| VfB Hermsdorf 2 vs. Berlin Baskets — 58:53 nach Verlängerung |
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Vor dem letzten Saisonspiel gegen den direkten Konkurrenten um Platz drei, die Berlin Baskets, gingen wir personell auf dem Zahnfleisch. Mit Mustafa, Lorenz, Arved, Paul und Max sah es erst so aus, als ob uns fünf Spieler fehlten Zum Glück schleppten sich Paul und Max trotz Fieber an den vorherigen Tagen in die Halle, sodass acht fitte + zwei halbkranke auf dem Spielberichtsbogen standen. Unsere Guardrotation war jedoch an diesem Tag keine, bestand sie nur aus drei Spielern.
Und so mussten wir auch fünf Minuten auf unsere ersten Punkte warten, legten dann aber bis Viertelende los wie die Feuerwehr und hatten nach zehn Minuten einen 19:10 Vorsprung heraus gespielt. Im dritten und vierten Viertel erlebten wir ein offensives Waterloo und erzielten nur sieben bzw. sechs Punkte. Unser Gegner zeigte sich aber auch nicht gerade von seiner besten Seite und bestrafte unser schlechtes Spiel lange nicht. Anfang des vierten Viertels schien unsere Kraft dann aber endgültig aufgebraucht und das Spiel fast verloren, als der Gegner nacheinem erfolgreichen Dreier auf 46:33 davon zog. Da waren noch sechs Minuten zu spielen. Wie auf Knopfdruck griff dann aber wieder einmal unsere Zonenpresse, die auch schon am Anfang des Spiels für eine neun Punkte Führung gesorgt hatte, dann aber ihre Wirkung verfehlte. Wir hatten viele Ballgewinne, ließen aber einige Punkte an der Freiwurflinie liegen. Beim Stand von 42:48 aus unserer Sicht und noch zwei Minuten zu spielen waren wir zwar wieder etwas näher dran, aber die Zeit lief uns davon. Bis zu letzten Minute waren es immer noch sechs Punkte (45:51). Die letzten sechzig Sekunden gehörten dann allerdings komplett uns. Wir rafften uns auf, zeigten, dass wir schon so oft in dieser Spielzeit knappe Spiele für uns entschieden haben (außer letztes Wochenende ;-)) und belohnten uns für eine passable Saison, die wir trotz der personellen Sorgen keinesfalls mit einer Niederlage und Platz vier beenden wollten. Drei Ballgewinne durch unsere Presse, dreimal schließt Vincent per Korbleger ab. 51:51. Verlängerung. Hier waren wir weiterhin obenauf und zogen schnell auf 57:51 davon. Die Berlin Baskets konnten nicht mehr kontern, sodass wir das letzte Spiel mit einem tapfer erkämpften 58:53 Sieg nach Verlängerung für uns entscheiden konnten. Der fünfte Sieg in knappen Spielen diese Saison. Aus so vielen engen Auftritten, die meistens erfolgreich für uns endeten, lernt sicherlich jeder junge Spieler, sodass man mittlerweile schon merkt, wie cool und abgeklärt und mit Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, es noch zu gewinnen, jeder auf dem Feld agiert. Diese Truppe hat definitiv Moral gezeigt – und das nicht das erste Mal. Punkteverteilung: Vincent Jörgens 15 Punkte (1/12 Freiwürfe), Christian Streckenbach 11 (3/9), Silas Gerstl 10 (3/8; 1 Dreier), Theo Kalinowski 8 (2/4), Marvin Langer 5 (1/4), Robin Schmied 4 (2/4), Manuel Klopries 3 (1/2), Maximilian Reiffarth 2, Paul Taegtow, Vincent Gottwald |
| VfB Hermsdorf 2 vs. Weddinger Wiesel — 80:51 |
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Gegen die Wiesel konnten wir nach einem furiosen zweiten Viertel, welches wir mit 39:16 gewannen, einen nie gefährdeten 80:51 Erfolg erzielen.
Punkteverteilung: Theo Kalinowski 23 Punkte (1/1 Freiwürfe), Lorenz Bartmeyer 10, Silas Gerstl 10 (2/4), Robin Schmied 9 (1/3), Mustafa Bölükbasi 8 (0/1), Christian Streckenbach 6, Marvin Langer 5 (3/7), Maximilian Reiffarth 4, Manuel Klopries 3 (0/2; 1 Dreier) Paul Taegtow 2 |
| VfB Hermsdorf 2 vs. TuS Neukölln — 55:56 |
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Im Rückspiel gegen die TuS Neukölln ging es im zweiten Spiel am diesem Wochenende nicht weniger als um die letzte Chance, den zweiten Platz noch zu erreichen, zu nutzen.
Und so starteten wir auch in das Spiel. Mit abermals hoher taktischer Disziplin und konzentriertem Spiel dominierten wir den Gegner in den ersten eineinhalb Vierteln und zogen auf 14:6, 18:8, 21:13 und 32:22 davon. Mit 32:25 ging es in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte stand unsere Defense zwar immer noch sehr gut (56 erzielte Punkte für den Gegner sind ja eigentlich eine gute Zahl). In der Offense lief aber rein gar nichts mehr zusammen, sodass wir nur zwölf Punkte im dritten und elf Punkte im vierten Viertel erzielten. In der Schlussphase zeigte Neukölln dann in den entscheidenden Szenen die besseren Nerven, nachdem wir eigentlich den letzten Angriff hatten, aber den Ball verloren. Fünf Sekunden vor Ende scorten unsere Gegner dann an der Freiwurflinie. Nachdem der zweite Freiwurf vergeben wurde, schafften wir es nicht mehr, in den verbleibenden fünf Sekunden zu treffen Somit spielten wir an diesem Wochenende drei gute Halbzeiten (zwei gegen City, eine gegen Neukölln), gingen aber am Ende komplett leer aus. Glückwunsch an City Basket für den Staffelsieg und an Neukölln zu Platz zwei. Punkteverteilung: Christian Streckenbach 17 Punkte (2/3 Freiwürfe, 1 Dreier), Lucas Hanke 9 (2/6, 1 Dreier), Theo Kalinowski 8 (2/3), Vincent Jörgens 7 (1/3), Marvin Langer 7 (1/1), Mustafa Bölükbasi 4, Lorenz Bartmeyer 3 (1/2), Robin Schmied, Silas Gerstl, Vincent Gottwald, Manuel Klopries |
| VfB Hermsdorf 2 vs. City Basket Berlin — 66:69 |
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Nur drei Wochen nach dem Hinspiel und einer 20 Punkte Niederlage, traf man erneut auf den Tabellenführer der Staffel.
Wir hatten uns in diesem Spiel einige taktische Veränderungen/Verbesserungen vorgenommen, um die Begegnung dieses Mal ausgeglichener zu gestalten. Die Mannschaft spielte dann auch 40 Minuten sehr diszipliniert, setzte die taktischen Vorgaben sehr gut um und fand eine gute Balance zwischen schnellem Spiel und kontrolliertem Setplay und machte deutlich, dass es die im Training eingeübten wechselnden Verteidigungsstrategien verstanden hat, sowie im Spie erfolgreich umsetzen kann. Nach holprigem Start und 10:20 Rückstand nach den ersten zehn Minuten, gelang es durch eine Zonenpresse den Gegner in Bedrängnis zu bringen und somit den Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. Wir nahmen durch die engagierte Verteidigung entweder Zeit von der Angriffsuhr des Gegners, brachten ihn zu schlechten Würfen oder erzielten Ballgewinne. Mit einem 30:32 aus unserer Sicht ging es dann in die Pause. In der Folge entwickelte sich ein wirklich ansehnliches Basketballspiel mit vielen Führungswechseln. Wir hielten mit dem körperlich und basketballerisch überlegenen Gegner gut mit und schafften es mehrmals in Führung zu gehen (38:36; 44:43; 58:56; 62:58). Bei noch zwei Minuten zu spielen und einem Spielstand von 64:62 sah es sehr gut aus für uns. Zu unserem Ärger traf der Gegner dann einen Dreipunktewurf, was City Basket eine 65:64 Führung einbrachte. Wir konterten noch einmal und gingen unsererseits 66:65 in Führung, schafften es in der letzten Minute allerdings zwei Angriffe lang nicht, erfolgreich abzuschließen. Im Gegenzug zeigte sich City Basket abgeklärter und scorte zweimal zur 69:66 Führung. Unser letzter Ausgleichsversuch von der Dreipunktelinie ging in and out. Ärgerliche Niederlage, aber mit dem Lichtenrade Spiel in der Hinrunde vielleicht unser bestes Saisonspiel. Punkteverteilung: Mustafa Bölükbasi 24 (2/7 Freiwürfe), Marvin Langer 10 (2/2), Theo Kalinowski 10, Vincent Jörgens 8, Christian Streckenbach 6, Lucas Hanke 4 (0/2), Lorenz Bartmeyer 2, Robin Schmied 2, Vincent Gottwald, Silas Gerstl |
| VfB Hermsdorf 2 vs. TSV Spandau 1860 — 50:49 |
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Fegte man im Hinspiel die Spandauer noch mit 35 Punkten aus der Halle, wurde das Rückspiel zum Krimi. Wieso eigentlich?
Wie so meist, gibt es dafür keinen einzelnen klaren Grund, vielmehr eine Kombination aus mehreren Faktoren. Zu erkennen war ganz klar, dass die im Hinspiel sehr lethargischen Spandauer dieses Mal etwas mehr Lust auf Basketball hatten. Eigentlich aber noch kein Grund, bei allem Respekt des Gegners, sein eigenes Spiel nicht durchzusetzen. Sicher, Spandau hatte einige neue Spieler dabei, die das Team deutlich verbessern, vor allem die Nummer 15 des Gegners machte uns Probleme und selbst 17 Punkte. Aber sollte man sich von einem Spieler des Gegners deklassieren lassen? Sicher nicht. Und so sucht man lieber die Fehler im eigenen Spiel, als bei irgendwelchen Umständen, die man mehr oder weniger beeinflussen kann (außer natürlich die Defense gegen die Nummer 15 ...). Richtet man den Blick also auf das eigene Spiel, so fällt doch eine große Mängelliste auf, die sich nun schon die letzten Spiele so durchzieht, wie ein roter Faden. Wir spielen zu langsam, woran wahrscheinlich noch nicht mal die Beine oder die Bereitschaft schuld ist, sondern vielmehr der Kopf, der momentan einfach nicht die Fähigkeit zu haben scheint, schnelle Entscheidungen auf dem Spielfeld zu treffen oder umzusetzen. Da waren wir aber eigentlich mal in der Hinrunde und zu diesem Selbstverständnis des Spielverständnisses müssen wir wieder hin. Außerdem sollte schleunigst davon abgesehen werden, Verantwortung an Teamkollegen abzugeben. Beispielsweise fanden offensiv nur Mustafa (20 Punkte, 6/7 Freiwürfe, 1 Dreier) und Chris (15 Punkte, 3/3 Freiwürfe) statt. Jeder – von Kaderplatz 1-12 - muss in der Lage sein, seinen Job zu erledigen; heißt rebounden, scoren, rennen, attackieren. Man kann sich nicht hängen lassen, auszuboxen, den Mann zu decken oder zu attackieren, wenn der Raum dazu da ist. Lässt man diese und viele andere Sachen vermissen, dann liegt man gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner eben mit 35:48, also 13 Punkten (!) und noch sieben Minuten zu spielender Zeit, hinten. Urplötzlich spielten wir dann doch Defense – man wollte es ja scheinbar spannend machen – ließ in sieben Minuten noch einen Punkt zu (!) - welch Überraschung, es geht doch - scort selbst 11 Punkte und liegt 29 Sekunden vor Ende mit einem zurück. Da wir es die Minuten vorher geschafft hatten, Spandau gut zu verteidigen und mitunter zu Ballverlusten zu zwingen, entschieden wir uns dafür, nicht zu foulen, auch wenn das Risiko groß war, falls Spandau kurz vor Ende zum Abschluss kommt oder in letzter Sekunde einen Wurf los wird und wir nur noch fünf Sekunden auf der Uhr haben. Es kam wie angedacht: Spandau verlor durch unsere druckvolle Defense elf Sekunden vor Ende des Spiels den Ball an Christian, der nun im 1-vs-1 auf den Korb des Gegners, verteidigt von der oben genannten Nummer 15, sprintete ... und nach einer Wurftäuschung den entscheidenden Korbleger verwandelte. Bei noch fünf Sekunden auf der Uhr und keiner Auszeit schaffte es Spandau nur noch zu einem Notwurf, der sein Ziel verfehlte. Zweite Führung im gesamten Spiel, aber das genau zum richtigen Zeitpunkt. Das fünfte Spiel, welches mit weniger als vier Punkten Differenz endet. Immerhin konnten wir davon vier für uns entscheiden. Punkteverteilung: Mustafa Bölükbasi 20 (6/7 Freiwürfe, 1 Dreier), Christian Streckenbach 15 (3/3), Theo Kalinowski 5 (1/2), Marvin Langer 2, Manuel Klopries 2, Silas Gerstl 2, Vincent Gottwald 2, Lornez Bartmeyer 2, Maximilian Reiffarth, Arved Löcher, Robin Schmied |
| VfB Hermsdorf 2 vs City Basket Berlin — 50:71 |
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Obwohl die Rückrunde schon begonnen hat, traten wir nun zum ersten Spiel gegen den Tabellenführer an – der Spielplan gab es so her, dass beide Spiele erst im Jahr 2013 stattfinden.
City dominiert diese Liga vom ersten Spieltag an. Nur die zum Stichtag weniger absolvierten Spiele ließ Lichtenrade in die OL 2 aufrücken. Wir wussten, was uns erwartet: Pressverteidigung fast das gesamte Spiel und athletische Spieler, die den Fastbreak forcieren und jedem Rebound nachgehen. Wir stellten uns darauf ein ... und wurden doch kalt erwischt. Wahrscheinlich auch, weil die Mannschaft das erste Mal mit solch einer aggressiven Verteidigung konfrontiert wurde. Die ersten sieben Minuten gingen mit 19:4 und das erste Viertel insgesamt mit 24:7 an City Basket. Dabei wäre deutlich mehr drin gewesen, zeigte doch City, dass die Pressverteidigung keinesfalls ausgereift ist und in der 1-vs-1 Defense unsere Spieler dem Gegner durchaus Probleme bereiten können, wenn nicht ein halbes Dutzend Korbleger verlegt worden wären. Schlecht war die Verteidigung gegen einfache Cuts, sowie das Ausboxen, da müssen alle in den Beinen und vor allem auch im Kopf etwas schneller verstehen, was der Gegenspieler vorhat. Leider kamen wir im gesamten Spiel auch nur sieben Mal an die Freiwurflinie - trotz aggressiver Verteidigung unseres Gegners. Die restliche Spielzeit kam man besser mit der Presse zurecht und hielt zeitweise mit – auch weil City etwas die Zügel schleifen ließ. So blieb der Abstand vom ersten Viertel mit -17 fast unverändert und man verlor am Ende mit 21 Punkten. Gegen City Basket kann man durchaus verlieren, da die Spieler des Gegners basketballerisch uns gegenüber im Vorteil sind, aber erschreckend ist es zu sehen, wie eine in der Hinserie gute Teamchemie in letzter Zeit dahingeht, einige aus der Mannschaft nicht mehr am gleichen Strang ziehen und negative Stimmung verbreitet wird. So ist man keine Einheit, so gewinnt man keine Spiele. Punkteverteilung: Mustafa Bölükbasi 15 (1/2 Freiwürfe), Maximilian Reiffarth 11 (1/2), Robin Schmied 9 (1/1), Vincent Jörgens 6, Lucas Hanke 4, Silas Gerstl 2, Vincent Gottwald 2, Marvin Langer 1 (1/2), Manuel Klopries, Arved Löcher, Lorenz Bartmeyer |
| VfB Hermsdorf 2 vs Alba Berlin 3 — 51:49 |
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Zum ersten Spiel des Jahres traf man sich am 19.01. in der Reginhardstraße. Wie auch im Hinspiel entwickelte sich eine knappe Partie, die erst in der letzten Minute entschieden wurde.
Nach gutem Start (8:0 nach drei Minuten) ließen wir in der Folgezeit alles vermissen, was guten, schnellen, sicheren Basketball auszeichnet. Sehr fahrig und lässig im Abschluss und ohne Tempo wurden die 40 Minuten runtergespielt. Jeder muss sich heute hinterfragen, ob die Bereitschaft und Konzentration, sowie der Einsatz, die Ansprüche erfüllen, die jeder einzelne allein schon an sich hat. Durch einen Korbleger und drei Freiwürfe wurde die Partie dann in der letzten Minute für uns entschieden. Immerhin konnte man den direkten Vergleich gewinnen, nachdem das Hinspiel mit einem Punk verloren ging. Punkteverteilung: Theo Kalinowski 13 (1/4), Mustafa Bölükbasi 12 Punkte (4/4 Freiwürfe), Arved Löcher 7 (1/2), Vincent Jörgens 7 (1/4), Maximilian Reiffarth 4, Lucas Hanke 4 (0/2) Marvin Langer 2, Lorenz Bartmeyer 2 (0/2), Robin Schmied, Silas Gerstl |
| mU18LL: VfB Hermsdorf vs ASV Moabit — 73:78 |
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Revanche nicht geglückt. Auch im Rückspiel verliert der VfB Hermsdorf gegen ASV Moabit. Wie schon gegen Südwest missglückte der Start. Man kassierte im ersten Viertel 26 Punkte durch einfache Penetration des Gegners, zu späte Hilfe und kein help-the-helper. Auch die Offense kam nicht ins Laufen. Kein Fastbreak, keine Ballbewegung, zu viele schlechte Würfe. Nach 10 Minuten lag man schon mit 12 Punkten hinten. Das zweite Viertel gestaltete sich etwas offener. Wir fanden gegen die Zone von ASV besser ins Spiel und konnten in der Defense die schnellen 1vs.1 Spieler besser kontrollieren. Zur Halbzeit hatte man elf Punkte Rückstand. Im dritten Viertel gelang es uns zunächst nicht, den Rückstand weiter zu verkürzen. Wir stellten schließlich zwei Minuten vor Ende auf Zonenverteidigung um, mit der ASV nicht zurecht kam. Dies resultierte in einem kleinen Lauf unsererseits, sodass wir mit acht Punkten Rückstand und allen Hoffnungen auf ein Comeback in die letzten 10 Minuten gingen. Hier legte der VfB stark los und konnte schnell bis auf einen Punkte verkürzen. Vielleicht etwas zu früh, denn es waren noch sechs Minuten zu spielen und am Ende fehlte uns scheinbar für den letzten entscheidenden Punch die Kraft. Wir waren mehrere Male bis auf einen Punkt dran oder glichen aus, aber immer wenn man erwartete, dass das Spiel nun endgültig kippte, agierten wir in der Offense unkonzentriert und warfen viele Möglichkeiten weg. Es schien fast so, als wollten wir es aufgrund des nahenden Turnarounds zu sehr erzwingen und „mit dem Kopf durch die Wand“ die Wende schaffen. Das resultierte in vergebenen Korblegern, Zügen zum Korb gegen mehrere Verteidiger und unnötigen Ballverlusten. So holten wir ASV in das Spiel zurück, die kaum mehr gegen unsere Zone scorten. Aber ASV reichten in den letzten vier Minuten acht Punkte, um uns wieder abzuschütteln, da wir, wie angesprochen, einfach in der Offense übereifrig agierten. So blieb am Ende eine 73:78 Niederlage mit guter kämpferischer Leistung in den letzten zehn Minuten, aber eben auch eine Niederlage, die unnötig erschien, wenn wir nicht die ersten 20 Minuten verschlafen hätten. Diese Art der Spiele häuft sich mittlerweile. Schon das erste Spiel gegen ASV und gegen Neukölln verlief ähnlich. Beides unorganisierte Zocker-Truppen, mit starken 1vs.1 Spielern und teils guten Werfern. Von dieser Hektik dürfen wir uns in Zukunft nicht anstecken lassen und müssen vor allem endlich mehr Bereitschaft zeigen, in der Defense gegen unseren Mann alles zu geben und uns an die Absprachen bezüglich der Defensestellung, Help-side und help-the-helper halten. Dann können wir es in der Rückrunde schaffen, solche unnötigen Niederlagen zu vermeiden und in der Tabelle wieder Platz 2 angreifen. Die Punkteverteilung muss leider ausbleiben, da der "gelbe Zettel" verschollen ist. In der Offense agierten Robin, Theo und Lucas gut. In der Defense das gesamte Team in der Zonenverteidigung. Frohe Weihnachten und guten Rutsch. Bis 2013. |
| mU18LL: VfB Hermsdorf vs SSC Südwest — 81:68 |
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Ein Spiel mit zwei Gesichtern erlebte die U18 2 des VfB Hermsdorf an diesem Samstag in der Seydlitzstraße in Berlin-Steglitz. Trotz guter Vorsätze verschlief man komplett den Start und kassierte im ersten Viertel ein Saisonminus von 25 Punkten. Zwischenzeitlich lag man schon mit 21:7 und 25:12 hinten. Nach zehn Minuten hieß es 16:25 aus unserer Sicht. Der Grund war schnell zu finden: Keine Bereitschaft in der Defense zu arbeiten, kein vernünftige Defensestellung, keine Wurfverteidigung. Die direkte Umkehr davon folgte im zweiten Viertel. Man ließ nur noch acht Punkte zu, weil man sich wieder auf die Basics in der Verteidigung besann, den Mann kontrollierte und die Rebounds kontrollierte. Auch offensiv lief es besser gegen Südwestler, die es wechselnd mit Mann vs. Mann und Zonenverteidigung versuchten, aber die Hermsdorfer nicht stoppen konnten. Das Viertel ging mit 19:8 an uns, sodass wir zur Halbzeit mit 35:33 in Front lagen. Im sicheren Glauben, den Gegner gepackt zu haben, ließen wir nach und schafften es nicht, das gute zweite Viertel zu bestätigen, sodass am Ende des dritten Viertels nur ein 1-Punkte Vorsprung auf dem Scoreboard stand. Der letzte Abschnitt gehörte dann wieder Hermsdorf. Die Defense zwar nicht unbedingt zum dritten Viertel verbessert, aber mit viel Präzision in der Offense gelang es das Spiel endgültig an uns zu reißen. Man erzielte 30 Punkte und hatte beim Stand von 63:52 die höchste eigene Führung des Spiels, die man bis zum Schluss nicht mehr abgab. Endstand: 81:68 für den VfB. Es bleibt festzuhalten, dass wenn wir in der Offense ins Laufen kommen, jeder Gegner dieser Liga große Probleme bekommt. Gleichzeitig muss in der Defense mehr Bereitschaft da sein, den Mann zu kontrollieren, zu helfen oder die Rebounds zu sichern. Punkteverteilung: Mustafa Bölülbasi 26 Punkte (6/9 Frewürfe), Theo Kalinowski 15 (1/1), Christian Streckenbach 10 (2/7), Marvin Langer 9 (1/2), Vincent Jörgens 9 (2/5), Robin Schmied 6 (0/4), Paul Taegtow 3 (1/2), Silas Gerstel 3 (1/2), Vincent Gottwald (0/2), Manuel Klopries |
| mU18LL: VfB Hermsdorf 2 vs TuS Neukölln 2 — 64:73 |
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Im so wichtigen Spiel gegen den Tabellennachbarn TuS Neukölln 2 lieferte der VfB seine schlechteste Saisonleistung ab. Die Neuköllner lagen vor dem Spiel mit einem Sieg direkt hinter uns. Bei einem Sieg hätte man sich also absetzen könne, bei einer Niederlage würde man wegen des direkten Vergleichs hinter die Neuköllner zurückfallen. Die erste Halbzeit gestaltete sich knapp. Der VfB kassierte zu viele Fastbreak Punkte von Neukölln und kam in der Offense nie zu seinem Spiel. Mit einer knappen 34:33 Führung ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte startete Neukölln einen Lauf, wir schalteten zeitweise desaströs von Offense zu Defense um und verlegten in der Offense selbst die offensten Würfe. Beim Stand von 50:60 fing sich Hermsdorf noch einmal und glich vier Minuten vor Schluss auf 62:62 aus. Gerade als es besser lief, fing der VfB aber wieder an die Bälle wegzuwerfen, Korbleger zu vergeben und kassierten unerklärliche Fastbreak Punkte. In den letzten vier Minuten erzielten wir nur zwei Punkte und so zog Neukölln auf 64:73 davon und gewann das Spiel. Den Hohn und Spott den Hermsdorf in der Schlussphase vom Gegner über sich ergehen lassen muss, sollte Motivation genug für das Rückspiel sein. Punkteverteilung: Christian Streckenbach 14 Punkte, Mustafa Bölükbasi 10 (2/2 Frewürfe), Lucas Hanke 9 (1/6), Maximilian Reiffarth 8 (0/2), Arved Löcher 7 (1/2), Robin Schmied 6, Vincent Jörgens 5 (3/6), Theo Kalinowski 4, Silas Gerstl 1 (1/4) |
| mU18LL: VfB Hermsdorf 2 vs. Berlin Baskets — 66:65 |
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Endlich durften die U18 2 des VfB wieder in der legendären Heidenheimer Straße ran. Dieses Mal im Nachholspiel gegen die in Bestbesetzung angetretenen Berlin Baskets. Von Beginn an entwickelte sich ein enges Spiel. Wir forcierten zunächst gut den Fastbreak und kamen durch einige Ballgewinne im ersten Viertel zu leichten Punkten. Die Baskets gingen entweder über ihren entscheidenden Spieler Neumann oder versuchten über Anspiele auf ihre Innenspieler zu Punkten zu kommen. Mit 18:16 für den VfB ging es in die erste Viertelpause. Zu Beginn des zweiten Viertels starteten die Baskets zunächst einen kleinen Lauf und zogen auf 20:26 davon. Wir besannen uns aber unserer druckvollen Defense und konterten mit einem 14:2 Lauf, was uns eine 34:28 Führung brachte. Besonders Mustafa traf bei uns aus allen Lagen. Zur Halbzweit lag Hermsdorf somit 36:31 in Führung. In der zweiten Hälfte konnte wir an den zeitweise guten Start nicht anknüpfen, spielten viel zu langsam, statisch und ohne Druck in der Defense. Der Gegner konnte folgerichtig aufschließen und man hatte mit 52:54 aus unserer Sicht ein knappes Spiel, bzw. einen sogar einen Rückstand. Im letzten Viertel konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, somit wurde es in der Schlussphase ein knappes Spiel. Wir führten acht Sekunden vor Schluss unglücklicherweise abseits des Balles ein unsportliches Foul, sodass die Baskets beim Stand von 66:64 für uns, nun die Chance hatten auszugleichen und mit anschließendem Ballbesitz acht Sekunden für den entscheidenden Punch übrig hatten. Zu unserem Glück traf der Spieler der Baskets nur einen Freiwurf, der anschließende letzte Wurf wurde gut verteidigt und wir gewannen knapp mit 66:65. Punkteverteilung: Mustafa Bölükbasi 22 Punkte (1 Dreier, 7/8 Freiwürfe), Lucas Hanke 12 (0/2), Theo Kalinowski 8 (0/1), Maximilian Reiffarth 6, Christian Streckenbach 6, Vincent Jörgens 5 (1/6),Arved Löcher 4, Manuel Klopries 3 (1/4), Silas Gerstl, Paul Taegtow |
| mU18LL: VfB Hermsdorf 2 vs. TSV Spandau 1860 83:48 |
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Nach der Niederlage gegen Alba rehabilitierten wir uns mit einem zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Erfolg gegen den TSV Spandau 1860.
Vom ersten Viertel an dominierte man die Partie und kam durch starke Penetration, gutes Passspiel und druckvolle Defense unserer Guards schnell zu einem komfortablen Vorsprung. Über 20:8 nach den ersten zehn Minuten und 38:21 ging es in die Halbzeitpause. Nun galt es einerseits nicht nachzulassen, andererseits einige Dinge für die kommenden Spiele zu erproben. Gerade im letzten Viertel gelang es uns mit 25 erzielten Punkten nochmal einiges zählbares auf das Scoreboard zu bringen, sodass es letztlich zu einem deutlichen 83:48 Sieg reichte. Insgesamt wurde gut am defensiven, aber vor allem am offensiven Brett gearbeitet, sodass wir uns viele zweite Wurfchancen erarbeiteten. Unsere Spielzüge wurden teils strukturiert durchgespielt, der Fastbreak wurde forciert und die Penetration zum Korb konsequent gesucht. Dies gilt es nun im kommenden Spiel gegen die Berlin Baskets zu bestätigen. Die Punkteverteilung: Mustafa Bölükbasi 16 (2/2 Frewürfe), Vincent Jörgens 15 (1/6), Lucas Hanke 10 (4/8), Maximilian Rüffer 10, Christian Streckenbach 8, Paul Taegtow 8 (0/1), Maximilian Reiffarth 6, Robin Schmied 4 (0/2), Arved Löcher 4, Silas Gerstl 2 |
| mU18LL: VfB Hermsdorf 2 vs. Alba Berlin 3 65:66 nach Verlängerung |
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Nach dem guten Spiel gegen Lichtenrade vom vorherigen Wochenende galt es, die gute Form gegen Alba Berlin zu bestätigen. Uns war von Anfang an bewusst, dass Alba ein viel schwieriger Gegner sein würde, als es die Tabelle aussagt, kassierten die Jung-Albatrosse doch am Anfang der Saison drei Wertungsentscheide. Die Spiele danach zeigten sie schon ihr Potenzial und verloren gegen unseren vorherigen Gegner aus Lichtenrade nur sehr knapp.
Wir starteten gut in das Spiel und konnten uns durch aggressive Defense gleich auf 11:2 absetzen. Alba konterte jedoch und wir verloren komplett den Faden. Haufenweise Turnover und schlechte Abschlüsse, dazu schlechte Fußarbeit in der Defense, was uns wieder viele Fouls kostete und noch zum massiven Problem in der Endphase werden sollte. Das erste Viertel ging mit 18:15 an Alba. In den restlichen dreißig Minuten ging das Spiel dann sehr eng zu, jeder Lauf der einen Mannschaft konnte von der anderen zeitnah gekontert werden, sodass es über 36:31 zur Halbzeit für uns und 48:45 nach dem dritten Viertel in den Schlussabschnitt ging. Hier stellten wir auf Zonenverteidigung um, was Alba große Probleme brachte und dazu führte, dass unser Gegner nur noch 11 Punkte erzielen konnte. Leider konnten wir diesen Vorteil unerklärlicherweise nicht ausnutzen, verlegten schätzungsweise an die zehn Korbleger, darunter einen zehn Sekunden vor Schluss zur Führung. Dies brach uns zwar nicht das Genick, da zum Ende des vierten Viertels mit 59:59 Gleichstand herrschte, doch verpassten wir so den Sieg. Hinzu kam, dass durch wirklich schlechte Fußarbeit bzw. dummes Reingreifen zwei Spieler im vierten Viertel ausgefoult wurden. Einer sollte noch in der Verlängerung hinzukommen. Auch die Freiwurfquote von 14/35 brachte uns um einen Erfolg. In der eben besagten Verlängerung ging die Verteidigungsschlacht weiter. Kein Team konnte sich absetzen und wir verpassten leider in den letzten acht Sekunden durch zwei vergebene Korbleger den Sieg. Die Punkteverteilung: Christian Streckenbach 14 (3/5 Freiwürfe, 1 Dreier), Mustafa Bölükbasi 14 (4/10), Maximilian Reiffarth 13 (1/3), Lucas Hanke 10 (2/4), Theo Kalinowski 9 (1/1), Robin Schmied 3 (1/2), Arved Löcher 1 (1/2), Vincent Gottwald 1 (1/2), Manuel Klopries (0/6), Silas Gerstl |
| mU18LL: VfB Hermsdorf 2 vs VfL Lichtenrade – 65:61 nach Verlängerung |
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Einen irren Krimi erlebte die zweite U-18 Mannschaft des VfB Hermsdorf gegen den Tabellenführer aus Lichtenrade in der legendären Halle der Heidenheimer Straße.
Der VfL Lichtenrade war als ungeschlagener Tabellenführer angereist. Trotz einer über die gesamte Saison gespielten kleinen Rotation von nicht mehr als acht Spielern, dominierte Lichtenrade die Liga, gewann sechs von sechs Spielen und legte im Durchschnitt 20 Punkte zwischen sich und den Gegner auf das Scoreboard. Auf der anderen Seite war der VfB Hermsdorf mit zwei Siegen zwar gut in die Saison gestartet, erlebte mit der Niederlage gegen ASV Berlin aber einen Dämpfer. So waren die Rollen klar verteilt: Lichtenrade Favorit, Hermsdorf Außenseiter. Doch die erstmals in Bestbesetzung angetretenen Hermsdorfer hatten sich einiges vorgenommen. Man wollte schnell spielen, trotzdem Turnover vermeiden, den Ball gut bewegen und mit einer aggressiven Defense den Gegner unter Druck setzen. All das, was im Spiel vorher gegen ASV überhaupt nicht funktionierte. Hermsdorf legte im ersten Viertel motiviert los, kam immer wieder am Brett zum Abschluss und setzte sich schnell auf 8:2 ab. Das war gleich zu Anfang ein klares, wichtiges Signal, dass wir Lichtenrade nicht so einfach die Punkte mitgeben würden. Der Gegner reagierte mit einer Auszeit und kam danach besser ins Spiel. Das erste Viertel wurde mit 14:13 für den VfB beendet. Die Führung wechselte bis zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit stetig, bis sich Lichtenrade mit einem Zwischenspurt in den letzten zwei Minuten von 25:24 auf 34:25 aus unserer Sicht absetzen konnte. Wir wirkten unkonzentriert, warfen die Bälle weg, hatten in der Offensive erhebliche Probleme das Pick & Roll der beiden Lichtenradener Schlüsselspieler zu verteidigen und traten bei den Help-Side Situationen nicht konsequent genug auf. Der gute Start war verspielt und man ging mit neun Punkten Rückstand in die Pause. Schon zur Pause zeichnete sich die Foulproblematik auf unserer Seite ab, da eine sehr strenge Linie gepfiffen wurde und Lichtenrade immer wieder penetrierte und somit viele Fouls zog. Die beiden Mannschaften spielten nach der Pause wieder fast gleichwertig, so wie in großen Teilen der ersten Hälfte auch. Problem für uns war nur, dass wir eine Serie benötigten, um die zwischen neun und elf Punkten (25:36; 33:43) pendelnde Führung des Gegners zu reduzieren. Dieser Spurt gelang uns zwischen der letzten Minute des dritten Viertels (Ende des dritten Viertels 37:43) und der vierten Minute des Schlussabschnitts (48:43). Wir legten einen 15:0 Lauf hin und drehten das Spiel. Grund war der stetige Druck auf die Lichtenradener Außenspieler, viele schnelle Ballgewinne und gute Anspiele aus den Systemen heraus auf unsere Innenspieler. Wie zu erwarten fing sich Lichtenrade wieder, hielt dagegen und es entwickelte ein bis zum Ende knappes Spiel, was auch durch unsere katastrophale Foulbilanz bedingt war. Trotz vieler Wechsel kamen wir mit der Linie der Schiedsrichter nicht klar, holten uns zudem auch viele, viele Fouls durch überflüssiges Reingreifen, aber auch durch unsere aggressive Defense, um den vorherigen Rückstand aufzuholen. Gleich drei Spieler foulten sich aus. Zwei weitere waren mit vier Fouls vorbelastet. Foulverteilung am Ende des Spiels: 31:19 gegen uns. Lichtenrade erhielt insgesamt 33 Freiwürfe. Die Schlussphase war dann an Spannung kaum zu überbieten. Wir hatten bei 29 Sekunden auf der Uhr einen Punkt Rückstand (55:56) und die Chance bei eigenem Ballbesitz in Führung zu gehen. Neun Sekunden vor Ende wurde Vincent Jörgens gefoult und traf an der Freiwurflinie einen von zwei Freiwürfen. Engagiert setzte er allerdings nach dem zweiten Freiwurf nach, holte den eigenen Rebound und konnte per Korbleger für uns die Führung holen. Acht Sekunden vor Ende lag man also nun mit 58:56 in Front. Im Augenblick des sicheren Sieges foulten wir überflüssigerweise beim Wurfversuch der Lichtenradener. Zum Entsetzen ging der Wurf mit dem Buzzer rein und auf einmal hatte Lichtenrade die Chance - bei 0,0 Sekunden auf der Uhr - mit dem letzten Freiwurf sogar das Spiel zu gewinnen. Dem bis dahin spielbestimmenden Spieler der Lichtenradener versagten aber genau in diesem Moment die Nerven. Der Ball klatschte an den Ring. Verlängerung. Das Nervenspiel ging weiter. Wir schafften es immerhin, uns nicht noch weiter zu dezimieren. Die Defense konnte die Penetration der Lichtenradener gut stoppen, jedoch fehlte uns in der Offensive die Frische, um uns für die guten Stopps in der Defense zu belohnen. Eine Minute vor Ende stand es 61:61. Dann nahm sich Arved Löcher ein Herz, traf eiskalt zwei Freiwürfe zur 63:61 Führung und versenkte - nach guter Defense unsererseits - zehn Sekunden vor Ende einen langen Mitteldistanzwurf im Korb. Lichtenrade vergab einen schnellen, wilden Dreier, sicherte sich zwar den Offensiv Rebound, doch die Zeit für den Gegner war zu knapp und das Spiel gewonnen. 65:61 Sieg für den VfB Hermsdorf. Die Überraschung war durch eine größtenteils konzentrierte Spielweise gelungen. Wir kontrollierten die Rebounds, spielten phasenweise gut zusammen und jeder gab bis zur letzten Sekunde alles. Die Spieler schrien ihre Freude heraus und feierten den hart erkämpften und verdienten Sieg. Die Punkteverteilung: Mustafa Bölükbasi 14 Punkte (2/5 Freiwürfe), Christian Streckenbach 12, Arved Löcher 11 (3/4), Theo Kalinowski 9 (1/4), Paul Taegtow 5 (1/2), Vincent Jörgens 5 (1/2), Lucas Hanke 5 (1 Dreier), Lorenz Bartmeyer 2 (2/4), Robin Schmied 2, Maximilian Reiffarth, Silas Gerstl, Vincent Gottwald |
| mU18LL: VfB Hermsdorf 2 – ASV Berlin 55:63 |
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Die zweite U18 aus Hermsdorf erlitt gegen den ASV Berlin am dritten Spieltag der jungen Landesligasaison die erste Niederlage.
Hermsdorf startete in der eiskalten Halle in der Gerhardstraße (die Heizung war aus, die Fenster waren geöffnet) ansprechend in das Spiel, diktierte das erste Viertel und führte mit 6:2 und 11:5. Ein kleiner Schlussspurt für den ASV, inklusive Buzzzer-Dreier gestaltete das Ergebnis zur Viertelpause wieder eng – 15:13 für den VfB. Dann stellte der ASV auf Zonenverteidigung um, womit die damit noch recht unerfahrene Hermsdorfer Mannschaft nicht klar kam. Der Ball wurde zu wenig bewegt, die Zone kaum attackiert. Zudem traf ASV Berlin nun auch vermehrt von der Dreipunktelinie, was wir durch schlechte Wurfverteidigung auch noch unterstützten. Das Viertel ging schlussendlich mit 20:10 verloren und man lag zur Pause mit 25:33 zurück. Hermsdorf hatte sich für den zweiten Spielabschnitt viel vorgenommen. Defensiv sollten die beiden besten ASV'ler konsequent verteidigt werden (was auch gelang), in der Offense mussten wir dringend den Ball bewegen und die Zone attackieren. Dies gelang zwischenzeitlich auch, jedoch verlegte man nun auf einmal mehrfach einfach Korbleger, mit denen man den Rückstand leicht hätte verkürzen können. Die ersten Minuten in der zweiten Hälfte liefen keineswegs spielerisch schlecht, der Abschluss wurde nur nicht konzentriert vollzogen. Und wie es dann so kommt, irgendwann schlägt auch der Gegner wieder zu, so fing der ASV nach vier Minuten im dritten Viertel ohne Punkt, dann auch wieder an zu punkten. Wir nutzten vorne die Chancen nicht, erzielten lächerliche sieben Punkte im ganzen Viertel, was einfach ärgerlich ist, denn wir hatten ASV defensiv durchaus unter Kontrolle. Doch durch die katastrophale Offense vergrößerte sich der Rückstand noch: 32:47 nach drei gespielten Vierteln. Kompliment jedoch an die Hermsdorfer, dass sie nicht aufsteckten und mit Full-Court-Press und endlich erfolgreicher Penetration zum Korb nochmal alles gaben und mit einem 10:0 Run zwischen der siebten und neunten Minute des vierten Viertels nochmal auf sechs Punkte herankamen. Am Ende reichte aber einfach die Zeit nicht, um den 15 Punkte Rückstand komplett zu egalisieren. Nach katastrophalem zweiten und drittem Viertel hatte man aber auch nichts anders als eine Niederlage verdient – viel zu statisch, zu ängstlich und unkonzentriert und mit vielen Ballverlusten präsentierte sich die mU18 2 von Hermsdorf heute. Ungünstig war auch, dass einige Leistungsträger einen Totalausfall in der Offensive hatten und nie zu ihrer Normalform fanden. Bis zum Spiel gegen Lichtenrade muss da eine klare Leistungssteigerung her. Punkteverteilung: Lucas Hanke 20 Punkte (4/10 Freiwürfe), Robin Schmied 14 (0/2), Maximilian Reiffarth 6, Manuel Klopries 5 (1/2), Mustafa Bölükbasi 4 (2/2), Christian Streckenbach 2 (0/1), Arved Löcher 2, Vincent Jörgens 2, Silas Gerstl |
| VfB Hermsdorf 2 vs SSC Südwest 1 – 77:65 |
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Den zweiten Sieg im zweiten Spiel feierte die U18 II mit einem letztlich souveränen 77:65 gegen den SSC Südwest. Der VfB musste viele Absagen verkraften und ging somit nur mit sechs regulären U18 Spielern, sowie zwei Aushilfen aus der U16 (nochmal danke an dieser Stelle) in das Spiel. Das erste Viertel gestaltete sich deshalb auch sehr zäh und schleppend. Man spielte wie mit angezogener Handbremse – kein Druck in der Defense, keine Penetration in der Offense. Zögernd beim Treffen der Entscheidungen und ohne Bewegung abseits des Balles. So ging es mit einem müden 11:11 in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt setzten wir dann endlich die Vorgaben um, aggressiv den Aufbauspieler in Bedrängnis zu bringen und die Anspielstationen zuzustellen. Folgerichtig kamen wir zu Ballgewinnen, liefen Fastbreaks und erarbeiteten uns einfache Punkte. Fast das Dreifache der im ersten Viertel erzielten Zähler wurde auf das Scoreboard gebracht. Die Motivation, den Gegner die Grenzen aufzuzeigen war groß, leider wurde dabei oft "überpaced", sodass wir einige Mal zu viel spekulierten oder mit dem Kopf schon beim Break waren und deshalb einige leichte Punkte kassierten. Auch war immer wieder die Problematik zu erkennen, dass wir ohne echten Center spielten. Die Größen- und Kraftnachteile führten zu einigen Offensivrebounds, die man aber durch geschickteres ausboxen hätte verhindern können. Letztendlich ging es mit einer neun Punkte Führung beim Stand von 40:31 in die Halbzeit. Wer nun gedacht hätte, dass Hermsdorf auf dem passablen dritten Viertel aufbaut, der hatte sich getäuscht. Man verfiel in die Lethargie des ersten Viertels. Es entwickelte sich ein auf beiden Seiten zerfahrenes Spiel. Beim Stand von 53:45 ging es in den letzten Abschnitt. Man hatte ein knappes Spiel, was eigentlich unnötig war. Immerhin zeigte der VfB dann im letzten Viertel noch einmal, was ihn im zweiten Viertel auszeichnete. Aggressive Mann vs. Mann Defense, Fastbreak und Penetration zum Korb während des Setplays. Man zog auf 61:49 und 65:50 davon und hatte bei 75:58 die höchste Führung des Spiels und den Gegner endlich vollends geknackt. Besonders Christian und Mustafa schafften es immer wieder, den Gegner unter Druck zu setzen, den Break konsequent zu laufen und einfach am Brett abzuschließen. Durch unnötige Nachlässigkeiten in den letzten 1:30 Minuten konnte der SSC Südwest dann noch etwas Ergebniskosmetik betreiben – Endstand: 77:65. Es bleibt am Ende eine zeitweise gute Leistung, vor allem unter den Umstand, dass etliche Spieler fehlten und man komplett ohne echten großen Innenspieler antrat. Sicher hätte man den Gegner über die 40 Minuten auch deutlicher beherrschen können, aber dafür fehlte bei einer 8er Rotation dann vielleicht zwischendurch auch die Kraft. Die Einstellung aber stimmte jederzeit, sodass wir stolz darauf sein können, trotz der widrigen Umstände einen souveränen Sieg gelandet zu haben. Die Punkte: Mustafa Bölükbasi 22 Punkte (4/8 Freiwürfe), Christian Streckenbach 16 (0/2), Lukas Hanke 15 (1 Dreier) (0/1), Vincent Jörgens 9 (1 Dreier) (0/4), Tobias Bönker 9 (3/6), Arved Löcher 4, Julius Quiel 2, Vincent Gottwald |
| VfB Hermsdorf 2 vs Weddinger Wiesel – 74:33 |
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Am Sonntag, den 16.09.2012, traf man sich in der Wiesenstraße in Wedding gegen die dort beheimateten Weddinger Wiesel zum ersten Saisonspiel in der Landesliga. Zu zehnt angetreten konnte die Mannschaft erfreulicherweise auch aus dem Vollen schöpfen. Nach motivierter Erwärmung ging der Start allerdings komplett daneben – zum Glück aus Hermsdorfer Sicht bei beiden Teams. Der VfB wirkte unsicher, fast ängstlich ob des ersten Viertels im ersten Saisonspiel einer neuen Saison. In der Offensive wurde unkonzentriert gepasst und somit der Ball mehrfach in die Hände des Gegners gespielt, die Systeme ungenau gelaufen und Zug zum Korb war kaum vorhanden. Einzig der Aktivität unseres Innenspielers Theo war es zu verdanken, dass dieses Viertel mit 12:7 an uns ging, denn Theo erzielte alle 12 Punkte der Hermsdorfer. Im zweiten Viertel wachten dann endlich auch einige vom Rest des Teams auf. Es wurde zeitweise das Fastbreak-Spiel versucht, jedoch unkonsequent zu Ende gespielt. Eine gute Serie zwischen der dritten und fünften Minute des zweiten Abschnitts, sowie gute Impulse von den Bankspielern, brachte uns dann aber relativ schnell einen beruhigenden 14 Punkte Vorsprung, mit dem wir dann in die Pause gingen (27:13). Es bleibt festzuhalten, dass die Defense größtenteils gestimmt hat. Es wurde passabel ausgeboxt und der Gegenspieler im 1vs1 kontrolliert. Unser Ziel war es deshalb, die Offense ins Laufen zu bringen. Dies gelang in der gesamten zweiten Hälfte deutlich besser, obwohl unsere Starter Theo und Arved lange auf der Bank sitzen mussten. Zum Unverständnis aller in der Halle, hatten sie völlig überraschend zur Halbzeit beide vier Fouls. Vom Anschreibetisch wurde noch das zweite Foul der beiden Spieler angezeigt, danach aber gegen beide nichts mehr gepfiffen, zeitweise befanden sie sich nach Kontrolle des Spielberichtsbogens zur Zeit des Pfiffes gegen sie gar nicht auf dem Feld. Leider versuchten die Schiedsrichter nicht, ihre Pfiffe nachzuvollziehen und so blieb die Entstehung der „Phantomfouls“ ungeklärt. Den Verlust der beiden fing die Mannschaft sehr gut auf, das Spieltempo wurde erhöht und nach den etlichen, zum Teil wilden Fehlwürfen des Gegners, der Fastbreak konsequent gesucht. Ergebnis waren 24 bzw. 23 erzielte Punkte im dritten und vierten Viertel. Das Spiel war somit schnell entschieden. Es bleibt ein gemischter Eindruck der ersten Hälfte zurück, in der man das Ergebnis gleich von Anfang an hätte deutlicher gestalten müssen. Die zweite Hälfte zeigte zum Teil gute Ansätze und das Team schraubte das Ergebnis letztendlich doch noch deutlich in die Höhe. Erfreulich außerdem, dass eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt wurde und alle Spieler punkten konnten. Punkteverteilung: Theo Kalinowski 22 Punkte (0/2 Freiwürfe), Christian Streckenbach 10, Mustafa Bölükbasi 9 (1/2), Sina Tehrani 7 (1/2), Lorenz Bartmeyer 6, Manuel Klopries (1/1), Arved Löcher je 5 (1/2), Maximilian Rueffer, Paul Taegtow je 4, Maximilian Reiffarth 2 |