| DBV Charlottenburg 2 vs. VFB Hermsdorf 2 — 78:70 |
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In den ersten Minuten des Spiels war die Nervosität und teilweise Unkonzentriertheit der Spieler beider Seiten kaum zu übersehen. Das Spiel war von Turnovern geprägt, so stand es nach fünf gespielten Minuten nur 6-6. Nach einer etwas lauteren Auszeit wachten die Hermsdorfer Jungs nun jedoch endlich auf und konnten sich bis zum gegnerischen Brett durchspielen. Leider kämpften wir dort weiterhin mit der altbekannten Abschlussschwäche, sodass wir in den weiteren fünf Minuten wieder nur sechs Punkte erzielen konnten. Mit einer 12-11 Führung ging es in die Viertelpause.
Im 2. Viertel spielten wir bis zur 17. Minute solide weiter, dann erfolgte jedoch der Einbruch. Nach einem Offensivfoul holte sich Gert auch noch ein technisches Foul ab, was gleichbedeutend mit seinem 4. Foul war. Danach brach aus unerklärlichen Gründen alles zusammen. Zur Folge schoss uns DBV mit einem 17-0 Run bis zur Halbzeit ab. Von diesem Schock erholten wir uns bis Mitte des 3. Viertels nicht mehr, sodass DBV aus der Halbzeit mit einem 14-0 Run startete. So lagen wir zur 25. Minute mit 50-24 hinten. Nach der zweiten Auszeit in diesem Viertel spielten wir auf einmal wie ausgewechselt. Defensiv standen wir besser, offensiv trafen wir selbst die wildesten Würfe. Warum wir vorher nicht schon so energisch und konzentriert spielten, ist mir ein Rätsel. Zum Schluss schafften wir es trotz immenser Foulprobleme auf acht Punkte heranzukommen, ein starker Fight zum Ende des Spiels von jedem Einzelnen! Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel (46:71) war die Leistung in diesem Spiel phasenweise deutlich besser und ohne die Schwächephase im 2./3. Viertel wäre hier auch ein Sieg drin gewesen. Trotz zwischenzeitlichem Rückstand von 26 Punkten kämfpte sich das Team zurück und zeigte Moral und Kampfeswillen. Punkteverteilung: Gert Ruka 32 (2/5FW, 2x 3er), Mario Wojciechowski 19, Christoph Schultz 9 (1/3 FW), Lennart Wenke 6 (0/2 FW), Jannes Lander 4 (2/4 FW), Marc-Aurel Hammerschmidt, Emre Köstek, Lennart Jerke, Kerem Turali |
| VfB Hermsdorf 2 – TSV Spandau 1860 2 — 85:41 |
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Nach der deutlichen Niederlage vom Vortag trafen wir heute auf den dritten Neuling der Liga. Ziel war es, aus den Fehlern vorm Vortag zu lernen und eine bessere Leistung zu zeigen, als gegen Alba.
Direkt zu Beginn starteten wir wieder mit druckvoller Verteidigung und schnellem Umschaltspiel, sodass wir nach 3 Minuten mit 8-1 in Führung lagen. Danach wurden wir öfters von den langen Pässen der Gäste überrascht, offensiv scorten wir jedoch weiterhin souverän durch unsere Stärke im Fast Break und 1 vs. 1. Somit konnten wir mit einer 19-15 Führung in die Viertelpause gehen. Im 2. Viertel wurde Lennart Wenke auf den gegnerischen Point Guard angesetzt, um diesem den Spielaufbau zu erschweren. Durch den erhöhten Druck häuften sich nun auch die Fehler auf Spandauer Seite, die wir in einfache Fastbreakpunkte umwandeln konnten. Unser Setplay lief heute auch deutlich besser als noch in den letzten Wochen und defensiv spielten wir in diesem Viertel eine sehr gute Teamdefense. Zur Halbzeit konnten wir mit einem 38-22 Polster zunächst zufrieden sein. Ziel für die zweite Halbzeit war es nun den Druck aufrechtzuerhalten und die Führung weiter auszubauen. Dies gelang uns sehr gut. Spandau konnte erst in der 6. Minute des Viertels den ersten Punkt erzielen, bis dahin konnten wir unsere Führung durch starkes Setplay um weitere 15 Punkte ausbauen. In den nächsten Wochen müssen wir noch weiter daran arbeiten, die offensive Abläufe zu automatisieren und dann sollte es möglich sein, die letzten drei Spiele der Saison zufriedenstellend zu bewältigen. Punkteverteilung: Gert Ruka 39 (2x 3er, 3/6 FW), Mario Wojciechowski 21 (7/14 FW), Kerem Turali 8 (0/2 FW), Marc-Aurel Hammerschmidt 5 (1/3 FW), Jannes Lander (2/4FW), Lennart Wenke je 4, Ömer Kismar, Lennart Jerke je 2, Carlos Hagen, Paul Werth (0/2 FW) |
| VfB Hermsdorf 2 – ALBA Berlin 5 — 29:59 |
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Dieses Wochenende trafen wir auf den ungeschlagenen Neuling Alba Berlin 5. Wir erwischten den besseren Start und konnten schnell mit 6-0 in Führung gehen. Nach dieser Führung funktionierte bei uns jedoch nichts mehr, weder konnten wir offensiv unsere Stärke im 1 vs. 1 ausnutzen, noch schafften wir es, zu defensiver Stabilität zu finden. Folgerichtig stand es 31-18 zur Halbzeit.
Die Leistung, die wir nach der Pause zeigten, besonders unsere Mentalität, war nicht akzeptabel. 13 Punkte Rückstand sind kein Grund, sich aufzugeben und jeglichen Ehrgeiz vermissen zu lassen. Es ist diese Saison sehr auffällig, dass wir bis auf zwei Ausnahmen, jedes Spiel mit mindestens 20 Punkten Differenz gewinnen oder verlieren. Anscheinend können wir an guten Tagen eine Leistung abrufen, die uns ungefährdete Siege einbringen kann. Dann ist es aber nicht verständlich, all dieses Potenzial bei einem 13 Punkten Rückstand zu verschwenden. Gerade in solchen Situationen sollte sich ein Spieler aufraffen und versuchen, den Rückstand in eine Führung umzuwandeln, sich nicht abschlachten lassen und nicht die Gründe für die Niederlage bei jemand anders zu suchen. Punkteverteilung: Gert Ruka 14 (6/10FW), Jannes Lander 5, Christoph Schultz, Mario Wojciechowski je 4, Max Bartman 2, Marc-Aurel Hammerschmidt, Lennart Wenke, Emre Köstek, Ömer Kismar, Lennart Jerke, Kerem Turali, Paul Werth |
| VfL Lichtenrade 2 vs VfB Hermsdorf 2 — 38:81 |
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Nachdem in den letzten Spielen unsere Verteidigung nicht sehr souverän war, lag der Fokus des heutigen Spiels darauf, den Gegner bei möglichst wenig Punkten zu halten. Dies gelang uns von Anfang an sehr gut, wir verteidigten den Ballführer aggressiv, was zu vielen Ballgewinnen und einfachen Punkten führte. Auch in der Helpside verteidigten wir besser als zuvor, sodass einfache Punkte des Gegners verhindert werden konnten und Lichtenrade zu vielen schwierigen Würfen gezwungen werden konnte. So starteten wir in die ersten sieben Minuten mit einem 20:0 Run, den wir zum Ende des 1. Viertels zu einer 28:7 Führung ausbauen konnten.
Im weiteren Spielverlauf zeigte sich unsere Stärke im Fastbreak, sodass wir offensiv weiter hochprozentig abschließen konnten. Defensiv war die Luft nach der intensiven Leistung im 1. Viertel raus, was sicher auch dem kleinen Kader zu schulden war, jedoch fehlte uns hier wieder die Schnelligkeit in der Hilfe. So stand es zur Halbzeit 48:22. Im dritten und vierten Viertel nahmen wir uns vor, alle Kraftreserven zu mobilisieren und weiter hart zu verteidigen. Dies gelang uns sehr gut, besonders die Reboundarbeit ALLER Spieler ist hier hervorzuheben. Defensiv gelangen uns nun wieder wichtige Stops und offensiv liefen wir bis zum Umfallen. Eine starke konditionelle und mentale Leistung aus der der Endstand von 81:38 resultierte. Punkteverteilung: Gert Ruka 37 (2/3 FW, 1x 3), Christoph Schultz 25 (2/4 FW 1x 3), Mario Wojciechowski 10 (0/2 FW), Paul Werth 4, Lennart Wenke 3(1/2 FW), Marc-Aurel Hammerschmidt 2, Kerem Turali, Lennart Jerke |
| VfL Lichtenrade 2 vs VfB Hermsdorf 2 — 38:81 |
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Nachdem in den letzten Spielen unsere Verteidigung nicht sehr souverän war, lag der Fokus des heutigen Spiels darauf, den Gegner bei möglichst wenig Punkten zu halten. Dies gelang uns von Anfang an sehr gut, wir verteidigten den Ballführer aggressiv, was zu vielen Ballgewinnen und einfachen Punkten führte. Auch in der Helpside verteidigten wir besser als zuvor, sodass einfache Punkte des Gegners verhindert werden konnten und Lichtenrade zu vielen schwierigen Würfen gezwungen werden konnte. So starteten wir in die ersten sieben Minuten mit einem 20:0 Run, den wir zum Ende des 1. Viertels zu einer 28:7 Führung ausbauen konnten.
Im weiteren Spielverlauf zeigte sich unsere Stärke im Fastbreak, sodass wir offensiv weiter hochprozentig abschließen konnten. Defensiv war die Luft nach der intensiven Leistung im 1. Viertel raus, was sicher auch dem kleinen Kader zu schulden war, jedoch fehlte uns hier wieder die Schnelligkeit in der Hilfe. So stand es zur Halbzeit 48:22. Im dritten und vierten Viertel nahmen wir uns vor, alle Kraftreserven zu mobilisieren und weiter hart zu verteidigen. Dies gelang uns sehr gut, besonders die Reboundarbeit ALLER Spieler ist hier hervorzuheben. Defensiv gelangen uns nun wieder wichtige Stops und offensiv liefen wir bis zum Umfallen. Eine starke konditionelle und mentale Leistung aus der der Endstand von 81:38 resultierte. Punkteverteilung: Gert Ruka 37 (2/3 FW, 1x 3), Christoph Schultz 25 (2/4 FW 1x 3), Mario Wojciechowski 10 (0/2 FW), Paul Werth 4, Lennart Wenke 3(1/2 FW), Marc-Aurel Hammerschmidt 2, Kerem Turali, Lennart Jerke |
| TC 69 Berlin 1 vs. VFB Hermsdorf 2 — 88:34 |
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Nach dem kräftezehrendem Spiel vom vorherigen Abend ging es nun gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TC 69 Berlin.
Direkt zu Beginn war klar, das wir größenmäßig unterlegen waren, wodurch leider zu viele Punkte am Brett kassiert wurden, teilweise auch wegen mangelhafter Hilfsverteidigung. In der Offense lief es im gesamten Spiel leider auch nicht so erfolgreich wie gewohnt. Daraus resultierte ein 46:14 zur Halbzeit. In der zweiten Halbzeit gelang es uns besser am Brett zu verteidigen, wodurch leider draußen Freiräume geschaffen wurden, die von TC 69 eiskalt genutzt wurden. Alleine sechs Dreier in der 2. Halbzeit zeigten uns, das wir unsere Rotation in der Defense noch verbessern müssen. Offensiv lief es nun ebenfalls ein wenig besser, jedoch reichte es bei weitem nicht, um unseren Gegner vor größere Probleme zu stellen. Daher verloren wir das Spiel mit 88:34, jedoch ist TC 69 kein Gegner mit dem wir uns ernsthaft messen können In den verbleibenden sechs Spielen finden wir nun Gegner auf Augenhöhe, in denen wir unser gesamtes Potenzial ausschöpfen müssen und zeigen, wozu wir in der Lage sind. Punkteverteilung: Gert Ruka 12 (2x 3, 0/2 FW), Mario Wojciechowski 6, Jannes Lander 5 (1/3 FW), Christoph Schultz 4 (2/2 FW), Ömer Kismar 3 (1/4 FW), Lennart Jerke 2, Paul Werth 2, Marc-Aurel Hammerschmidt, Kerem Turali |
| VFB Hermsdorf 2 vs. DBC Berlin 1 — 61:57 |
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Spiel 1 von 2 an diesem Wochenende, Gegner war Tabellennachbar DBC Berlin (4. Platz). Trotz der relativ späten Zeit (19:00) fanden zehn Spieler den Weg zum Spiel.
Im 1. Viertel hatten wir leider Probleme unsere freien Korbleger und Würfe zu treffen, die wir uns zunächst super erspielten. Hinzu kam leider wieder unsere Schwäche in der Hilfsverteidigung, die wir erst zum 2. Viertel in den Griff bekamen, wodurch wir einfache Korbleger zugelassen haben und einige ärgerliche Fouls bekamen, weil wir zu spät geholfen haben. Daraus resultierte ein 13:18 Rückstand nach dem 1. Viertel. Zu Beginn des 2. Viertels stellten wir die Verteidigung auf Ganzfeldverteidigung um, wodurch sofort viele Ballgewinne erzielt werden konnten und wir mit einem 15:0 Run die ersten fünf Minuten dominierten. Die Intensität konnte im ganzen Viertel hochgehalten werden und erlaubten DBC nur 6 Punkte. Offensiv lief es nun auch endlich besser, wir liefen unsere Cuts gewohnt hart und fanden den freien Pass zum Korbleger, den wir dann auch trafen. Defensiv sah unsere Hilfe nun deutlich besser aus, auch wenn wir DBC meistens von einem geordneten Angriff abhalten konnten. So stand es zur Halbzeit nun 34:24. Im 3. Viertel ließen wir leider in der Ganzfeldverteidigung nach, wodurch der Gegner uns zu leicht mit langen Pässen ausspielen konnte. Wir brauchten nun unsererseits fünf Minuten um zu scoren, hatten jedoch Glück, dass unser Gegner auch nur vier Punkte erzielen konnte, jedoch schafften sie es in Folge besser abzuschließen, weshalb es nach dem 3. Viertel 46:44 stand. Im letzten Viertel zeigten wir uns stark von der Freiwurflinie (8/9 Freiwürfen) und defensiv gefestigter und schafften es somit das Spiel mit 61:57 zu gewinnen. Eine insgesamt gute Leistung von uns, mit einigen Schwächenphasen, jedoch im Großen und Ganzen zufriedenstellend. Besonders hervorheben möchte ich hier noch die Leistung von Kerem Turali, der sein erstes Spiel bestritt und sofort mit starkem Einsatz beim Rebounding als Vorbild agieren konnte und ich hoffe, dass es weiter bei diesem Einsatz bleibt. Super gemacht, weiter so Kerem! Punkteverteilung: Christoph Schultz 28 (2x 3, 6/7 FW), Mario Wojciechowski 14 (0/2 FW), Gert Ruka 12 (2/8 FW), Jannes Lander 5 (1x 3), Lennart Jerke 2, Paul Werth, Kerem Turali, Ömer Kismar, Emre Köstek, Marc-Aurel Hammerschmidt |