| wU19 scheitert bei den Berliner Meisterschaften im Halbfinale an Alba Berlin |
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Die Spieler gut vorbereitet und gespannt, ob des großen Spiels vor großer Kulisse. Das Trainerteam fokussiert und guter Dinge, als Underdog hier gut mithalten zu können, gewinnen zu können.
Es kam anders. Aber war alles schlecht? Nein. Alba war besser. Das müssen wir zugeben. Wir zeigten aber gute Ansätze. Der Start zwar etwas nervös, aber bei 4:6 waren wir noch in Schlagdistanz. Dann geht es los: Dreier von Nummer 5 aus unmöglicher Entfernung mit der Sirene der Shotclock. Wir verlegen offensiv mehrfach in absolut aussichtsreicher Position in Korbnähe. Wohlverdiente Pfiffe bleiben aus. Kein gemütlicher Trip an die Freiwurflinie, stattdessen erbitterter Körperkontakt. Alba reboundet besser, verteidigt aggressiver und läuft die Breaks. Geht an die Linie. Scort und scort und scort. Wir verlieren etwas den Anschluss. Auszeit. Defense umgestellt. Wir treten aggressiver auf. Doppeln mit Herzblut, erzwingen fünf Ballverluste von Alba in Folge. Mehrere Minuten großartige Defense meiner Spielerinnen. Aber wir können offensiv daraus kaum Kapital schlagen. Scoren in dieser Schwächephase Albas nur zweimal. Wir zeigen jedoch, dass wir hier noch nicht aufstecken, dass wir auch was können. Wir leben noch. Aber Alba fängt sich wieder, Konate dominiert weiter unter den Körben. Wir können sie nicht stoppen. Am Ende hat sie 23 Punkte erzielt und gefühlt 25 Rebounds gegriffen. Minus 15 zur Halbzeit. Unser Start in die zweiten zwanzig Minuten ist wechselhaft. Wir können einen Run Albas nicht kontern. Das Spiel scheint entschieden. Wir geben jedoch nicht auf und scoren einige Male im 1vs1 vom Flügel. Das Team zeigt, dass es hier bis zum Ende mitzieht. Albas Kadertiefe und insbesondere ihrer körperlichen Übergelegenheit haben wir aber immer weniger entgegenzusetzen. Vieles geht schief: Korbleger werden vergeben, freie Würfe – sonst unsere Stärke – nicht getroffen. Aber die Einstellung stimmt. Wir haben alles versucht. Haben die taktischen Vorgaben umgesetzt. Die beiden Topscorer von Alba, sonst zusammen mit 45 Punkten, kommen heute zusammen auf 23 Punkte. Aufgabe erfüllt. Wir wollten Alba mit verschiedenen defensiven Varianten aus dem Rhythmus bringen. Aufgabe erfüllt. Alba war aus dem Rhythmus. Nur nicht lange genug, denn dafür ist unser Gegner einfach zu stark heute. Punkteverteilung: Cecilia Teelen 13 (2/4; 1x3), Malia Hinz 10 (4/7), Laura Golz 7 (1/2), Hanna Pleyer 7 (1x3), Chrissi Leuenberger 5 (1/2), Isabell Biletzke 1 (1/2), Kathatina Klein 1 (1/2), Therese Pleyer, Sophie Müller |
| VfB Hermsdorf vs. DBV Charlottenburg — 78:22 |
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Einen Pflichtsieg fuhr die U19 in der Heidenheimer gegen DBV Charlottenburg ein. Dabei stand die Integration von zwei neuen Spielern mit im Vordergrund. Nach einem schleppendem Beginn und 2:6 Rückstand, zogen wir die defensiven Schrauben im Verlauf des ersten Viertels etwas fester und kamen so zu mehreren Runs, die uns letztendlich eine 20:9 Führung einbrachten. In der Folge war durchaus zu merken, dass wir in Gedanken nicht vollends beim Spiel waren, vielleicht lieber noch im Bett gelegen hätten (10 Uhr Spielbeginn) oder einfach den Gegner nicht ganz für voll nahmen. Fatal, denn so musste schon das zweite Coaching-Board in dieser Saison dran glauben (Nummer 1 beim denkwürdigen Sieg gegen die Wiesel nach 0:14 Start). Allerdings kann man auch seitens des Herstellers etwas mehr Qualität erwarten. Ein moderater Sturzflug des Boards aus einen Meter Höhe müsste es eigentlich verkraften. Auslöser war ein eher müdes Klatschen des Teams nach einer müden Auszeit in einem müden Spiel. Zuvor waren wir zwei Minuten im dritten Viertel ohne Punkt. Immerhin gewannen wir das dritte Viertel dann aber mit 17:0. Damit haben wir schon zum zweiten Mal einen Gegner diese Saison bei null Punkten gehalten - ebenso Pfefferwerk 2 im Damen-Landesliga Hinspiel. Durch eine gute Trefferquote und offensiv engagierte Leistung im vierten Viertel, welches wir mit 23:4 gewannen, kam dann das schöne und standesgemäße Endergebnis von 78:22 zustande. Das stimmt dann schon versöhnlich. Wir gehen mit großen Schritten auf die Endrunde zu. Nach dem Spiel gegen Alba am kommenden Mittwoch sind es dann nur noch 2 1/2 Wochen bis zum Halbfinale gegen ... tja ... wahrscheinlich ebenso gegen Alba. Das lässt die momentane Tabellensituation erahnen. Der Mix, den wir ins Final Four bringen, kann an guten Tagen ein schöner Cocktail werden. Wir sind sicher etwas inhomogen besetzt (aufmerksame Leser und Beobachter unseres Teams wissen, was ich meine), haben so unsere ungünstigen Angewohnheiten, aber das Potenzial, dieses große Spiel zu gewinnen, ist definitiv da. Mit Energie, Hingabe, Gehirn, Physis und dem Abrufen basketballerischer Qualität, werden wir am Finalwochenende hoffentlich einiges reißen können. Ich bin jetzt schon on fire. Punkteverteilung: Sophie Müller 18 (2x3), Chrissi Leuenberger 17 (1/4; 2x3), Malia Hinz 10, Katharina Klein 8, Hanna Pleyer 7 (1/1), Cecilia Teelen 4, Merle Borchert 4, Katarina Dautz 3 81/2), Therese Pleyer 2, Laura Golz 2, Isabell Biletzke 1(1/2) |
| BG 2000 Berlin vs. VfB Hermsdorf — 59:53 |
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Das Team zeigte in der ersten Halbzeit, insbesondere im zweiten Viertel, tollen Offensivbasketball. Wir bewegten den Ball sehr gut. Nahezu jeder Korberfolg kam durch einen Assist zustande. Es gab also kaum Einzelaktionen, sondern Teambasketball, bei dem oftmals unsere Schützen von außen am Ende der Kette standen und sicher verwerteten. Vor allem Sophie war on fire und lieferte zwanzig Minuten an Shooting, bei dem einen der Mund offen stehen bleiben kann. Acht Dreier, sechs im zweiten Viertel, trafen wir als Team. Dazu einige offene Würfe auch innerhalb der Dreierlinie. Alles bei guter Quote. 37 Punkte sind ein guter Wert. Da das Spieltempo durch viel Halbfeldbasketball nicht so hoch war, ist dieser Wert sogar noch höher einzuordnen. Wir führten zwischenzeitlich schon zweistellig. Schlechte Cut- und Wurfverteidigung brachte uns dann aber um eine höhere Führung, sodass es zur Halbzeit nur 37:31 stand. In Halbzeit 2 dann ein völlig anderes Bild. Beide Mannschaften taten sich offensiv eher schwer und das Spiel wurde zu einer Defensivschlacht. Aber auch hier machte das Team gute Arbeit. Wir hielten unsere Führung und gingen mit 47:42 in die letzte Viertelpause. In den letzten zehn Minuten kam dann der Einbruch. Mein Team verteidigte im Halbfeld eigentlich wirklich in Ordnung, man musste sich keine Sorgen machen, dass BG konstant scort. Jedoch gab es da ein Problem, welches man nicht zum ersten Mal in dieser Saison sieht: Der Gegner wird gut verteidigt, wirft ... und bekommt den Rebound ... wird gut verteidigt, wirft .... und bekommt den Rebound. Endlosschleife. Zum verrückt werden! Das bedeutet wieder mal deutlich mehr Ballbesitze durch zweite Chancen für unseren Gegner. So brachten wir uns um die Siegchance. Ob wir tatsächlich offensiv in den letzten zwei Minuten gescort hätten, das weiß ich natürlich nicht, aber immerhin hätten wir es durch Ballbesitz erheblich leichter gehabt ... So bekam BG in den letzten zwei Minuten fünf Offensivrebounds. Teilweise vergab unser Gegner den zweiten Freiwurf, aber durfte munter weiter auf unseren Korb spielen. Dieses körperlose Spiel unsererseits ist schwer anzusehen und unverständlich. Körperlich wurden wir dann oftmals erst im falschen Moment, nämlich wenn wir eigentlich den Wurf sauber besser verteidigen sollten. Die Foulverteilung stand demnach am Ende auch bei 26:11. Sicher aber auch zu einseitig. Dass wir nur einen echten Center haben, darf hier nicht als Ausrede für den Misserfolg gelten, denn auch als Aufbau oder Flügel ausgebildete Spieler müssen unter dem Korb defensiv rebounden können oder offensiv durch Penetration diesen attackieren. So belohnten wir uns am Ende nicht für eine tolle Shooting-Leistung in Halbzeit 1, sondern werden dieses Spiel eher in schlechter Erinnerung behalten, als uns an den guten Momenten hochzuziehen. Punkteverteilung: Sophie Müller 22 (3/4; 5x3), Chrissi Leuenberger 10 (2/2; 2x3), Malia Hinz 8 (4/6), Hanna Pleyer 4, Therese Pleyer 4, Isabell Biletzke 3 (1x3), Laura Golz 2, Katarina Dautz (0/2) |
| Alba Berlin vs. VfB Hermsdorf — 53:50 |
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Etwas ersatzgeschwächt zeigten wir gegen Alba drei Viertel eine gute Leistung. Wir fanden durch guten Zug zum Korb am Ring den Abschluss, trafen aber auch aus der Distanz passabel. Alba traf aus der Distanz überhaupt nicht, hatte dafür etwas mehr Scoring am Ring, sodass das Spiel 30 Minuten lang relativ ausgeglichen war, wir sogar lange Zeit knapp führten.
Im letzten Abschnitt wurde dann unser Problem bei den defensiven Rebounds, welches sich in den 30 Minuten zuvor schon einige Male angedeutet hatte, zu groß um es noch zu kompensieren. Teilweise absurde vier bis fünf Chancen hatte Alba. Die gegnerische Nummer 10 holte gefühlt ihrer Trikotnummer entsprechend viele offensive Rebounds für ihr Team. Was nutzt unsere gute Defense und Albas schlechte Wurfquote, wenn der Gegner munter mehrere Male auf den Korb werfen darf? Folgerichtig gerieten wir in Rückstand und lagen vier Minuten vor Ende mit elf Punkten hinten. Auch hier gab das Team nicht auf, zeigte Charakter und versuchte alles, um das Spiel zu drehen. Etwas geheilt an den Brettern und in der Offense mit guter Durchsetzungskraft Richtung Korb, verkleinerten wir den Rückstand stetig. 15 Sekunden vor Ende lagen wir dann mit drei Punkten hinten und zwangen Alba zum Fehlwurf. Abermals konnten wir den Rebound nicht sichern und gaben Alba erneut den Ball. Nach unserem stop the clock traf Alba beide Freiwürfe. Wir antworteten nach der Auszeit mit einem schnellen Zweier (wenn der Spielstand an der Anzeige korrekt gewesen wäre, hätten wir wohl eher den Dreier versucht). Wir foulten erneut und Alba verwarf beide Freiwürfe. Bei noch sieben Sekunden auf der Uhr und -3 auf der Anzeigetafel trieben wir den Ball ein letztes Mal nach vorne. Der Dreier zur Verlängerung sah gut aus, verfehlte aber leider das Ziel. Sicher ärgert man sich über diesen einen letzten abgegebenen Rebound, aber er war nur die Folge von vielen, vielen Rebounds, die wir uns an diesem Tag nicht sichern konnten. Da muss einem bewusst werden, dass nicht die letzte Minute über ein Spiel entscheidet, sondern jeder Pass, jeder Wurf, jeder Turnover und jeder Rebound in der Endabrechnung der eine Fehler zu viel oder die eine gewinnbringende Aktion für den Sieg sein kann. Über allem steht aber die Gesundheit der Spieler und so hoffen wir, dass sich die gegnerische Nummer 12 nicht schwer verletzt hat. Gute Besserung an dieser Stelle! Punkteverteilung: Malia Hinz 22 (12/14), Cecilia Teelen 13 (1/2), Hanna Pleyer 7 (1x3), Sophie Müller 7 (1x3), Katharina Dautz 1 (1/4), Isabell Biletzke, Therese Pleyer |
| VfB Hermsdorf vs. BG 2000 Berlin — 57:60 |
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Im letzten Spiel des Jahres verlor man Zuhause gegen die Basketballgemeinschaft aus dem Jahre 2000 in einer Begegnung, in der 40 Minuten vieles schief lief. Wir trafen unsere offenen Würfe nicht wie gewohnt, wirkten nicht wach bei der Transition, fanden lange kein Mittel gegen die Zone, haderten mit einigen Pfiffen und litten unter erheblicher Foulbelastung.
So kam es, dass wir uns Mitte des vierten Viertels einem zweistelligen Rückstand gegenüber sahen. An dieser Stelle aber Kompliment an das Team, denn in einem Spiel, in dem einfach scheinbar nichts funktionieren mag, dann noch an sich zu glauben und nochmal zurückzukommen, das ist eine gute Eigenschaft. In letzter Verzweiflung machten wir weiter Druck, nahmen weiter unsere offenen Würfe, hielten weiter den Kopf oben und irgendwann machte es Klick: Die Würfe fielen, der Druck führte zu Ballverlusten, es lief besser, wir hatten einen Run. Leider zu spät. Punkteverteilung: Malia Hinz 18 (1/6; 1x3), Cecilia Teelen 17 (3/6), Sophie Müller 7 (1x3), Laura Golz 5 (3/8), Hanna Pleyer 5 (1x3), Isabell Biletzke 3 (3/4), Katarina Dautz 2, Therese Pleyer, Chris Leuenberger (0/2) |
| VfB Hermsdorf vs. DBV Charlottenburg — 81:34 |
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Erst eineinhalb Wochen zuvor spielten wir in Charlottenburg das erste von drei Spielen gegen den DBV. Die Partie konnten wir deutlich mit 94:33 für uns entscheiden. Ziel war es somit, im Rückspiel eine ähnlich konzentrierte Vorstellung abzuliefern.
Dies gelang zunächst überhaupt nicht. In der wurden die Bewegungen zum Ring reihenweise zu früh abgebrochen und Kontakt gescheut, zudem fiel der Wurf von außen nicht. Defensiv hatten wir zu wenig Druck auf die Außenspieler und ließen somit DBV viel besser in das Spiel kommen als noch vor eineinhalb Wochen. Resultat war ein Spielstand von 8:9 für unsere Gäste nach neun gespielten Minuten im ersten Viertel. Nach einer Auszeit rissen sich die Spielerinnen dann aber zusammen und pressten druckvoll ihre Gegenspieler. DBV konnte in der Folge den Ball nicht mehr so gut kontrollieren und wir gelangten zu vielen einfachen Punkten, was viertelübergreifend in einen 16:0 Lauf mündete. Mit dem Halbzeitstand von 36:18 hatten wir zwar für eine Vorentscheidung gesorgt, das schlechte erste Viertel stellte unseren Gemütszustand aber nicht zufrieden. Besser wurde es dann im dritten Abschnitt, den wir 26:6 für uns entscheiden konnten. Die letzten zehn Minuten konnten wir nach anfänglicher defensiver Unachtsamkeit noch mit 19:10 gewinnen und somit das Spiel am Ende mit 81:34. Die zu Beginn etwas lasche Vorstellung wurde dann durch Phasen des starken Drucks und des schnellen Spiels kompensiert, was letztendlich ausschlaggebend dafür war, dass wir die Partie deutlich gestalten konnten. Punkteverteilung: Malia Hinz 22 (3/4), Sophie Müller 13 (1x3), Laura Golz 12, Hanna Pleyer 10 (2/2), Therese Pleyer 8 (4/5), Cecilia Teelen 8 (2/2), Chrissi Leuenberger 6, Isabell Biletzke |
| BG Zehlendorf vs. VfB Hermsdorf — 33:81 |
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Nach dem deutlichen Sieg im Hinspiel (+32) stellte sich natürlich die Frage, wie stark der Gegner einzuschätzen ist. Wir respektieren BGZ und sind der Ansicht, dass dieses uns körperlich deutlich überlegene Team nicht nur unter den Brettern eine Gefahr darstellen kann. Zudem kamen die Faktoren, dass wir wieder nur eine 7er Rotation hatten und alle Spieler am Abend zuvor 20+ Minuten im Einsatz waren, erschwerend hinzu.
Wir nahmen uns vor, gleich von Beginn an unsere ganze Physis gegen den Gegner zu stellen. Zudem hatten wir uns darauf vorbereitet, dem inside Spiel des Gegners (damit hatten wir im Hinspiel Probleme) effektiv beizukommen. Beides funktionierte — und nicht nur das. Das Team zeigte über die gesamte Spieldauer eine sehr konzentrierte Leistung, spielte diszipliniert und mit viel Kopf. Wir hatten eine gute Balance aus Penetration und Wurf und stellten mit unserer druckvollen Defense und unserem guten Passspiel BGZ vor schwere Aufgaben. Sicher ist BGZ uns individuell unterlegen, jedoch schafften wir es, die gesamten vierzig Minuten unseren Plan umzusetzen — offensiv wie defensiv. Deshalb haben sich die sieben Hermsdorferinnen heute ein Lob verdient. Wie schon im Spiel gegen die Wiesel (damals im negativen Sinne) im Bericht geschrieben, geht es nicht um das reine Resultat, sondern um das Wie. Das Spiel war heute konsequent, wie ein roter Faden von Anfang bis Ende und schön anzusehen. Gute Leistung. Punkteverteilung: Malia Hinz 20, Chrissi Leuenberger 19, Cecilia Teelen 14, Sophie Müller 12, Therese Pleyer 8, Hanna Pleyer 5, Isabell Biletzke |
| DBV Charlottenburg vs. VfB Hermsdorf — 33:94 |
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Mit druckvoller Defense, vielen gut ausgespielten Fastbreaks und geduldigem Spiel gegen die Zone, spielten wir gegen einen körperlich unterlegenen Gegner einen deutlichen Sieg heraus. Erfreulich war, dass trotz hoher Führung nie nachgelassen wurde.
Auch das vor dem Spiel geforderte körperlich härtere Auftreten wurde umgesetzt. Hoffentlich können wir dies in die Spiele am Wochenende mitnehmen, denn in der Saison traten wir ja bisher einige Male als schüchternes Mädchenteam und nicht als harte Maschinen auf, die wir aber eigentlich sein müssen um die Saison zufriedenstellend zu gestalten. Punkteverteilung: Chrissi Leuenberger 28 (5/7; 1x3), Malia Hinz 25 (2/2, 1x3), Sophie Müller 15 (1x3), Therese Pleyer 9 (5/6), Hanna Pleyer 8 (0/2), Cecilia Teelen 7 (1/2), Isabell Biletzke 2 |
| BG 2000 vs. VfB Hermsdorf — 67:52 |
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Gegen BG 2000 zeigten die sieben Hermsdorfer eine konzentrierte erste Hälfte. Unsere Trefferquote war sicher etwas höher als sonst, aber es waren gute Würfe. Zudem überzeugte teilweise das Passspiel als unser Gegner zwischenzeitlich auf eine Zone umstellte. Defensiv war Kontrolle vorhanden, allerdings profitierten wir teilweise von der niedrigen Trefferquote seitens BG. Resultat war somit eine 28:22 Pausenführung.
Wir blieben bis drei Minuten vor Ende des dritten Viertels in Front (38:37), danach überrannte uns BG mit ihren nun besser ausgespielten Fastbreaks und dank unser schlechten Transition-Defense. Gepaart mit einigen Dreiern verloren wir völlig den Faden und am Ende das Spiel deutlich. Wir wissen, welche Fehler wir abstellen müssen und werden in den kommenden U19-Spielen noch entschlossener auftreten. Punkteverteilung: Malia Hinz 15 (4/4 Freiwürfe, 1x3), Chrissi Leuenberger 13 (3x3), Therese Pleyer 10, Cecilia Teelen 8, Sophie Müller 4, Isabell Biletzke 2 (2/2), Hanna Pleyer |
| VfB Hermsdorf vs. Alba Berlin — 41:59 |
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Zu sechst traten wir im U19-Spiel gegen Alba Berlin in der Reginhardstraße an. In Halbzeit 1 lieferten wir eine taktisch disziplinierte Vorstellung und konnten vieles von dem was geplant war, auch gut umsetzen. Folge war eine 21:20 Führung zur Pause. Im dritten Viertel konnte sich Alba leicht absetzen, wir blieben jedoch stets in Reichweite. Eben diese verloren wir, als uns in der Mitte des vierten Viertels die Kraft ausging und wir zu sechst in diesem intensiven Spiel nicht mehr dagegen halten konnten. In der letzten Minuten liefen wir dann noch in mehrere Fastbreaks (7:0 Serie), die das Ergebnis zu deutlich gestalteten.
Konnten wir mit dem Spiel gegen die Wiesel (1.Damen) und dem am Sonntag folgenden Spiel gegen BG 2000 (1.Damen) nicht zufrieden sein, bildete dieses Spiel die positive Ausnahme der letzten zwei Wochen. Punkteverteilung: Malia Hinz 14 Punkte (6/10 Freiwürfe), Cecilia Teelen 10 (0/2), Hanna Pleyer 8 (1/4; 1 Dreier), Chrissi Leuenberger 6 (4/6), Isabell Biletzke 3 (1/3), Therese Pleyer |
| VfB Hermsdorf vs. BG Zehlendorf 88:56 |
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Im ersten Spiel der wU19 Saison trafen wir in der Heidenheimer Straße auf die BG aus Zehlendorf. Unser Gegner zeigte im ersten Viertel, dass er sich vorgenommen hatte, viel über die zwei körperlich dominanten Center zu spielen – durchaus mit Erfolg. Da wir zugleich in der Offensive viele Abschlüsse am Korb verlegten, hatten wir erhebliche Probleme in das Spiel zu finden. 13:21 führte BGZ nach dem ersten Viertel.
Gegen die Innenspieler des Gegners fanden wir zu Beginn des zweiten Viertels die richtigen Mittel, in der Offense hingegen war es eher eine Frage des Glaubens an die eigenen Fähigkeiten und des Verdrängens von Frustsituationen, um Zugriff auf dieses Spiel zu bekommen. Da wir in der Folge beharrlich weiter attackierten, den Gegner im 1vs1 schlugen und somit den Rückstand leicht verkürzen konnten, stellte Zehlendorf auf 2-3 Zone um. Die gegebenen Freiräume erkannten wir, fanden das richtige Maß aus Wurf und Penetration und konnten mit zunehmender Dauer des zweiten Viertels das Spiel an uns reißen, sodass wir zur Halbzeit beim Stand von 36:33 leicht in Front lagen. Die Kombination aus Kontrolle der gegnerischen Center, aggressiver Spielweise gegen die Zone, sowie einer druckvollen Defense mit zahlreichen Ballgewinnen, ließ uns dann im dritten Viertel den Gegner distanzieren. Wir starteten mehrere Serien, sodass wir gute 25 Punkte auf die Anzeigetafel bringen konnten und Ende des dritten Viertels mit 61:48 führten. Die Spieler verloren die Lust am Spielen natürlich nicht, sondern legten offensiv und defensiv noch an Energie zu. Resultat waren gute 27 Punkte und nur neun Gegenpunkte im vierten Viertel, was letztendlich zu einem deutlichen 88:56 aus unserer Sicht führte. Gut war die offensive Entschlossenheit das gesamte Spiel über (insbesondere Cecilia, Sophie und Malia). Wenig erfreulich das erste Viertel, in dem wir uns unter dem Korb dominieren ließen. Jedoch zeigten wir die Fähigkeit, auf diese Probleme zu reagieren und gewannen in der Folge das Rebound-Duell. Da die u19 Teams 3x gegeneinander antreten, sollte dieser Sieg uns aber nicht täuschen. BGZ kennt nun unsere Stärken und Schwächen und wird sicher bestens vorbereitet in die kommenden Duelle gehen. Ich prophezeie einfach mal zwei extrem knappe Spiele 2 und 3 gegen diesen Gegner. Punkteverteilung: Cecilia Teelen 22 Punkte (2/4 Freiwürfe), Sophie Müller 17 (0/1), Malia Hinz 16 (4/7), Hanna Pleyer 10, Therese Pleyer 6, Laura Golz 6 (2/4), Chrissi Leuenberger 6 (2/2), Isabell Biletzke 5 (1/2) |
| wU19 beim IKW-Ostercup 2014 |
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Die weibliche U19 reiste - gerade frisch in der Saisonvorbereitung – zum IKW Osterturnier nach Moabit.
Zu zwölft angetreten, spielten wir unser erstes Spiel gegen das starke holländische Team aus Rosmalen. Wir waren zwar körperlich überlegen, doch der Gegner zeigte sich schneller und treffsicherer. Dank eines konzentrierten Beginns, konnten wir das erste Viertel trotzdem knapp für uns entscheiden. Danach übernahm Rosmalen jedoch das Kommando und wir hatten klare Defizite in der 1vs1 Defense, was darin resultierte, dass der Gegner oft durch unsere Defense penetrierte und wir folgerichtig zur Halbzeit knapp in Rückstand geraten. Da wir munter durchwechselten (man beachte: 12 Spieler und nur 4x7 Minuten durchlaufende Spielzeit), ging uns zudem völlig der Spielrhythmus verloren (was natürlich nicht an den eingewechselten Spielern lag, sondern am Durchwechseln generell) und wir unterlagen mit zehn Punkten Differenz. Das nehmen wir in der Vorbereitung aber in Kauf, da ich als neuer Trainer alle Spieler auf dem Feld sehen möchte und eine kurze Rotation somit nicht Ziel dieses Turniers ist. Im zweiten Spiel ging es gegen LB Warszawa. Auch hier wieder das gleiche Bild: Guter Start, erstes Viertel gewonnen, danach aber dem Spielwitz und Tempo des Gegners, insbesondere der gegnerischen Nummer 8, nichts mehr entgegenzusetzen. Egal wer auf dem Feld stand, die Defense war selten wie erhofft. Wir haben gegen schnelle Spieler mit gutem Ballhandling und guter Übersicht massive Probleme und spielen zudem unter dem Korb zu wenig physisch. Das dritte Spiel gegen Sokol Nusle (Tschechien) war somit schon eine Art Endspiel, wenn wir noch Chancen auf das Halbfinale haben wollten. Hier zeigte das Team die beste Turnierleistung. Der durchaus athletische und körperlich präsente Gegner wurde in einem sehr knappen Spiel mit zwei Punkten Differenz bezwungen. Wir schafften es, zehn Sekunden vor Ende erfolgreich zu scoren und verteidigten danach den letzten Wurf des Gegners entscheidend. Zu Beginn des zweiten Tages standen wir somit auf Platz drei und hatten gute Aussichten auf das Halbfinale. Das erste Spiel gegen Leipzig war eine müde Leistung, wurde aber locker gewonnen. Es stand somit ein Entscheidungsspiel gegen H.S.V Basketball aus Belgien an. In diesem Spiel waren wir erstmals körperlich klar unterlegen. Die Belgier konnten das kaum ausspielen und wir machten mit teilweise gutem Spieltempo und offensiver Entschlossenheit eigentlich einen besseren Eindruck. Leider kosteten uns viele vergebene offene Würfe oder Korbleger mit Kontakt in der zweiten Hälfte die Führung, sodass wir zehn Sekunden vor Ende mit zwei Punkten zurücklagen und einen Baseline-Einwurf unterm Korb des Gegners hatten. Die erste Option unseres Plays griff zwar nicht, jedoch brachten wir über unsere "Sicherheitsoption" den Ball rein und konnten anschließend erfolgreich per Korbleger in letzter Sekunde scoren. Es ging in die Verlängerung. In dieser verteidigten wir zeitweise gut und hatten somit mehrmals die Chance, bei eigenem Ballbesitz (Modus: sudden death) zu gewinnen. Wir vergaben jedoch mehrere gute Chancen in der Offense und unser Gegner schaffte es schließlich nach einem Gewühl unter unserem Korb den entscheidenden Punkt zu scoren. Damit waren wir ausgeschieden. Was zu verbessern bleibt? Defense (individuell), Defense (Team = help-side, Rotationen etc ...), Zusammenspiel (für die frühe Phase der Saison aber normal), sowie toughness und physisches Spiel in der Defense und Offense. Es spielten: Lea, Chrissi, Teresa, Hanna, Isabel, Sophie H., Celine, Cecilia (alle Tage), Sophia, Ricarda (Freitag, Samstag), Therese, Daniela (Freitag) |