| wU17 Norddeutsche Meisterschaften in Ahrensburg |
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Nach dem Erfolg bei der "Ostdeutschen Meisterschaft" (mangels Meldungen gab es nur ein Spiel zwischen TusLi und uns, das wir deutlich gewannen) haben wir uns für die Norddeutsche qualifiziert und reisten nach Ahrensburg. Leider verfolgte uns das Pech auf ganzer Linie. Zunächst konnten wir nicht das Wunschteam aufstellen. Zuletzt verletzte sich zwei Tage vorher Antje und fiel somit aus. Aufgefüllt mit einigen u15 Spielerinnen starteten wir am Samstag Früh in Hermsdorf. Nach der ersten Rast das nächste unschöne Ereignis, ein Wagen blieb liegen. Nachdem der ADAC gerufen wurde, mussten die Taschen umgepackt werden und die Spielerinnen neu auf die verbliebenen Fahrzeuge verteilt werden. In Ahrensburg angekommen, konnten wir zunächst einen hohen Sieg von Wolfenbüttel gegen Blau Weiß Buchholz beobachten (82:30). Erste Erkenntnis, fast alle Mannschaften spielten Zonenverteidigungen... Unser erstes Spiel, mit den inzwischen eingetroffenen "Schlachtenbummlern" als Unterstützung, ging gegen Wolfenbüttel. Zunächst war es ein intensives und enges Spiel, das uns häufig an die Freiwurflinie brachte, aber aus dem Spiel heraus fehlte uns häufiger die nötige Konsequenz. Auch die Verteidigung war nicht energisch genug, so das wir ständig einem Vorsprung der Gegnerinnen hinterher hechelten. Zu allem Überfluß verletzte sich Sophia Müller gleich in den ersten Minuten ihres Einsatzes am Knie, so dass das Turnier für sie damit auch gleich wieder beendet war. So fehlten uns am Schluss die Optionen, um noch einmal entscheidend heran zu kommen (48:65). Aber da war ja noch Buchholz und mit einem Sieg, die Chance in das Habfinale am Sonntag einzuziehen. Wir begannen das Spiel aber viel zu unentschlossen im Angriff und in der Verteidigung und konnten uns nie mehr mit als mit 3 Punkten absetzen. Zur Halbzeitpause lediglich noch 1 Punkt. Die folgende Besprechung schien ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Nach dem Wiederanpfiff gingen wir mit 10 Punkten in Führung. Der Knoten schien geplatzt, es wurde in der Defense härter gearbeitet, leichte Ballgewinne waren die Folge, die auch konsequent zu schnellen Punkten genutzt wurden. Aber offenbar war diese Führung das falsche Signal für die Mannschaft. Kaum das man durch aggressivere Spielweise die Wende eingeleitet hatte, wurden die Abstände in der Verteidigung wieder grösser, die vermeidbaren Fehler im Angriff häuften sich und recht bald war Buchholz wieder dran. Nun wurden die Mädchen auch nervös und Buchholz übernahm die Führung. Die letzten Minuten wurden dramatisch. Zwar rafften sich unsere Mädchen noch mal auf und versuchten in der Defense mehr Druck zu machen, aber nach vorne wollte nicht allzu viel gelingen. Wir konnten den zwischenzeitlichen Rückstand von 5 auf einen Punkt verkürzen, mehr war an diesem Tag aber nicht drin ( Endstand 63:66). So mussten wir früher als erwartet die Segel streichen und nach der Übernachtung schon nach dem Frühstück die Heimreise antreten ( diesmal ohne besondere Vorkommnisse). Wolfenbüttel wurde Norddeutscher Meister. Sie gewannen das Endspiel gegen Ahrensburg sicher mit 50:38. An dieser Stelle wünschen wir den verletzten Spielerinnen baldige Genesung und möchten den mitfahrenden Eltern auch für ihre Unterstützung zur Durchführung der Fahrt als auch während unserer Spiele herzlich danken! |