Baskets. Das Hinspiel wurde zwar deutlich gewonnen, die Baskets konnten jedoch am WE das starke Team von Alba schlagen. Somit sind wir gewarnt und werden hochkonzentriert diese Aufgabe angehen.

Neujahrsempfang 2019

Zum traditionellen Neujahrsempfang unseres Vereins wurde am Sonntag, dem 13.01.2019, eingeladen. Unser Präsident, Werner Sauerwein, begrüßte herzlich, verbunden mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2019:
Bezirksbürgermeister und Leiter der Abt. Finanzen, Personal, Stadtentwicklung und Umwelt, Frank Balzer, den stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat, Leiter der Abt. Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales, Uwe Brockhausen, das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Vorstandsvorsitzenden der Initiative Reinickendorf, Jürn-Jakob Schultze-Berndt, den Vorsitzenden des Sportausschusses der Bezirksverordnetenversammlung und den Bezirksverordneten, Detlef Trappe, die stellvertretende Vorsitzende des Sportausschusses der BVV, Jutta Küster, den Präsidenten des Bezirkssportbundes Reinickendorf, Stefan Kolbe, den Vorsitzenden der Jungen Union Reinickendorf, Marvin Schulz und den Präsidenten des VfL Tegel, Friedhelm Dresp, alle Ehrenmitglieder, stellvertretend hier: Irmgard Hemm als ältestes Ehrenmitglied mit fast 60jähriger Mitgliedschaft und einem Alter von fast 100 Jahren und Lothar Herz, dessen 80jährige Mitgliedschaft wir im September feierlich begehen konnten. Weiterhin begrüßte er alle Inserenten und Sponsoren, alle Fachwarte, und natürlich alle Mitglieder des Präsidiums, des erweiterten Präsidiums und Mitarbeiter der Geschäftsstelle.
Rückblickend auf das Jahr 2018 berichtete Werner über eine Vielzahl von Jahreshauptversammlungen mit Neuwahlen. Viele Vorstände wurden wiedergewählt, aber es gab auch eine Reihe neuer Gesichter. Die im Juni 2018 stattgefundene Delegiertenversammlung war mit ca. 80 Delegierten aus allen Abteilungen eine gelungene Veranstaltung. Bei den Wahlen wurden alle Funktionsträger nahezu einstimmig bestätigt.
Der VfB Hermsdorf war auch in vielen Bereichen sportlich erfolgreich. Über 100 Mannschaften, viele Einzelsportlerinnen und -sportler nahmen an Wettbewerben teil. Bei Berliner Meisterschaften, überregionalen Wettbewerben und auch bei Deutschen Meisterschaften, konnten hervorragende Platzierungen erreicht werden. Über 70 Sportlerinnen und Sportler wurden im Rahmen einer gesonderten Ehrenveranstaltung im November für ihre hervorragenden Leistungen geehrt. Auch wieder zahlreiche Veranstaltungen und Turniere konnte der Verein im vergangenen Jahr erfolgreich durchführen. Werner schaut zuversichtlich auf das Jahr 2019 und auf eine Wiederholung dieser Veranstaltungen, um den dauerhaften Sportbetrieb fortsetzen zu können.
Mit 3.600 Mitgliedern gab es einen leichten Anstieg zum Vorjahr. Anschließend dankte Werner allen, die den VfB Hermsdorf unterstützen, allen Ehrenamtlichen und Mitarbeitern.
Unser Bezirksbürgermeister Frank Balzer lobte den Verein für seine gut funktionierende Zusammenarbeit mit dem Sportamt Reinickendorf. Des Weiteren sprach er über zukünftige Pläne im Jahr 2019. Abschließend wünschte er unserem Verein auch in 2019 weitere sportliche Erfolge und den Elan, welchen wir in 2018 hatten. Anschließend nutzten die Gäste in heiterer Atmosphäre die Gelegenheit, sich untereinander über Sport-, Vereins- und auch persönliche Themen auszutauschen.
Den ausführlichen Bericht könnt ihr in der nächsten ROT-WEISS (455) lesen.

Coach Christoph ist zufrieden mit dem 1. Auftritt der wu12 in der Oberliga

Am Freitagabend traten unsere jüngsten Mädchen erstmals in der Oberliga an und trafen zum Auftakt gleich auf den Branchenprimus ALBA Berlin. Nach der sehr erfolgreichen Hinrunde in der Landesliga wurde die Mannschaft für die Rückrunde in die Oberliga hoch gemeldet. Sicherlich wird es nunmehr die ein oder andere Niederlage gegen schneller spielende und körperlich überlegenere Mannschaften geben, aber für die Entwicklung der jungen Damen ist das sicherlich die richtige Entscheidung.
Zum Spiel: ALBA sichtet bekanntlich aus diversen Schulen Spielerinnen, insbesondere gute und große Spielerinnen und so haben sich unsere Mädels in der ersten Halbzeit schon ganz schön umgeschaut. Nach der Halbzeit hat die Mannschaft aber angefangen, dagegen zu halten, richtige Entscheidungen zu treffen und immer wieder den Gegner vor Probleme zu stellen. Christoph war mit dem Auftritt an diesem Abend vollauf zufrieden und blickt optimistisch auf die kommenden Spiele gegen Zehlendorf und Südwest. Mit dieser Leistung werden die Ergebnisse gegen andere Gegner nicht so deutlich ausfallen wie am Ende gegen ALBA und es besteht eine große Zuversicht, auch den einen oder anderen Erfolg in der Rückrunde feiern zu können.
Die Redaktion und sicherlich auch alle Mitglieder und Freunde der Basketballabteilung drücken die Daumen.

Der Spielbetrieb 2019 hat begonnen

Am letzten Montag nahmen unsere Jugendmannschaften den Trainingsbetrieb wieder auf und die ersten Spiele im Kalenderjahr sind auch schon absolviert. Den Anfang machte unsere wu14, die am Donnerstagabend in der Schillerstraße gegen die favorisierten City Basket antreten mussten. Der zahlreiche Anhang im Gästefanblock bejubelte gleich zu Beginn die ersten Punkte durch Magdalena im Jahr 2019. Bis zur Mitte des dritten Viertels waren unsere Mädchen auf Augenhöhe mit dem besseren Gegner, spielten eine gute Defense und lagen zwischenzeitlich nur mit -6 zurück. Was hätte passieren können, wenn die Freiwürfe gesessen hätten? Die Quote war leider unterirdisch (3 von 22) und als die Gastgeberinnen im 3. Quarter mehrfach hintereinander, bedingt durch unnötige Ballverluste unserer Mannschaft, zu einfachen Punkten kamen, war der Widerstand leider gebrochen. Aber am kommenden Freitagabend um 18.30 Uhr hat die Mannschaft gleich im Rückspiel die Chance zur Revanche.
Samstag in der Reginhardstraße gewann unsere mu12 mit +18 gegen Neukölln 1 und liegt weiterhin ungeschlagen mit neun Siegen auf Platz 1 in der Landesliga. Zusammen mit unserer 2. Damen, die heute Abend bei BG 2000 im Zauritzsweg antreten muss, sind das die beiden einzig ungeschlagenen Mannschaften in dieser Saison. Die Redaktion und sicherlich auch alle Mitglieder und Freunde der Basketballabteilung drücken die Daumen, dass diese Serie noch länger anhält. Unsere mu11 durfte zum Beginn des Kalenderjahres in den Barnim nach Bernau "reisen" und kam dort zu einem am Ende deutlichen 68:45. HC Moritz emfand den Sieg auf Grund der Leistung der Mannschaft als zu hoch und hat mit den Jungs noch viel Arbeit vor sich, um am Ende gegen Mannschaften wie Alba, TusLi oder BGZ bestehen zu können.
Die mu14 spielt heute um 16 Uhr in der Reginhard erstmals nach der Teilung der Oberliga gegen TusLi1 und hofft auf einen guten Start und einen Sieg, um am Ende bei den Berliner Meisterschaften starten zu können. Also, kommt in die Halle, verwandelt die Halle in einen Hexenkessel und unterstüzt die Mannschaft.

Donnerstags Jazz-Session in der Wittenauer Jazz-Scheune (Schupke)

Wir wollen die ersten und hoffentlich noch ruhigen Tage des neuen Jahres nutzen, um an dieser Stelle auf das kulturelle Engagement eines ganz anderen neuen Vereins hier im Berliner Norden hinzuweisen.
Die Jazzfreunde Reinickendorf haben es sich zur Aufgabe gemacht, die seit etwa 2011 in der Wittenauer Jazz-Scheune (Schupke) immer Donnerstags stattfindende Jazz-Jam-Session zu fördern und zu bewahren. Hier spielen Jazz-Musiker aus aller Welt. Gestandene Profis und herausragender Nachwuchs vor sachkundigem Publikum — bei freiem Eintritt!
Ein echtes Stück Nordberliner Musikkultur, schaut doch mal vorbei!

Weitere Bilder findet Ihr bei den Jazzfreunden Reinickendorf und auf Facebook.

Der VfB war mit drei Spielern beim 5-Regionen-Turnier vertreten

Anfangs möchte die Redaktion der Homepage allen Mitgliedern und Lesern unserer Seite ein schönes und gesundes neues Jahr wünschen und wir hoffen, zusammen mit eurer Unterstützung, auch in diesem Jahr die Homepage aktuell und interessant für euch gestalten zu können.
Magdalena, Leo und Tobias aus dem Jahrgang 2005 weilten kurz vor dem Jahreswechsel im Rahmen einer Kadermaßnahme in Luxemburg. Auf der verlinkten Seite des »BBV könnt ihr die aktuellen Berichte nachlesen.

Frohe Weihnachten

Der gesamte Vorstand um den 1. Vorsitzenden Holger wünscht allen jüngeren und älteren Mitgliedern, allen Trainern, Eltern und Freunden der Basketballabteilung ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest 2018. Ausdrücklick möchte sich der gesamte Vorstand für die sehr gute Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Funktionsträgern bedanken, aber auch bei den vielen engagierten Eltern aus den Jugendmannschaften die mit ihren "unsichtbaren" Leistungen im Hintergrund so fleißig helfen und uns unterstüzen.
Für 2019 freut sich das Team schon auf die vielen neuen Herausforderungen und wünscht allen für das kommende Jahr Gesundheit und natürlich maximale sportliche Erfolge. Geniesst die freie Zeit mit euren Lieben, feiert ein schönes und ruhiges Weihnachtsfest und lasst es Sylvester ordentlich krachen, bis 2019!!!
Und hier noch ein paar Impressionen von unseren Weihnachtsfeiern...
       

Leonie Kreyenfeld debütiert in der Nationalmannschaft

Unsere wU16 Spielerin Leonie durfte am letzten Wochenende erstmals beim internationalen Turnier in Bourges/FRA das Trikot des Deutschen Basketball Bundes überstreifen.
Coach Christoph, alle Trainer aus dem weiblichen und männlichen Bereich sowie der Vorstand des VfB haben sich sehr über die Nominierung und die Einsatzzeit für Leonie gefreut. Auf den verlinkten Seiten des »DBB könnt ihr die aktuellen Berichte nachlesen.

2. Damen gehen ungeschlagen ins Jahr 2019

Mit zwei Siegen in den Spielen 6 und 7 schließen die 2. Damen die Hinrunde mit makelloser Weste ab. Auch das erste Spiel der Rückrunde gewannen die Hermsdorferinnen - wenn auch etwas zäh. Aber dazu später mehr. In Spiel 6 trafen die Damen 2 auf den bis dato zweitplatzierten SSV Lichtenrade. In der Vergangenheit setzte es da auch schon mal eine empfindliche Niederlage – dementsprechend vorgewarnt gingen wir ins Spiel. Wieder trafen wir auf eine Zonenverteidigung. Wieder war das erste Mittel dagegen der Fastbreak. Der Ball wurde schnell gepusht und die noch ungeordnete Defense attackiert. Das erste Viertel ging klar an uns. Im zweiten Viertel steigerten wir den offensiven Output weiter, ließen aber auch sehr viele gegnerische Punkte zu. Unser Run & Gun Spiel ging anscheinend zu Lasten einer intensiven Verteidigung. Dennoch stand zur Halbzeit ein 13-Punkte Vorsprung auf der Haben-Seite. Dass sich das Team darauf nicht ausruhen wollte, zeigte ein fulminantes drittes Viertel, das wir 29:8 gewannen. Lena, Zora und insbesondere Therese führten ihre gute Arbeit aus den ersten beiden Vierteln fort und waren offensiv "on fire“! Entweder attackierten sie munter oder trafen selbstbewusst ihre Mitteldistanzwürfe. Die zweite Hälfte des dritten Viertels verbrachten wir dann hauptsächlich an der Freiwurflinie, an die die müden Gegner unsere Inside Spieler immer wieder schickten. Im letzten Viertel zollten wir unserem hohen Tempo dann doch noch Tribut. Offensiv lief dann nicht mehr viel zusammen – was aufgrund des 30+ Vorsprungs auch in Ordnung war. Allerdings verloren wir dieses letzte Viertel sogar, weil wir defensiv nicht mehr in der Lage waren, den Gegner in der Mann-Mann-Verteidigung zu kontrollieren. Am Ende gab es einen 76:47 Erfolg (16:7; 21:17; 29:8; 10:15), der offensiv überzeugend war - immerhin war es der höchste Score, den wir bisher hatten. Defensiv hätte ich mir jedoch teilweise mehr Fokus und Intensität gewünscht, daher ist die Freude nicht ganz ungetrübt. Wir müssen lernen, dass die Verteidigung die Basis jeden Erfolges ist. Denn nicht immer fallen Würfe so hochprozentig wie in diesem Spiel.
Therese – 25 (3/5 FW), Lena – 15 (5/6 FW), Zora – 13 (1/2 FW), Anna-Lena – 5 (1/2 FW), Joanna – 5 (3/5 FW), Merle – 5 (3/4 FW), Josi – 4 (0/1 FW), Nina – 4
Spiel 7 war dann ein besonderes Beispiel an Leadership und Teamspirit. Es stand nämlich unter keinem guten Stern: nur mit 7 Spielern angereist, wobei mit Nina und Zora zudem zwei Spielerinnen stark erkältet die Partie bestritten. Dann mussten sie auch noch eine halbe Stunde in der Kälte ausharren, bevor der Gegner die Halle überhaupt aufschloss. Unbeeindruckt starteten wir dennoch in das erste Viertel und attackierten sofort die Zone. Entweder scorten wir direkt oder wurden an die Freiwurflinie geschickt. Defensiv kontrollierten wir den Gegner und ließen ihn erst nach 6 Minuten zu Punkten kommen. Viertel 2 steigerten wir den offensiven Output noch durch vermehrtes Laufen der Fastbreaks. Mit einer deutlichen Führung gingen wir in die Pause. Der Break tat uns allerdings offensichtlich nicht gut. Erste Ermüdungserscheinungen deuteten sich an. Die Offensive kam fast vollständig zum Erliegen. Wir standen völlig still vor der 3-2 Zone des Gegners und schafften es nicht, diese in Bewegung zu bringen. Magere 8 Punkte waren das Ergebnis (6 davon kamen von Zora) – das dritte Viertel verloren wir sogar. Die zweite Luft kam dann im letzten Viertel. Vielleicht war es aber auch der defensiv-müde Gegner, der uns einfach konsequent (insgesamt 12x in Viertel 4) an die Freiwurflinie schickte. So oder so, ein offensiv-dominantes Viertel endete schließlich mit einem deutlichen 34-65 Endergebnis (8:14; 7:19; 13:8; 6:24). Man kann sehr stolz auf dieses Team sein. Nicht nur, dass sich Nina und Zora trotz schneller Rotation durch das Spiel gebissen haben. Therese (38 Minuten) und Lena (40 Minuten!) führten ihr Team quasi ohne Pause durch die Partie. Und Merle räumte in der Zone auf und ackerte sich zum Topscorer. Wirklich ein ordentlicher Abschluss der Hinrunde!
Merle – 16 (4/10 FW), Lena – 15 (1/1 FW), Therese – 12 (2/5 FW), Zora – 10 (4/4 FW), Joanna – 6 (0/2 FW), Nina – 6 (2/6 FW), Anna-Lena
Hinrunde abgeschlossen. Und das mit makelloser Weste. Das ist ausgezeichnet, aber kein Grund für überschäumende Euphorie. Manchmal reichen zwei spielfreie Wochenenden, um einen Rhythmus zu brechen. Back to back gegen BC Lichterfelde starteten wir letztes Wochenende in die Rückrunde. Und das gelang leider nicht sehr überzeugend, auch wenn das Ergebnis deutlich sein mag: 61 – 41 (11:8; 26:9; 9:11; 15:13). Der Gegner hatte im Vergleich zum Hinspiel defensiv von 3-2 auf 2-3 Zone umgestellt. Das sollte aber kein hinreichender Grund sein, dermaßen inaktiv in der Offense zu agieren. Eigentlich haben wir in den letzten Wochen genau daran gearbeitet: Zone attackieren, Gegen-Cuts laufen. Immer in Bewegung bleiben. Im Spiel war davon leider nicht viel zu sehen. Nach einem zähen ersten Viertel kamen wir immerhin doch noch ins Laufen und entdeckten den Fastbreak als Mittel gegen die kompakte Zone. Viele einfache Lay-ups und viele Schultern, die Verantwortung übernehmen wollten, bescherten uns ein zweites Viertel mit sehr gutem offensivem Output. Auch die Halbfeld-Defense verbesserte sich deutlich. Den Schwung nahmen wir dann aber nicht mit in die zweite Halbzeit. Eigentlich sind die dritten Viertel in dieser Saison unsere Stärke gewesen. Nur BC Lichterfelde schaffte es uns in beiden Spielen das dritte Viertel abzunehmen. Zu vereinzelt waren gute Aktionen. Defensiv schlug der Gegner konsequent unsere Presse mit einfachen Abschlüssen. Wir haben uns mit der schlechten Ausführung selbst bestraft. Offensiv wurden wir vermehrt an die Freiwurflinie geschickt, immerhin ein Vorteil der guten Arbeit unterm Korb. Ein richtiger Flow wollte sich aber für den Rest des Spiels nicht mehr einstellen. Ein weiterer Wermutstropfen war Andreas Verletzung am Sprunggelenk, die sie sich bei ihrem Comeback-Spiel im letzten Viertel zuzog. Wir wünschen ihr eine schnelle Genesung und hoffen, dass sie nach der Spielpause wieder einsatzbereit ist! Letztendlich reichte ein dominantes Viertel um dieses Spiel zu gewinnen. Die anderen 3 Viertel waren solide, aber eben auch nicht mehr. Ganz getreu dem Motto: ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss. Irgendwie wirkte das Team nach Spielende dann auch niedergeschlagen. Ich denke jeder wusste, dass wir das besser können. Aber zum Glück haben wir ja auch noch 6 weitere Spiele, um genau das zu beweisen!
Andrea – 16 (6/9 FW), Nina – 10 (2/2 FW), Lena – 8 (4/4 FW), Joanna – 7 (5/6 FW), Therese – 6, Zora – 6, Merle – 4 (2/6 FW), Anna-Lena – 2 (0/2 FW), Josi – 2
Die Redaktion möchte sich bei der Autorin Anne herzlich für die ausführlichen und schön geschriebenen Berichte bedanken!!!

Protokoll der außerordentlichen Abteilungsversammlung

Der Vorstand bedankt sich nochmals für die rege Teilnahme an der außerordentlichen Abteilungsversammlung vom 12.11.2018. Das Protokoll der Versammlung findet ihr »hier.