Spielberichte 1.Damen LL A — Saison 14⁄15
VfB Hermsdorf vs. TSV Spandau 1860 — 73:46
Im vorletzten Spiel der Saison fuhren wir gegen die Damen aus Spandau einen Pflichtsieg ein. Insbesondere die zweite Halbzeit, die mit 44:19 gewonnen wurde, stimmte positiv.

Offensiv zeigten wir Ansätze des Fastbreak-Spiels, Engagement bei der Penetration, sowie eine gute Wurfquote. Resultat ist deshalb auch die abermals starke offensive Ausbeute von 73 Punkten.

Leider verletzte sich Center Katarina Dautz während des Spiels. Sie knickte um und erlitt einen Bänderanriss, weshalb sie uns bei der Endrunde kommendes Wochenende leider fehlen wird. Verdammt ärgerlich und zu einem Zeitpunkt, der ungünstiger nicht sein könnte. Gute Besserung, Kati.

Punkteverteilung:
Hanna Pleyer 14, Cecilia Teelen 14, Malia Hinz 12 (4/4), Daniela Kranl 6 (0/2), Nina Leuenberger 6 (0/1), Laura Golz 4 (0/2), Sophie Müller 4, Therese Pleyer 3 (1/2), Chrissi Leuenberger 3 (1/2), Katarina Dautz 2, Isabell Biletzke

BC Lichterfelde vs. VfB Hermsdorf — 48:62
Puh, das war ein Spiel. Verrückter Verlauf. Die Lichterfelder bringen uns mit ihrer Erfahrung in der ersten Hälfte an den Rand einer Niederlage. Fundamentals. Gute harte Pässe, gute harte Blöcke, gute harte Cuts. Wir wirken defensiv nunmal so überhaupt nicht anwesend, kassieren Punkt um Punkt. BC Lichterfelde spielt mit Ruhepuls, wir mit Verwirrung, weshalb wir zeitweise vorgeführt werden und zur Halbzeit mit 35:23 zurück liegen.

Eigentlich haderten wir bis dahin mit so ziemlich allem, was mit diesem Spiel zu tun hat. Unseren Würfen, unserer Penetration, unserer Defense und nicht zuletzt mit dem zweiten Schiedsrichter, der nach eigener Ansicht wohl drei Klone auf dem Spielfeld hatte, anders ist seine exzellente Laufarbeit und seine gute Sicht, selbst 15 Meter entfernt, nicht zu erklären.

In der Halbzeit stellten wir unsere Defense etwas um. Die größte Veränderung zeigte sich aber in der Mentalität, im Auftreten der Spieler. Die Bank pushte das Feld, das Feld pushte die Bank. Die Spieler zogen an einem Strang. Wir eröffneten die Hälfte mit einem 8:2 Lauf und waren auf 37:31 dran. Ein weiterer 8:0 Lauf, sowie eine kleine Serie gegen Ende des Viertels pulverisierte den Rückstand von 12 Punkten in eine zwei Punkte Führung. Wir gewannen den Abschnitt mit 20:6 und hatten das Spiel beim Spielstand von 43:41 binnen zehn Minuten gedreht.

Die Spieler auf der Bank waren kollektiv am Ausrasten, die Zuschauer unterstützten uns lautstark. Fünf Minuten vor Ende waren wir mit sieben Punkten vorne. Dann kam der abschließende Rausch in Form von 11:0 Punkten und einem 62:48 auf der Anzeigetafel. Druckvolle Defense, Rim Protection, Fastbreaks, harter Zug zum Korb, aber vor allem Leidenschaft brachten den Sieg, der durch die kämpferische Leistung aller elf Spieler wirklich ein echter Teamerfolg ist.
Spieler und Coaches streiften die gesponserten Aufstiegsshirts über und freuten sich nach der Schlusssirene ausgiebig. Glückwunsch und Kompliment an alle Spieler im Kader.

Punkteverteilung:
Malia Hinz 16 (5/10), Cecilia Teelen 15 (2x3), Celine Krekeler 10 (2/2), Sophie Müller 5 (1x3), Sophie Hohle 4 (0/2), Chrissi Leuenberger 4 (2/2), Therese Pleyer 2, Hanna Pleyer 2, Laura Golz 2, Daniela Kranl 2, Isabell Biletzke

1. Damen vor Aufstieg in die Oberliga
Nach 15 von 18 gespielten Partien haben die Damen ihren ersten Matchball - Aufstiegstegelungen, etc. ... geben uns schon drei Spieltage vor Schluss ein Entscheidungsspiel, in dem wir mit einem Erfolg die Rückkehr in Berlins höchste Damenspielklasse perfekt machen können. Das Team zeigte sich bisher zielstrebig und konstant, wurden doch 13 von 15 Spielen gewonnen. Der Platz an der Sonne, Tabellenplatz Nummer 1, war vom ersten Spieltag an in der Hand der Hermsdorferinnen. Jetzt gilt es, das Werk zu vollenden. Im fernen Lichterfelde und zu bester Sonntagabendzeit um 20:00 Uhr, geht es am 01.03. gegen BC Lichterfelde für unsere Freunde des orangen Leders um den letzten Schritt.

BBC Köpenick vs. VfB Hermsdorf — 26:74
Einen ungefährdeten Auswärtserfolg landeten die Damen des VfB Hermsdorf in Köpenick gegen BBC. Zugegeben, die Heimmannschaft trat im Vergleich zum Hinspiel deutlich verbessert auf. Wir wollten offensiv variabel agieren, den Ball bewegen und somit eine Balance aus Punkten in der Zone nach Penetration oder Pass und Punkten von außen für uns schaffen. Dies gelang nur zeitweise. Einige Male verpassten wir noch den richtigen Ausstieg aus unseren offensiven Abläufen. Der klassische Fall des Problems der Entscheidungsfindung, welches wir in den nächsten Wochen noch besser in Griff bekommen wollen. Insgesamt konnten wir aber oft genug unsere spielerischen und körperlichen Vorteile nutzen und vernünftige 76 Punkte erzielen. Schön auch, dass alle Spieler zu Punkten kamen.

Punkteverteilung:
Malia Hinz 24, Sophie Müller 14 (2x3), Céline Krekeler 8, Sophie Hohle 8, Daniela Kranl 8, Chrissi Leuenberger 6, Nina Leuenberger 4, Therese Pleyer 2

VfB Hermsdorf 1 vs. Friedenauer TSC 1 — 44:35
Mit einem Erfolg im Heimspiel gegen den Friedenauer TSC wahren die 1.Damen die Aufstiegschancen und belegen weiterhin Platz 1 in der Tabelle.

Zwar mit 12 Spielern angetreten, grenzte das Team aber eher einem Bakterien-Inferno. Mehrere Spieler hatten gerade erst ihr Fieber etc. ... auskuriert, zeigten sich aber kämpferisch und traten mit besten Willen an, die Friedenauer auch ein zweites Mal in dieser Saison zu schlagen.

In der gesamten ersten Halbzeit hatten wir offensiv Probleme unsere freien Würfe aus der mittleren und fernen Distanz erfolgreich im Korb unterzubringen, auch der Korbleger fiel nicht, dazu waren wir schwach an der Freiwurflinie. Der eingeschlagene Weg stimmte, jedoch mangelte es an Genauigkeit in der abschließenden Korbaktion. So kann es dann tatsächlich sein, dass die Damen ansehnliche Struktur im Spiel zeigten, aber zeitweise zurück lagen.
Unsere Chancen verbesserten sich nicht unbedingt, als Daniela im dritten Viertel verletzt das Feld verlassen musste. Förderlich war, dass wir uns zu jeder Zeit defensiv sehr stabil zeigten und das Friedenauer Inside-Spiel stark eingrenzen konnten. Als dann offensiv endlich der ein oder andere Wurf fiel und wir einige Fastbreaks erfolgreich abschlossen, setzten wir uns Punkt um Punkt vom Gegner ab. So erlebte das Team eine halbwegs ruhige Schlussphase - Friedenau kam nicht mehr in Schlagdistanz.

Eine Überraschung war durchaus, dass sich endlich mal der Gegner über vermeintlich zu körperliches Spiel unserer stets lieben Hermsdorfer-Mädels beschwerte. Ich würde sagen, es war von beiden Seiten eine gesunde Härte im Spiel, die im Kampf um den Aufstieg dazu gehört. Positiv zu erwähnen ist auch die gute Stimmung auf der Bank. Das Team pushte sich jederzeit und zeigte sich als geschlossene Einheit. Offensiv hervorzuheben muss man sicher heute aber Hanna, die unsere ersten sieben Punkte erzielte und in der Halbzeit 1 sehr entschlossen agierte, sowie Captain Chrissi, die sich als unermüdlicher Motor unserer Spiels zeigte. Und wenn wir gerade dabei sind: Daniela, Cecilia, Malia und Therese, weil sie trotz Krankheit spielten und zählbares lieferten. Isabell, Nina und Celli, weil sie hart verteidigen und immer Energie auf das Feld bringen. Ricarda und Laura, weil sie unter dem Korb ordentlich aufräumten, sowie Sophie M., die sich in der zweiten Hälfte in die Partie biss. Nicht unerwähnt bleiben natürlich auch Sophie H., die es aufgrund einer Grippe leider nicht in die Halle schaffte, sowie Skifahrer Kati.

In gewohnter Begeisterung kommentierte dann auch Co-Trainer Richard das Spiel:"Lange Zeit knapper als es hätte sein müssen." Für heute also alles gut...

Punkteverteilung:
Chrissi Leuenberger 13 (3/7; 2x3), Hanna Pleyer 12 (1/3; 1x3), Sophie Müller 5 (1x3), Cecilia Teelen 4 (2/2), Daniela Kranl 2 (2/2), Laura Golz 2 (0/2), Nina Leuenberger 2, Ricarda Wiek 2, Malia Hinz 2, Céline Krekeler (0/2), Therese Pleyer, Isabell Biletzke

VfB Hermsdorf vs. SV Pfefferwerk 2 — 85:21
Das Team zeigte heute über die gesamte Spielzeit trotz schneller hoher Führung guten Einsatz und gewöhnte sich damit an den Auftakt der Sonntag-10-Uhr-Heidenheimer-Wochenenden.

Punkteverteilung:
Daniela Kranl 14 (2/3), Chrissi Leuenberger 13 (1/2; 2x3), Cecilia Teelen 13 (1/2), Sophie Müller 13 (2x3), Malia Hinz 9 (3/5), Sophie Hohle 6, Hanna Pleyer 6, Ricarda Wiek 4, Celine Krekeler 4, Isabell Biletzke 2, Nina Leuenberger 2, Katarina Dautz (0/2)

BG 2000 Berlin vs. VfB Hermsdorf — 58:54
Die Starter zeigten einen exzellenten Beginn und brachten über 6:0 und 10:4 unsere Farben gut in das Spiel.
Scheinbar etwas geblendet durch diesen guten Anfang, stimmte der defensive Druck anschließend überhaupt nicht, sodass BG zum Ende des Viertels wieder heran kam und unsere Führung nur einen Punkt betrug (15:14).

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem wir offensiv gegen die gegnerische Zone teilweise wirklich gutes Passspiel zeigten, an dessen Ende Daniela öfter sehr stark vollendete. Somit konnten wir auch das zweite Viertel gewinnen und führten zur Halbzeit mit 31:28.

Der offensive Fluss war dann bei beiden Teams erstmal dahin. Zudem schickten wir BG zu oft unnötig an die Linie, sodass wir das dritte Viertel mit 7:8 verloren.

Im vierten Viertel hatten wir weiterhin offensive Probleme und konnten zudem die immer stärker aufspielenden drei Schlüsselspieler von BG nicht stoppen. Huth, Bilek und Kruschak waren für unsere Defense fast das Spiel über nicht zu kontrollieren. Eben diese drei sorgten dann für einen 11:2 Lauf und 40:47 Rückstand unsererseits.
Innerhalb von 90 Sekunden kamen wir aber spektakulär in die Partie zurück. Cecilia und Malia brachten einen 8:0 Run auf die Anzeigetafel, sodass wir vier Minuten vor Ende wieder mit 48:47 in Front lagen.

In der Folge rächte sich jedoch wieder mal unsere fehlende Konstanz: Offensiv zu hektisch und defensiv neun Punkte durch Huth und Bilek kassierend, lagen wir fünfzig Sekunden vor Ende mit sieben Punkten hinten.

Wie schon gegen Alba und BG in der U19 machten wir aber nun wieder in der Offensive drei großartige Plays, die zu Punkten führten. Da BG aber bei unseren stop-the-clock Versuchen gegen Ende die Freiwürfe verwandelte, reichte es wieder nicht.

Wir sind nicht konstant genug. Ein Auf mit wirklich ansehnlichem Spiel wechselt sich mit kompletten Tiefschlafphasen ab. Dazu das Problem der Defense gegen die gegnerischen Flügelspieler, sowie der ungewohnte offensive Ausfall einiger Schlüsselspieler, ergeben als Resultat eine Niederlage. Eine sehr bittere Niederlage.

Ein Dank geht an die Eltern, die das Team hervorragend unterstützen.

Punkteverterteilung:
Malia Hinz 16 (2/2), Daniela Kranl 12, Chris Leuenberger 10 (2/2), Cecilia Teelen 10, Sophie Hohle 2, Hanna Pleyer 2, Therese Pleyer 1 (1/2), Ricarda Wiek 1 (1/2), Nina Leuenberger, Laura Golz, Isabell Biletzke, Sophie Müller

TuS Neukölln 3 vs. VfB Hermsdorf — 27:67
Im abschließenden Spiel des Jahres und gleichzeitig ersten Spiel der Rückrunde feierten die 1.Damen einen deutlichen Auswärtserfolg gegen TuS Neukölln 3.

Von Beginn an dominierten wir das Spiel mit guten Wurfquoten und Fastbreaks, sodass wir nach starkem ersten Viertel mit 21:3 in Front lagen. In der Folge hatten wir zwar "Ball-Movement", aber zu wenig "Player-Movement", sodass unsere Offense gegen die tief stehende Zone des Gegners etwas einfallslos wirkte. Das änderte jedoch nichts daran, dass uns defensiver Druck und zwischenzeitlich aufblitzender Spielwitz im Setplay immer wieder kleine Runs bescherten. Insgesamt also eine gute Vorstellung des Teams.

Wir überwintern somit auf Platz 1 und neun Siegen aus zehn Spielen. Dabei gewannen wir im Schnitt unsere Spiele mit über 30 Punkten Differenz. Bis auf die Niederlage gegen BG 2000 Berlin und das schwache Spiel gegen die Wiesel eine absolut souveräne und überzeugende Hinrunde des Damen-Teams. Es gilt nun, nach der Weihnachtspause zu guter spielerischer Form zurückzufinden, damit die entscheidenden Spiele in der Rückrunde siegreich gestaltet werden können.

Punkteverteilung:
Malia Hinz 16 (4/6), Hanna Pleyer 12 (2x3), Sophie Müller 9 (1x3), Ricarda Wiek 8 (2/2), Daniela Kranl 8, Sophie Hohle 5 (1/2), Therese Pleyer 3 (1/2), Isabell Biletzke 2 (0/2), Laura Golz 2, Nina Leuenberger 2, Chrissi Leuenberger, Cecilia Teelen

Friedenauer TSC 1 vs. VfB Hermsdorf 1 — 38:51
Einen wichtigen Erfolg fuhren die ersten Damen gegen den zweitplatzierten und somit direkten Konkurrenten um den Aufstieg, den Friedenauer TSC, ein.

Wir taten uns die erste Halbzeit offensiv schwer unseren gewohnten Rhythmus zu finden. Teilweise liefen (passten) wir den Fastbreak zu ungenau. Dieser Umstand kostete uns einige leichte Punkte. Auch unser Shooting war nicht auf gewohntem Niveau. Basis für eine trotzdem nicht schlechte Partie unsererseits war aber die Defense, inklusive des starken Reboundings gegen körperlich überlegene Friedenauer. Da haben wir anscheinend in den letzten Wochen einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Den Halbzeitstand von -1 konnten wir im dritten Viertel in eine drei Punkte Führung drehen, was wieder eher mit unserer nun noch besseren Verteidigung gegen die gegnerischen Center und des noch stärkeren Drucks auf den Aufbau zusammenhing, als mit unserer Offense.

Eine gute defensive Leistung ist natürlich aber immer ein starkes Fundament, um immerhin ein knappes Spiel zu erzwingen. Die stabile Defense trägt einen über die Saison, trägt einen in schwierigen Spielen. Das Team, welches dann aber aus dem defensiven Abnutzungskampf ausbrechen kann und in den entscheidenden Situationen den offensiven Rhythmus findet und zusätzlich zu den Stopps in der Verteidigung, offensive Plays hinzufügt, gewinnt dann eben auch solche Spiele wie heute. Mit einem 16:2 Lauf in den letzten fünf Minuten fingen wir also gerade noch rechtzeitig an, an beiden Enden des Feldes zu überzeugen. Das dauerhaft hohe Tempo zahlte sich endlich mit leichten Punkten im Break aus, wir trafen zudem von außen die freien Würfe und zeigten ein sehr sicheres Auftreten an der Freiwurflinie.

Von der teilweise als sehr hart zu bezeichnenden Spielwiese der Friedenauer ließen sich die Hermsdorferinnen das gesamte Spiel über nicht einschüchtern, nahmen das physische Spiel an und hielten unter dem Korb exzellent dagegen. Jeder Spieler war absolut motiviert, seinen Beitrag zu leisten. Wenn es offensiv - wie erwähnt - lange nicht so lief, dann eben durch Defense und Hustle-Plays.

Punkteverteilung:
Cecilia Teelen 12 (2/2), Sophie Hohle 11 (1/2; 2x3), Ricarda Wiek 8 (2/4), Sophie Müller 7 (1x3), Hanna Pleyer 6 (2/2), Chrissi Leuenberger 6 (3/4, 1x3), Isabell Biletzke 1 (1/2), Laura Golz, Nina Leuenberger, Katarina Dautz, Daniela Kranl, Therese Pleyer

VfB Hermsdorf vs. BBC Köpenick — 92:14
Viele Ballgewinne, viele Fastbreaks und viele Korbleger konnten wir im Duell des erstplatzierten gegen den letztplatzierten unserer Staffel herausspielen. Die erzielten Viertelpunkte waren mit 27, 21, 22 und 22 relativ konstant, was darauf schließen lässt, dass die Spieler während der gesamten 40 ihre Lust am Spiel auf das Parkett brachten.

Punkteverteilung:
Chrissi Leuenberger 25 (1/2), Cecilia Teelen 14, Sophie Müller 12, Ricarda Wiek 10, Nina Leuenberger 8 (2/3), Sophie Hohle 7 (1/2), Daniela Kranl 6, Laura Golz 6, Isabell Biletzke 4, Katarina Deutz

Karower Dachse vs. VfB Hermsdorf — 25:73
Einen Pflichtsieg erlangten die 1.Damen des VfB Hermsdorf auswärts bei den Karower Dachsen. Die Distanz von 48 Punkten zwischen uns und dem Gegner liest sich sicher ganz schön, jedoch konnten wir in diesem Spiel nur teilweise das abrufen, was wir uns offensiv vorgestellt hatten. Natürlich dauert ein Run nicht 40 Minuten, aber unsere Ball- und Spielerbewegung im Setplay war nicht gut genug. Viele erzwungene überhastete Würfe, Ballgewinne und engagiertes Fastbreakspiel ließen uns aber letztendlich gute 73 Punkte auf das Scoreboard bringen und den deutlichen Sieg einfahren.

Punkteverteilung:
Malia Hinz 20, Chrissi Leuenberger 16, Cecilia Teelen 12, Sophie Müller 7, Ricarda Wiek 6, Daniela Kranl 5, Therese Pleyer 3, Isabell Biletzke 2, Sophie Hohle 2, Nina Leuenberger

SV Pfefferwerk 2 vs. VfB Hermsdorf — 18:68
Einen deutlichen Sieg konnten die Damen gegen den SV Pfefferwerk 2 einfahren. Schnell zeigte sich, dass wir individuell an diesem Tag schon deutlich überlegen sind. Positiv ist, dass wir nie nachließen und unsere Zielstrebigkeit trotz hoher Führung 40 Minuten nicht verloren.

Punkteverteilung:
Cecilia Teelen 14 Punkte (4/6 Freiwürfe), Malia Hinz 13 (3/4), Sophie Müller 12 (0/2, 2x3), Sophie Hohle 10 (2/4), Ricarda Wiek 8, Chrissi Leuenberger 8 (2/6), Isabell Biltzke 2, Nina Leuenberger 1 (1/2)

VfB Hermsdorf vs. BG 2000 Berlin — 49:55
Eine enttäuschende Leistung zeigten die 1.Damen im Heimspiel gegen die BG 2000 Berlin. Im Wissen, welche Stärken der Gegner besitzt, konnten wir diese trotzdem während des Spiels nicht angemessen verteidigen, da uns in der 1vs1 Defense an diesem Tag schnelle Füße und Körperlichkeit gegen die zwei individuell stärkten BGler fehlte. Das Rebound-Duell verloren wir mit einem großen Abstand, obwohl wir in diesem Spiel zumindest körperlich nicht unterlegen. Außerdem hustelte uns BG zeitweise in Grund und Boden. Fast jeder Rebound und jeder Lose-Ball gehörte unserem Gegner. So kam es, dass wir bestimmt zwanzig Wurfversuche weniger hatten, da uns die zweiten Chancen fehlten, die sich der Gegner munter erspielte. Was wir uns teilweise für Bälle aus den Händen nehmen ließen und mit wie wenig Kraft, Energie und Spannung wir auftraten, war schon seltsam zu sehen.

Punkteverteilung:
Punkte folgen noch.

Weddinger Wiesel 2 vs. VfB Hermsdorf — 52:54
Ein berühmtes Zitat von Coaching-Legende Ettore Messina geht ungefähr wie folgt: "Wir loben Spieler zu sehr nach Ergebnissen, nicht danach, ob etwas an sich richtig oder falsch war, sondern nur nach dem Resultat." Aber natürlich ist nicht alles golden, was letztendlich anfängt zu schimmern, von glänzen will man hier mal nicht sprechen.

Das trifft auf dieses Spiel irgendwie zu. Man könnte ein Lob für die letzten fünf Minuten oder den Sieg aussprechen, würde aber wohl eher am eigentlichen Sinn des Zusammenwirkens des Damen-Teams vorbeizielen, da es nicht unserer Spielidee entspricht, was die 35 Minuten vorher passiert ist und wieso diese letzten fünf Minuten überhaupt vonnöten waren.

Wir haben einen Spielstil und ein Auftreten als Ziel, welches Wörter wie Tempo, Druck, Ball-Movement, anständige Körpersprache, Respekt vor dem Gegner etc. beinhaltet. All diesen Weg, den wir hin zu unserem Ziel gehen wollen, verließen wir heute und traten das in den letzten Monaten eingeübte Spiel mit den Füßen. Das darf nicht wieder vorkommen. Das haben die Spieler nach dem Spiel selbst erkannt und waren selbstkritisch.

Das Spiel im Stenogramm:
Spielstand nach 4 Minuten: Weddinger Wiesel vs. VfB Hermsdorf 14:0
Spielstand nach 14 Minuten: Weddinger Wiesel vs. VfB Hermsdorf 24:6
Von den insgesamt im Spiel erzielten Punkten der Wiesel (ausgenommen Freiwürfe) waren Points in the Paint: Alle. Aufbäumen erst im vierten Viertel mit defensivem Druck und offensiver Konsequenz.
25 Sekunden vor Ende stand es 49:52 aus unserer Sicht. Chrissi wird zum Matchwinner indem sie durch beherzten Zug zum Korb und Sicherheit von der Linie das Spiel dreht.

Punkteverteilung:
Ricarda Wiek 12 Punkte, Malia Hinz 12 (4/10 Freiwürfe), Sophie Müller 10 (0/2, 1 Dreier), Chrissi Leuenberger 9 (2/2), Cecilia Teelen 4 (0/1), Hanna Pleyer 3 (1/2), Laura Golz 2, Therese Pleyer 2, Isabell Biletzke

VfB Hermsdorf 1 vs. BC Lichterfelde 1 — 73:33
Zweites Spiel, zweiter Sieg und das am Ende sogar deutlich. Sicherlich auch einige Spieler mit teils guten Akzenten, aber insgesamt zu wenig Konsequenz unter dem Korb, zu wenig Intensität, zu wenig Tempo. In so einem Spiel muss jeder Spieler einfach auch heiß drauf sein, sich durch massig Punkte, Rebounds etc. nochmal zusätzlich Selbstvertrauen zu holen. Dies gelang einigen (z.B. Sophie M. mit 5 Dreiern), aber leider nicht allen.

Punkteverteilung:
Sophie Müller 17 (5 Dreier), Malia Hinz 15 (5/9 Freiwürfe), Chrissi Leuenberger 9 (1/2), Isabelle Biletzke 8 (2/2), Hanna Pleyer 5 (1 Dreier), Ricarda Wiek 5 (1/3), Sophie Hohle 4, Therese Pleyer 4, Cecilia Teelen 4, Nina Leuenberger 1 (1/4), Laura Golz 1 (1/2)

TSV Spandau 1860 2 vs. VfB Hermsdorf 31:64
Einen gelungenen Start in die neue Saison feierten die 1.Damen beim Gastspiel in Spandau. Verlief das erste Viertel noch schleppend, da die Penetration zu unentschlossen, die Anzahl der leichten Turnover zu hoch und die Wurfverteidigung zu schwach war, steigerten wir uns in der Folge erheblich. Mit aggressiver Ganzfeldpresse zwangen wir Spandau zu vielen Fehlern. In der Offense punkteten wir durch viele Fastbreaks, aber schafften es auch mit zunehmender Spieldauer die Spandauer Zone mit gutem Entscheidungsverhalten zu bezwingen. Penetration - Kickout - Wurf, Penetration - Durchstecker - Korbleger, usw.
Der vorentscheidende Run gelang uns dann zu Beginn der zweiten Halbzeit, als wir von 31:21 auf 46:23 wegzogen und das Viertel insgesamt mit 20:4 gewinnen konnten. In der gesamten zweiten Hälfte ließen wir nur 10 Punkte zu. Einzig die Einbindung unseres Inside-Spiels gelang uns zu wenig.
Am kommenden Dienstag geht es gegen die Damen von BC Lichterfelde dann im zweiten Saisonspiel - wieder auswärts - weiter für uns.

Punkteverteilung:
Malia Hinz 12 Punkte, Sophie Hohle 9 (1/2 Freiwürfe), Cecilia Teelen 9, Sophie Müller 8 (2 Dreier), Chrissi Leuenberger 8 (0/4; 2 Dreier), Hanna Pleyer 7 (1 Dreier), Ricarda Wiek 6 (0/2), Therese Pleyer 4, Isabelle Biletzke 1 (1/2), Nina Leuenberger

Letzter Test vor dem letzten Test – Sieg gegen Landesliga-Gegner Friedenau 1
Im letzten Test vor dem Hermsdorf-Cup konnten wir uns in einer harten Partie gegen eine der vermeintlich ärgsten Konkurrenten für die kommende Saison – den Friedenauer TSC 1 – durchsetzen.

Unser Gegner – zwar älter, aber körperlich deutlich überlegen – spielte wie wartet das ganze Spiel eine Zone. Entweder 2-3 oder 3-2 - eine gute Übung für uns für die kommende Saison. Unser Anliegen war es deshalb, dass Spiel schnell zu machen, egal ob wir einen Korb kassieren oder den Rebound kontrollieren, wir wollen rennen. Setzten wir das um, hatte Friedenau Probleme, allerdings hatten wir viele Phasen, in denen wir das Tempo unnötigerweise rausnahmen, da müssen wir noch bessere Entscheidungen treffen und uns mehr zutrauen. Ins Halbfeld gedrängt, wollten wir das Spiel natürlich breit machen, die Lücken attackieren etc. Dies gelang mit zunehmender Spieldauer immer besser. Von zögerlichen Versuchen in die Zone zu penetrieren, bis hin zu einigen gut herausgespielten Korblegern im vierten Viertel und einer geringer Wurfquote zu Anfang des Spiels, bis hin zu einer guten Trefferquote aus der Mitteldistanz im vierten Viertel. Eine Steigerung war hier also erkennbar. Insgesamt müssen wir aber gerade beim Attackieren der Zone 40 Minuten konsequent sein, die Lücken reißen, die Werfer oder den Durchstecker finden oder selbst abschließen und so viel mehr Fouls ziehen als heute.

Für zwei entscheidende Zwischenspurts – von 11:12 auf 21:12 und 25:18 auf 25:22 – sorgte dann unsere Zonenpresse, mit dessen Druck der Gegner nicht zurechtkam. Nach Ballgewinnen und schlechten Würfen konnten wir oftmals schnell umschalten und scoren. Damit diktierten wir in diesen Phasen das Spiel.

Mit der Physis des Gegners kamen wir das ganze Spiel über eher wechselhaft zurecht. Da benötigen wir mehr Konsequenz im Boxout und müssen auch mal mehr austeilen, wenn wir einstecken.

Endergebnis: 49:40.

Punkteverteilung: Malia Hinz 15 Punkte, Chrissi Leuenberger 10, Hanna Pleyer 8, Nina Leuenberger 6, Cecilia Teelen 4, Therese Pleyer 2, Laura Golz 2, Isabelle Biletzke 2

1. Damen des VfB Hermsdorf mit erfolgreichem Wochenende beim 2. Pfefferwerk-Cup
Im Zuge der Saisonvorbereitung präsentierten wir uns am Wochenende des 02./03. August in der Malmöer Straße beim vom SV Pfefferwerk veranstalteten Vorbereitungsturnier. Die Gegner kamen – bis auf die Weddinger Wiesel 2 – grundsätzlich aus höheren Ligen. So mussten wir auch schon in der Vorrunde gegen das Team der Weddinger Wiesel 1 aus der 2.Regionalliga und das Oberligateam der Berlin Tiger ran.

Im ersten Spiel gegen die in Bestbesetzung angetretenen Wiesel 1 hatten wir in der ersten Hälfte eklatante Reboundprobleme am defensiven Brett. Unsere eigentlich gute Mann vs. Mann Defense wurde durch die vielen zweiten Chancen der Wiesel in Brettnähe beeinträchtigt, sodass wir die ganze Zeit einem knappen Rückstand hinterher liefen. Den Defensivrebound bekamen wir aber mit fortwährender Spieldauer in den Griff. Auch die aggresive 1-3-1 Zone unserer Gegners, mit teilweise doppeln auf dem Flügel oder in der Corner, spielten wir gut aus. In vielen Angriffen schafften wir es, die Zone des Gegners hervorragend auszupassen und die Defense nicht nur gut zu bewegen, sondern auch durch Pässe in die Zone oder high-low Anspiele zu einfachen und schön herausgespielten Punkten zu kommen.

So kam es, dass wir uns von einem 15:23 Rückstand zu Beginn der zweiten Halbzeit durch eine 10:2 Serie bis zum Viertelende in das Spiel zurückkämpfen konnten. Im Schlussabschnitt konnten wir die starke Penetration der Wiesel-Guards, sowie das physische Insidespiel der Wiesel-Center nun komplett kontrollieren und hatten in den letzten Angriffen eine ruhige offensive Ausführung, die in einem Dreier, sowie in zwei verwandelten Freiwürfen kurz vor Ende des Spiels resultierten und uns schließlich die große Überraschung brachten. Endstand: 32:30.

Im zweiten Spiel nach nur 1,5 Stunden Pause galt es nun, gegen den Oberligisten Berlin Tiger den Gruppensieg zu sichern.
Hier spielten wir ein hervorragendes erstes Viertel. Durch aggressive Defense, daraus resultierende Fastbreaks und gute Penetration im Setplay, sowie Übersicht im Zusammenspiel, erspielten wir uns nach zehn Minuten einen deutlichen 17:4 Vorsprung. In der Folge nahm die Qualität unseres Spiels aber ab und wir verwalteten die Führung, anstatt konsequent noch Punkte draufzulegen. Näher als elf Punkte kamen die Tiger aber nicht heran, sodass am Ende ein ungefährdeter 39:27 Erfolg stand, wobei es jedoch wünschenswert gewesen wäre, dass konsequente Spiel des ersten Viertels fortzuführen.

Am Folgetag ging es morgens gegen den Gastgeber im Halbfinale um den Einzug in das Finale. Hier starteten wir schlecht in das Spiel. Wir konnten uns zwar gegen die aggressive Presse des Gegners behaupten, fanden offensiv aber keinen Rhythmus. So kam es, dass wir im ersten Viertel nur einmal aus dem Feld scorten und ansonsten nur von der Freiwurflinie erfolgreich waren. Das gesamte Spiel bekamen wir diesen Mangel nicht gänzlich raus, sodass wir immer in Rückstand waren. Zum Ende hin konnten wir durch einen Wechsel in der Verteidigungsart noch etwas verkürzen, aber letztendlich reichte es nicht und wir gingen mit einem 29:34 als Verlierer vom Platz. Wir schafften es nicht, das Spiel schnell zu machen, zogen zu wenig Fouls gegen den oft nicht sauber verteidigenden Gegner und schafften es so nicht, uns genügend von der Freiwurflinie zu belohnen. Zudem bereitete uns die physische Verteidigung des Gegners Probleme.

Im Spiel um Platz 3 ging es nun abermals gegen die Weddinger Wiesel 1. Hier kamen dieses Mal keine Reboundprobleme auf, jedoch hatten wir zu viele Ballverluste beim Versuch, die Zone auszupassen. Was noch in der Vorrunde perfekt funktioniert hatte, klappte nun zwar einige Male gut, aber eben auch einige Male aus Unachtsamkeit nicht, was in Fastbreaks für den Gegner resultierte. Im Spiel lagen die Wiesel so zwar permanent mit bis zu vier Punkten vorne, es war aber stetig knapp und wir zeigten abermals, dass wir uns in ein Spiel reinkämpfen können und uns nicht abschütteln lassen. Beim Stand von 29:29 gegen Ende des dritten Viertels war die Partie somit völlig offen. Den besseren Schluss hatte dieses Mal leider unser Gegner, da wir besonders im vierten Viertel mit dem Doppeln des Gegners nach unserem Pick & Roll Probleme hatten und defensiv die Center des Gegners nicht so gut in den Griff bekamen, wie uns das in der Vorrunde gelungen ist. Endstand somit 38:42.

Als Resultat bleibt ein vierter Platz, mit einer wirklich überzeugenden Vorrunde. Im Halbfinale mussten wir uns der Physis des Gastgebers geschlagen geben, im Spiel um Platz drei dann in einem abermals knappen Spiel dem Regio-Team der Wiesel. Das Team hat insgesamt ein gutes Turnier gezeigt und gegen Gegner, die allesamt in höheren Ligen spielen, zwei Siege eingefahren, sowie zweimal knapp verloren. Defensiv funktioniert schon einiges, beim Rebound mussten wir jedoch hart um die Übermacht kämpfen – das gelang nicht immer, hier müssen wir uns deutlich steigern. Offensiv wechselten sich Licht (gegen Wiesel-Zone) und Schatten (gegen Pfefferwerk) ab, das Team zeigte jedoch gute Ansätze im Zusammenspiel, vor allem wenn man bedenkt, dass die letzten Wochen der Vorbereitung durch die Schulferien beeinträchtigt waren. Positiv ist zudem zu bewerten, dass der Erfolg auch ein Teamerfolg war und jeder Spieler seinen Beitrag leisten konnte, offensiv wie defensiv, die Mannschaft immer kämpfte und nie den Kopf hängen ließ und über die zwei Tage eine gute Teamdynamik zeigte.


Zum Einsatz kamen: Therese, Hanna, Kiki, Malia, Nina, Kiki, Ricarda, Sophie, Chrissi