Spielberichte Team Berlin Nord JBBL — Saison 12⁄13
Team Berlin Nord verabschiedet sich mit einer Niederlage
Das Team Berlin Nord hat auch sein letztes JBBL-Spiel in der Saison 2012/13 verloren. Gegen den DBV Charlottenburg konnte man zwar drei Viertel lang mithalten, brach dann aber in den letzten Minuten völlig ein und verlor deutlich mit 40:69.

Wie bereits in der letzten Begegnung gegen Bremerhaven merkte man dem Spiel an, dass die Entscheidung um den Klassenerhalt bereits gefallen war. Beide Teams wechselten viel durch und spielten nicht immer mit der nötigen Konzentration, so dass sich die Fehler auf beiden Seiten häuften. Durch einige erfolgreiche Fast-Breaks gelang es den Charlottenburgern dann aber, die Führung zu erobern und sich bis auf 13:6 abzusetzen (7. Minute). TBN-Kapitän Florian Schulenburg antwortete zwar mit einem beeindruckenden Dunking ins Gesicht seines Gegenspielers, doch nach den ersten zehn Minute lag sein Team trotzdem mit 17:12 im Rückstand.

Im zweiten Viertel präsentierte sich das Team Berlin Nord dann in der Offense eigentlich deutlich spielfreudiger als zu Beginn des Spiels, doch leider verpassten es die Gäste, die teilweise wirklich gut heraus gespielten Abschlüsse auch zu verwerten. Selbst einfache Korbleger fanden nicht ihr Ziel, während auf der anderen Seite die Gastgeber die Führung mit einer guten Trefferquote aus der Mitteldistanz und von der Freiwurflinie ausbauen konnten. So lagen die Nordberliner zur Halbzeit mit 31:18 im Rückstand, hatten die Hoffnung auf einen Sieg zum Abschluss der JBBL-Saison aber noch lange nicht aufgegeben.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist dann schnell erzählt: Zunächst änderte sich wenig am Spielverlauf, der weiterhin von den Fehlern beider Teams geprägt war. Das Team Berlin Nord war offensiv jetzt wieder etwas erfolgreicher, konnte den Anschluss aber trotzdem nie herstellen und kam maximal bis auf neun Punkte an die Gastgeber heran. Ein Run der Charlottenburger zu Beginn des letzten Viertels sorgte dann für die Vorentscheidung (50:30, 32. Minute) und für hängende Köpfe beim Team Berlin Nord. In den letzten Spielminuten gab Coach Jacob Gohlisch dann den sonst seltener eingesetzten Spielern noch einmal die Möglichkeit, JBBL-Luft zu schnuppern. Trotz der ungewohnten Aufstellung kämpfte das Team bravourös bis zum Ende, leistete sich jedoch gegen die nun sehr selbstbewussten DBV-Spieler natürlich auch einige Turnover und konnte sich in der Offense nur selten durchsetzen.

Am Ende verlor das Team Berlin Nord sein letztes Saisonspiel daher in der Höhe vielleicht etwas zu deutlich mit 40:69. Für das Team steht nun ein großer Umbruch an, da alle 97er das Team altersbedingt verlassen müssen und sich nun in der mU18 und NBBL beweisen wollen. Die verbliebenen 98er hingegen haben bereits mit der Vorbereitung auf das Qualifikationsturnier im Juni begonnen, bei dem sie sich das Startrecht für die kommende JBBL-Saison sichern wollen.

TBN verliert auch im letzten Heimspiel gegen Bremerhaven
Das Team Berlin Nord hat sein letztes JBBL-Heimspiel der Saison 2012/13 verloren. Gegen die Eisbären Bremerhaven, die im Hinspiel die Berliner deutlich mit 101:52 in die Schranken weisen konnten, musste das Team um Topscorer Justus Ramme nach knappen Spielverlauf eine am Ende etwas zu deutliche 49:66-Niederlage einstecken.

Im Hinspiel waren vor allem die aggressive Pressverteidigung und eine überragende Leistung des Bremerhavener Aufbauspielers Garai Zeeb für die hohe Niederlage verantwortlich, für die sich die Nordberliner trotz des verpassten Klassenerhalts noch unbedingt revanchieren wollten. Trotzdem merkte man beiden Teams an, dass dieses Spiel für die Platzierung mehr oder weniger irrelevant war, da auf beiden Seiten nicht mit der gewohnten Intensität gespielt wurde.
Die Gastgeber hatten dieses Mal viel weniger Probleme gegen die Presse und konnten ihre Ballverluste im Vergleich zum Hinspiel deutlich reduzieren, sie verpassten es allerdings nach Überspielen der Presse die entstehenden Überzahlsituation auszunutzen und zu einfachen Punkten zu kommen. Da zudem die Cut-Verteidigung immer wieder stark vernachlässigt wurde, lag man nach dem ersten Viertel – wie schon so oft in dieser Saison – etwas unnötig im Rückstand (10:16).

In der Viertelpause schien das Trainerduo Gohlisch-Karstädt dann aber die richtigen Worte gefunden zu haben, denn das Team Berlin Nord konnte innerhalb weniger Minuten ausgleichen (18:18) und kurze Zeit später sogar erstmals in Führung gehen (21:20, 16. Minute). Nach einer Auszeit von Gäste-Coach Frank Müller fanden die Eisbären jedoch zurück zu alter Stärke und konnten durch Marius Behr und Felix Korb die Führung zurückerobern. Ärgerlicherweise war es dabei wieder die nicht vorhandene Cut-Verteidigung der Nordberliner, die den Gästen mehrere Korbleger in Folge gestattete und so letztendlich für den 29:34-Halbzeitstand verantwortlich war.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielverlauf: Das Team Berlin Nord konnte immer wieder den Rückstand verkürzen oder sogar ausgleichen, nur um wenig später durch eklatante Fehler in der Defensive die Gäste wieder davonziehen zu lassen. Mit zunehmender Spieldauer schwanden dann trotz großer Rotation auch noch die Kräfte in der Offense, so dass selbst gut heraus gespielte Chancen nicht genutzt werden konnten. Nach dem dritten Viertel war man mit 42:49 zwar noch in Reichweite, doch im letzten Spielabschnitt verlor man offensiv endgültig seinen Rhythmus und konnte nur sieben Punkte erzielen. Bei Bremerhaven hingegen sorgte der sonst unauffällige Garai Zeeb mit zwei Korblegern zum 55:45 für die Vorentscheidung, in den letzten Minuten wurde der Vorsprung dann nur noch souverän von der Freiwurflinie ausgebaut.

Am Ende musste das Team Berlin Nord somit beim Stand von 49:66 erneut mit hängenden Köpfen das Spielfeld verlassen. Spieler und Trainer bedanken sich trotzdem bei all den treuen Fans, die die Mannschaft in dieser schweren Saison immer unterstützt haben. Im letzten Saisonspiel am nächsten Wochenende in Charlottenburg möchte sich das Team Berlin Nord mit einem Sieg aus der JBBL verabschieden, bevor dann mit den Try-Outs direkt die Vorbereitung auf das erste Qualifikationsturnier am 8./9. Juni startet.

Niederlage in Braunschweig besiegelt TBN-Abstieg
Nach zuletzt zwei Siegen in Folge hat das Team Berlin Nord in Braunschweig seinen Aufwärtstrend nicht fortsetzen können und verlor nach schwacher Leistung mit 65:62. Damit ist der Klassenerhalt bei noch zwei verbleibenden Spielen nicht mehr zu schaffen, so dass die Nordberliner sich über die Qualifikationsturniere im Sommer die JBBL-Teilnahmeberechtigung für die nächste Saison sichern müssen.

Das Team Braunschweig/Wolfenbüttel musste verletzungsbedingt auf seinen Leistungsträger Andrej Pazin verzichten, so dass die Gäste aus Berlin sich höhere Siegchancen für diese Partie ausrechneten. Doch bereits in den ersten Minuten war zu erahnen, dass die jungen "TBN'ler" dadurch eher verkrampften anstatt zusätzliche Kräfte freizusetzen. Zwar erspielte man sich immer wieder gute Möglichkeiten unter dem Korb, doch selbst die vermeintlich einfachsten Würfe fanden nicht ihr Ziel. Da wenigstens die Intensität und Kommunikation in der Verteidigung stimmte konnte man allerdings trotzdem leicht in Führung gehen, nach einem zähen und kampfbetonten ersten Viertel stand es 9:12 für die Berliner.

Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf, auch weil die Nordberliner teilweise zu viel Respekt vor der physischen Stärke der Braunschweiger hatten und nicht konsequent genug den Korb attackierten. Für die Niedersachsen hingegen übernahm in der Offensive jetzt der 1,96m große Flügelspieler Lars Lagerpusch, der alle seine acht Punkte im zweiten Viertel erzielen konnte und sein Team in Führung brachte. Bei Gästen stemmte sich zu diesem Zeitpunkt vor allem Theo Peters gegen die drohende Niederlage, der mit viel Energie von der Bank kam und mit einem Dreier und einem Dreipunktspiel das Team Berlin Nord im Spiel halten konnte. Zum Ende des zweiten Viertels wurde es dann noch einmal hektisch: Nach einigen Fehlern am Kampfgericht, das die Spieluhr wiederholt nicht rechtzeitig stoppen konnte oder die 24-Sekunden-Uhr zu früh zurücksetzten, wurde die Atmosphäre in der Halle immer hitziger und griff letztlich auch auf die Spieler über. So ließ sich Lagerpusch nach Ablauf der Spieluhr zu einer Tätlichkeit gegen den TBN-Guard Alwin Fried hinreißen und wurde dafür von den Schiedsrichtern disqualifiziert. Alle Beteiligten schienen die Halbzeitpause dringend zu benötigten und gingen beim Stand von 26:23 für Braunschweig in die Kabine, um die Gemüter etwas abkühlen zu lassen.

Das Team Berlin Nord war durch diesen weiteren Ausfall auf Braunschweiger Seite natürlich noch mehr in die Favoritenrolle gerückt und wollte diese unerwartete Schwächung der Niedersachsen nun um jeden Preis ausnutzen. Doch leider setzte sich der Trend der ersten Halbzeit fort, das Team wirkte verkrampft und spielte nicht mit dem selben Tempo wie in den letzten beiden Spielen. Die Gastgeber merkten schnell, dass sie heute auch ohne ihre Leistungsträger eine Siegchance hatten und bauten ihren Vorsprung bis auf maximal neun Punkte aus (48:39, 28. Minute). Die Angst vor der Niederlage war den den Nordberlinern nun förmlich anzusehen und wurde durch das foulbedingte Ausscheiden von Justus Ramme noch verstärkt. Erst in den letzten drei Minuten konnte man den Rückstand durch einen 8:0-Lauf entscheidend verkürzen (57:58, 40. Minute), doch nach einigen Fehlern in der Offense musste man die Braunschweiger per "Stop-the-Clock" an die Freiwurflinie schicken, um noch eine Siegchance zu haben. Nach zwei verpassten Freiwürfen von Braunschweig-Guard Bjarne Rieß schien diese Taktik von Erfolg gekrönt zu sein, doch Center Henrik Pusch sicherte sich den Offensivrebound und sorgte mit dem folgenden Korbleger zum 62:57 für die Vorentscheidung.
TBN-Topscorer Lukas Preuß sorgte mit einem Dreier sowie zwei Freiwürfen noch einmal für Hoffnung bei den Gästen und hatte in der letzten Sekunde sogar noch die Chance zum Ausgleich, doch sein Dreier aus über acht Metern war etwas zu kurz. Die Braunschweiger feierten somit einen verdienten 65:62-Sieg, da sie den Ausfall ihrer beiden Topscorer über eine außerordentliche kämpferische Leistung kompensieren konnten.
Das Team Berlin Nord hingegen zeigte nach zuletzt zwei sehr überzeugenden Spielen einen Rückfall zu den schwachen Leistungen, die zu Beginn zu der Relegationsrunde für die Niederlagenserie gesorgt hatten. Die Nordberliner haben damit zum ersten mal in ihrer Geschichte den Klassenerhalt verpasst und müssen sich nun bei den Qualifikationsturnieren im Sommer das erneute Startrecht in der JBBL erkämpfen.

Abschließend sei bemerkt, dass die Fehler am Braunschweiger Kampfgericht – die sich durch das ganze Spiel zogen und auch in den letzten Minuten gehäuft auftraten – einen ordnungsgemäßen Spielverlauf teilweise unmöglich machten, da sie immer wieder für Diskussionen sorgten. Dies gibt dem Braunschweiger Sieg, den sich das Team durch eine wirklich überzeugende Leistung verdient hat, leider einen etwas faden Beigeschmack. Das Team Berlin Nord hat daher Protest gegen die Spielwertung eingelegt, auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass diese Maßnahme von Erfolg gekrönt ist.

TBN gewinnt deutlich gegen BG Holstein
Eine Woche nach dem knappen Erfolg gegen Oldenburg hat das Team Berlin Nord bereits den nächsten Sieg feiern können. Dank einer überzeugenden Leistung setzten sich die Nordberliner in Kiel deutlich mit 57:86 durch und erhalten sich damit die Chance auf den Klassenerhalt. Topscorer war dieses Mal Kapitän Florian Schulenburg mit 22 Punkten.

Nach der bitteren 80:86-Niederlage im Hinspiel reiste das Team Berlin Nord hochmotiviert in den Norden und präsentierte sich im Angriff von Anfang an hellwach. Immer wieder wurden Lücken in der kompakten Holsteiner Verteidigung gefunden, so dass man sich viele gute Abschlüsse in Korbnähe erarbeiten konnte. Leider wies die eigene Verteidigung aber mindestens ebenso große Lücken auf, die die Holsteiner ebenfalls konsequent bestraften. Vor allem die Pick-and-Roll-Verteidigung entsprach überhaupt nicht den Vorstellungen des Trainerduos Gohlisch-Karstädt und sorgte dafür, dass das Team Berlin Nord nur eine sehr knappe Führung in die erste Viertelpause mitnehmen konnte (16:18).

Auch im zweiten Viertel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf, auch wenn das Spiel immer schneller wurde und beide Mannschaften sehr früh den Abschluss suchten. Erst nach dem die Holsteiner Innenspieler nach und nach wegen Foulproblemen auf der Bank Platz nehmen mussten, konnte sich das Team Berlin Nord zum ersten Mal wirklich absetzen und ging durch einen 19:3-Lauf innerhalb von wenigen Minuten mit 43:28 in Führung (17. Minute). Nach einem Korbleger durch Theodor Peters in der letzten Sekunde gingen die Berliner schließlich mit einer 51:35-Führung in die Halbzeitpause.

Auf dieser Führung wollte sich das Team aber keinesfalls ausruhen und setzte alles daran, die Partie möglichst früh zu entscheiden. Begünstigt durch viele Ballverluste der Holsteiner gelang dann auch ein weiterer 11:2-Lauf, der den Vorsprung über die psychologisch wichtige 20-Punkte-Grenze brachte (36:62, 24. Minute). Selbst drei schnelle Dreier von Finn Hoop, der den Nordberlinern im Hinspiel noch große Probleme bereitet hatte, konnten das Team Berlin Nord nicht mehr aus der Ruhe bringen. Souverän wurde die Führung verwaltet und so hatte Coach Jacob Gohlisch die Möglichkeit, im letzten Viertel viel zu wechseln um allen zwölf Spielern Spielpraxis zu verschaffen.

Am Ende sorgte eine ausgeglichene Teamleistung für den bisher deutlichsten Erfolg in der JBBL. Neben Schulenburg punkteten Lukas Preuß (13), Alwin Fried (10) sowie Nikolaj Schillmann (10) zweistellig, dazu verfehlten Justus Ramme (9) und Theo Peters (8) diese Marke nur knapp. Wenn es nun gelingt, die wiedergefundene Offensivkraft bis zum nächsten Sonntag zu bewahren, dann ist auch gegen die physisch starken Braunschweiger ein weiterer Erfolg möglich.

Endlich! TBN holt gegen Oldenburg den ersten Sieg
Das Team Berlin Nord hat sich im Kampf um den Klassenerhalt in der JBBL zurückgemeldet und seine lange Niederlagenserie endlich beendet. Bei dem knappen 61:60-Erfolg gegen die Baskets Akademie Weser-Ems aus Oldenburg war wieder einmal Justus Ramme mit 17 Punkten, 9 Rebounds und dem entscheidenden Korbleger zwei Sekunden vor Schluss der Matchwinner für die Nordberliner.

Das Team Berlin Nord hatte die Osterpause genutzt, um intensiv an den gezeigten Schwächen zu arbeiten und präsentierte sich von Beginn an deutlich spielfreudiger als in den letzten Begegnungen. Gestärkt durch die nach langer Verletzungspause zurück gekehrten Lukas Rüde und Heiner Westerkamp lief man erstmals seit langem nicht einem Rückstand hinterher, sondern konnte den Gegner von Anfang an unter Druck setzen. Auch den Oldenburger Top-Scorer und U16-Nationalspieler Lucien Schmikale hatte man gut im Griff, doch seine Teamkollegen Niels Böhringer und Jigal Soares Costa spielten immer wieder ihre physische Überlegenheit aus und hielten die Niedersachsen in Schlagdistanz. Beim Stand von 17:16 ging es schließlich in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel konnte das Team Berlin Nord dann die defensive Intensität noch einmal steigern und so einige Ballverluste und schlechte Würfe erzwingen. Da auch das schnelle Umschalten von Offense zu Defense bei den Gastgebern dieses Mal deutlich besser funktionierte, konnte das Team durch einfache Punkte im Fast-Break weiter Selbstvertrauen sammeln und sich bis zur Halbzeit bis auf 31:26 absetzen.

Nach zwei erfolgreichen Korblegern von Nikolaj Schillmann zu Beginn der zweiten Halbzeit lagen die Nordberliner dann sogar mit neun Punkten in Führung, doch die Gäste aus Oldenburg ließen sich davon nicht im Geringsten beeindrucken. Geduldig spielten sie ihre Angriffe aus und fanden nun auch bessere Lösungen gegen die Pick-and-Roll-Verteidigung des Team Berlin Nord, so dass das Spiel innerhalb von Minuten wieder ausgeglichen war. Nach einem Dreipunktspiel von Schmikale - der sonst von Lukas Preuß exzellent verteidigt wurde und eines seiner schwächsten Saisonspiele ablieferte – konnten die Oldenburger schließlich sogar mit einer 43:44-Führung in die letzten zehn Minuten gehen.

Es war lief also auf einen weiteren Thriller in der Wiesenstraße hinaus und in der Tat war das letzte Viertel an Spannung kaum zu überbieten. Die Berliner konnten die Führung zunächst zurückerobern und setzten sich sogar noch einmal auf 52:44 ab (34. Minute), aber die Niedersachsen fanden erneut die richtige Antwort und stellten mit einer beeindruckenden Sicherheit an der Freiwurflinie den Anschluss wieder her. So brachte Schmikale 30 Sekunden vor dem Ende mit zwei verwandelten Freiwürfen sein Team erneut in Front (58:59), doch nach einer Auszeit antwortete Justus Ramme eiskalt mit einem Mitteldistanzwurf aus der Ecke des Spielfelds. Im nächsten Angriff der Oldenburger bekam wieder Lucien Schmikale den Ball und traf einen schwierigen Sprungwurf gegen den Mann, so dass das Team Berlin Nord schnell handeln musste. Der erste Angriff wurde noch abgewehrt, doch die Gastgeber hatten bei vier verbleibenden Sekunden und Einwurf an der Baseline noch eine letzte Chance. Das Einwurfsystem wurde perfekt ausgeführt und so richtig konnten es weder Spieler, Trainer noch Zuschauer fassen, als Justus Ramme auf einmal vollkommen allein unter dem Korb stand und den Ball souverän zum 61:60 versenken konnte.

Nachdem der letzte Wurf der Oldenburger sein Ziel verfehlt hatte war der Jubel beim Team Berlin Nord dann natürlich umso größer und es wurde gefeiert, als wenn der Klassenerhalt bereits gesichert wäre. Um dieses kleine Wunder wirklich noch zu erreichen muss das Team von Trainer Jacob Gohlisch allerdings noch viele weitere Spiele gewinnen, die nun aber immerhin mit neuem Selbstvertrauen angegangen werden können.

Schwache Trefferquote verhindert TBN-Sieg
Das Team Berlin Nord bleibt in der Relegationsrunde weiter sieglos und entfernt sich somit auch zusehends vom Klassenerhalt in der JBBL. Gegen den Lokalrivalen DBV Charlottenburg zeigte das Team zwar nach den zuletzt teilweise enttäuschenden Auftritten endlich wieder den nötigen Kampfgeist, die schwachen Trefferquote von knapp 30% aus dem Feld und unter 50% von der Freiwurflinie führten aber letztendlich zu einer bitteren 42:56-Heimniederlage.

Das Trainergespann Gohlisch/Bathelt/Karstädt konnte im Gegensatz zum Spiel in Bremerhaven wieder auf Leistungsträger Justus Ramme zurückgreifen, der nach auskurierter Knieverletzung wieder in der Starting Five stand und auch gleich die ersten Punkte für sein Team erzielte. Insgesamt taten sich aber beide Teams sehr schwer in der Offensive, so dass die Zuschauer auf beiden Seiten nur wenige Korberfolge bejubeln konnten. Das Team Berlin Nord versuchte, seine Größenvorteile unter dem Korb auszuspielen, wurde dort aber immer wieder vom effektiven Doppeln der Gäste gestört und ließ durch mangelnde Konzentration auch einige einfache Gelegenheiten ungenutzt.
Beim DBV Charlottenburg hingegen lief wie erwartet fast jeder Spielzug über den Aufbauspieler Thabo Paul, der dem Team Berlin Nord bereits in den vergangenen Spielen große Probleme bereitet hatte. Unterstützung erhielt Paul in diesem Spiel vor allem von den athletischen Flügelspielern Vincent Meunier und Arthur Brünings, die vor allem durch ihre gute Arbeit im Offensivrebound immer wieder einfach Punkte für ihr Team sammeln konnten. Die Charlottenburger konnten sich so Punkt für Punkt absetzen und bauten ihre Führung bis zur Halbzeit auf 17:31 aus.

Trotz der mageren Punktausbeute zur Halbzeit war das Trainergespann der Gastgeber allerdings nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams, da es sich in der Offense viele gute Abschlüsse am Brett erarbeitet hatte und nur die nötige Ruhe vermissen ließ, um sich für die gute Arbeit auch zu belohnen. Leider blieb die Trefferquote aber auch im dritten Viertel ungewohnt schlecht und so mussten die Zuschauer an statt der erhofften Aufholjagd mitansehen, wie der DBV Charlottenburg sich eine vorentscheidende 20-Punkte-Führung erspielte (41:21, 27. Minute).
Erst im letzten Viertel konnte das Team Berlin Nord einen kleinen Lauf hinlegen und kämpfte sich noch einmal bis auf zwölf Punkte heran (35:47, 33. Minute). Die Gäste ließen sich dadurch allerdings nicht mehr verunsichern und brachten die Führung vor allem Dank einer hervorragenden Freiwurfquote im letzten Viertel sicher über die Zeit.

Das Team Berlin Nord wird die folgende Osterpause nun nutzen, um sich zu sammeln und durch intensive Trainingseinheiten wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Auch wenn das "rettende Ufer" - der 4. Platz in der Relegationsrunde – nun in weite Ferne gerückt ist, so ist das Team doch noch weit davon entfernt die Saison aufzugeben und wird bis zum Ende um den Klassenerhalt kämpfen.

Team Berlin Nord geht in Bremerhaven unter
Das Team Berlin Nord hat gegen die Eisbären Bremerhaven seine bisher höchste Saisonniederlage einstecken müssen: Ohne den verletzten Leistungsträger Justus Ramme leistete man sich ein katastrophales drittes Viertel (33:4) und unterlag am Ende deutlich mit 101:52.

Das Team Berlin Nord war zwar bereits am Samstag in den Norden gereist, um ausgeschlafen in die Partie starten zu können, den besseren Start erwischten aber dennoch eindeutig die Gastgeber. Angeführt vom überragenden Point Guard Garai Zeeb fanden die Eisbären immer wieder Lücken in der TBN-Defense und trafen zudem hochprozentig von der Dreierlinie. Das Team Berlin Nord hingegen konnte die Vorgaben gegen die Pressverteidigung der Eisbären nur selten wie gewünscht umsetzen und leistete sich einen Ballverlust nach dem anderen. Diese Fehler wurden von den Gastgebern konsequent bestraft, so dass diese sich nach den ersten zehn Minuten bereits einen deutlichen 25:9-Vorsprung heraus gespielt hatten. Die Nordberliner konnten die erste Pause jedoch nutzen, um sich vom Schock der ersten Minuten zu erholen und spielten nun deutlich konzentrierter. Angeführt von Nikolaj Schillmann kam man offensiv immer besser ins Spiel, zwang die Bremerhavener zu vielen Fouls und konnte den Rückstand so Punkt für Punkt verkürzen. Als dann noch Garai Zeeb mit seinem zweiten Foul zunächst auf der Bank Platz nehmen musste schien eine Wendung im Spielverlauf möglich, doch Eisbären-Coach Frank Müller konnte den Lauf der Berliner durch eine Auszeit unterbrechen. Anschließend fand sein Team wieder zur alten defensiven Stärke zurück und konnte einen 39:31-Vorsprung in die Halbzeitpause retten.

Der Zusammenbruch, den das Team Berlin Nord dann nach der Pause erlitt ist auch mit einigen Tagen Abstand nur schwer zu erklären. Auch wenn die Verunsicherung und das fehlende Selbstvertrauen durch die aktuelle Niederlagenserie sicherlich eine Rolle spielten, so ist es doch unverständlich, dass die Nordberliner sich nach einigen schnellen Punkten der Gastgeber komplett aufgaben und dabei zusahen wie die Eisbären sich in einen wahren Rausch spielten. In jedem Fall war das Spiel nach der desolaten Leistung im dritten Viertel beim Stand von 72:35 zu Gunsten der Gastgeber entschieden und in den Gesichtern der TBN-Spieler zeigten sich nur noch Frust und Enttäuschung.
Auch die leichte Leistungssteigerung im letzten Spielabschnitt konnte am Ergebnis oder an der Gefühlslage beim Team Berlin Nord nichts mehr ändern, so dass man schließlich schwer enttäuscht mit einer 101:52-Niederlage im Gepäck die lange Heimreise antreten musste.

Team Berlin Nord unterliegt auch gegen Braunschweig
Das Team Berlin Nord wartet in der Relegationsrunde weiter auf den ersten Sieg: Im Heimspiel gegen Braunschweig war zwar ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zur schwachen Vorstellung gegen Holstein zu erkennen, letztendlich unterlag man aber gegen die Niedersachsen um Topscorer Andrej Pazin (30 Punkte) trotzdem deutlich mit 55:72.

Die ganze Trainingswoche hatte das Team Berlin Nord konzentriert an seinen Fehlern aus dem Holstein-Spiel gearbeitet und brannte nun darauf, die Niederlage vom letzten Wochenende vergessen zu machen. Gegen die körperlich starken Braunschweiger zeigte man sich dann auch vor allem im Reboundverhalten deutlich verbessert und startete somit viel besser in die Partie. In der Offense suchte man immer wieder konsequent den Weg zum Brett und brachte die Gäste schnell in Foulprobleme, so dass nur die desolate Freiwurfquote (3/11 im 1. Viertel, 12/31 im gesamten Spiel) für Sorgenfalten bei den TBN-Anhängern sorgte. Die Niedersachen hingegen blieben von der Linie fast fehlerfrei und lagen somit nach dem ersten Spielabschnitt mit 16:9 in Führung.

Im zweiten Viertel brachte Gäste-Topscorer Pazin dann den Vorsprung seines Teams erstmals in den zweistelligen Bereich (22:11, 13. Minute), doch nach einer Auszeit fand das Team Berlin Nord seinen Spielrhythmus wieder und konnte bis zur Halbzeit den Rückstand Punkt für Punkt verkürzen. Vor allem im 1-1 war man in dieser Phase immer einen Schritt schneller als die Braunschweiger, bei denen folglich ein Leistungsträger nach dem anderen mit Foulproblemen auf der Bank Platz nehmen musste. Beim Stand von 28:34 aus Sicht des Team Berlin Nord ging es schließlich in die Halbzeitpause, doch der gute Lauf in den letzten Minuten des zweiten Viertels sorgte für eine deutlich bessere Stimmung bei den TBN-Fans.

Leider hatte Braunschweig-Coach Katsagiorgis aber in der Halbzeitpause wohl die richtigen Worte gefunden, denn sein Team kam deutlich aggressiver aus der Kabine und konnte den Vorsprung mit zwei schnellen Ballgewinnen sofort wieder in den zweistelligen Bereich bringen. Das Team Berlin Nord hingegen hatte nun sein Erfolgsrezept aus dem zweiten Viertel vollkommen vergessen und verließ sich viel zu häufig auf Distanzwürfe, an statt die foulbelasteten Braunschweiger Innenspieler weiter in Bedrängnis zu bringen. Auch wenn der Kampf und die Intensität in der Verteidigung stimmten – in dieser Phase agierten die Gastgeber einfach nicht clever genug und verpassten es, aus ihren Vorteilen unter dem Brett den richtigen Nutzen zu ziehen. Somit endete der dritte Spielabschnitt mit 39:51 und das Team Berlin Nord stand vor den letzten zehn Minute wieder einmal mit dem Rücken zur Wand.

Doch auch an diesem Sonntag sollte es kein spektakuläres Comeback der Nordberliner gegen. In einem hektischen vierten Viertel kämpften die Hauptstädter verbissen um den Anschluss, doch vor allem Andrej Pazin hatte sich inzwischen in einen wahren Rausch gespielt und war immer zur Stelle, wenn Gefahr für sein Team drohte. Nach dem zweiten technischen Foul gegen Headcoach Jacob Gohlisch konnte das Team Berlin Nord zwar unter der Leitung von Jonas Karstädt noch einmal einen 7:0-Run hinlegen, für eine echte Siegchance sollte aber auch dieser Lauf nicht reichen. Die Braunschweiger hingegen beeindruckten vor allem mit einer weiterhin hochprozentigen Quote von der Freiwurflinie und erspielten sich so mit dem 72:55-Endstand gleichzeitig die höchste Führung des Spiels.

Am nächsten Wochenende begibt sich das Team Berlin Nord nun auf die weite Auswärtsfahrt nach Bremerhaven und will mit einem Sieg gegen die Eisbären zeigen, dass der Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht verloren ist.

Team Berlin Nord verliert mit enttäuschender Leistung gegen Holstein
Das Team Berlin Nord hat auch das zweite Spiel in der Relegationsrunde verloren: Gegen die zuvor sieglose BG Holstein leistete man sich vor allem in der Defense zu viele unerklärliche Fehler und kassierte letztendlich eine verdiente 80:86-Niederlage.

Es sollte das leichteste Spiel der Saison werden, doch vermutlich war genau dieser Gedanke für die vielen Fehler beim Team Berlin Nord verantwortlich. Die Gastgeber fanden gegen eine unbekümmert aufspielende Holsteiner Mannschaft nie ins Spiel und liefen schnell einem Rückstand hinterher (12:21 nach dem ersten Viertel). Eklatante Schwächen in der 1-1-Verteidigung, beim Reboundverhalten und in der Pick-and-Roll-Verteidigung sorgten dafür, dass die Gäste immer wieder zu leichten Punkten kamen und sich somit in einen wahren Rausch spielen konnten.

Spätestens beim Halbzeitstand von 34:50 war dann allen TBN-Spielern und Trainern die Angst vor der unerwarteten Niederlage anzusehen. Diese Anspannung und Nervosität, gepaart mit massiven Foulproblemen auf den großen Positionen, verhinderte dann auch eine Aufholjagd im dritten Viertel, so dass die Nordberliner vor den letzten zehn Minuten beim Stand von 51:68 mit dem Rücken zur Wand stand.
Mit dem Mut der Verzweiflung und einer kleinen, schnellen Aufstellung startete man dann zwar deutlich besser ins vierte Viertel und konnte den Rückstand schnell verkürzen (62:72, 34. Minute), doch auch die gute Leistung von Lukas Preuß (27 Punkte) konnte die Niederlage nicht mehr verhindern.

Auch wenn nach zwei Spieltagen der Abstiegskampf in der Relegationsrunde 1 rein rechnerisch noch komplett offen ist, so hat sich das Team Berlin Nord mit dieser Niederlage doch selbst einen großen Stein in den Weg zum Klassenerhalt gelegt. Trotz allem ist die Saison aber noch viel zu lang um jetzt aufzugeben und diese Niederlage sollte dem Team um Kapitän Florian Schulenburg mehr als genug Motivation geben um in den nächsten Wochen noch härter an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Bereits am nächsten Wochenende bietet sich gegen das Team Braunschweig/Wolfenbüttel die Chance, endlich den ersten Sieg im Kampf gegen den Abstieg einzufahren.

Team Berlin Nord trifft auf bisher sieglose Holsteiner
Nach der Niederlage gegen Oldenburg am vergangenen Wochenende steht das Team Berlin Nord im zweiten Spiel der Relegationsrunde bereits unter Druck: Gegen die bisher sieglose BG Holstein gehen die Berliner zum ersten Mal als Favorit in eine Partie und wollen unbedingt die ersten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.

Trotz der bisher schwachen Saisonbilanz sollte man die Gäste aus dem Norden aber keinesfalls unterschätzen. Das junge Team von Trainer Matthias Töpfer hat sich auch von hohen Niederlagen nie entmutigen lassen und im Saisonverlauf eine beeindruckende Steigerung erkennen lassen. Mit dem 1,95-Meter großen Mergim Kutlovci (im letzten Spiel 21 Punkte und 6 Rebounds) sowie dem schnellen Malte Simon können die Holsteiner auf ein gefährliches Guard-Center-Duo zurückgreifen, das offensiv nur schwer in den Griff zu bekommen ist. Das flexible und schwer berechenbare Angriffspiel der Norddeutschen gibt allerdings allen Spielern genügend Möglichkeiten um im 1-1 zu punkten, so dass das Team Berlin Nord erneut eine gute Teamdefense brauchen wird um am Ende den Sieg einfahren zu können.

Mit einer druckvollen Verteidigung sollte man die BG Holstein allerdings auch zu vielen Fehlern zwingen und so einfache Punkte im Fast-Break sammeln können. Mit 34 Turnovern pro Spiel gehören die Holsteiner zu den schwächsten Teams in dieser Kategorie und das Team Berlin Nord sollte aus dieser Schwäche unbedingt Kapital schlagen. Wenn es dann noch gelingt, die Reboundschwäche vom vergangenen Wochenende abzustellen ist der erste Sieg der Relegationsrunde für das Team von Kapitän Florian Schulenburg in greifbarer Nähe.

Tip-Off ist am Sonntag um 13:00 Uhr in der Wiesenstraße 56 (Berlin-Wedding), so dass die treuen TBN-Fans noch etwas ausgeschlafener (und hoffentlich noch lauter) zum Anfeuern erscheinen werden. Wir brauchen auch in diesem Spiel wieder jede nur mögliche Unterstützung und freuen uns auf alle Fans!

Team Berlin Nord muss sich Oldenburg geschlagen geben
Das Team Berlin Nord hat zum Auftakt der Relegationsrunde einen Überraschungserfolg verpasst und unterlag den favorisierten Oldenburgern mit 57:43. Die Nordberliner boten dabei zwar über weite Strecken eine ordentliche Leistung, brachten sich aber durch eine unerklärliche Reboundschwäche und schlechte Entscheidungen in der Offensive letztendlich selbst um die Siegchancen.

Die Gastgeber aus Oldenburg, die als Viertplatzierter der Division Nord nur knapp die Hauptrunde verpasst hatten, erwischten den etwas besseren Start in die Partie und fanden immer wieder Lücken in der TBN-Verteidigung. Während Top-Scorer Lucien Schmikale im ersten Viertel noch kaum in Erscheinung trat bewiesen seine Mitspieler, dass sie ebenfalls jederzeit für Punkte sorgen können und brachten ihr Team schnell mit 8:2 in Führung. Ärgerlicherweise verteidigte das Team Berlin Nord dabei oft 20 Sekunden lang sehr gut, nur um dann in den letzten Sekunden des Angriffs einen freien Wurf oder einen Offensivrebound abzugeben, so dass man sich nicht für die vorher geleistete Arbeit belohnen konnte. In der Offensive hielt wieder einmal Justus Ramme seine Mannschaft im Spiel und sorgte mit acht Punkten im ersten Viertel dafür, dass das Team Berlin Nord zur ersten Viertelpause noch absolut in Schlagdistanz blieb (13:10).

Im zweiten Viertel änderte sich dann leider wenig am Spielverlauf, da es den Nordberliner nicht gelang, die im ersten Viertel aufgetretenen Probleme zu beheben. Das sonst so gefährliche Fast-Break-Spiel der Oldenburger wurde zwar weiterhin erfolgreich unterbunden, die Reboundschwäche blieb aber bestehen und erlaubte es nun auch Lucien Schmikale immer besser ins Spiel zu finden. Begünstigt durch Foulprobleme von TBN-Kapitän Florian Schulenburg zogen die Niedersachsen so Punkt für Punkt davon und konnten auch durch eine Auszeit von Gäste-Coach Jacob Gohlisch nur kurzzeitig aus dem Rhythmus gebracht werden. Bis zur Halbzeit war der Rückstand für das Team Berlin Nord somit auf neun Punkte angewachsen (30:21), wobei neben der Reboundschwäche natürlich vor allem die geringe Ausbeute in der Offense dem Trainerduo Gohlisch-Karstädt Sorgen bereitete.

Auch nach der Halbzeitpause erwischten die Gastgeber den besseren Start und konnten ihren Vorsprung durch viele Punkte von der Freiwurflinie erstmals in den zweistelligen Bereich bringen (36:24, 15. Minute). Das Team Berlin Nord kämpfte verzweifelt um den Anschluss und blieb auch weiterhin in Reichweite der Niedersachsen, eine entscheidende Wendung des Spielverlaufs konnten die Gäste aber nicht herbeiführen. Auch das dritte Viertel ging knapp verloren und so musste man in den letzten zehn Minuten weiterhin einem Rückstand hinterherlaufen. Leider machte sich jetzt unter anderem bei Leistungsträger Justus Ramme auch die Müdigkeit bemerkbar und sorgte für eine weitere Verschlechterung der vorher schon schwachen Wurfquote. Aus einer aggressiven Teamverteidigung heraus gelangen Flügelspieler Lukas Preuß zwar noch einige Ballgewinne, doch auch dies sollte nicht reichen um die an diesem Tag sehr souveränen Oldenburger in Bedrängnis zu bringen. Die Niedersachsen fanden durch starke Penetrations immer wieder den Weg zum Korb oder an die Freiwurflinie und entschieden das Spiel schließlich völlig verdient mit 57:43 für sich.

Trotz allem bleibt es – vor allem in der Höhe – eine extrem ärgerliche Niederlage, hätte man doch mit besserem Reboundverhalten und klügeren Entscheidungen in der Offense das Spiel deutlich knapper gestalten können. Mit dem nötigen Quäntchen Glück und etwas nervöseren Oldenburgern wäre dann vielleicht sogar ein Sieg möglich gewesen, auf jeden Fall aber hätte man sich eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeiten können.
Im Heimspiel gegen die bisher sieglose BG Holstein am nächsten Sonntag muss das Team Berlin Nord nun unbedingt einen Sieg einfahren, um die Chancen auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten.

Team Berlin Nord beendet die Vorrunde mit einer Niederlage
Das Team Berlin Nord hat zum Abschluss der Vorrunde eine weitere Niederlage einstecken müssen: Gegen den Tabellenführer IBBA hielt man zwar lange gut mit, musste sich am Ende aber doch verdient mit 50:62 geschlagen geben. Florian Schulenburg wurde mit 18 Punkten und 16 Rebounds Topscorer der Partie, während Lukas Preuß mit 10 Punkten und 9 Rebounds nur knapp ein "Double-Double" verfehlte.

Da das Ergebnis für die weiterführenden Runden keine Bedeutung hatte, nutzten die Trainer das letzte Vorrundenspiel von Beginn an um viel auszuprobieren und einigen Bankspielern etwas mehr Einsatzzeit zu geben. Das Team Berlin Nord musste dabei zum ersten Mal in dieser Saison auf seinen absoluten Leistungsträger Justus Ramme verzichten, doch auch bei der IBBA fehlten mit Daniel Mixich und Ferdinand Zylka die beiden Top-Spieler.
In den ersten Minuten schienen die Gastgeber deutlich besser mit der ungewohnten Besetzung klarzukommen und konnten schnell mit 10:2 in Führung gehen (4. Minute), da man die IBBA mit einigen Fastbreaks überraschen konnte. Nach einer Auszeit von IBBA-Headcoach Kai Buchmann fand sein Team allerdings deutlich besser ins Spiel und zeigte sich vor allem defensiv deutlich verbessert, so dass das Team Berlin Nord schließlich nur einen knappen 14:12-Vorsprung in die Viertelpause retten konnte.
Was sich zum Ende des ersten Viertels angedeutet hatte sollte sich im zweiten Viertel leider bestätigen: Die IBBA war nun im Spiel und ließ das Team Berlin Nord für jeden Punkt hart arbeiten. Lediglich vier Punkte konnten die Nordberliner im zweiten Abschnitt aus dem Spiel heraus erzielen, die restlichen acht Punkte erkämpfte man sich mühsam an der Freiwurflinie. Dazu kamen nun die schon die fast schon traditionellen Probleme gegen das aggressive Doppeln des Gegners, auch wenn im Vergleich zum Spiel gegen Alba bereits einige Fortschritte in diesem Bereich zu erkennen waren. Die IBBA konnte durch viele einfache Ballgewinne aus der Presse schnell die Führung übernehmen und ging schließlich mit einem 26:34-Vorsprung in die Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Trainer ihrer Linie treu und wechselten viel durch, ohne dabei allerdings den Sieg aus den Augen zu verlieren. Das Team Berlin Nord kämpfte verzweifelt um den Anschluss, konnte den Rückstand aber nicht nennenswert verringern. Beide Teams hatten nun offensiv große Probleme und leisteten sich zudem viele Fehlwürfe von der Freiwurflinie, so dass nur sehr wenige Punkte im dritten Viertel bejubelt werden konnten. Die Gastgeber konnten den Ball zwar nun deutlich besser behaupten und leisteten sich weniger Ballverluste gegen das Doppeln, nur gelang es leider nicht, die Presse konsequent zu überspielen und mit einfachen Punkten zu bestrafen. Beim Stand von 36:45 ging es schließlich in die letzte Viertelpause.
Das Team Berlin Nord startete mit einer kleinen Aufstellung ins letzte Viertel und hatte die klare Vorgabe, das Tempo noch einmal zu erhöhen um so eine kleine Aufholjagd zu starten. Die Aggressivität in der Defense war dabei auch phasenweise wirklich beeindruckend und führte zu vielen Ballgewinnen, in der Offense ließ man allerdings unzählige Möglichkeiten ungenutzt und konnte sich nicht somit nicht für die gute Arbeit in der Verteidigung belohnen. Allein die schwache Freiwurfquote (6/19 im letzten Viertel!) zeigt bereits, dass ein deutlich engeres Spiel möglich gewesen wäre, doch auch unter dem Korb wurden mehrere vermeintlich einfache Chancen nicht genutzt. So ging am Ende etwas unverdient sogar noch das letzte Viertel mit 14:17 verloren und die IBBA konnte mit 50:62 ihren 9. Sieg im 10. Spiel feiern.

Das Team Berlin Nord muss nun durch die Winterferien eine kleine Spielpause einlegen, bevor am 17. Februar in Oldenburg die Relegationsrunde startet. Neben Oldenburg trifft man dort auf die Teams aus Bremerhaven, Kiel, Braunschweig sowie Charlottenburg und muss mindestens zwei Teams hinter sich lassen um den Klassenerhalt zu sichern.

Team Berlin Nord empfängt den Spitzenreiter IBBA
Zum Abschluss der Vorrunde empfängt das Team Berlin Nord den Spitzenreiter der JBBL Division Nord-Ost, die Internationale Berliner Basketball Akademie (IBBA) aus Stahnsdorf. Das Team von Trainer Kai Buchmann konnte nach ersten Saisonniederlage gegen Alba Berlin vor zwei Wochen am vergangenen Sonntag mit einem 70:61-Erfolg gegen DBV Charlottenburg in die Erfolgsspur zurückfinden und ist bereits als Gruppenerster für die Hauptrunde qualifiziert.

Absolute Leistungsträger der IBBA sind die Guards Daniel Mixich (23,3 Punkte pro Spiel) und Ferdinand Zylka (21,4), die gleichzeitig auch Topscorer der gesamten Division Nord-Ost sind. Während Mixich, der auch im ProB-Kader des RSV Eintracht zum Einsatz kommt, dabei mit seiner unglaublichen Athletik und seinem schnellen Antritt den Gegner vor Probleme stellt, beeindruckt Ferdinand Zylka vor allem durch seine Treffsicherheit aus der Distanz.

Das Ziel für das Team Berlin Nord ist also ganz klar, die Kreise der beiden möglichst einzuengen und sie durch gute Teamdefense zu schweren Abschlüssen zu zwingen. Trotz allem darf natürlich die Defense gegen die anderen Spieler der IBBA nicht vernachlässigt werden, da auch die Bankspieler jederzeit ein Spiel übernehmen können. Moritz Scheibe, Florian Fürstenberg, Tim Schwolow und Neuzugang Henrik Baumann haben in dieser Saison bereits mehrfach ihre Korbgefährlichkeit unter Beweis gestellt, so dass das Team Berlin Nord sie keinesfalls aus den Augen verlieren darf.

Nach einer eher schwachen Leistung im letzten Spiel gegen Alba möchte das Team Berlin Nord im letzten Vorrundenspiel noch einmal viel Selbstvertrauen für die Relegationsrunde sammeln. Die aggressive Verteidigung der IBBA bietet die perfekte Möglichkeit, um an den eigenen Schwächen zu arbeiten und zu beweisen, dass man sich in den vergangenen Wochen weiterentwickelt hat. Wer diese Entwicklung mit eigenen Augen bezeugen will ist wie immer herzlich zum anfeuern in die Wiesenstraße eingeladen. Tip-Off ist erneut am Sonntag um 11 Uhr.

Team Berlin Nord unterliegt deutlich gegen Alba
Nach der knappen Niederlage gegen Tusli am letzten Sonntag konnte das Team Berlin Nord auch an diesem Wochenende nicht in die Erfolgsspur zurückfinden und unterlag beim Gruppenzweiten Alba Berlin deutlich mit 78:41. Bester Spieler beim Team Berlin Nord war einmal mehr Justus Ramme mit 17 Punkten und 9 Rebounds.

Die Albatrosse hatten mit einem deutlichen Sieg gegen den zuvor ungeschlagenen Tabellenführer IBBA am vergangenen Wochenende ihre aufsteigende Form untermauert und wollten nun im Spiel gegen das Team Berlin Nord einen "Pflichtsieg" einfahren. Im ersten Viertel bewiesen die Nordberliner allerdings, dass sie sich keinesfalls kampflos ergeben wollten und starteten sehr gut in die Partie. Durch schnelles Umschalten und gute Penetrations kam man immer wieder zu leichten Punkten, so dass kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts eine 10:18-Führung für die Gäste von der Anzeigetafel leuchtete. Zwar konnte Alba den Rückstand dann kurz vor der Pause noch bis auf 14:18 verkürzen, das Trainerduo Gohlisch/Bathelt war aber dennoch sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams.

Alba-Coach Konstantin Lwowsky schien in der Viertelpause allerdings die richtigen Worte gefunden zu haben, denn sein Team kam wie ausgewechselt zurück auf das Feld und beeindruckte jetzt mit einer sehr hohen Intensität in der Defense. Die Gäste hatten wie schon in der Vorwoche gegen Tusli große Probleme gegen das aggressive Doppeln und verloren nun völlig ihre Struktur. Mit einem 24:0-Lauf ging Alba deutlich in Führung, bevor TBN-Kapitän Florian Schulenburg mit Freiwürfen endlich wieder für das Team Berlin Nord punkten konnte. Der Halbzeitstand von 42:24 für Alba zeigte dennoch, dass die Vorentscheidung in diesem Spiel bereits gefallen war.

Der Verlauf der zweiten Halbzeit ist dann schnell erzählt: Nach der tollen Aufholjagd am letzten Woche hoffen natürlich alle TBN-Fans auf ein ähnliches "Wunder" an diesem Wochenende, doch die tapfer kämpfenden Nordberliner fanden auch in der zweiten Halbzeit kaum Lücken in der Alba-Verteidigung. Mit 13:7 und 23:10 gingen auch die letzten beiden Spielabschnitte verloren, so dass man am Ende mit einer deutlichen 78:41-Niederlage die Heimreise antreten musste. Durch viele Wechsel sowie unglückliche Schiedsrichterentscheidungen - die Headcoach Jacob Gohlisch zu seinem zweiten technischen Foul und damit dem Hallenverweis verleiteten - wurde das Spiel sehr zerfahren und konnte den Zuschauern nur noch selten gelungene Aktionen bieten.

Am nächsten Sonntag steht für das Team Berlin Nord noch das letzte Heimspiel der Vorrunde gegen den Tabellenführer IBBA auf dem Programm, bevor Mitte Februar dann die spannende Relegationsrunde startet. In diesem Spiel sollen alle Spieler noch einmal die Gelegenheit bekommen sich zu beweisen, während man als Team an seinen Schwächen gegen die Pressverteidigung arbeiten will um so für die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt gerüstet zu sein.

Team Berlin Nord verliert trotz starker Aufholjagd
Das Team Berlin Nord konnte seine "Siegesserie" in der JBBL nicht fortsetzen und unterlag zu Hause gegen den Tus Lichterfelde mit 71:78. Nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit (24:50) kämpften sich die Hausherren mit einem starken dritten Viertel zurück ins Spiel, hatten am Ende aber leider nicht genug Kraft um die Aufholjagd zu vollenden.

Der Tus Lichterfelde, der verletzungsbedingt auf die beiden Starter Heiko Ekrutt und Marvin Omuwvie verzichten musste, startete mit einer überraschend kleinen Aufstellung in das Spiel und hatte sich offensichtlich vorgenommen, die Nordberliner mit harter Pressverteidigung und schnellen Fast-Breaks zu überraschen. Nach einem ausgeglichenen Beginn ging dieser Plan auch hervorragend auf, da das Team Berlin Nord sich zunehmen von den athletischen Tusli-Verteidigern beeindrucken lies und mehrere Turnover in Folge produzierte. Durch einen 13:2-Lauf gingen die Gäste schnell zweistellig in Führung (22:8, 8. Minute) und ließen das Team Berlin Nord auch in den folgenden Minuten kaum noch über die Mittellinie kommen. Der Ex-Hermsdorfer Lucas Marius Skibbe traf schließlich noch einen "Dreier" mit der Schlusssirene des ersten Viertels zum 27:10 und sorgte für viele frustrierte Gesichter auf Seiten der Gastgeber.
Auch im zweiten Spielabschnitt hatte das Team Berlin Nord große Probleme mit der aggressiven Tusli-Verteidigung und konnte nur selten seine Angriffe bis zum Ende ausspielen. Immerhin gelang es den Gastgebern jetzt aber, durch viele Punkte von der Freiwurflinie den Rückstand zunächst nicht weiter anwachsen zu lassen (22:39, 17. Minute). Der Tus Lichterfelde musste nun auch deutlich härter für seine Punkte arbeiten, blieb aber trotz allem komfortabel in Führung und kontrollierte zu jeder Zeit das Spiel. In den letzten zwei Minuten vor der Pause legten die Gäste dann noch einen 9:0-Lauf auf das Parkett, so dass beim Halbzeitstand von 24:50 niemand mehr an das Team Berlin Nord zu glauben schien.

Doch wie heißt es so schön? Im Basketball ist alles möglich, besonders im Jugendbasketball – und genau das sollte das Team um Kapitän Florian Schulenburg in der zweiten Halbzeit unter Beweis stellen. Nach einem verhaltenem Beginn spielte sich das Team Berlin Nord in einen wahren Rausch und konnte mit einem 8:0-Lauf den Rückstand auf "nur noch" 15 Punkte verkürzen (40:55, 26. Minute). Gestärkt durch dieses Erfolgserlebnis und lautstark unterstützt von den erneut zahlreich erschienenen TBN-Fans kämpften sich die Gastgeber Punkt für Punkt heran, wobei vor allem die Leistungssteigerung in der Defense bemerkenswert war. Nachdem man in den ersten beiden Vierteln noch 27 bzw. 23 Punkte zugelassen hatte, konnte Tusli im dritten Spielabschnitt lediglich elf Punkte erzielen und leistete sich immer wieder einfache Turnover. Ein "Buzzer-Beater" von Lukas Preuß krönte schließlich die Aufholjagd und brachte den Rückstand erstmals seit den Anfangsminuten wieder in den einstelligen Bereich (53:61 zur Viertelpause).

Im letzten Spielabschnitt bewies der Tus Lichterfelde dann allerdings noch einmal seine Klasse und hielt das Team Berlin Nord souverän auf Distanz. Beim Stand von 57:65 in der 34. Spielminute war das Spiel noch offen, doch ein etwas glücklicher "Dreier" des Tusli-Guards Bennet Hundt verschaffte den Südberlinern sofort wieder ein sicheres Polster. Die Gastgeber hingegen konnten in dieser Phase selbst einfache Gelegenheiten von der Freiwurflinie und unter dem Korb nicht nutzen, so dass Lucas Marius Skibbe letztendlich mit einem weiteren Dreipunktwurf die Partie zu Gunsten des Tus Lichterfelde entscheiden konnte (71:57, 38. Minute). Durch taktische Fouls und Punkte des wie immer unermüdlich arbeitenden Justus Ramme konnte der Rückstand zwar noch etwas verkürzt werden, eine Siegchance bot sich für das Team Berlin Nord aber nicht mehr.

Bei allem Stolz über die Leistung im dritten Viertel bleibt somit für das Team Berlin Nord vor allem die sehr ärgerliche Erkenntnis, dass mit einer konzentrierten Leistung in der ersten Halbzeit der Sieg möglich gewesen wäre. Im Spiel gegen die im Moment überaus starken "Albatrosse" am nächsten Sonntag kann und muss das Team daher nun beweisen, dass es auch über 40 Minuten seine volle Leistungsfähigkeit abrufen kann.

TBN startet mit einem Heimspiel ins neue Jahr
Nach einer langen Weihnachtspause nimmt das Team Berlin Nord an diesem Sonntag endlich den Spielbetrieb wieder auf und empfängt den TuS Lichterfelde in der heimischen Wiesenstraße. Im Hinspiel konnte man den großen Favoriten drei Viertel lang ärgern, musste sich aber schließlich doch noch deutlich mit 84:54 geschlagen geben und brennt nun auf eine Revanche.

Seit diesem Spiel musste "Tusli" nach gutem Saisonstart allerdings viele personelle Ausfälle verkraften, die unter anderem zu einer unerwarteten Niederlage gegen Braunschweig führten. Im Moment stehen die Südberliner daher "nur" auf dem 3. Platz der JBBL Division Nordost und kämpfen damit um den Einzug in die Hauptrunde.
Das Team von Trainer Florian Brill verfügt über eine Vielzahl von gut ausgebildeten Spielern und ist damit auf fast jeder Position sehr tief besetzt. In einer ausschließlich aus Landesauswahlspielern bestehenden Starting Five wusste im Saisonverlauf vor allem der junge Point Guard Bennet Hundt zu überzeugen, der mit einer hervorragenden Spielübersicht und sehr konstanten sowie souveränen Auftritten auf sich aufmerksam machen konnte. Die beiden besten Scorer des Tus Lichterfelde sind im Moment die athletischen Flügelspieler Henrik Baumann (13,7 Punkte pro Spiel) und Marvin Omuvwie (15,6), die jedoch auf die Unterstützung ihrer ebenfalls korbgefährlichen Mitspieler bauen können. Im Hinspiel punkteten gleich vier Spieler zweistellig, während zwei weitere acht Punkte auflegen konnten und so die Ausgeglichenheit ihres Teams unter Beweis stellten.

Das Team Berlin Nord geht also als klarer "Underdog" aber trotzdem mit viel Selbstvertrauen in das Spiel. Mit den Siegen gegen DBV und Braunschweig vor der Weihnachtspause ist das Team nun endgültig in der JBBL angekommen und brennt darauf, weitere Erfolgserlebnisse zu sammeln. In der spielfreien Zeit wurde im Training einerseits intensiv an den individuellen und athletischen Grundlagen gearbeitet, andererseits wurden aber auch einige neue teamtaktische Elemente eingeführt, die die Tusli-Defensive am Sonntag vor Probleme stellen soll.
Diese Trainingsinhalte müssen nun am Sonntag von allen Spielern konsequent abgerufen werden, dann kann die große Überraschung gelingen und der dritte Sieg in Folge eingefahren werden.

Auch an diesem Wochenende hoffen wir natürlich darauf, wieder viele lautstarke TBN-Fans in der Wiesenstraße begrüßen zu dürfen. Spielbeginn ist wie immer am Sonntag um 11 Uhr, der Eintritt ist frei.

TBN holt den zweiten Sieg in Folge
Nach dem Erfolg gegen den DBV Charlottenburg am vergangenen Wochenende hat das Team Berlin Nord auch das zweite Spiel der Rückrunde in der JBBL-Gruppe Nordost gewonnen: Gegen verletzungsbedingt geschwächte Braunschweiger musste man allerdings erneut bis zur letzten Minute zittern, bevor der 72:77-Auswärtssieg gefeiert werden konnte.

In der vergangenen Trainingswoche hatte das Team Berlin Nord viel Wert auf das schnelle Umschalten nach einer erfolgreichen Defense gelegt, da man die physisch starken Braunschweiger mit vielen Fast-Breaks in Bedrängnis bringen wollte. Die veränderte Starting Five der Nordberliner, bestehend aus Nikolaj Schillmann, Moritz Wieske, Lukas Preuß, Theo Peters und Justus Ramme setzte dieses Vorhaben in den ersten Minuten hervorragend um und konnte sich innerhalb von vier Minuten eine 1:12-Führung erspielen. Die Gastgeber, die unter anderem auf ihren Top-Scorer Andrej Pazin verzichten mussten, schienen zunächst völlig überfordert und leisteten sich viele Ballverluste, die vor allem Lukas Preuß sofort bestrafte. Erst nach einer Auszeit von Braunschweig-Coach Nestor Katsagiorgis fanden die Niedersachsen besser ins Spiel und konnten den Rückstand bis zum Viertelende auf 14:22 verkürzen.
Auch im zweiten Viertel erwischten die Gäste den besseren Start, konnten sich schnell auf 30:14 absetzen und hatten damit die Chance, das Spiel durch eine hohe Führung frühzeitig zu entscheiden. Doch die Braunschweiger Guards Paul Könniger und Bjarne Rieß übernahmen jetzt die Kontrolle über das Spiel und fanden immer wieder Lücken in der Nordberliner Defense. Das Team Berlin Nord spielte in dieser Phase nicht mehr schnell, sondern nur noch hektisch und spekulierte in der Defense zu oft auf den einfachen Ballgewinn anstatt solide zu verteidigen. Auch eine Auszeit von Gäste-Coach Jacob Gohlisch konnte den Lauf der Braunschweiger nicht unterbrechen, so dass das Spiel zur Halbzeit beim Stand von 36:40 für das Team Berlin Nord fast wieder ausgeglichen war.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel unruhig und von den Fehlern beider Teams geprägt. Das Team Berlin Nord wurde in der Offense jetzt von Nikolaj Schillmann und Justus Ramme getragen, die mit 24 und 22 Punkten am Ende die Topscorer des ganzen Spiels darstellten. Justus Ramme arbeitete dabei wie immer unermüdlich unter den Körben, während Nikolaj Schillmann durch furchtlose Penetrations zum Korb beeindrucken konnte und auch gegen größere Gegenspieler problemlos zum Abschluss kam. Da die Nordberliner ihre defensiven Schwächen allerdings nicht in den Griff bekamen und die Braunschweiger im 1 gegen 1 nicht vor sich halten konnten, blieben die Gäste immer in Schlagdistanz. Nach vier wichtigen Punkten von Alwin Fried kurz vor der Pause endete das dritte Viertel schließlich ausgeglichen mit 21:21 und man ging beim Stand von 57:61 in die letzten zehn Minuten.
Dort war den Berlinern nun deutlich die Angst vor der Niederlage anzusehen, die unter anderem in der erneut viel zu hohen Anzahl von Ballverlusten wiederspiegelt (am Ende 29 Turnover). Nachdem sich Braunschweig in der 34. Minute die erste Führung des Spiels holen konnte (64:63) rief das Trainerduo Gohlisch und Bathelt sein Team zur Auszeit, um die Spieler zu beruhigen und die nächsten Angriffe zu besprechen. Glücklicherweise besann das Team sich dann gerade noch rechtzeitig auf seine Stärken und konnte die Kontrolle über das Spiel wiedergewinnen. Moritz Wieske konnte durch starke Defense die Braunschweiger Top-Scorer Rieß und Könniger aus dem Spiel nehmen, während im Angriff wieder konsequent über Nikolaj Schillmann und Justus Ramme gespielt wurde. Die beiden erzielten gemeinsam die letzten 14 Punkte für das Team Berlin Nord und führten ihre Mannschaft damit zum hart erkämpften 72:77-Erfolg, der mit der kleinen Gruppe der treuen TBN-Fans in Braunschweig noch ausgiebig gefeiert wurde.

Mit diesen zwei Erfolgen im Rücken geht das Team Berlin Nord mit neuem Selbstvertrauen in die anstehende Weihnachtspause, das bei einem Turnier in Rendsburg vom 27. bis 30.12. weiter ausgebaut werden soll. Das nächste JBBL-Spiel steht erst am 13.01.2013 auf dem Programm, wenn der Tus Lichterfelde in der Wiesenstraße zu Gast ist.

Team Berlin Nord feiert ersten Saisonsieg
Das Team Berlin Nord hat seine Durststrecke in der JBBL beendet und endlich den ersten Sieg eingefahren. Im Rückrundenauftakt gegen den DBV Charlottenburg konnte sich das Team um Kapitän Florian Schulenburg (17 Punkte, 11 Rebounds) am Ende knapp, aber verdient mit 64:60 durchsetzen.

Die Nordberliner hatten sich intensiv auf den Gegner vorbereitet und starteten hochmotiviert in die Partie, dennoch erwischte die Gäste den besseren Start und gingen schnell mit 1:7 in Führung. Es zeigte sich aber auch gleich zu Beginn, dass die Charlottenburger deutlich schlechter mit der strengen Linie der Schiedsrichter zurecht kamen und so vor allem auf den großen Positionen früh in Foulprobleme gerieten. Das Team Berlin Nord versuchte dementsprechend, den Ball weiterhin konsequent unter den Korb zu bringen, fand dadurch offensiv immer besser ins Spiel und konnte den frühen Rückstand schnell ausgleichen. In den folgenden Minuten vergaßen die Gastgeber allerdings immer wieder nach einer guten Verteidigung auch noch den Rebound einzusammeln, so dass der DBV Charlottenburg zu oft zu zweiten Chancen kam und schließlich mit einer 10:16-Führung in die erste Viertelpause gehen konnte.
Im zweiten Viertel konnten die Gäste den Vorsprung dann noch bis zur 15. Minute verteidigen, bevor die stärkste Phase des Team Berlin Nord den Grundstein für den späteren Erfolg legte: In der Defense wurde nun endlich wieder ausgeboxt und so kamen die Charlottenburger nur noch über vereinzelte Freiwürfe zum Erfolg. Im Angriff setzten vor allem Justus Ramme und Eric Hieltscher wichtige Akzente und verwandelten einen 18:25-Rückstand in eine 31:28-Führung zur Halbzeit.

In der Halbzeitpause appellierte das Trainerduo Gohlisch und Bathelt an sein Team, den Schwung aus den letzten Minuten vor der Halbzeit mitzunehmen und durch eine kontrollierte Offense weniger Ballverluste einzufahren als in den ersten 20 Minuten. Die Nordberliner schienen die Botschaft verstanden zu haben, kamen mit viel Feuer aus der Kabine und bauten die Führung bis auf 40:31 aus (25. Minute). Die gut 50 TBN-Fans in der Wiesenstraße wurden immer lauter und hofften auf eine frühe Entscheidung für ihr Team, doch die beiden überragenden DBV-Guards Thabo Paul (26 Punkte) und Paul Giese (13 Punkte) hielten die Gäste im Spiel. Als das Team Berlin Nord dann noch die Ruhe in der Offense wieder verlor und mehrere Angriffe in Folge überhastet abschloss nutzten das die Charlottenburger eiskalt aus und glichen schließlich mit der Schlusssirene zum 41:41 aus.

Die Entscheidung musst also im Schlussviertel fallen. Das Team Berlin Nord blieb dabei seiner Spielphilosophie treu und brachte den Ball so oft wie möglich unter den Korb, wo sich die Charlottenburger oft nur durch Fouls zu helfen wussten. Zusätzlich sorgte Nikolaj Schillmann in seiner bisher stärksten Partie für das Team Berlin Nord mit zwei mutigen Penetrations für ein kleines Polster, doch die erneut schwache Freiwurfquote (19/36) der Gastgeber verhinderte eine mögliche Vorentscheidung,. So mussten Trainer, Spieler und Zuschauer bis zum Ende zittern und konnten erst 13 Sekunden vor Schluss beim Stand von 64:60 aufatmen: Das Team Berlin Nord hatte es endlich geschafft und konnte den ersten Sieg der JBBL-Saison feiern!

Dieser Erfolg sollte dem Team in jedem Fall viel Selbstvertrauen für die weiteren Spiele geben. Bereits am nächsten Wochenende steht die schwere Auswärtsfahrt nach Braunschweig auf dem Programm, wo im besten Fall gleich der nächste Sieg eingefahren werden kann.

Team Berlin Nord will endlich den ersten Sieg
Das Team Berlin Nord empfängt am Sonntag zum Rückrundenauftakt in der JBBL Division Nordost den DBV Charlottenburg und möchte nach fünf Niederlagen in Folge endlich den ersten Sieg einfahren.

Das DBV-Team von Coach Stephan McCollister kommt mit einer Bilanz ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen in die Wiesenstraße und hat zuletzt mit einer denkbaren knappen Niederlage gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter IBBA ein echtes Ausrufezeichen gesetzt.
Im Hinspiel zum Saisonauftakt mussten die Nordberliner nach einer umkämpften Partie am Ende eine 68:58-Niederlage hinnehmen. Matchwinner für die Charlottenburger war damals Point Guard Thabo Paul, der mit 19 Punkten und 9 Assists sein Team zum Sieg führte und diese Leistungen seitdem in fast jedem Spiel bestätigen konnte. Unterstützung bekommt er vor allem von seinem Backcourt-Kollegen Paul Giese (im Hinspiel 15 Punkte) sowie dem vielseitigen Flügelspieler Vincent Meunier, die ebenfalls jederzeit das Spiel an sich reißen können.

Für das Team Berlin Nord soll es sowieso in erster Linie darum gehen, endlich einmal das eigene Spiel konsequent durchzusetzen und die Ballverluste zu reduzieren. Im Hinspiel konnte man sich durch den Größenvorteil am Brett immerhin 20 Offensivrebounds erarbeiten, im Rückspiel soll der Ball nun noch mehr den Weg zu den großen Leuten unter dem Korb finden. Wenn es dann noch gelingt, einige einfache Punkte im Fast-Break zu sammeln sollten die Nordberliner endlich den ersten Saisonsieg feiern können.

Tip-Off ist wie immer am Sonntag um 11:00 Uhr in der Wiesenstraße 56, 13357 Berlin-Wedding. Der Eintritt ist frei und für ein kleines Frühstücksbuffet wird ebenfalls gesorgt. Kommt vorbei und freut euch auf spannenden Jugendbasketball!

Team Berlin Nord bleibt sieglos
Das Team Berlin Nord hat auch sein fünftes Spiel in der JBBL verloren und musste gegen den damit weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter IBBA eine 76:50-Niederlage hinnehmen. Die Nordberliner zeigten dabei zwar eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur desolaten Leistung gegen Alba Berlin in der Vorwoche, erlaubten sich aber erneut zu viele Ballverluste um der IBBA wirklich gefährlich zu werden.

Die gut 70 Zuschauer in der BBIS-Sporthalle in der Kleinmachnow sahen zu Beginn eine sehr zerfahrene Partie. Beide Teams erlaubte sich viele Fehler und ließen selbst einfachste Abschlussmöglichkeiten ungenutzt, so dass nach knapp vier Minuten Spielzeit lediglich ein Punkt für das Team Berlin Nord und noch gar kein Korberfolg für die IBBA auf der Anzeigetafel notiert war. Angetrieben durch Einzelaktionen von Topscorer Ferdinand Zylka (am Ende 21 Punkte und 17 Rebounds) fand die IBBA dann zwar immer besser zu ihrem Spiel, das erste Viertel blieb dennoch sehr arm an offensiven Highlights und endete mit 12:7 für die Gastgeber.
Im weiteren Spielverlauf gelang es dann allerdings beiden Teams immer besser, ihre Stärken auszuspielen und so fielen nun auf beiden Seiten deutlich mehr Punkte. Das Team Berlin Nord verließ sich dabei vor allem auf seinen Größenvorteil unter dem Korb, wo heute auch Max Wettstein von der Bank kommend viel Energie und Punkte beisteuern konnte. Der IBBA hingegen gelang es durch die aggressive Pressverteidigung immer wieder, einfache Ballverluste bei den Gästen zu erzwingen und so kurze „Runs“ hinzulegen. Der Rückstand zur Halbzeit fiel mit zwölf Punkten (33:21) aus der Sicht des Team Berlin Nords eigentlich etwas zu hoch aus, so dass Kapitän Florian Schulenburg sein Team auf eine Aufholjagd in der zweiten Halbzeit einschwor.
Zu Beginn des dritten Viertels sah es dann auch tatsächlich so aus, als ob die Gäste die Partie drehen könnten. Durch eine nun deutlich höhere Intensität in der Defense gelangen einige Ballgewinne und er Rücktstand wurde schnell bis auf sechs Punkte verkürzt. Mit einer verbesserten Wurfquote wäre in diesem Moment vielleicht sogar die Führung möglich gewesen, doch dann traf der einzige erfolgreiche Dreier von IBBA-Spieler Jonas Wagner die Nordberliner „mitten ins Herz“. In der Folge leistete sich das Team Berlin Nord dann wieder zwei schnelle Ballverluste gegen die Presse und so war der IBBA-Vorsprung im Handumdrehen wieder im zweistelligen Bereich. Von diesem Schock sollten sich die Gäste dann nie wieder richtig erholen. Die IBBA hingegen traf im Gegensatz zur ersten Halbzeit jetzt deutlich besser aus der Mittel- und Dreierdistanz und konnte sich Punkt für Punkt absetzen. Als der Vorsprung zu Beginn des vierten Viertels dann die 20-Punkte-Marke durchbrochen hatte war der Widerstand des Team Berlin Nord endgültig gebrochen und so musste man am Ende mit einer deutlichen 76:50-Niederlage die Heimreise antreten.

Auch wenn die IBBA ohne ihren Topspieler Daniel Mixich antrat sollte das Team Berlin Nord einiges Selbstvertrauen aus dem Spiel mitnehmen können, da man sich lange Zeit auf Augenhöhe mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter präsentierte. Da nun zunächst ein spielfreies Wochenende auf dem Programm steht wird das Trainertrio Gohlisch, Bathelt, Karstädt in den nächsten Trainingstagen vor allem an den individuellen Fertigkeiten der Spieler arbeiten bevor dann die taktische Vorbereitung auf das wichtige Rückspiel gegen den DBV Charlottenburg erfolgt.

Deutliche Niederlage für das Team Berlin Nord
Das Team Berlin Nord hat auch im vierten Spiel der JBBL-Saison 2012/13 keinen Sieg einfahren können und musste sich dem Favoriten Alba Berlin deutlich mit 35:80 geschlagen geben. Vor allem defensiv zeigten die Nordberliner ihre bisher schwächste Saisonleistung und konnten leider nicht an die positive Entwicklung in den vergangenen Spielen anknüpfen.

Bereits nach wenigen Minuten konnten die gut 50 Zuschauer in der Wiesenstraße erahnen, dass dies heute kein gutes Spiel für das Team Berlin Nord werden sollte: Die "Albatrosse" wirkten von Beginn an konzentrierter als die Gastgeber und erzwangen durch eine sehr hohe Intensität in der Verteidigung viele Fehler beim Team Berlin Nord (am Ende 36 Ballverluste). Auch eine frühe Auszeit von Coach Jacob Gohlisch konnten den Lauf der Gäste nicht stoppen, die sich durch viele Punkte von der Freiwurflinie schließlich bis zum Ende des ersten Viertels auf 20:9 absetzen konnten.
Im zweiten Viertel übernahm Alba dann schnell komplett die Kontrolle über das Spiel, während das Team Berlin Nord vollkommen verunsichert wirkte und sich immer wieder unerklärliche Fehler in der Defensive erlaubte. Unglaubliche 26 Punkte ließen die Nordberliner im zweiten Spielabschnitt zu, so dass das Spiel beim Halbzeitstand von 46:17 bereits entschieden war.
In der zweiten Halbzeit stimmte dann immerhin die kämpferische Leistung beim Team Berlin Nord, doch Alba war an diesem Tag einfach zu stark. Auch wenn die Defense der Gastgeber phasenweise wieder etwas stärker wurde und "nur" 15 beziehungsweise 19 Punkte im dritten und vierten Viertel zuließ, die Probleme im Angriff konnte das Team Berlin Nord nicht mehr ablegen. Angeführt von Topscorer Tim Schneider (19 Punkte, 5 Rebounds) und Ex-TBN-Spieler Felix Carels (12 Punkte, 5 Assists) waren die "Albatrosse" immer wieder den entscheidenden Schritt schneller und konnten letztendlich einen ungefährdeten 35:80-Auswärtssieg feiern. Auffälligster Spieler beim Team Berlin Nord war erneut Justus Ramme mit 14 Punkten und 6 Rebounds.

Nach der zuletzt positiven Entwicklung war dieses Spiel für das Team Berlin Nord nun ein herber Rückschlag, der deutlich aufgezeigt hat, dass weiterhin viel harte Arbeit notwendig ist um in der JBBL zu bestehen. Bereits am kommenden Sonntag im Spiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer IBBA muss das Team um Kapitän Florian Schulenburg nun beweisen, dass es schnell aus den begangenen Fehlern lernen kann und sich auch von einer deutlichen Niederlage nicht aufhalten lässt.

Den Favoriten eine Halbzeit lang geärgert
Das Team Berlin Nord hat auch sein drittes Spiel in der JBBL verloren. Nach einer knappen ersten Halbzeit (34:29) konnte man in der zweiten Abschnitt das hohe Tempo des Favoriten TuS Lichterfelde nicht mehr mitgehen und verlor am Ende noch deutlich mit 84:54.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass das Team Berlin Nord heute eine deutlich härtere Aufgabe vor sich hatte als in den ersten beiden Spielen. In einem der vielen Stadtderbys in der Division Nordost traf man auf den letztjährigen TOP4-Teilnehmer TuS Lichterfelde, der auch in diesem Jahr wieder mit hohen Zielen in die Saison gestartet ist und zu den absoluten Favoriten in der Gruppe gehört.
Das Team um Kapitän Florian Schulenburg ließ sich davon jedoch zunächst nur wenig beeindrucken und präsentierte sich in den ersten zwanzig Minuten auf Augenhöhe mit den Südberlinern. Durch eine aggressive und mutige Spielweise gelang es immer wieder, Tusli zu Fouls zu zwingen und an der Freiwurflinie zu leichten Punkten zu kommen. Unter den Körben kämpfte Justus Ramme erneut unermüdlich um jeden Ball und hielt sein Team so im Spiel.
Letztendlich verhinderte nur die schlechte Leistung in der Defensive eine mögliche Führung zur Pause. Vor allem das schnelle Umschalten von Angriff auf Verteidigung bereitete dem Team Berlin Nord immer wieder Probleme und sorgte für unzählige Fast-Break-Punkte der Gastgeber, die schließlich eine 34:29-Führung mit in die Halbzeit nehmen konnten.

Der Verlauf der zweiten Halbzeit ist dann schnell erzählt: Das Team Berlin Nord kämpfte verbissen um den Anschluss, doch Tusli erhöhte noch einmal die Intensität in der Verteidigung, erzwang immer wieder Ballverluste und setzte sich Punkt für Punkt ab. Am Ende des dritten Viertels lag man mit zwölf Punkten Rückstand noch in Reichweite (53:41), doch Tusli konnte nun immer wieder seine individuelle Klasse ausspielen und überrannte die Nordberliner Defense weiterhin mit gut ausgespielten Fast-Breaks. Bei 20 Punkte Rückstand war der Widerstand des Team Berlin Nord dann endgültig gebrochen und so mussten die Gäste schließlich mit einer deutlichen 84:54-Niederlage die Heimreise antreten.

Wie bereits nach den ersten beiden Spielen blieb beim Team Berlin Nord auch nach dieser Partie das Gefühl zurück, dass hier deutlich mehr möglich gewesen wäre wenn man konstant sein volles Potenzial abgerufen hätte. Auch wenn der Sieg heute außer Reichweite war, so hätte man doch Tusli noch ein wenig mehr ärgern und die Niederlage knapper gestalten können. In den folgenden Trainingswochen wird das Coachingteam Gohlisch, Bathelt und Karstädt daher vor allem ein höheres Tempo und eine genauere Ausführung bei allen Spielsystemen einfordern, um hoffentlich bereits im Spiel gegen Alba Berlin in einer Woche den nächsten Favoriten vor Probleme zu stellen.

Team Berlin Nord gibt erneut den Sieg aus der Hand
Das Team Berlin Nord hat auch in seinem zweiten Saisonspiel den Sieg verpasst: Gegen das Team aus Braunschweig/Wolfenbüttel war es erneut die hohe Fehlerquote im Angriff die letztendlich zu einer sehr ärgerlichen 59:65-Niederlage führte.

Der Spielverlauf weckte bei Spielern, Trainern und Fans des Team Berlin Nords starke Erinnerungen an das Spiel gegen DBV am letzten Wochenende: Die Gastgeber starteten gut in die Partie, konnten sich jedoch nicht entscheidend absetzen und so entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel (am Ende 17:17). Auf Braunschweiger Seite beeindruckte vor allem der sehr große Point Guard Andrej Pazin mit starken Einzelaktionen, während sich bei den Nordberlinern vor allem Justus Ramme unter dem Korb auch gegen größere Gegenspieler durchsetzen konnte. Auch im zweiten Viertel konnte sich zunächst keine der beiden Mannschaften einen Vorsprung erspielen, bevor mehrere Turnover des Team Berlin Nords den Niedersachsen zu einer 37:28-Halbzeitführung verhalfen.

In der zweiten Hälfte kämpften die Gastgeber dann verbittert um den Anschluss, doch leider verhinderten schlechte Wurfentscheidungen im Angriff sowie einige Schwächen in der Teamverteidigung lange Zeit die Aufholjagd. Erst in der letzten Minute des Spiels gelang es schließlich den Rückstand bis auf vier Punkte zu verkürzen, was für eine deutlich spürbare Nervosität auf der Braunschweiger Bank sorgte. Das Team Berlin Nord versuchte verzweifelt mit schnellen „Stop-the-Clock-Fouls“ die Partie noch zu drehen, doch der Braunschweiger Paul Könniger behielt an der Freiwurflinie die Nerven und rettete am Ende einen 65:59-Vorsprung über die Zeit.

Das Fazit des Spiels fällt demnach sehr ähnlich aus wie in der Vorwoche: Auch im Spiel gegen Braunschweig hatte man den Sieg vor Augen, gab ihn jedoch durch unnötige Fehler selbst wieder aus der Hand. Positiv hervorzuheben ist, dass man durch die gute Arbeit unter den Körben auch gegen die physisch überlegenen Gäste das Reboundduell für sich entscheiden konnte (42:33). 24 Ballverluste in einem Spiel – davon 15 in der ersten Halbzeit – sind jedoch eindeutig zu viel und einer der Hauptgründe für die am Ende verdiente Niederlage. Im Training wird der Fokus daher in den nächsten Wochen vor allem darauf liegen, auch unter Druck bessere Entscheidungen zu treffen und so die Fehlerquote zu reduzieren. Gerade in den schweren Spielen gegen die Gruppenfavoriten Alba, IBBA und Tusli wird sich dann zeigen, ob das Team endgültig in der JBBL angekommen ist und auch gegen die besten Spieler in der Altersklasse bestehen kann.

Team Berlin Nord verliert zum Saisonauftakt
Das Team Berlin Nord hat im ersten Spiel der Saison eine Niederlage einstecken müssen: Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Wochenende konnte sich der Stadtrivale DBV Charlottenburg am Ende mit 68:58 durchsetzen, da das Team Berlin Nord sich in den entscheidenden Phasen zu viele Fehler erlaubte und den überragenden Aufbauspieler Thabo Paul (19 Punkte, 9 Assists) nie in den Griff bekam.

Die Nordberliner starteten mit Lukas Rüde, Alwin Fried, Lukas Preuß, Justus Ramme und Florian Schulenburg in die neue Saison. Bereits nach wenigen Minuten sah sich TBN-Coach Jacob Gohlisch allerdings zu einigen Wechseln gezwungen, da Lukas Rüde auf Grund von Übelkeit vom Feld musste und Kapitän Florian Schulenburg nach seinem zweiten Foul ebenfalls früh auf der Bank Platz nahm. Die Gäste ließen sich davon aber nur kurz aus der Ruhe bringen und blieben durch eine ausgeglichene Teamleistung immer in Schlagdistanz. Beim Stand von 18:15 für DBV ging es schließlich in die erste Viertelpause.
Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Gäste dann den besseren Start und konnten sich erstmals seit den Anfangsminuten wieder die Führung erkämpfen (22:25, 15. Minute). Leider folgte direkt im Anschluss die schwächste Phase des Team Berlin Nord, in der man durch einfache Ballverluste und schlechte Entscheidungen im Angriff den Gegner immer wieder zum Punkten einlud. Die Charlottenburger bestraften diese Fehler sehr konsequent und erspielten sich bis zur Halbzeit einen 38:29-Vorsprung. Der einzige Lichtblick für das Team Berlin Nord war, dass der Charlottenburger Aufbauspieler Thabo Paul kurz vor der Halbzeitpause noch sein drittes Foul kassierte und so mit einem leichten Handicap in die zweiten 20 Minuten gehen musste.

Zu Beginn des dritten Viertels sah es dann kurz so aus, als ob die Gastgeber das Spiel frühzeitig für sich entscheiden könnten, da sie durch vier schnelle Punkte bis auf 42:29 davon zogen. Das Team Berlin Nord gab jedoch nicht auf und konnte nun endlich seine Größenvorteile unter dem Korb ausspielen, wo man nun immer wieder zu leichten Punkten kam. Durch einen 10:2-Run kämpfte man sich bis auf 5 Punkte heran und schien die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen, bevor erneut eine Phase mit unerklärlichen Ballverlusten und Fehlern in der Defense begann. Erneut nutzten die Gastgeber diese Schwächephase sehr konsequent aus und hatten bis zum Viertelende den 9-Punkte-Vorsprung wiederhergestellt (53:44).
Im letzten Viertel kämpfte das Team Berlin Nord dann verzweifelt um den Anschluss, doch der DBV verwaltete den Vorsprung nun sehr souverän. Vor allem der für den ausgefoulten Schulenburg ins Spiel gekommene Theo Peters brachte viel Energie ins Spiel und sorgte mit sieben Offensivrebounds für viele zweite Wurfchancen beim Team Berlin Nord. Eine Minute vor Schluss konnte man sogar noch auf 64:58 verkürzen und schien die Partie eventuell doch noch drehen zu können, doch es war erneut Thabo Paul der mit einem Dreipunktspiel die Niederlage der Nordberliner endgültig besiegelte. Am Ende leuchtete so eine verdiente, aber trotzdem bittere 68:58-Niederlage von der Anzeigetafel in der Sömmeringhalle.

Grundsätzlich kann das Team Berlin Nord mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein, da man über 35 Minuten lang sehr guten und ansehnlichen Basketball spielte. Im Heimauftakt gegen das Team Braunschweig am nächsten Sonntag muss dann allerdings über die vollen 40 Minuten die Konzentration aufrecht erhalten werden, um im zweiten Spiel der noch jungen Saison den ersten Sieg einzufahren.

Es geht endlich los: Das Team Berlin Nord eröffnet die Saison in Charlottenburg!
Unzählige Stunden hat das Team Berlin Nord während der letzten Monate in der Halle verbracht, um sich in Trainingseinheiten, Camps und Testspielen auf die neue Saison vorzubereiten. Mal ging man mit viel Spaß und Enthusiasmus in die Halle, mal quälten sich die Spieler durch das Training; in den Testspielen gab es zum Teil hohe Niederlagen, jedoch auch viele Erfolgserlebnisse beim Hermsdorf-Cup.

Auch wenn jedes Training dem Coaching-Team neue Aufschlüsse über die einzelnen Spieler gibt - ob die Vorbereitung wirklich erfolgreich und effektiv war wird sich erst an diesem Sonntag zeigen, wenn das Team Berlin Nord endlich in die JBBL-Saison startet. Im ersten von vielen "Auswärtsspielen" tritt man die für die JBBL-Maßstäbe sehr kurze Reise in die Berliner Sömmeringhalle an und trifft dort auf den Gastgeber DBV Charlottenburg.
Das Team von Trainer Stephan McCollister trat in der letzten Saison mit einem sehr jungen Kader in der JBBL an und konnte den Abstieg letztendlich nicht verhindern, kämpfte sich dann aber mit einer souveränen Leistung beim Qualifikationsturnier zurück in die Liga. Absoluter Leistungsträger ist Spielmacher Thabo Paul, der bereits im letzten Jahr viel Verantwortung übernehmen konnte und in dieser Saison sicherlich von dieser Erfahrung profitieren wird. Doch auch die anderen Guards der Charlottenburger sind brandgefährlich: Paul Giese (spielt ebenfalls bereits seine zweite JBBL-Saison) verfügt als Auswahlspieler des Jahrgangs 1997 über eine exzellente Grundausbildung, das gleiche gilt für seinen ein Jahr jüngeren Back-Up Frederick Peña-Sims. Unter dem Korb wird vor allem der frisch für den erweiterten Nationalmannschaftskader gesichtete Center Linus Wilke für Gefahr sorgen. Insgesamt kann Coach McCollister also auf einen deutlich tieferen Kader als im letzten Jahr zurückgreifen, der vom Team Berlin Nord nur durch eine gute Teamdefense gestoppt werden kann.

Da in den ersten Saisonspielen erfahrungsgemäß noch beiden Mannschaften viele Fehler unterlaufen werden, kommt es vor allem darauf an, wie schnell das Team Berlin Nord seine Nervosität ablegen und die Kontrolle über das Spiel erlangen kann. Wenn es gelingt, die eigenen Stärken unter dem Korb auszuspielen und aus einer guten Defense heraus zu vielen Fast-Break-Punkten zu kommen, sollte ein Sieg durchaus realistisch sein.

Tip-Off ist am Sonntag (21.10.) um 12:00 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg/Sömmeringhalle in der Sömmeringstraße 11-27. Die ehemalige Spielhalle von Alba Berlin bietet Platz für über 1000 Zuschauer und wir hoffen, dass möglichst viele davon in "#rotundweiß" erscheinen werden um das Team Berlin Nord auf dem Weg zum Auswärtssieg lautstark zu unterstützen.

Drei Niederlagen und viele wichtige Erkenntnisse für das Team Berlin Nord
Das Team Berlin Nord hat seine letzten Testspiele vor dem Saisonstart leider nicht erfolgreich gestalten können und musste sich den Junior Twisters Rendsburg (50:54) und dem MBC (62:66) geschlagen geben. Am Sonntag kassiert man zudem mit einem stark verjüngten Kader eine 46:67-Niederlage gegen die Berliner Landesauswahl des Jahrgangs 1999.

Das erste Spiel gegen die Junior Twisters am Samstagmorgen war vor allem durch die Nervosität und die Fehler beider Mannschaften geprägt, so dass lange kein richtiger Spielfluss zu Stande kam. Die fehlende Abstimmung der neu formierten Teams sorgte für viele Fehlwürfe und Ballverluste, so dass die Zuschauer zwar ein sehr intensives, aber wenig hochklassiges Spiel geboten bekamen. Im dritten Viertel fanden die Gäste aus Norddeutschland dann zu erst ihren Rhythmus und erspielten sich einen 40:25-Vorsprung (29. Minute). Die Gastgeber ließen sich davon allerdings nur kurz beeindrucken und antworteten mit einem 20:5-Lauf, so dass das Spiel fünf Minuten vor Schluss wieder ausgeglichen war. In der spannenden Schlussphase mussten das Team Berlin Nord dann unter anderem der hohen Foulbelastung Tribut zollen und verlor das Spiel am Ende knapp mit 50:54.

Nach einer langen Pause stand dann um 16:00 Uhr das Duell gegen den MBC auf dem Programm, der zuvor gegen die Rendsburger mit 48:67 verloren hatte. Im Vergleich zur ersten Partie waren deutliche Fortschritte im Zusammenspiel zu erkennen, so dass die Zuschauer offensiv einiges geboten bekamen. Leider verteidigten die Berliner dafür auch deutlich schlechter als gewohnt und ließen die Gäste aus Sachsen-Anhalt immer wieder fast unbedrängt am Korb abschließen. Zur Halbzeit war das Spiel beim Stand von 31:31 noch ausgeglichen, doch im dritten Viertel erlaubten sich das Team Berlin Nord erneut eine zu lange Schwächephase und lag am Ende des Spielabschnitts mit 40:53 zurück. Durch einen 10:0-Run zu Beginn des letzten Viertels kam man zwar sofort wieder in Schlagdistanz, nur um dann in den letzten Minuten des Spiels durch katastrophale Fehler in der Verteidigung und mangelnden Einsatz bei der Reboundarbeit dafür zu sorgen, dass die Gäste den Vorsprung doch noch über die Zeit retten konnten.

Zum Abschluss des Wochenendes war schließlich am Sonntag die Landesauswahl des Jahrgangs 1999 in der Wiesenstraße zu Gast. In diesem Spiel trat das Team Berlin Nord mit einem stark verjüngtem Kader an, außerdem wurde das Spiel genutzt, um einigen Spielern nach zwei Wochen Urlaub wieder Spielpraxis zu verschaffen. Head-Coach Jacob Gohlisch wechselte das ganze Spiel sehr viel durch und probierte viele verschiedene Formationen aus, so dass gewisse Abstimmungsschwierigkeiten durchaus zu erwarten waren. Trotz allem starteten die Gastgeber sehr gut in die Partie und führten nach den ersten 10 Minuten noch mit 20:13, verloren danach aber komplett ihren Rhythmus und waren durch den stärker werdenden Druck der Auswahlspieler merklich verunsichert. Ärgerlicherweise ließ man dann am Ende des Spiels auch die nötige Intensität in der Defense vermissen, so dass die Niederlage mit 46:67 am Ende sehr deutlich ausfiel.

Auch wenn diese drei Niederlagen so kurz vor dem Saisonstart sicherlich ärgerlich sind, wird sich das Team Berlin Nord davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Da die Ergebnisse wie in jedem Testspiel sowieso eher zweitrangig sind wird der Fokus vor allem darauf liegen, aus den Fehlern des vergangenen Wochenendes zu lernen und im Training konzentriert an den bestehenden Schwächen zu arbeiten. Alle Spieler sollten nun erkannt haben, dass vor allem defensiv eine deutliche Steigerung nötig ist um in der JBBL zu bestehen und werden hoffentlich bereits in einer Woche deutliche Fortschritte in diesem Bereich erkennen lassen.

Letzte Testspiele vor dem Saisonstart für das Team Berlin Nord
Auch wenn die Erinnerungen bei vielen Fans und Spielern des Team Berlin Nord noch frisch sind – inzwischen ist es bereits über 5 Monate her, dass "TBN" vor einer tollen Kulisse in der Wiesenstraße im letzten Saisonspiel den Klassenerhalt feiern konnte. Seitdem hat sich vieles verändert bei den Nordberliner, aus dem letztjährigen Team sind nur Justus Ramme, Florian Schulenburg, Heiner Westerkamp, Lukas Rüde, Tobias Bönker und "Rookie" Marcel Arendt im Kader geblieben.
Nach dem altersbedingten Abgang vieler Leistungsträger des letzten Jahres wurden in den Try-Outs Spieler aus ganz Berlin und Brandenburg gesichtet, um erneut ein schlagkräftiges Team zu formen. In vielen Trainingseinheiten, Testspielen und natürlich im Sommercamp in Neuruppin wurden die Neuzugänge kontinuierlich ins Team integriert und auf die gestiegenen Anforderungen in der JBBL vorbereitet. Auch wenn inzwischen große Fortschritte erkennbar sind, wissen sowohl Spieler als auch Trainer, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt.

In den Herbstferien wurde daher das Trainingspensum noch einmal gesteigert, um vor allem das Zusammenspiel in der Offense noch deutlich besser abzustimmen. Ob diese Arbeit sich auszahlt werden die Freundschaftsspiele am 13. und 14. Oktober zeigen, die den letzten Härtetest vor Beginn der JBBL-Saison am 21. Oktober darstellen. Alle Spiele finden in der heimischen Wiesenstraße statt und bieten somit allen Fans eine gute Gelegenheit, dass "neue" Team kennenzulernen:

Samstag, 13. Oktober:
- 11:00 Uhr Team Berlin Nord – Junior Twisters Rendsburg
- 13:30 Uhr Mitteldeutscher Basketball Club (MBC) – Junior Twisters Rendsburg
- 16:00 Uhr Team Berlin Nord – Mitteldeutscher Basketball Club

Sonntag 14. Oktober:
- 15:30 Uhr Team Berlin Nord – Berliner Auswahl Jahrgang '99

Vor allem die Spiele gegen die JBBL-Clubs Rendsburg und MBC sollen und werden dem Trainerteam Aufschluss darüber geben, wo man im Vergleich zu den Bundesligavereinen steht. Im Spiel gegen die '99er-Auswahl am Sonntag sollen dann vor allem den jüngeren Spielern im Kader viel Spielpraxis sammeln und so die Möglichkeit bekommen, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.