Spielberichte 2.Herren LL — Saison 13⁄14
2.Herren schaffen vorzeitig den Klassenerhalt
Nach drei Siegen in jeweils hoch spannenden Spielen (66:65; 65:63; 63:61) und einer uns zugesprochenen Wertung, sowie Niederlagen unserer direkten Konkurrenten, ist es vor den letzten zwei Spielen schon sicher, dass wir die Klasse halten. Ein toller Erfolg für das sehr junge Team, welches sich in der Endphase der Saison erheblich gesteigert hat und diese Erfolge sogar ohne Hilfe einiger erfahrener 3.Herren-Spieler erlangen konnte. Das Team zeigte in den letzten Spielen Nervenstärke und schlug den damals Tabellenzweiten BG Zehlendorf, die Weddinger Wiesel im Lokalderby und mit dem SV Pfefferwerk eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel. Grund dafür waren - neben der erwähnten Nervenstärke - taktisch disziplinierte Leistungen, eine starke Defense, eine gute Teamchemie, sowie der Mut der jungen Spieler, das Heft in die Hand zu nehmen.

VfB Hermsdorf 2 vs. Weddinger Wiesel — 63:61
Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machten die 2.Herren durch den knappen Sieg im Derby gegen Wedding. Chris, Justus, Captain Marco, Nicho und Philipp starteten gut in die Partie. Besonders Chris und Marco wussten offensiv sofort Gefahr auszustrahlen, sodass wir nach sechs Minuten mit 14:6 führten. Diesem starken Beginn folgten dann schwache Schlussminuten, in denen insbesondere die gegnerische Nummer 11 dafür sorgte, dass die Wiesel bis zum Buzzer des ersten Viertels mit 16:19 in Führung gehen konnten.
Auch bis Mitte des zweiten Viertels hatten die Wiesel leichte Vorteile, da ihre starken Individualisten zeitweise für Punkte sorgten, aber vor allem weil wir offensiv keinen Rhythmus fanden. Mit 28:31 ging es dann in die Pause.
In Halbzeit zwei kamen wir sehr gut aus der Kabine, konnten sowohl von außen als auch von innen scoren und übernahmen knapp die Führung. Diese konnten wir jedoch weder halten, noch ausbauen, da wir sehr schlecht von der Linie trafen und uns somit nicht für viele gezogene Fouls belohnten. Mit 47:47 ging es in die letzten zehn Minuten, in denen wir abermals den besseren Start hatten und sich das dieses Mal auch auf der Anzeigetafel ausdrückte. Durch gute Defense erzwangen wir schlechte Würfe und Ballverluste des Gegners, zudem reboundeten wir am defensiven Brett sehr gut. Diese Vorteile konnten wir in ein 54:49 (34. Minute) und 59:54 (38. Minute) umwandeln. Wir schienen jedoch dann teils übermütig zu werden, und spielten unsere Fastbreaks unsauber bzw. verpassten den Moment, das Tempo rauszunehmen, vertändelten leichtfertig die Bälle und schafften somit auch keine mögliche Vorentscheidung in diesem Spiel. So kam es, dass die Wiesel sich durch einige Freiwürfe wieder herankämpfen konnten und mit einem Dreier eine Minute vor Ende sogar mit einem Punkt in Führung gingen (60:61). Wir blieben jedoch ruhig, waren wir durch die letzten Spiele Crunchtime erfahren. Genau zur richtigen Zeit zeigten wir nun eine geduldige Offensive und konnten nur durch Fouls gestoppt werden. Nicho traf 1/2 Freiwürfe zum Ausgleich. Nach erneuter guter Defense traf Ray 1/2 zur Führung (62:61). Bei noch wenigen Sekunden zu spielen verwarfen die Wiesel anschließend beide Freiwürfe, sodass Justus nach dem Rebound drei Sekunden vor Ende gefoult wurde und clever einen Freiwurf traf, den zweiten aber verwarf. So blieb Wedding nur noch ein Notwurf aus der eigenen Hälfte und wir hatten das Spiel gewonnen.

Bei noch zwei verbleibenden Spielen reicht uns nun noch ein Sieg zum sicheren Klassenerhalt. Unser nächstes Spiel ist erst am 15.03., sodass wir auch auf AdW und Spandau schauen, die schon am Wochenende zuvor im Einsatz sind. Gewinnen beide nicht, wären wir zwei Spieltage vor Ende durch.

Punkteverteilung:
Marco Starke 15 Punkte (3/6 Freiwürfe), Christian Streckenbach 12 (1/2; 1 Dreier), Nicholas Stricker 12 (2/4), Philipp Hassmann 11 (0/1; 1 Dreier), Justus Ramme 4 (4/8), Mike Poreba 4 (1/2; 1 Dreier), Rainer Papke 3 (1/2), Jonas Fabis 2, Lucas Hanke, Philip Jankovic, Theo Kalinowski, Mustafa Bölükbasi

SV Pfefferwerk 2 vs VfB Hermsdorf 2 — 63:65
Wieder mit einem Küken-Team angetreten (nur ein Spieler älter als 20), trafen wir auswärts auf die Herren des SV Pfefferwerk, die uns im Hinspiel in einer punktearmen Partie den Schneid abgekauft und geschlagen hatten.
Mit der üblichen Starting Five - bestehend aus Chris, Justus, Marco, Nicho und Philipp - ging es in das Spiel. Der Start verlief dann zunächst etwas holprig, lagen wir doch durch drei Dreier bis zur sechsten Minute mit 13:7 hinten. Dies lag vor allem daran, dass wir zu Beginn fast jede defensive Rotation verpennten.
Nachdem wir aber unsererseits von jenseits der Dreierlinie zweimal erfolgreich waren und defensiv endlich etwas Zugriff bekamen, konnten wir die Partie ausgeglichener gestalten und der Rückstand zur Viertelpause betrug nur noch zwei Punkte (19:21).
Nachdem wir schon im ersten Viertel kurz in Führung waren, konnten wir im zweiten Abschnitt die Partie leicht zu unseren Gunsten kippen, was vor allem an unserer guten Trefferquote aus der Distanz lag. Gegen Zehlendorf eine Woche zuvor noch ein Siegbringer, dann aber gegen BG 2000 im Spiel unter der Woche ohne Glück von außen, trafen heute wieder die Spieler aus der Distanz, von denen man es in letzter Zeit "erwartet". Drei Dreier zwischen der fünften und siebten Minute brachten uns dann auch 36:31 in Führung. Zur Halbzeit waren wir 41:37 vorne und hatten Pfefferwerks anfängliche Gefahr aus der Distanz durch wechselnde Verteidigungen in den Griff bekommen. Diese verschiedenen Defense-Varianten behielten wir auch bis zum Ende bei, was alle Spieler taktisch gut umsetzen konnten.
Das Ergebnis blieb nach dem dritten Viertel beim Stand von 51:50 für uns weiter knapp.
Im letzten Abschnitt schien es dann so, als könnte Pfefferwerk den entscheidenden lauf starten (55:60). In den Schlussminuten zeigten wir uns defensiv aber von unserer allerbesten Seite und ließen nur noch einen Zweier zu. Offensiv nutzten wir nun noch mehr unsere individuelle Überlegenheit unter dem Korb und schlossen oftmals gut herausgespielt ab (Philipp, Nicho, Marco). 28 Sekunden vor Ende waren wir beim Stand von 63:63 nach guter Defense in Ballbesitz. Wir fanden schließlich Nicho unter dem Korb, der für uns mit seinem typischen eingesprungenem Baby-Hook die 65:63 Führung besorgte. Die verbliebenden acht Sekunden konnte Pfefferwerk nicht mehr zum Punkten nutzen, sodass wir den zweiten Sieg in den letzten drei Spielen einfuhren und einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machten.
Wieder sind der Mut und die Entschlossenheit der jungen Spieler zu loben, die in der letzten Saisonphase mit viel mehr Selbstvertrauen auftreten. Ausschlaggebend für den Sieg war zudem unsere gute Arbeit unter dem Korb, die wir aber gerade offensiv mit noch besserer Abschlussquote hätten belohnen müssen.

Punkteverteilung:
Nicholas Stricker 17 Punkte (3/6 Freiwürfe), Philipp Hassmann 14 (0/3), Marco Starke 13 (5/6), Christian Streckenbach 7 (1/2; 2 Dreier), Lucas Hanke 6 (1/2; 1 Dreier), Philip Jankovic 3 (1 Dreier), Mustafa Bölükbasi 3 (1 Dreier), Max Christmann 2, Justus Ramme

VfB Hermsdorf 2 vs BG 2000 Berlin — 63:66
Eine unglückliche Niederlage mit der Schlusssekunde erlitten die zweiten Herren im Verlegungsspiel unter der Woche gegen die BG 2000 Berlin.
Nach verhaltenem Start und 5:16 bzw. 7:18 Rückstand aufgrund mangelhafter offensiver Ausführung und verschlafenen defensiven Rotationen, fingen wir uns im zweiten Viertel (erstes Viertel 11:18) und konnten durch eine 10:0 Serie das Spiel wieder ausgeglichen gestalten. Insbesondere Nicho scorte im zweiten Viertel sehr effizient und erzielte 10 Punkte. Besonders durch temporeichen Basketball und viele Ballgewinne konnten wir das Spiel zur Pause weiterhin ausgeglichen gestalten und waren beim 32:35 nah dran am Gegner.
Im dritten Viertel stellte vor allem die Distanzgefahr der BG Außenspieler uns vor große Probleme, weshalb wir nach mehreren Dreiern gezwungen waren, unsere Defense umzustellen. Resultat dieser Distanztreffer war dann ein 48:56 nach drei Vierteln. Wir hatten zwar das Spiel nicht übernehmen können, waren aber noch in Schlagdistanz.
Bei BG 2000 fiel dann zunächst im letzten Viertel kein Distanzwurf mehr, da es uns nun gelang, wieder effektiver zu verteidigen. Offensiv konnten nun wir endlich mal jenseits der Dreipunktlinie überzeugen und trafen nicht nur zwei Dreier, sondern legten insgesamt einen 12:2 Lauf hin, der uns vier Minuten vor Ende mit 60:56 in Führung brachte. Die folgenden Angriffe liefen auf beiden Seite wenig erfolgreich, der Unterschied war jedoch, dass wir teilweise in guter Position verlegten, auf der Gegenseite unser Gegner aber nicht sauber verteidigt wurde, sondern an die Freiwurflinie ging. So konnte BG 2000 das Spiel wieder ausgeglichen gestalten.
In der letzten Spielminute hatten wir dann mehrmals die Chance, durch Abschlüsse in Korbnähe für die Entscheidung zu sorgen, verlegten jedoch jedes Mal. Unsere offensive Ausführung war in diesen entscheidenden Szenen einfach nicht gut genug, weshalb BG 2000 beim Stand von 63:63 mit dem letzten Angriff die Chance zum Sieg hatte. Sie spielten die Uhr herunter, nahmen mit der Schlusssekunde einen Dreier, der von zwei unserer Spieler verteidigt wurde und trafen mit dem Buzzer zum 63:66.
Eine unglückliche Niederlage, insbesondere dadurch bedingt, dass wir defensiv einen schlechten Start in das Spiel hatten und offensiv uns zu sehr auf unseren Wurf von außen verließen, der im vergangenen Spiel noch zu unseren Stärken gehörte, heute aber zu wenig erfolgreich war.

Punkteverteilung:
Nicholas Stricker 21 Punkte (5/8 Freiwürfe), Marco Starke 11 (4/7, 1 Dreier), Philip Jankovic 6 (0/2), Philipp Hassmann 6, Lucas Hanke 5 (1 Dreier), Chris Streckenbach 4 (2/3), Mustafa Bölükbasi 4, Rainer Papke 4, Mike Poreba 2, Theo Kalinowski

VfB Hermsdorf 2 vs BG Zehlendorf — 65:64
Einen überraschenden und sehr wichtigen Sieg feierten die 2.Herren gegen den Tabellenzweiten aus Zehlendorf. Mit diesen gewonnen zwei Punkten gelang der Sprung vom letzten auf den vorvorletzten Tabellenplatz.
Das Hinspiel hatten wir mit unglaublichen 46 Punkten verloren und eine katastrophale Leistung geboten. Heute machten wir - mit dem Rücken seit Wochen zur Wand stehend - ein großartiges Spiel. Von der ersten bis zur letzten Minuten spielten wir taktische diszipliniert und setzten das Besprochene besonders in der Defense wirklich gut um. Offensiv strahlten wir endlich Gefahr von außen aus und bestraften so die Zehlendorfer Zone.
Im ersten Viertel war das Ziel nicht überrannt zu werden, hatten wir doch viele Spiele in dieser Saison schon zu Anfang verloren. Dies gelang. Wir starteten fokussiert und offensiv mit Gefahr von außen. Marco, Mike und Nicho scorten uns so eine 15:12 Führung zusammen, die im zweiten Viertel durch zwei Dreier von Mike und einem von Mustafa sogar bis auf 34:23 anwuchs. Zum Ende des Viertels kassierten wir dann aber eine 7:0 Serie, sodass der Halbzeitstand von 34:30 etwas knapper als erhofft ausfiel. Insgesamt fand Zehlendorf aber offensiv kaum einen Rhythmus und konnten zeitweise nur durch die sehr gute treffende Nummer 7 (25 Punkte im Spiel) im Spiel gehalten werden.
Wieder erfreulich verlief unser Start in die zweite Hälfte, in der wir durch einen Dreier von Marco abermals zweistellig (44:34) in Führung gehen konnten, diese Führung aber wieder durch nervöse Schlussminuten nicht in dieser Höhe halten konnten, weshalb beim 54:48 nach drei Vierteln das Spiel weiterhin total offen war.
Ungünstigerweise hatten wir dann im vierten Viertel unsere mit Abstand schwächste Phase und konnten sechs Minuten keinen einzigen Punkt erzielen. Da wir das Offensivspiel von Zehlendorf aber mittlerweile völlig durchdrungen und verstanden hatten, spielten wir eine exzellente Verteidigung und hielten bis drei Minuten vor Ende einen knappen Vorsprung (56:54). Die Nummer 7 brachte dann zwei Minuten vor Ende das erste Mal seit der vierten Minute mit 56:57 in Führung. Nachdem jeweils beide Teams einmal scoren konnten, trafen wir in zwei Angriffen 3/4 von der Linie und waren eine Minute vor Ende mit 61:59 in Front. Zehlendorf konterte dies mit einem erfolgreichen Dreier (61:62). Nachdem Marco von der Linie sicher blieb (63:62) und wir sieben Sekunden vor Ende nicht sauber verteidigen konnten und Zehlendorf an die Linie schickten, an der sie ebenfalls die Nerven behielten (63:64), hatten wir den letzten Angriff zum Sieg. Mit sieben Sekunden auf der Uhr fanden wir Nicho im Post, der mit seinem Zug zum Korb durch die Mitte zwei Gegenspieler auf sich zog und den gut cuttenden Philipp bediente, welcher wiederum erfolgreich - und mit Foul – den Korbleger traf. Den anschließenden Freiwurf konnten wir nicht unterbringen. Zehlendorf hatte jedoch bei zwei Sekunden auf der Uhr (und sowieso keiner Auszeit, falls wir getroffen hätten) keine Antwort mehr parat.
Nach einem intensiven Spiel feierten wir einen verdienten 65:64 Sieg. Kompliment an alle Spieler.

Punkteverteilung:
Marco Starke 18 Punkte (9/14 Freiwürfe, 3 Dreier), Mike Poreba 14 (1/2, 3 Dreier), Nicholas Stricker 10 (0/4), Justus Ramme 7 (1/1), Philipp Hassmann 6 (2/7), Mustafa Bölükbasi 5 (1 Dreier), Christian Streckenbach 2, Theo Kalinowski 2, Philip Jankovic 1 (1/2), Max Christmann, Jonas Fabis, Lucas Hanke

BSV ADW vs. VfB Hermsdorf 2 — 83:71
Tabellenletzter (ADW) gegen Tabellenvorvorletzten (wir). Abstiegskampf pur. Im Hinspiel waren wir Zuhause mit neun Punkten Differenz siegreich, im Rückspiel drehte nun ADW den Spieß um, gewann das Spiel und den direkten Vergleich noch dazu.

Wir fuhren mit einem dezimierten Kader (ohne Philipp H., Philip J., Mike) zum Gegner nach Schöneweide. Ein schlechter Start und ein Heißlaufen der drei mit Abstand stärksten ADWler ließ uns mit 12:1 in Rückstand geraten. Bis zur Viertelpause blieb es bei einem zweistelligen Abstand, sodass wir nach zehn Minuten schon einem 24:12 Rückstand hinterher liefen. Der Gegner behielt die gute Trefferquote bei, unsere Vorgaben in der Defense konnten wir nicht gut genug umsetzen. In der Offense war das Spiel zudem zu langsam, abschlussschwach und noch dazu mit einer schlechten Freiwurfquote, demzufolge insgesamt in der ersten Halbzeit einfach zu wenig ertragreich, sodass wir nach zwanzig Minuten mit 21 Punkten (48:27) zurück waren.

Wir stellten unsere Defense nun komplett um, pushten den Ball zu jeder Zeit und kamen so zu vielen einfachen Punkten. Die ersten sieben Minuten erzielten wir eine 23:5 Serie und kamen so zurück ins Spiel. In die letzten zehn Minuten gingen wir mit einem 55:58 aus unserer Sicht. Das Viertel gewannen wir somit mit 28:10.

Zu Anfang des vierten Viertels drehten wir das Spiel dann komplett. Besonders erfreulich war in diesen 15 viertelübergreifenden Minuten der zweiten Hälfte der erhebliche Beitrag der letztjährigen U18 Landesliga Spieler Chris, Mustafa und Lucas, die defensiv sehr stark agierten und offensiv mit viel Mut das Tempo hoch hielten und einige Male erfolgreich abschlossen.

Mit einer 9:2 Serie gingen wir sieben Minuten vor dem Ende mit 64:60 in Führung.

Was in der Folge geschah, ist dann umso ärgerlicher. Unerklärlicherweise verschleppten wir das Tempo. Nur weil man in Führung ist, sollte man nicht die Stärken vergessen, die einem zur Führung verschafft haben und auf einmal das Tempo wieder verlangsamen. Diesen Schalter konnten wir aber einfach nicht mehr umlegen. Dazu kamen unglückliche Abschlüsse in der Offense und eine Defense, die manchmal etwas zu viel wollte und uns schnell fünf Teamfouls einbrachte. ADW scorte im gesamtem vierten Viertel nur drei (!) Mal aus dem Spiel heraus, traf aber von der Linie sehr sichere 15/19 Freiwürfe. Dazu verlegten wir in der Offense aus aussichtsreicher Position. Auch die Versuche, den direkten Vergleich noch zu halten, misslangen somit.

Danke an David und Marcel, die ausgeholfen haben und für uns zu jeder Zeit wichtig waren!

Punkteverteilung:
David Merker 20 Punkte (2/7 Freiwürfe), Nicho Stricker 11 (3/3), Marcel Ksoll 9 (2/4, 1 Dreier), Christian Streckenbach 8, Marco Starke 8 (8/10), Rainer Papke 6 (2/4), Mustafa Bölükbasi 5 (1/2), Lucas Hanke 4 (2/3), Theo Kalinowski (0/2)

VfB Hermsdorf 2 vs. Berliner SC — 58:74
Punkteverteilung:
Marco Starke 21 Punkte (7/10 Freiwürfe), Philipp Hassmann 10 (4/4), Nicho Stricker 10 (2/4), Justus Ramme 7 (1/4), Rainer Papke 6, Mustafa Bölükbasi 2, Nelson Igbokwe 2, Christian Sreckenbach, Theo Kalinowski, Max Christmann

BG 200 Berlin vs. VfB Hermsdorf 2 — 77:64
Punkteverteilung:
Marco Starke 12 Punkte (5/8 Freiwürfe, 1 Dreier), Philip Jankovic 12, Nelson Igbokwe 11 (1/3), Philipp Hassmann 9 (1/2), Mike Poreba 8 (2 Dreier), Nicho Stricker 6, Justus Ramme 4, Christian Streckenbach 2, Mustafa Bölükbasi

TSV Spandau 1860 vs VfB Hermsdorf 2 — 65:71
Einen sehr wichtigen Sieg feierten die 2.Herren am Sonntag auswärts gegen TSV Spandau 1860. Im direkten Abstiegskampf gelang dank eines Zwischenspurts Anfang des vierten Viertels der erhoffte Erfolg.
Das Spiel war vorher drei Viertel lang ausgeglichen und ein mit vielen Führungswechseln geführter, enger Schlagabtausch. Kleine Spurts von Hermsdorf auf bis zu sechs Punkte Abstand wurden immer wieder von Spandau gekontert. Als es mit 54:48 aus unserer Sicht in den Schlussabschnitt ging, gelang uns dann der entscheidende 8:2 Lauf und somit der Ausbau der Führung auf 62:50. Über 67:58 brachten wir ein kleines Polster in die Schlussminute. Das Spiel wurde dennoch noch einmal kurzzeitig spannend, da Spandau durch vier schnelle Punkte und einen wilden Dreier auf 65:68 verkürzte. Wir blieben jedoch halbwegs sicher von der Freiwurflinie und Spandau verfehlte seine letzten Würfe, so dass wir die Punkte mit nach Hermsdorf nahmen.
Danke an die drei "Aushelfer" David, Daniel und Marcel, die entscheidend zum Erfolg beigetragen haben. Sonderlob zudem an Kapitän Marco, der zeitweise unsere Offense trug, sowie an Nelson Igbokwe, der offensiv stets eine Gefahr am Brett für den Gegner ausstrahlte.

Punkteverteilung:
Marco Starke 19 Punkte (9/11 Freiwürfe), Nelson Igbokwe 14 (1/4, 1 Dreier), David Merker 11 (3/10), Rainer Papke 10 (0/1), Marcel Ksoll 9 (1 Dreier), Mustafa Bölükbasi 6 (4/8), Daniel Merker 2, Max Christmann

VfB Hermsdorf 2 vs. SSV Intercor 2
Wieder mit enttäuschend geringer Spielerzahl (8) ging es in das nächste wichtige Herrenspiel. Erfreulich war, dass Rainer nach sehr langer Verletzungspause und Philipp nach berufsbedingter Abwesenheit wieder dabei waren, sowie Daniel von den 3.Herren aushalf.
Bis zum 8:12 im ersten Viertel konnten wir das Spiel ausgeglichen gestalten. Danach ging in der Offense überhaupt nichts mehr zusammen und wir verloren das Spiel sehr deutlich.
Leider verletzte sich Lucas Hanke im vierten Viertel schwer am Fuß und wird uns für sechs Wochen fehlen. Auch an dieser Stelle nochmal: Gute Besserung und komm schnell wieder zurück!
Eine höhere Trainingsbeteiligung aller Herren-Spieler hätte sicher eine eingespielte und voll auf den Abstiegskampf eingeschworene Truppe zur Folge, was unsere Chancen erheblich erhöhen würde, eben diesen erfolgreich zu bestehen. Leider müssen zurzeit U20er, die meistens schon ein Spiel absolviert haben oder sogar die U18er, die zwei Spiele absolviert haben, die Last der Herren-Spieler mitttragen.

Punkteverteilung:
Marco Starke 13 Punkte (5/10 Freiwürfe), Rainer Papke 8 (4/4), Daniel Merker 6 (2/2), Mustafa Bölükbasi 5 (1 Dreier), Philipp Hassmann 4 (2/2), Justus Ramme 2, Christian Streckenbach, Lucas Hanke

VfB Hermsdorf 2 vs Weddinger Wiesel — 64:75
Auswärts traten wir zum Derby bei den Weddinger Wieseln an. Wir konnten auch heute wieder nur auf einen Herren-Spieler zurückgreifen, was uns besonders im Bereich Physis immer in Probleme bringt, haben wir doch eigentlich gerade auf der Centerposition kräftige Spieler, die aber leider verletzt ausfallen (Rainer) oder beruflich verhindert (Philipp H.) sind.
Wir nahmen uns vor, im Rebound als Team hart dagegen zu halten und gegen die wurfstarken großen Spieler des Gegners aufmerksam zu sein. Ersteres gelang uns in der gesamten ersten Hälfte sehr gut. Wir hatten gute Kontrolle über den defensiven Rebound. Die Dreier der Stretch-Bigs des Gegners verteidigten wir hingegen schlecht, hatten aber Glück, dass beim Gegner von außen nichts viel. Offensiv konnten wir hingegen viele Male gut aus all unseren Systemen scoren. Bis zum 15:8 hatten wir uns sogar ein kleines Polster erarbeitet, was wir bis zum Viertelende aber nicht ganz halten konnten (nur noch 20:18 aus unserer Sicht). Das gesamt zweite Viertel verlief sehr knapp, kein Team konnte sich entscheidend absetzen, sodass wir unsere knappe Führung zur Halbzeit behaupten konnten (34:32).
In der Halbzeitpause war uns klar, dass die Wiesel mit mehr Energie aus der Kabine kommen würden. Leider konnten wir in Halbzeit zwei dann nicht mehr am Brett dagegen halten und Wedding spielte die körperliche Überlegenheit gnadenlos aus. So kam es, dass wir – teils auch bedingt durch wirklich sehr schlechtes Box-Out – offensive Rebounds in zweistelliger Zahl kassierten. Besonders ein 12:0 Lauf am Anfang des dritten Viertels drehte das Spiel. Wir konnten zwar noch einmal kurz kontern und auf 44:52 verkürzen, jedoch waren es zum Ende des dritten Abschnitts schon elf Punkte Rückstand (45:56). Im letzten Viertel zogen die Wiesel dann kurzzeitig auf 20 Punkte davon (47:67). Zudem stellte unser Gegner auf Zone um, mit der wir aber ganz gut klar kamen – immerhin scorten wir im Schlussabschnitt 19 Punkte. Defensiv fanden wir aber gegen die Mischung aus Penetration, Dreier und Scoring am Brett aber kein Mittel mehr, sodass wir mit 64:75 als Verlierer vom Paket gingen.

Punkteverteilung:
Nicholas Stricker 13 Punkte (1/2 Freiwürfe), Marco Starke 11 (5/8), Nelson Igbokwe 10, Mustafa Bölükbasi 9 (1/2; 2 Dreier), Theo Kalinowski 7 (1/1), Justus Ramme 7 (1 Dreier), Hakki Gül 5 (3/6), Christian Streckenbach 2 (2/4), Max Christmann

VfB Hermsdorf 2 vs SV Pfefferwerk 2
Gegen die erfahrene Truppe von Pfefferwerk legte der VfB ein richtig gutes erstes Viertel hin. Wir verteidigten sehr aggressiv, sodass der Gegner zeitweise vor der Mittelinie die Bälle weg warf oder direkt ans uns verlor. Aber auch im Setplay scorten wir durch gute Penetration. Resultat waren gute 22 Punkte und eine neun Punkte Führung nach zehn Minuten (22:13). Dann stellte der SV Pfefferwerk auf Zonenverteidigung um, mit der wir die restlichen dreißig Minuten überhaupt nicht klar kamen. Wir trafen keinen Dreier (Quote ungefähr bei 0/15), bewegten den Ball zu wenig und vor allem zu langsam, vergaßen das Spiel über den High-Post und unsere Penetration fand an den massigen Pfefferwerk-Centern ein vorzeitiges Ende. An unserer aggressiven Defense, die uns im ersten Viertel ja sogar einige Ballgewinne brachte, bedienten wir uns unerklärlicherweise nicht, wobei gerade einfache Punkte uns das Leben erheblich erleichtert hätten. So standen am Ende oben beschriebenen 22 Punkten, ganze 24 Punkte in den restlichen dreißig Minuten gegenüber. Viel zu wenig.
Resultat ist eine sehr bittere Niederlage gegen einen absolut schlagbaren Gegner. Schmerzlich vermisst wurden zudem sämtliche Center-Spieler der Herren, die uns gegen den körperlich überlegenen Gegner gut getan hätten. Zudem benötigen wir dringend Korbgefahr von allen Spielern.

Punkteverteilung:
Hakki Gül 17 Punkte (11/17 Freiwürfe), Marco Starke 11 (5/8), Nicholas Stricker 11 (3/9), Justus Ramme 4 (2/3), Malte Thie 2, Nelson Igbokwe 1 (1/4), Lucas Hanke, Mustafa Bölükbasi, Joshua Fliß, Theo Kalinowski

Berliner SC vs VfB Hermsdorf — 51:56
Mit einem knappen 56:51 landeten die 2.Herren einen wichtigen Erfolg gegen den Berliner SC.

Das Spiel war von Anfang an eher eines der zähen Sorte. Beide Teams taten sich offensiv schwer, zudem wurde ziemlich viel gehackt, vor allem von Seiten des BSC. Das pfiffen die Schiris auch teilweise konsequent, wir konnten aber im gesamten Spiel kein Kapital daraus schlagen, da unsere Freiwurfquote grauenvoll war: 7/26. Das bei einem Spiel, in dem wenige Punkte fallen. Trifft man nur die Hälfte dieser 26 Freiwürfe, lässt man eine knappe Schlussphase erst gar nicht entstehen. So etwas kostet sonst Siege bzw. bei der U20 hat es uns im Spiel gegen DBV ja eigentlich schon den Sieg gekostet.

Insgesamt verteidigten wir ganz ordentlich, konnten die Plays des Gegners im Ansatz gut stören, hatten allerdings in Hälfte eins beim Rebounding so unsere Probleme. In der Offense schafften wir es nicht, das Tempo zu forcieren und uns einfache Punkte zu besorgen. Wir hatten im Setplay gute Penetration, belohnten uns aber – wie oben erwähnt – nicht von der Linie, da BSC sehr häufig foulte.

Mit einer knappen Pausenführung von 24:19 starteten wir in die zweite Hälfte. Ende des dritten Viertels führten wir dann schon mit 10 Punkten (37:27), ehe BSC mit einer kleinen Serie zum Viertelende auf 37:35 verkürzen konnte.

Der Beginn des letzten Viertels gehörte dann wieder uns. BSC stellte auf Zone um, was wir mit zwei weiten Treffern aus dem Zweipunktbereich und einem Dreier sehr gut konterten und so mit 48:37 die höchste Führung des Spiels innehatten. In der Folge verlegten wir offensiv einige Male unglücklich und auf der Gegenseite brachte die starke Nummer 18 den BSC zurück ins Spiel, sodass es beim 51:48 eine Minute vor Ende wieder eng war. Wenigstens zum Ende hin trafen wir 50% unserer Freiwürfe (4/7 in der letzten Minute; bedeutet in den 39 Minuten vorher 3/19....), was dann letztendlich zum Sieg reichte, weil wir zudem die letzten Angriffe des BSC gut verteidigten.

Punkteverteilung:
Valentino Valentic 13 Punkte (0/6 Freiwürfe, 3 Dreier), Rainer Papke 9 (3/5), Nelson Igbokwe 9 (1/2), Hakki Gül 9 (3/8), David Merker 8 (0/2), Marco Starke 4 (0/2), Daniel Merker 4 (0/1), Mustafa Bölükbasi, Joshua Fliß

BG Zehlendorf vs. VfB Hermsdorf 2 — 38:84
Um mal gleich den großen Aufmacher von "jz" alias Jürgen Zimpel aufzugreifen: "2.Herren auf Talfahrt" und "Ergebnis kaum zu glauben"... Vielleicht sollte man sich dann schon mal ein Spiel ansehen, denn dann würde man erkennen, dass die 2.Herren mit Spielern antreten, die letztes Jahr U18 Landesliga oder U18 Oberliga gespielt haben, gerade frisch in der U20 sind und Sonntag nur Unterstützung von zwei Herrenspielern hatten. Das ist keine Kritik an den Spielern, sie haben mein vollstes Vertrauen, sonst würde ich sie nicht auf das Feld schicken. Jedoch ist es nun mal so, dass man sich an das höhere Niveau und an den körperlichen Basketball gegen deutlich ältere und körperlich überlegene Spieler erstmal gewöhnen muss. Reißerische Aufmacher auf der Startseite sind da kaum hilfreich.
Schon der Start in das Spiel misslang, was aber da noch nicht an der Überlegenheit des Gegners lag, sondern daran, dass wir sehr viele einfache Punkte liegen ließen und reihenweise Korbleger verlegten. In der Defense schafften wir es erstaunlicherweise nicht den Fastbreak des Gegners (wie eigentlich in jedem Spiel) zu stoppen. Rennen kann eigentlich jeder, unabhängig von Erfahrung.
Nach misslungenem Start hielten wir kurzzeitig den Abstand auf zehn Punkten und scorten einige Male unter dem Korb. Gegen Ende der ersten Halbzeit lief unser Gegner dann von außen heiß und traf drei Dreier innerhalb kurzer Zeit.
Als sich unsere beiden Center Patrick und Nicholas, die inside noch halbwegs dagegen hielten, ausfoulten (Patrick mit zwei schnellen Fouls Anfang der zweiten Halbzeit, Nicholas Mitte des vierten Viertels), wurde das Ergebnis dann nochmal richtig deutlich, weil wir nun der körperlichen Überlegenheit rein gar nichts mehr entgegenzusetzen hatten.

Punkteverteilung: Nicholas Stricker 13 Punkte (8/11 Freiwürfe), Lucas Hanke 5 (1/2), Patrick Hontschik 5 (1/4), Marco Starke 4 (2/4), Joshua Fliß 4 (4/10), Valentino Valentic 4 (0/2), Mustafa Bölükbasi 3 (1 Dreier)

VfB Hermsdorf 2 vs. SSC Südwest 2 — 58:83
Die erste Heimniederlage der Saison erlitten die 2.Herren des VfB Hermsdorf am Sonntag in der Heidenheimer Straße.
Die ersten fünf Minuten konnten wir noch ausgeglichen gestalten (8:10), danach setzte sich der SSC Südwest stetig ab (12:26 nach dem ersten Viertel). Wir hatten nicht nur erhebliche Probleme mit dem stark scorenden gegnerischen Center (18 Punkte), sondern vor allem mit den gegnerischen Guards, die uns zwar nicht unbedingt technisch überlegen waren, aber mit jedem Zug zum Korb zumindest eine so große Lücke rissen, dass daraus kreiert werden konnte (Pass zum Wurf, Durchstecker, eigener Abschluss). Lediglich im zweiten Viertel konnten wir mithalten (18:18).
In Hälfte zwei schafften wir es nicht nochmal entscheidend ranzukommen, was vielleicht auch eine Kraftfrage war, denn fünf Spieler hatten schon ein sehr anstrengendes Spiel vom Vortag mit der U20 hinter sich.
Am Ende verloren wir klar und deutlich mit 58:83.

Punkteverteilung:
Fabian Carels 14 Punkte (0/2 Freiwürfe, 2 Dreier), Marco Starke 13 (1/1), Rainer Papke 12, Valentino Valentic 6, Nicholas Stricker 5 (1/2), Philip Jankovic 3 (1/4),Mustafa Bölükbasi 3 (1 Dreier), Nelson Igbokwe 2, Mike Poreba, Joshua Fliß

Tus Neukölln vs VfB Hermsdorf 2 — 55:73
Zum ersten Auswärtsspiel der Saison traten wir bei den traditionell heimstarken Neuköllner an. Unsere Vorgaben, schnelle Transition, Druck auf den Ball und inside-game, konnten wir dann im ersten Viertel auch teilweise gut umsetzen. Nach etwas verschlafenem Start entwickelte sich ein von schwachen Wurfquoten (oder guter Defense) geprägtes erstes Viertel, das beim Stand von 13:13 endete. Hätten wir auch annähernd vernünftig Freiwürfe getroffen (3/8), wären wir sogar mit einer Führung in den zweiten Abschnitt gegangen.
Es folgte im zweiten Viertel eine offensive Katastrophe. Wir schlossen viel zu hektisch ab, spielten unsere Plays total unsauber in allen Belangen (freilaufen, Screens, etc….) und erzielten so nur vier Punkte. Ärgerlicherweise schafften wir es auch nicht den Dreier des Gegners zu verteidigen, worauf vor dem Spiel extra dem Spiel extra noch gewarnt wurde, ist der Gegner doch dafür bekannt, den Ball gut zu bewegen und seine Schützen freizuspielen. Resultat war ein 30:17 zur Halbzeit.
Im dritten Viertel kämpften wir uns dann zunächst bravourös zurück und verkürzten durch eine 11:0 Serie auf 28:30. Endlich schafften wir es die defensiven Rotationen einzuhalten, unseren Mann zu kontrollieren und ein überzeugendes close-out zu spielen. Leider schien es dann so, als wenn wir uns eine kurze Pause gönnten und auf der Aufholjagd ausruhten, anders ist es nicht zu erklären, dass wir selbst bei eigenen Punkten im direkten Gegenzug 1vs.0 Korbleger kassierten. Da müssen wir schneller umschalten und wacher sein. Zum Ende des Viertels hatten wir den Rückstand so nur auf 38:48 verkürzt.
Zudem stellte der Gegner auf Zonenverteidigung schon im dritten Viertel auf Zonenverteidigung um, was er bis zum Ende beibehalten sollte. Wir taten uns sehr schwer, die Zone geduldig auszuspielen und an den „wunden“ Punkten zu attackieren. Bis vier Minuten vor Ende war das Spiel beim Stand von 47:57 zwar noch nicht endgültig entschieden, in der Folge erzielte der Gegner aber sechs schnelle Punkte und wir konnten nicht mehr kontern. Die Niederlage ist aufgrund der schwachen ersten Hälfte natürlich verdient, doch mit 18 Punkten auch zu hoch ausgefallen.

Punkteverteilung:
Marco Starke 12 Punkte (2/2 Freiwürfe), Valentino Valentic 11 (3/6, 2 Dreier) Philipp Haßmann 11 (3/4), Hakki Gül 6 (1/4, 1 Dreier), Nelson Igbokwe 6 (0/1)Rainer Papke 5 (3/8), Nicholas Stricker 4, Florian Kalies, Christian Streckenbach

01.09.13 — 2.Herren vs BSV AdW 1 — 72:63
In der verdammt kalten Halle in der Emmentaler Straße empfingen die 2.Herren den Oberliga-Absteiger BSV AdW 1 zum ersten Duell der Saison.

Mit elf Spielern angetreten, darunter vielen U20ern, die gestern Abend schon ein Spiel hatten, starteten wir recht ansehnlich in die Partie. Unsere Starter, bestehend aus Marco, Philip, Valentino, Nicholas und Nelson, sorgten für einen guten 6:0 Start nach drei Minuten. Das Team war wach, attackierte den Korb und spielte ein hohes Tempo. Besonders Valentinos Zug zum Korb war vom Gegner in den ersten zehn Minuten nicht zu kontrollieren (acht Punkte). Leider fing sich der Gegner zum Viertelende und so gingen wir nur mit einer 16:13 Führung in die erste Viertelpause.

Wir verschliefen die ersten Minuten des zweiten Viertels dann etwas, ließen die defensive Intensität des ersten Viertels vermissen und schafften es nicht, das Tempo hochzuhalten. Einzig ein kleiner Zwischenspurt von der 4. bis zu 6. Minute verschaffte uns etwas Luft und eine 30:20 Führung, was AdW wiederum umgehend konterte, weshalb es zur Pause knapp blieb (36:33; zweites Viertel 20:20).

Für das dritte Viertel nahmen wir uns vor, die Penetration der AdW-Spieler wieder besser zu verteidigen bzw. besser auszuhelfen und offensiv das Tempo hoch zu halten und permanent zu attackieren. Das Team setzte dies besonders in den letzten Minuten des dritten Viertels sehr gut um. Beim Spielstand von 42:41 war es noch knapp, doch dann kamen wir ins Laufen und starteten viertelübergreifend einen 15:0 Lauf, in dem besonders Mike von der Dreierlinie heiß lief und dreimal von außen traf. Erfreulich war außerdem, dass der Lauf zu einem Zeitpunkt gelang, als sich die komplette Starting Five wichtige Minuten zur Erholung auf der Bank holte. Dies zeigte, dass an diesem Vormittag das ganze Team bereit war und alle für offensive Gefahr sorgten, was sich auch in der sehr ausgeglichenen Punkteverteilung widerspiegelte.

Wir gewannen das dritte Viertel am Ende mit 19:8 und führten im vierten Viertel schon 60:42 und 64:49. Zwei Minuten vor Ende setzte AdW dann alles auf eine Karte und traf einige schnelle Dreier, die wir aber auch besser hätten verteidigen müssen. Richtig in Schlagdistanz kam unser Gegner am Ende aber nicht mehr, da wir gegen Ende dann auch endlich etwas sicherer unsere Freiwürfe trafen. Unsere Freiwurfquote über die gesamten vierzig Minuten lag aber bei unter 50%, was wir dringend verbessern müssen.

Insgesamt jedoch ein wirklich guter Auftakt für die 2.Herren mit zum Teil starker Penetration, gutem Inside-Spiel und insgesamt gutem Zusammenspiel, sowie zwei Vierteln mit guter Defense (erstes Viertel mit 13 und besonders drittes Viertel mit 8 zugelassenen Punkten).

Punkteverteilung:
Nelson Igbokwe 13 Punkte (1/3 Freiwürfe), Valentino Valentic 13 (1/5), Mike Poreba 9 (3 Dreier), Hakki Gül 7 (5/6) , Marco Starke 7 (5/8), Philip Jankovic 6 (0/2), Philipp Haßmann 6 (0/2), Nicholas Stricker 6, Florian Kalies 3 (1 Dreier), Joshua Fliß 2, Mustafa Bölükbasi