| SV Pfefferwerk - VfB Hermsdorf — 51:100 |
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Nach 36 erzielten Punkten im ersten Viertel und einem 63:24 zur Halbzeit, fährt die U20 einen ungefährdeten Sieg im Spiel gegen den SV Pfefferwerk ein.
Punkteverteilung: Theo Kalinowski 17 Punkte (3/5 Freiwürfe), Justus Ramme 15 (2/2; 1 Dreier), Nicholas Stricker 15 (3/4), Jonas Fabis 13 (3/4; 1 Dreier), Chris Streckenbach 12 (2/2), Mike Poreba 12 (1/2; 3 Dreier), Mustafa Bölükbasi 11 (1/1), Lucas Hanke 4, Max Christmann 1 (1/2) |
| VfB Hermsdorf vs. TC 69 Berlin — 98:50 |
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Ein 22:0 Start in den ersten vier Minuten ebnete den deutlichen Erfolg gegen TC 69 Berlin, der zu keiner Zeit in Gefahr war.
Punkteverteilung: Nicholas Stricker 19 Punkte (3/6 Freiwürfe), Justus Ramme 17 (1/4), Christian Streckenbach 14 (2 Dreier), Theo Kalinowski 13 (1/2), Mike Poreba 9 (1/2; 2 Dreier), Valentino Valentic 9 (1 Dreier), Mustafa Bölükbasi 9 (1 Dreier), Lucas Hanke 6 (2/2), Max Christmann 2 |
| VfB Hermsdorf vs AC Berlin — 104:32 |
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Nachdem das letzte Spiel gegen City Basket vor allem auch verloren wurde, weil wir die letzten Minuten nur zu viert spielen mussten und so die Führung, die wir die gesamte zweite Halbzeit inne hatten, nicht halten konnten, trat beim Spiel gegen AC Berlin personell wieder kaum Besserung ein. Lediglich ein Spieler mehr fand sich ein, weshalb wir auf sieben Spieler zurückgreifen konnten. Der Gegner war allerdings eher keine Gefahr, weshalb wir einen lockeren Sieg einspielten. Gegen andere Gegner wird das mit nur sieben oder weniger Spielern aber deutlich schwerer. Die Punkteverteilung teilweise kann nur erraten werden, da der Anschreiber scheinbar einen plötzlichen Kräfteverlust erlitt, weshalb auf dem Durchschlag kaum etwas zu erkennen ist. Punkteverteilung: Christian Streckenbach 18, Max Christmann 4, Justus Ramme 16, Mustafa Bölükbasi 30, Lucas Hanke, 18, Theo Kalinowski 14, Jonas Fabis 4 |
| DBV Charlottenburg vs. VfB Hermsdorf — 75:100 |
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Nur zu fünft und somit stark dezimiert, traten wir beim DBV Charlottenburg an. Drei dieser fünf Spieler hatten am Tag zuvor schon viele Minuten bei den 2.Herren gespielt. Wir nahmen uns trotzdem vor, eventuelle Chancen zu Fastbreaks konsequent zu nutzen (Mustafa mit unzähligen Punkten im Schnellangriff), da wir gerade im ersten Viertel zu fünft einfach diese leichten Punkte benötigen, um nicht einem zu großen Rückstand hinterherzulaufen. Dies gelang von der ersten Minute an sehr gut. Unsere tief stehende Defense verlangsamte die Offense des Gegners. Max und Nicho arbeiteten gut am Brett und Chris und Mustafa störten am Perimeter immer wieder durch ihre schnellen Hände den Gegner, was zu vielen Schnellangriffen führte. Teilweise waren wir über das gesamte Spiel etwas anfällig auf die Penetration und rotierten zeitweise zu langsam, was beim Kräfteverschleiß, den das Spiel zu fünft mit sich bringt, aber zu verschmerzen war. In der Offense zeigten wir eine sehr gute Ausführung. Chris und Mustafa waren viel zu schnell für ihre Gegner, Mike lief von draußen heiß und zeigte über das gesamte Spiel eine hohe Trefferquote, während Nicho und Max effektiv am Brett arbeiteten. So erzielten wir nicht nur zu fünft 100 Punkte, sondern deklassierten das (zugegeben etwas jüngere) Team des DBV zeitweise. Besonders Chris, Mustafa und Nicho zeigten nach dem späten Spiel am Vortag (18:30 Uhr) tolle Energiereserven und hatten - wenn man ihre individuelle Leistung betrachtet – ein gutes Wochenende. Punkteverteilung: Mustafa Bölükbasi 43 Punkte (6/8 Freiwürfe, 1 Dreier), Mike Poreba 23 (5 Dreier), Nicho Stricker 18 (4/6), Christian Streckenbach 16 (4/8), Max Christmann |
| RSV Eintracht Stahnsdorf vs VfB Hermsdorf — 91:59 |
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Nur zu sechst angetreten (Chris, Lucas, Mustafa, Nicho, Justus und Theo) setzten wir im ersten Viertel die taktischen Vorgaben sehr gut um: Wir hielten das Spieltempo niedrig, stoppten früh den Ball und kassierten keinen Fastbreak und konnten unter dem Korb völlig dicht machen. Hin und wieder traf Stahsdorf einen Dreier am Ende der Shot-Clock, aber das mussten wir wohl oder übel "hinnehmen". In der Offense spielten wir geduldig, suchten unsere Mismatches und scorten sicher am Brett. Resultat war ein 12:13 aus unserer Sicht zur Viertelpause. Diese Konzentration konnten wir leider nicht über das ganze Spiel halten, da sich mit fortlaufender Zeit und Ermüdung zu viele Fehler einschlichen und die mit einer anständigen Rotation angetretenen Stahnsdorfer dann einfach frischer waren. So gingen insbesondere das zweite Viertel und das Ende des dritten Viertels deutlich an die Stahnsdorfer. Punkteverteilung: Nicholas Stricker 19 Punkte (3/7 Freiwürfe), Justus Ramme 12 (2/3), Theo Kalinowski 11 (5/8), Lucas Hanke 8 (2/2), Christian Streckenbach 7 (3/7), Mustafa Bölükbasi 2 (2/2) |
| VfB Hermsdorf vs Berlin Tiger — 69:62 |
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Die letzte theoretische Chance auf die Oberliga 1 wahrte die U20 mit einem Sieg bei den Berlin Tiger. Die Tiger standen in der Tabelle zwar ähnlich schlecht wie wir, die meisten ihrer Niederlagen waren aber denkbar knapp.
Wir kamen schlecht ins Spiel und mit den starken 1vs1 Spielern des Gegners überhaupt nicht klar. Die Tiger wirkten wacher, frischer und brachten mehr Energie auf das Feld. Folgerichtig lagen wir nach zehn Minuten mit 11:17 hinten. Im zweiten Viertel konnten wir durch engagierte Defense den Rückstand etwas verkürzen und somit ging es mit einem knappen 23:27 aus unserer Sicht in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel setzten wir endlich alle Vorgaben um und gaben defensiv richtig Gas. Endlich schafften wir es den ballführenden Spieler unter Druck zu setzen und Druck auf den ersten Pass auszuüben, was zu vielen Ballgewinnen und einfachen Punkten führte, sodass wir das Spiel mit einer 11:0 Serie drehten (34:27). Als wir weiter davon zogen (47:35), haderte der Gegner dann auch zusätzlich zusehends mit den Schiedsrichtern, was zu einigen technischen Fouls im dritten und vierten Viertel führte, die Chris von der Freiwurflinie bestrafte. Ansonsten ließen wir aber wieder viel zu viele Punkte von der Linie liegen. Trotzdem konnten wir die Führung ausbauen. Im dritten Viertel ließen wir 14 Punkte zu und erzielten selbst starke 27 Zähler, was uns zur letzten Viertelpause eine 50:40 Führung einbrachte. Diese wuchs dann zeitweise bis auf 12 Punkte an (57:45). Die Tiger versuchten es dann noch mehrmals aus der Distanz, kamen aber nie entscheidend ran, sodass wir das Spiel mit 69:62 nach Hause brachten. Entscheidend war das dritte Viertel in dem wir das zweite Mal in dieser Saison (anderes Spiel war die zweite Hälfte gegen Spandau) die richtige Intensität und den richtigen Willen zeigten. Punkteverteilung: Nicholas Stricker 14 Punkte (2/7 Freiwürfe), Christian Streckenbach 13 (6/8; 1 Dreier), Justus Ramme 10 (2/2), Hakki Gül 8 (2/8), Nelson Igbokwe 6 (0/2), Mustafa Bölükbasi 5 (1/2), Max Christmann 4, Theo Kalinowski 4, Malte Thie 3 (3/4), Lucas Hanke 2 |
| VfB Hermsdorf vs Alba Berlin 2 — 41:71 |
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Eine schlechte Leistung bot die mU20 beim Spiel gegen Alba Berlin 2. Dass die Mannschaft des Gegners laut Aussage des Trainers das erste Mal fast vollzählig war, geht hier kaum als Ausrede durch, hatten wir doch trotzdem eine deutliche körperliche Überlegenheit und leisteten uns unerklärliche Fehler im Ballvortrag. Allein 16 Steals vom Gegner, dazu noch 10 weitere Ballverluste durch z.B. Pässe ins Aus (Alba führte umfassend Statistik) sind viel zu viel. Wir verloren drei von vier Vierteln und leisteten uns Slapstick-Einlagen, die hier lieber unerwähnt bleiben. Punkteverteilung: Nelson Igbokwe 9 Punkte (1/3 Freiwürfe), Nicholas Stricker 9 (1/5), Valentino Valentic 7 (0/2, 1 Dreier), Hakki Gül 6 (3/5), Theo Kalinowski 4, Mustafa Bölükbasi 2 (2/2), Joshua Fliß 2 (2/2), Christian Streckenbach 1 (1/3), Malte Thie 1 (1/2), Justus Ramme, Max Christmann |
| Basketball Berlin Süd vs. VfB Hermsdorf — 114:83 |
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Gegen Basketball Berlin Süd setzte es für die U20 eine herbe Klatsche. 83 Punkte zeigen, dass wir unsere Überlegenheit unter dem Korb ausspielen konnten. 114 Punkte auf Seiten des Gegners sind indiskutabel.
BBS zeigte sich – angetreten mit vielen NBBLern (aktuell, ehemalig) von Anfang an deutlich überlegen. Nachdem wir bis Ende des ersten Viertels die Partie noch ausgeglichen gestalten konnten (27:21 für BBS), zerlegte uns der Gegner in der Folge. Wir schafften es nicht, den Zug zum Korb zu stoppen, bauten keine helpside auf, hatten kein close-out gegen die kickouts und waren in der Transition viel zu langsam. Spielten wir Mann vs. Mann, schlugen sie uns im 1vs1, spielten wir Zone, traf BBS Dreier (vier gegen unsere Zone). Wir entschieden uns schnell dazu, dass wir lernen müssen, die Penetration zu stoppen und verteidigten den Rest des Spiels Mann vs. Mann. Als wir damit im vierten Viertel zeitweise "erfolgreich" waren, traf uns die nächste Dreier-Serie des Gegners (aus dem Dribbling, ins Gesicht, etc... insgesamt 13 Dreier von BBS im Spiel). Einzig inside waren wir überlegen und scorten viele Male am Brett. Leider konnten wir diese körperlichen Vorteile nicht dazu nutzen, die Zone in der Defense dicht zu machen, was aber für unsere Innenspieler nicht einfach war, weil unsere Guards den Gegner nie kontrollieren, sprich vor sich halten konnten. Hier müssen wir ansetzen: Defense. Wie schon in der vergangenen Trainingseinheiten weiter unser Hauptthema. Punkteverteilung: Nicholas Stricker 27 Punkte (3/9 Freiwürfe), Nelson Igbokwe 17 (2/4, 1 Dreier), Valentino Valentic 10 (1/2, 1 Dreier), Mustafa Bölükbasi 10 (2/4), Justus Ramme 7 (1/2), Christian Streckenbach 5 (0/2, 1 Dreier), Lucas Hanke 5 (1 Dreier), Marvin Langer 2 |
| BG Spandau vs VfB Hermsdorf — 97:89 |
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Nächstes Spiel, nächste Enttäuschung für die gemischte Trainingsgruppe der U20/2.Herren. Mit 89:97 verloren wir im guten alten Weinmeisterhornweg gegen die BG aus Spandau. Das einfache Ergebnis sagt aber noch nichts über die zahlreichen Geschichten, die dieses Spiel erzählt. Aber der Reihe nach: Im ersten Viertel starteten wir schläfrig ins Spiel. Wir hatten uns vorgenommen, uns nicht von dem Tempo des Gegners beeindrucken zu lassen, was nicht funktionierte und BG Spandau so sieben schnelle Punkte in der ersten Minute erzielte. In der Folge konnten wir uns aber durch gutes inside-game und gute Penetration gegen die Spandauer Zone ins Spiel zurückbringen, so dass wir zum Ende des ersten Viertels mit 16:15 führten. Da Basketball aber bekanntlich ein Spiel der Serien ist und die nächste Serie leider Spandau gehörte, waren wir nach 10 Minuten wieder im Hintertreffen (21:24). Was dann folgte war der schon übliche Kollaps im zweiten Viertel (siehe Spiel gegen DBV, Herren-Spiel gegen Neukölln). Gründe? Vielschichtig... in diesem Viertel besonders Transition Defense, close -out, help-defense, Kommunikation. Spandau gewann das zweite Viertel mit 28:10. Vier Dreier trafen die Spandauer gegen unsere Mann vs. Mann Defense. Zur Halbzeit war man dann fast aussichtlos mit 21 Punkten zurück (31:52). Neben dem Basketballsport wurde aber noch ein anderer Sport betrieben. Flache und nach unten bewegte Hand auf ausgestreckte Hand: Die Schiedsrichter verteilten munter T’s und verliehen damit einem Spiel, in dem die Mannschaften äußerst fair miteinander umgingen, eine unnötige Schärfe. Sechs technische Fouls insgesamt im Spiel, davon zwei gegen Hermsdorf, vier gegen Spandau. Teils auf sonderbare Art und Weise. So knallten die Finger der Refs dreimal aufeinander, als ein Spandauer zum Offensiv-Rebound ging und den Ball, nachdem der Korb erzielt wurde, wirklich nur fast zufällig berührte. In der Halbzeit stellten wir auf die im Training eingeübte Zonenpresse um, was sofort Erfolg brachte. Durch zahlreiche Ballgewinne und erzwungene schlechte Würfe, konnten wir gegen Ende des dritten Viertels auf 59:66 verkürzen. Kurz vor Ende des dritten Viertels hatten wir nach einem weiteren Ballgewinn einen Fastbreak. Auf einmal ertönte jedoch die 24 Sekunden Uhr. Das Kampfgericht hatte hier einfach eine kurze Unaufmerksamkeit. Soweit kein Problem, wenn es korrigiert werden würde. Wurde es aber nicht. Auf den Hinweis, wieso dies nicht geschah, bekam der Trainer der Hermsdorfer die Antwort: "weil es mir egal ist", und ein technisches Foul. Somit musste die Hermsdorfer Mannschaft von nun an ohne Coach auskommen. Mit 61:71 ging es in die letzte Pause. Die Mannschaft war nun aber so richtig heiß und hoch motiviert, das Spiel noch zu drehen. Unter überragender Atmosphäre von der Bank aus (die Spieler pushten sich großartig, ich habe es bis draußen gehört), brannte Hermsdorf ein wahres Feuerwerk ab. Ballgewinne en masse, Dreier, Penetration - wir brachten alles auf das Feld, was eine gute Mannschaft auszeichnet. Resultat war ein 28:10 Run, der uns exakt zwei Minuten vor Ende mit 89:82 in Führung brachte. Ein 28 Punkte Turnaround! Wieso der überhaupt nötig war, lassen wir mal außen vor und ist oben hinreichend beschrieben. Nur die zweite Halbzeit betrachtet, aber eine bis dahin herausragende kämpferische Leistung. Was danach passierte, ist dann natürlich ärgerlich: Ballverluste und ein Dreier-Hagel der gegnerischen Nummer 11. Wir wurden hektisch, scorten nicht mehr, der Gegner legte in 120 Sekunden einen 15:0 Run hin. Damit steht man nach einem turbulenten Spiel bei 1:2 und muss schnell aus dem Arsch kommen, will man in dieser Saison was reißen. Punkteverteilung: Valentino Valentic 26 Punkte (8/11 Freiwürfe, 2 Dreier), Nicholas Stricker 24 (8/11), Lucas Hanke 13 (1 Dreier), Justus Ramme 11 (3 Dreier), Mustafa Bölükbasi 6 (2 Dreier), Nelson Igbokwe 5 (1/2), Joshua Fliß 4 (1/4, 1 Dreier), Marvin Langer, Christian Streckenbach, Theo Kalinowski, Malte Thie |
| VfB Hermsdorf vs. DBV Charlottenburg — 74:77 |
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Drei Zahlen sind bei diesem Spiel besonders hervorzuheben: 4 und 19, sowie 48. Vier Freiwürfe trafen wir, bei insgesamt 19 Versuchen und 48 Punkte kassierten wir bis zur Halbzeit. Das brach uns das Genick und sorgte letztendlich für eine 74:77 Niederlage im ersten Heimspiel der U20.
Wir begannen mit Joshua, Valentino, Mustafa, Nelson und Nicho. Von Anfang an war uns DBV in den Bereichen Schnelligkeit, Spieltempo, Transition, Defense-Druck und selbst am Brett überlegen. So war es die logische Konsequenz, dass wir über 3:10 und 11:20 einem frühen Rückstand hinterherliefen, der sich nach 17:23 im ersten Viertel dann im zweiten Viertel beim 19:33 und 29:45 noch deutlich erhöhte. Wir schafften es zu keiner Zeit mit der Energie, die DBV auf das Feld brachte, mitzuhalten. Wir konnten unsere Gegner bei der Penetration nicht halten und halfen auch zu spät. Außerdem hatten wir massive Probleme im Ballvortrag und kassierten schon auf Höhe der Mittellinie viele Steals. Dazu kam, dass das Team, anstatt sich zu pushen, gegenseitig fertig machte und den Kopf hängen ließ. Dass wir zu Halbzeit "nur" 34:48 zurücklagen grenzte an ein Wunder und war fünf schnellen Punkten kurz vor Ende der Hälfte von Valentino zu verdanken. Wir stellten in der Halbzeitpause unsere Defense komplett um und schworen uns, hier uns nicht abfertigen zu lassen. Das funktionierte auch sofort. Dank acht schneller Punkte von Nicho waren wir schnell auf 42:48 dran. Nachdem beide Teams immer wieder kurze Serien starteten, pendelte sich der Abstand bei ungefähr zehn Punkten an. Leider ließen wir schon in dieser Phase Massen an Punkten an der Freiwurflinie liegen. Im letzten Abschnitt ließen wir kaum noch Punkte vom DBV zu, unsere Defense griff. DBV traf schlecht von außen und wir reboundeten am defensiven Brett großartig. Offensiv hielt uns Nicho zeitweise alleine über Wasser. Durch unser inside-game kamen wir zu vielen Punkten am Brett. Auch der Ballvortrag hatte sich stabilisiert. Das Team war drauf und dran das Spiel zu drehen und hatte beim Stand von 74:75 alle Chancen dazu. Leider bekamen wir in der letzten Offense des DBV den Rebound nicht gesichert. Die dadurch entstandene zweite Chance für unseren Gegner, brachte uns in die Lage, foulen zu müssen. DBV blieb sicher an der Linie und erhöhte auf 74:77. Im letzten Angriff verfehlte unser Dreier zur Verlängerung dann das Ziel. Wir müssen dringend an unseren Freiwürfen arbeiten, an unserem Ballvortrag, an der Transition und an der 1vs1. Defense. Punkteverteilung: Nicholas Stricker 22 (0/5), Valentino Valentic 21 Punkte (4/6 Freiwürfe, 4 Dreier), Nelson Igbokwe 12 (0/1),Theo Kalinowski 6 (0/1), Justus Ramme 6 (0/1), Jonas Fabis 4 (0/2), Lucas Hanke 4, Joshua Fliß (0/2), Mustafa Bölükbasi, Marvin Langer |
| 31.08.13 — BG Zehlendorf 1 vs mU20 — 42:50 |
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Wir hatten die Auswärtsreise zu neunt und mit einem jungen Kader (darunter 6 neu U20er, ein U18er; davon zwei mit ihrem ersten Oberliga-U20-Spiel) angetreten.
Es begannen Hakki, Joshua, Valentino, Nicho und Nelson. Das gesamte Spiel über wurde deutlich, dass die Saison für beide Teams eigentlich noch mindestens zwei Wochen zu früh begann. So sah man ein vor allem offensiv eher stockendes und von vielen Fehlern geprägtes Spiel. Unsere Systeme liefen noch nicht annähernd rund und es fehlte zuweilen komplett an defensiver Kommunikation. Auf der Gegenseite lief es jedoch kaum besser und so kam es, dass BGZ offensiv in der ersten Hälfte eigentlich nur von einem Spieler lebte, auf unserer Seite aber immerhin Nicho, Nelson und Valentino für Gefahr sorgten und wir nach einem müden und verlorenem ersten Viertel (10:12) in den zweiten zehn Minuten einen kleinen Run starten konnten und diesen Abschnitt 21:11 für uns entschieden. Besonders Nicho konnte sich immer wieder am Korb behaupten und scorte im Zusammenspiel mit Nelson einige Male. Mit 31:23 ging es in die Pause. Was folgte war ein drittes Viertel mit offensivem Kollaps. Wir erzielten nur sieben Punkte und blieben sechs Minuten komplett ohne Punkt. Der Gegner konnte daraus jedoch auch nicht richtig Kapital schlagen und so ging es beim 38:35 aus unserer Sicht mit einem knappen Spielstand in das letzte Viertel. Hier zeigten wir endlich Gefahr von außen gegen die gegnerische Zone, trafen zwei Dreier (Hakki, Valentino) und zogen vermehrt Fouls (leider keine gute Freiwurfquote an dem Tag: 7/16). Fünf Minuten vor Ende hatten wir uns folgerichtig auf 47:40 abgesetzt. Der Gegner spielte dann schon zwei Minuten vor Ende stop-the-clock, was wir nur teilweise ausnutzen konnten (siehe Freiwurfquote). Am Ende war der kleine Run Anfang des Viertels der entscheidende und uns zum Sieg verhelfende Spurt. Das letzte Viertel wurde schlussendlich mit 12:7 gewonnen, was im Endergebnis ein 50:42 für uns bedeutete. Es bleibt gerade im offensiven Ablauf noch vieles zu verbessern. Spieltempo, Zusammenspiel und Entscheidungsfindung sind die Dinge, an denen wir in den kommenden Wochen arbeiten werden. Wir müssen zudem dahin kommen, dass alle Spieler auf dem Feld Gefahr ausstrahlen. Punkteverteilung: Nicholas Stricker 18 Punkte (2/7 Freiwürfe), Valentino Valentic 14 (4/6; 2 Dreier), Nelson Igbokwe 10 (0/1), Hakki Gül 5 (1/2), Lucas Hanke 3 (1 Dreier), Mike Poreba, Joshua Fliß, Mustafa Bölükbasi, Theo Kalinowski |