Spielberichte Team Berlin Nord JBBL — Saison 11⁄12
Team Berlin Nord feiert den Klassenerhalt
Das Team Berlin Nord hat sein Entscheidungsspiel gegen die BG Holstein gewonnen und spielt auch im nächsten Jahr in der JBBL. Vor einer großartigen Kulisse in der Wiesenstraße entwickelte sich ein sehr intensives Spiel bei dem die über 100 Fans des Team Berlin Nord lange zittern mussten, doch am Ende konnten sich die Gastgeber mit 79:66 durchsetzen und feierten ausgelassen den Klassenerhalt.

In den ersten Minuten sah man deutlich, für welches Team dieses Spiel eine ganz besondere Bedeutung hatte: Das Team Berlin Nord startete mit einer unglaublichen Intensität in das Spiel und erwischte einen absoluten Traumstart. Durch eine aggressive Defense zwang man die Holsteiner zu vielen Ballverlusten und konnte schnell bis auf 18:4 davonziehen (8. Minute). Nach einer Auszeit bewiesen die Gäste allerdings, dass sie nicht nach Berlin gereist waren, um sich kampflos eine Niederlage abzuholen. Florian Igrishta und Darius Koszewski kamen mit viel Feuer von der Bank und brachten die Holsteiner mit drei schnellen "Dreiern" wieder heran. Das Team Berlin Nord war leicht geschockt und konnte "nur" einen 20:15-Vorsprung in die erste Viertelpause retten.

Doch auch im zweiten Viertel hatten die Gastgeber weiterhin große Probleme. Von der exzellenten Verteidigung der ersten Minuten war nichts mehr zu sehen und Igrishta konnte durch einen weiteren Dreier den Ausgleich markieren (20:20, 12. Minute). Das Team Berlin Nord hatte seinen Rhythmus in der Offensive nun komplett verloren und ließ durch einige Fehler die BG Holstein bis auf 31:24 davonziehen. Erst in den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit kehrte wieder etwas Ordnung in das Spiel der Gastgeber zurück, so dass man sich bis zur Pause auf 34:38 aus Sicht des Team Berlin Nord herankämpfen konnte.

Der dritte Spielabschnitt sollte dann die Wende zu Gunsten der Nordberliner bringen: Mit einer kleinen, aber aggressiven Aufstellung konnte man den Druck auf die Gäste wieder erhöhen und kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Alex Dobes holte mit einem Drei-Punkt-Spiel die Führung zurück (49:47, 25. Minute) und Florian Schulenburg brachte mit sieben schnellen Punkten viel Energie von der Bank. Die Holsteiner hingegen konnten nur noch selten Punkten und so erspielte sich das Team Berlin Nord eine verdiente 63:54-Führung.

Die Zuschauer in der Wiesenstraße wurden zunehmend enthusiastischer, doch nach dem Spielverlauf wagte es niemand, bereits an den Sieg zu denken. Tatsächlich kam die BG Holstein durch einen weiteren Dreier von Igrishta nochmal auf 68:62 heran, doch dieses Mal behielt das Team Berlin Nord die Nerven und verteidigte seinen Vorsprung. Immer wieder konnte man durch gute Penetrations Fouls ziehen und anschließend von der Freiwurflinie punkten, wobei vor allem Topscorer Felix Carels eine starke Leistung zeigte (18 Punkte, 10/10 Freiwürfe).
Als beim Stand von 79:66 für das Team Berlin Nord endlich die Schlusssirene ertönte war die Erleichterung groß. Alle Spieler und Trainer stürmten auf das Spielfeld, fielen sich in die Arme und feierten anschließend noch lange mit den Fans. Am Ende einer langen und anstrengenden Saison wurde man schließlich für die harte Arbeit belohnt und darf nun auch im nächsten Jahr in der JBBL starten.
 
"Do-or-die" für das Team Berlin Nord
Über 8 Monate und JBBL-Spiele hat das Team Berlin Nord im Kampf um den Klassenerhalt bereits absolviert, doch die Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag. Die Ausgangslage ist dabei eindeutig: Nur ein Sieg - egal mit welcher Differenz - reicht dem Team Berlin Nord zum Klassenerhalt, bei einer Niederlage wäre man abgestiegen.

Gegner in diesem alles entscheidenden Spiel ist die BG Holstein, die den Klassenerhalt durch einen hohen Sieg am letzten Wochenende bereits gesichert hat. Die Norddeutschen können also ohne Druck ihr letztes Saisonspiel bestreiten, werden aber dennoch alles geben, um die Saison positiv abzuschließen.

Entscheidend für das Team Berlin Nord wird an diesem Wochenende vor allem das Defenisivverhalten im 1-1 sein, da die Holsteiner weniger auf komplizierte Angriffssysteme vertrauen und stattdessen immer wieder schnell und aggressiv den Weg zum Korb suchen. Vor allem die athletischen Flügelspieler Nils Lehmann (23,3 Punkte pro Spiel) und Florian Igrishta (11,9) ragen dabei aus einer geschlossenen Teamleistung heraus und haben den Nordberlinern in der Vergangenheit einige Probleme bereitet.

Im Hinspiel in der Relegation musste sich "TBN" denkbar knapp mit 77:74 geschlagen geben, ein unterirdisches zweites Viertel sowie die Unterlegenheit im Reboundduell verhinderten damals einen Sieg. Das Team um Kapitän Luis Taya ist allerdings wild entschlossen, es vor heimischer Kulisse besser zu machen und den Klassenerhalt mit einer überzeugenden Leistung zu sichern.

Spielbeginn ist wie immer am Sonntag (06. Mai) um 11 Uhr in der Wiesenstraße. Nach der großartigen Unterstützung während der Saison hofft das Team Berlin Nord, dass an diesem Sonntag eine weitere Steigerung möglich ist und noch mehr Fans den Weg in die Halle finden. Der Eintritt ist wie immer frei, also kommt mit all euren Freunden und Verwandten in die Wiesenstraße und treibt das Team Berlin Nord zum Klassenerhalt!
 
TBN unterliegt deutlich in Hannover
Das Team Berlin Nord hat seine starke Leistung aus den letzten beiden Spielen nicht bestätigen können und hat in Hannover eine deutliche 70:52-Niederlage kassiert. Die Niedersachsen um den erneut überragenden Michael Klaus Birkenhagen (44 Punkte) sicherten sich mit diesem Sieg den Klassenerhalt in der JBBL während das Team Berlin Nord sich in der nächsten Woche im Entscheidungsspiel gegen die BG Holstein beweisen muss.

Der Verlauf des Spiels ist schnell erzählt: Die Hannoveraner starteten hervorragend in die Partie und konnten sich dank mehrerer erfolgreicher Dreier von Birkenhagen schnell eine Führung heraus spielen. Die Berliner hingegen hatten gegen die sehr gut eingestellte Verteidigung der Niedersachsen das ganze Spiel über Probleme und fanden nie wirklich ihren Rhythmus. Die Verletzung von Leistungsträger Felix Carels kurz vor Ende des ersten Viertels war dann ein weiterer schwerer Rückschlag für das Team von Trainer Jacob Gohlisch, dessen Rückstand weiter im zweistelligen Bereich blieb (39:26 zur Halbzeit).

Auch in der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild. Birkenhagen, der in der ersten Halbzeit bereits drei Fouls begehen musste, konnte jedes weitere Foul vermeiden und blieb so im Spiel. Seine Wurfquote sank zwar im Spielverlauf deutlich, dennoch strahlte er immer eine Menge Gefahr aus und eröffnete so seinen Mitspieler viele freie Würfe. Hannover hielt die Berliner weiter auf Distanz und erhöhte im letzten Spielabschnitt noch einmal die Intensität. Durch zahlreiche Offensivrebounds erkämpften sie sich immer wieder zweite Chancen und konnten ihre ebenfalls schwache Wurfquote dadurch ausgleichen.
Dem Team Berlin Nord hingegen musste gegen Ende des Spiels immer schnellere und riskante Abschlüsse nehmen, die leider nicht von Erfolg gekrönt waren. Trotz der lautstarken Unterstützung der über 20 mitgereisten Fans gelang den Gästen keine Aufholjagd mehr und so musste man am Ende eine deutliche 70:52-Niederlage hinnehmen.

Trotz dieser Niederlage hat das Team Berlin Nord sein Schicksal weiter in der eigenen Hand. Mit einem Sieg an nächsten Sonntag gegen die BG Holstein könnte man den Klassenerhalt feiern, bei einer Niederlage wäre man definitiv abgestiegen. Coaches und Spieler müssen daher schnell aus den Fehlern des Hannover-Spiels lernen und die verbleibenden Trainingseinheiten effektiv nutzen, um am nächsten Wochenende den Sieg zu sichern.
 
Zweiter Sieg in Folge für TBN
Das Team Berlin Nord hat seine Chancen im Abstiegskampf mit einem 68:62-Heimsieg gegen Rendsburg weiter verbessert. Vor gut 50 Zuschauern in der Wiesenstraße bot man über weite Strecken eine überzeugende Leistung, verpasste aber durch einige Fehler im letzten Viertel einen höheren Sieg.

Das erste Viertel verlief von Anfang an sehr ausgeglichen: Beide Mannschaften hatten offensiv zunächst wenig Probleme und konnten immer wieder ihre Stärken ausspielen, so dass die Zuschauer viele Punkte zu sehen bekamen. Während die Rendsburger vor allem unter dem Korb ihre Größenvorteile ausspielen konnten, punkteten die Gastgeber immer wieder über gute Penetrations von außen. Vor allem Felix Carels (am Ende 24 Punkte) tat sich dabei in der Anfangsphase hervor und fand immer wieder Lücken in der weit abgesunkenen Rendsburger Verteidigung. Bis zum Viertelende blieben beide Mannschaften auf Augenhöhe und gingen beim Stand von 20:16 für das Team Berlin Nord in die erste Pause.

In den zweiten zehn Minuten des Spiels mussten dann beide Teams dem hohen Tempo der Anfangsphase Tribut zollen und kamen etwas aus dem Rhythmus. Bedingt durch die frühen Foulprobleme mussten beide Trainer früher als gewohnt auf ihre Bankspieler zurückgreifen, was sich für die Gastgeber als Vorteil herausstellen sollte: Die tiefer besetzten Berliner konnten in der Defensive deutlich mehr Druck aufbauen und ließen im zweiten Viertel nur sieben Punkte zu. Im Angriff hatte das Team Berlin Nord zwar ebenfalls einige Probleme, konnte die Rendsburger allerdings einige Male mit gut ausgespielten Fast-Breaks überraschen und erspielte sich so bis zur Halbzeit eine 35:23-Führung.

Zu diesem Zeitpunkt war für das Team Berlin Nord damit sogar die Eroberung des direkten Vergleiches möglich (im Hinspiel verlor man 60:71), doch zunächst ging es selbstverständlich darum, den Sieg zu sichern. Das Spiel blieb auch im dritten Viertel sehr kampfbetont, beide Teams kämpften jetzt um jeden Punkt und konnte ihren Gegner oft nur durch Fouls stoppen. Nach zwei Dreiern konnte sich das Team Berlin Nord in der 28. Spielminute kurzzeitig auf 53:36 absetzen, die Gäste ließen sich davon aber nicht beeindrucken und kamen durch erfolgreiche Freiwürfe und einen Dreier mit der Schlusssirene sofort wieder bis auf 53:42 heran.

Umso länger diese Führung im letzten Spielabschnitt verteidigt werden konnten, umso mehr konnte sich das Team Berlin Nord einen Sieg mit zwölf Punkten Unterschied damit den direkten Vergleich ins Auge fassen. Diese Gedanken schienen die Gastgeber jedoch eher zu lähmen, denn in den letzten Minuten wollte in der Offense gar nichts mehr gelingen. Beim Stand von 68:54 drei Minuten vor Schluss war noch alles möglich, doch danach punkteten nur noch die Rendsburger, die sich durch zahlreiche Offensivrebounds immer wieder zweite Chancen erkämpften. Das Team Berlin Nord hingegen verfehlte selbst einfache Korbleger und konnte bis zum Ende keinen einzigen Punkt mehr erzielen.

Trotz des unglücklichen Endes überwiegt aber die Freude über den Heimsieg. Nach dem 68:62-Erfolg steht man jetzt punktgleich mit den Rendsburgern und der BG Holstein auf Platz 4 und hat die Abstiegsränge vorübergehend verlassen. In den letzten beiden Saisonspielen gegen Hannover und die BG Holstein reichen trotz allem nur zwei Siege zum sicheren Klassenerhalt, bei nur einem Sieg wäre man von den Ergebnissen der anderen Spiele abhängig. Das Team ist daher gleich wieder in die Vorbereitung auf den nächsten Gegner eingestiegen und möchte an diesem Sonntag in Hannover die Siegesserie fortsetzen.
 
Keine Ruhepause für das Team Berlin Nord
Nach dem 62:46-Sieg gegen den DBV Charlottenburg am letzten Wochenende steht das Team Berlin Nord bereits vor seiner nächsten großen Aufgabe: Im Heimspiel gegen die Junior Twisters aus Rendsburg muss ein weiterer Sieg eingefahren werden, um weiter alle Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.

Die Gastgeber müssen sich allerdings im wahrsten Sinne des Wortes auf eine "größere" Herausforderung als am letzten Wochenende einstellen: Im Gegensatz zu den kleinen, schnellen Charlottenburgern liegen die Vorteile der Norddeutschen eher auf den großen Positionen. Neben den groß gewachsenen Centern Klaus-Hermann Nibbe (2,02 m) und Frederik Schütze (2,00 m) kann die Rendsburger Trainerin Antje Mevius auf die athletischen Power Forwards Lucas Gäde und Paul Steffek zurückgreifen, die dem Team Berlin Nord in den vergangenen Spielen einige Probleme bereitet haben. Trotz allem will das Team von Kapitän Luis Taya wieder aggressiv den Weg zum Korb suchen, um so eventuell einige Schlüsselspieler der Rendsburger in Foulprobleme zu bringen.

Für die Nordberliner ist es bereits das fünfte Duell mit den Rendsburgern in dieser Saison, da man nicht nur in der regulären Saison sondern auch noch beim X-Mas-Cup aufeinander traf. Alle Spiele waren äußerst knapp und wurden erst in den letzten Minuten entschieden, so dass die Zuschauer am Sonntag erneut starke Nerven und eine laute Stimme mit in die Halle bringen sollten um dem Team Berlin Nord zum Sieg zu verhelfen.

Tip-Off ist wie immer um 11:00 Uhr in der Wiesenstraße 56, 13357 Berlin-Wedding. Die Unterstützung in den bisherigen Heimspielen war überragend, aber gerade im Abstiegskampf sollte noch mehr möglich sein! Wir hoffen daher auf zahlreiche Unterstützer aus den anderen Hermsdorfer Teams und werden jeden lautstarken Fan mit einem guten und spannenden Spiel belohnen!
 
TBN siegt im Lokalderby
Das Team Berlin Nord hat seine Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der JBBL am Leben gehalten: Mit einer vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugenden Leistung sicherte sich das Team von Kapitän Luis Taya einen 62:46-Erfolg über den Lokalrivalen DBV und bleibt so in Reichweite des 4. Platzes in der Relegationsgruppe 1.

Zum Spielverlauf: Das Team Berlin Nord wirkte zu Beginn wacher und aggressiver als die Gäste aus Charlottenburg und startete gut in die Partie. Durch viele gute Abschlüsse in Korbnähe kam man zu einfachen Punkten und konnte einige Spieler der Gäste bereits früh in Foulprobleme bringen. Die körperliche Unterlegenheit der Charlottenburger, die durch den Ausfall von Centerspieler Theo Schauß noch verstärkt wurde, machte sich von Anfang bemerkbar und wurde vom Team Berlin Nord sehr gut ausgenutzt. Vor allem Justus Ramme konnte sich immer wieder unter dem Korb durchsetzen und trug entscheidend dazu bei, dass sein Team nach den ersten zehn Minuten mit 18:14 in Führung lag.

Das Trainerteam um Jacob Gohlisch war daher nicht unzufrieden mit dem ersten Spielabschnitt, forderte aber in der Viertelpause vor allem mehr Einsatz und Konzentration in der Defense um die Führung weiter auszubauen. Diese Vorgabe wurde von den Gastgebern zwar zunächst gut umgesetzt, allerdings verlor man dafür komplett die Struktur im Angriff und so sahen die 100 Zuschauer in der Wiesenstraße ein sehr zerfahrenes Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Auch zwei Auszeiten konnten den Spielfluss des Team Berlin Nord nicht wieder herstellen, die Gäste kämpften sich Punkt für Punkt heran und erzielten Sekunden vor Ende des zweiten Viertels den Ausgleich. Beim Stand von 24:24 ging es in die Pause, doch der Vorteil schien inzwischen auf Seiten der Charlottenburger zu liegen.

Erfreulicherweise zeigte das Team Berlin Nord aber in der zweiten Hälfte eine deutliche Leistungssteigerung und besann sich auf das Erfolgsrezept des ersten Viertels. Immer wieder konnte man die Gäste durch Aktionen in Korbnähe in Bedrängnis bringen und so die an diesem Tag eher schwache Wurfquote ausgleichen. Als dann mit Point Guard Thabo Paul ein weiterer Schlüsselspieler der Gäste in Foulprobleme geriet, hatte das Team von Trainer Stephan McCollister immer größere Probleme im Angriff einen guten Abschluss zu finden. In den folgenden Minuten wurde die Aufstellung der Charlottenburger immer kleiner, was das Team Berlin Nord zunächst vor einige Schwierigkeiten stellte, die letztendlich aber auch überwunden wurden. Das dritte Viertel endete schließlich mit 43:35 aus Sicht des Team Berlin Nord.

Trotz allem mussten alle Fans der Nordberliner auch im letzten Viertel noch einige Minuten zittern, bevor das Spiel entschieden war. Die Gäste gaben nie auf und blieben durch einige Punkte im Fast-Break lange in Schlagdistanz. Erst in den letzten Spielminuten konnte das Team Berlin Nord seine Führung entscheidend ausbauen und brachte den Vorsprung schließlich an der Freiwurflinie über die Zeit.

Durch die Siege der direkten Konkurrenten Rendsburg und Hannover bleibt das Team Berlin Nord trotz des Sieges auf dem 5. Platz und damit auf einem Abstiegsrang. Das "rettende Ufer" ist aber weiterhin in Reichweite und kann durch Siege in den letzten drei Spielen aus eigener Kraft erreicht werden. Gleich am nächsten Wochenende sind die Junior Twisters Rendsburg in der Wiesenstraße zu Gast, daher kann das Team sich nicht lange über den Erfolg freuen und wird direkt in die Vorbereitung auf das nächste Spiel starten.
 
Erstes Endspiel für das Team Berlin Nord
Eine lange JBBL-Saison neigt für das Team Berlin Nord dem Ende zu, doch in den verbleibenden vier Spielen wird es für die junge Mannschaft um Kapitän Luis Taya noch einmal richtig spannend. Mit einer Bilanz von zwei Siegen und vier Niederlagen stehen die Nordberliner aktuell auf dem 5. Platz der Relegationsgruppe 1 und wären damit abgestiegen. Trotz allem hat man sein Schicksal aber weiterhin in der eigenen Hand und kann mit drei Siegen in den verbleibenden Spielen den Klassenerhalt sichern.

An diesem Sonntag ist der Lokalrivale DBV Charlottenburg in der Wiesenstraße zu Gast, der momentan mit einem Sieg noch etwas schlechter platziert ist als das Team Berlin Nord. Die Charlottenburger mussten in der Hinrunde viele knappe Niederlagen hinnehmen und konnten erst im sechsten Spiel den ersten Sieg einfahren (64:52 gegen die BG Holstein). Das Team von Trainer Stephan McCollister versucht ähnlich wie das Team Berlin Nord, die fehlende Körpergröße durch schnelles Spiel und hohe Aggressivität wettzumachen und ist daher ein sehr unbequemer Gegner.

Im Hinspiel konnten sich die Nordberliner nach einer spannenden Partie am Ende mit 74:65 durchsetzen. Die Charlottenburger mussten damals allerdings auf ihren Topscorer Aziz Hadiden verzichten und auch beim Team Berlin Nord fehlten einige Stammspieler, so dass das Ergebnis nicht unbedingt aussagekräftig ist. In jedem Fall sollten sich die Zuschauer am Sonntag auf eine spannende und kämpferische Begegnung einstellen, da für beide Teams eine Menge auf dem Spiel steht.

Tip-Off ist am Sonntag um 11.00 Uhr in der Wiesenstraße und das Team Berlin Nord braucht wie immer eure Unterstützung! Kommt vorbei und schreit das Team zum nächsten Heimsieg!
 
TBN unterliegt deutlich in Teltow
Das Team Berlin Nord hat einen weiteren Rückschlag im Kampf und den Klassenerhalt einstecken müssen: Gegen die IBBA fand man beim Auswärtsspiel in Teltow nie wirklich ins Spiel und musste am Ende eine deutliche 72:89 Niederlage einstecken.

Die IBBA ging als Tabellenführer der Relegationsgruppe 1 und frisch gebackener Berliner Meister in der mU16 mit viel Selbstvertrauen in das Spiel und machte von Anfang deutlich, wer heute als Sieger das Feld verlassen sollte. Mit einer hohen Intensität zwangen sie die Nordberliner zu vielen Fehlern und konnten sich sofort leicht absetzen. Während die Gastgeber durch schnelles Fast-Break-Spiel und gute Penetrations immer wieder zu einfachen Punkten kamen, hatte das Team Berlin Nord große Probleme mit der physischen Verteidigung und musste sich jeden Punkt hart erarbeiten. Da man zusätzlich durch frühe Foulprobleme geschwächt wurde, betrug der Rückstand nach dem 1. Viertel bereits 11 Punkte (24:13) und wuchs bis zur Halbzeit auf 19 Punkte an (48:29).

Trotz allem wollte natürlich niemand beim Team Berlin Nord das Spiel bereits verloren geben und so schwor sich das Team in der Pause nochmal leidenschaftlich auf die zweite Hälfte ein. Mit deutlich mehr Einsatz gelang den Gästen dann auch eine kleine Aufholjagd, die den Vorsprung der IBBA bis auf 11 Punkte zusammenschmelzen ließ, doch mehr war an diesem Tag für das Team Berlin Nord nicht drin. Roland Winterstein (25 Punkte) und Joscha Gretzschel (18) waren für die IBBA in den entscheidenden Momenten immer zur Stelle und sorgten dafür, dass der Sieg des Tabellenführers nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet.

Das Team Berlin Nord steht damit weiterhin auf dem 5. Tabellenplatz der Relegationsgruppe und hat nun zwei Wochen Zeit, um sich auf das nächste Spiel gegen den DBV Charlottenburg vorzubereiten. Im Heimspiel gegen den Lokalrivalen sollte dann aber unbedingt der nächste Sieg folgen, um den Anschluss an das "rettende Ufer" nicht zu verlieren.
 
TBN verliert das Spiel im 2. Viertel
Auch von der zweiten Auswärtsfahrt nach Schleswig-Holstein konnte das Team Berlin Nord keine Punkte mit nach Hause bringen: Nach einem schwachen zweiten Viertel reichte die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit nicht aus und man musste sich der BG Holstein schließlich knapp mit 77:74 geschlagen geben.

Das Team von Training Jacob Gohlisch war erneut bereits am Vortag nach Kiel gereist und startete am nächsten Morgen ausgeruht in das Spiel. Die Holsteiner brachten durch hohen Druck in der Defense und schnelle Abschlüsse im Angriff eine Menge Unruhe in die Partie, konnten das Team Berlin Nord damit jedoch zu Beginn nicht aus dem Konzept bringen. Die Berliner spielten ihre Angriffe geduldig zu Ende und suchten dann energisch den Weg zum Korb, um wie bereits in den vergangen Spielen viele Punkte an der Freiwurflinie zu sammeln. Leider zeigte man an diesem Sonntag ungewohnte Schwächen von der Linie und konnte so nur eine knappe 15:17-Führung mit in die erste Viertelpause nehmen.

Im zweiten Viertel war dann von den guten Ansätzen des ersten Abschnitts leider nicht mehr viel zu sehen. Die Gastgebern, die sich im ersten Abschnitt noch jeden Punkt hart erarbeiten mussten, sammelten jetzt viele einfach Punkte im Fastbreak oder über Penetrations und konnten sich so schnell einen Vorsprung erspielen. Auch offensiv hatte das Team Berlin Nord einige Probleme und blieb nur dank der Dreier von Kapitän Luis Taya in Schlagdistanz. Auch wenn im zweiten Viertel bedingt durch die frühen Foultrouble einige ungewohnte Aufstellungen auf dem Feld standen, so sollte dies doch keine Entschuldigung für diese Schwächephase sein, die dem Team Berlin Nord schließlich einen 46:35-Rückstand zur Halbzeit einbrachte.

Die Berliner gaben sich aber selbstverständlich noch nicht geschlagen und starteten in der zweiten Hälfte eine Aufholjagd. Nachdem man im zweiten Viertel unglaubliche 31 Punkte zugelassen hatte verteidigte man jetzt viel besser und gestattete den Holsteiner nur 12 Punkte im nächsten Spielabschnitt. Offensiv fand man das Erfolgsrezept des ersten Viertels wieder und punktete durch gute Penetrations zum Korb oder an der Freiwurflinie. Vor den letzten 10 Mintuen war der Rückstand auf 58:52 zusammengeschmolzen und das Spiel war wieder vollkommen offen.

Auch im letzten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild: Nachdem die BG Holstein den besseren Start erwischte kämpfte sich das Team Berlin Nord Punkt für Punkt heran und tat alles dafür, um heute doch noch mit einem Sieg nach Hause zu fahren. Leider verhinderten kleine Nachlässigkeiten, dass die Gäste endlich wieder in Führung gehen konnten: Mal wurde nach guter Defense der Rebound nicht eingesammelt, mal war es ein entscheidender Fehlpass in der Offense. So lief dem Team Berlin Nord am Ende einfach die Zeit davon und die BG Holstein konnte einen knappen 77:74-Erfolg feiern.

Unter dem Strich steht damit sicherlich eine ärgerliche und vermeidbare Niederlage für das Team Berlin Nord, das weiter um den Klassenerhalt bangen muss. Die Hinrunde der Relegation hat jedoch auch gezeigt, dass jedes Team der Gruppe schlagbar ist und sollte dem Team trotz der durchwachsenen Bilanz (2 Siege, 3 Niederlagen) Mut für die verbleibenden fünf "Endspiele" um den Klassenerhalt geben.
 
Team Berlin Nord mit wichtigem Sieg gegen das Team Hannover
Nach der Niederlage gegen Rendsburg hat sich das Team Berlin Nord etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Gegen das Team Hannover konnte man mit einer ausgeglichenen Teamleistung schließlich die One-Man-Show des Hannoveraners Klaus Birkenhagen (54 Punkte) bezwingen und sicherte sich einen knappen, aber verdienten 80:75-Erfolg nach Verlängerung.

Zum Spielverlauf: Das Team Berlin Nord startete sehr gut in die Partie und konnte sich schnell einen kleinen Vorsprung erspielen. Vor allem defensiv spielte man sehr diszipliniert und ließ die Gäste aus Niedersachsen für jeden Punkt hart arbeiten. Bereits jetzt war abzusehen, dass das Spiel der Gäste wie erwartet nur über den Aufbauspieler Klaus Birkenhagen läuft. Auch wenn es den Berlinern nicht gelang, ihn komplett am punkten zu hindern, so setzte man ihn doch gut unter Druck und zwang ihn zu einer schlechten Wurfquote. Nach den ersten 10 Minuten stand es 24:13 aus Sicht der Gastgeber, die sich mit diesem Vorsprung aber nicht zufrieden geben wollten und im zweiten Viertel die Führung zunächst weiter ausbauen konnten.
Leider gelang es dann nicht, die Konzentration bis zur Halbzeit hoch zu halten und so spielte das Team Berlin Nord in den letzten Minuten des zweiten Spielabschnitts deutlich schlechter. Durch unnötige Fehler in der Offense und einer Schwächephase im Defensivrebound brachte man die Gäste zurück ins Spiel und konnte "nur" mit einer 40:31-Führung in die Halbzeitpause gehen. Mit einem strukturiertem Spiel wäre vielleicht schon eine Vorentscheidung möglich gewesen.

Die Zuschauer in der erneut gut besuchten Wiesenstraße mussten sich also erneut auf eine spannende zweite Hälfte einstellen und wurden nicht enttäuscht. Das Team Hannover kämpfte sich Punkt für Punkt heran, was vor allem daran lag, dass Topscorer Birkenhagen jetzt aufdrehte und Würfe aus allen Lagen traf. In der ersten Halbzeit war er noch vor allem durch Penetrations zum Korb aufgefallen, jetzt nutzte er seine Größe um auch gegen engste Verteidigung aus der Distanz zu punkten. Die anderen Spieler des Team Hannover griffen kaum noch in das Spiel ein, aber dem Team Berlin Nord gelang es trotz des vorhersehbaren und banalen Offensivspiels nicht die Gäste erfolgreich zu verteidigen. Nach dem 3. Viertel war der Vorsprung der Berliner auf sechs Punkte zusammengeschmolzen, beim Stand von 55:49 ging es in die Pause.

In den nächsten zehn Minuten kämpfte das Team Berlin Nord mit hohem Einsatz darum, den Vorsprung zu behaupten. Leider häuften sich die jetzt wieder die Fehler im Angriff, außerdem musste man dann noch verletzungsbedingt auf Felix Carels verzichten, der bis dahin Topscorer seines Team gewesen war. Die letzte Minute stellte die Nerven der Zuschauer dann auf eine harte Probe: Durch einen erfolgreichen "Dreier" von Birkenhagen holte Hannover sich die erst Führung des Spiels und das Team Berlin Nord musste im letzten Angriff unbedingt punkten. Alex Dobes zog beherzt zum Korb, wurde dabei gefoult und verwandelte sicher den ersten Freiwurf zum Ausgleich. Der zweite Wurf fand zwar nicht sein Ziel, das Team Berlin Nord erhielt aber bei 2 Sekunden verbleibender Spielzeit den Einwurf an der Grundlinie. Pascal Arendt wurde unter dem Korb angespielt, konnte den Ball aber nicht kontrollieren und so lief die Zeit herunter, ohne dass das Team Berlin Nord noch einen letzten Wurf nehmen konnte.

Es ging also beim Stand von 69:69 in die Verlängerung, in der sich die tiefere Bank des Team Berlin Nord endlich durchsetzen sollte. Birkenhagen konnte noch die ersten zwei Punkte der Verlängerung erzielen, danach verließ ihn aber das Wurfglück und die Gastgeber übernahmen die Kontrolle über das Spiel. Mit einem starkem Dreipunktspiel krönte Kapitän Luis Taya einen 11:0-Lauf, von dem sich die Niedersachsen nicht mehr erholen sollten. Am Ende reichte es so zu einem hart erkämpften 80:75-Erfolg, der die Chancen auf den Klassenerhalt für das Team Berlin Nord wieder deutlich steigen lässt. Erfreulich war die gute Teamleistung auf Seiten der Gastgeber, bei denen fünf Spieler zweistellig punkten konnten. Wenn diese Ausgeglichenheit auch am nächsten Wochenende gegen die BG Holstein wieder zu sehen ist sollte auch gegen das Überraschungsteam der Relegationsrunde eine Auswärtssieg möglich sein.
 
Team Berlin Nord braucht den nächsten Sieg
Nach einem spielfreien Wochenende steht für das Team Berlin Nord an diesem Sonntag das nächste Duell in der Relegationsrunde auf dem Programm. Zu Gast in der Wiesenstraße ist das Team Hannover, die mit zwei Siegen aus drei Partien überraschend gut in die Abstiegsrunde gestartet sind.

Überragender Spieler auf Seiten der Niedersachsen ist Guard Michael Klaus Birkenhagen, der mit 32 Punkten pro Spiel mit Abstand der gefährlichste Scorer seiner Mannschaft ist. Der 1,90 m große Aufbauspieler genießt im Spiel der Hannoveraner alle Freiheiten und sucht bei fast jedem Angriff den Weg zum Korb, auch gegen mehrere Verteidiger. Mit einer guten Teamdefense sollte es dem Team Berlin Nord jedoch gelingen, Birkenhagen zu möglichst schweren Abschlüssen zu zwingen und seine Effektivität zu senken. Wenn es dann noch gelingt, in der Offense konsequent das eigene Spiel durchzusetzen und sich vom Druck des Gegners nicht aus dem Konzept bringen zu lassen, sollte der zweite Sieg in der Relegationsrunde in Reichweite sein.

Auch wenn die Tabelle nach nur drei von insgesamt zehn Spieltagen noch wenig aussagekräftig ist, so macht sie doch deutlich, dass das Team Berlin Nord bereits unter Druck steht und einen Sieg benötigt, um die Abstiegsränge wieder zu verlassen. Dafür kann das Team um Kapitän Luis Taya natürlich jede Unterstützung gebrauchen! Spielbeginn ist an diesem Sonntag auch erst um 13:00 Uhr in der Wiesenstraße, so dass alle TBN-Fans ausgeschlafen in die Halle strömen können und hoffentlich noch etwas lauter sind als sonst. Der Eintritt ist wie immer frei, also kommt vorbei und tragt "TBN" zum Sieg!
 
Team Berlin Nord unterliegt in Rendsburg
Nach dem wichtigen Sieg gegen den DBV Charlottenburg am letzten Wochenende hat das Team Berlin Nord einen weiteren Erfolg verpasst: Gegen die Junior Twisters aus Rendsburg verlor man nach einem sehr knappen Spiel am Ende etwas zu deutlich mit 71:60.

Nachdem das Team Berlin Nord in den ersten beiden Spielen der Relegationsrunde auf zwei "unbekannte" Gegner aus der Division Ost getroffen war, stand an diesem Wochenende erste Duell gegen ein Team aus der eigenen Division Nordost auf dem Programm. In der Vorrunde konnte man zum Saisonauftakt gegen die Junior Twisters gewinnen, musste aber im Rückspiel in Rendsburg eine Niederlage hinnehmen. Beide Spiele waren erst in den letzten Sekunden entschieden worden, so dass erneut mit einer spannenden Begegnung zu rechnen war.

Beiden Teams war zu Beginn des Spiels die Nervosität anzumerken und so häuften sich in den ersten Minuten die Fehler auf beiden Seiten. Defensiv gelang des Team Berlin Nord zwar deutlich besser als in den letzten Duellen gegen Rendsburg die Center-Spieler der Norddeutschen zu kontrollieren, allerdings konnte man dafür offensiv nicht an die Leistungen der ersten beiden Relegationsspiele anknüpfen. Erst in den letzten Minuten des ersten Viertels nahm die Partie deutlich Tempo auf und es fielen deutlich mehr Punkte auf beiden Seiten. Nach einigen Ballverlusten der Gäste setzten sich die Junior Twisters leicht ab und konnten mit einer 17:13-Führung in die Viertelpause gehen.
Das Team Berlin Nord ließ sich aber weder durch den Rückstand noch durch die erneut hohe Foulbelastung aus der Ruhe bringen und kämpfte sich eindrucksvoll zurück ins Spiel. Angetrieben durch Kapitän Luis Taya, der in dieser Phase dem Gegner immer wieder den Ball stehlen konnte, fand man offensiv wieder zu alter Stärke zurück und zog durch gute Penetrations viele Freiwürfe, die man dann sicher verwandelte (am Ende 24/29). Beim Stand von 38:32 für das Team Berlin Nord ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Twisters-Trainerin Antje Mevius schien in ihrer Halbzeitansprache die richtigen Worte gefunden zu haben, denn ihr Team startete hervorragend in das dritte Viertel. Durch neun schnelle Punkte holten sich die Gastgeber die Führung zurück, bevor das Team Berlin Nord endlich wieder in die Partie fand. Von diesem Moment an war die Begegnung vollkommen offen. Die Rendsburger konnten ihre Führung zwar behaupten, setzten sich aber nie auf mehr als drei Punkte ab. In den letzten Minuten des dritten Viertels hatten die Gäste dann noch einige gute Möglichkeiten zum Ausgleich, zeigten allerdings große Schwächen beim Abschluss und mussten so mit einem 51:49 Rückstand in das letzte Viertel gehen.

Die Entscheidung sollte schließlich erst in den letzten zwei Minuten fallen: Nach einem ausgeglichenen vierten Viertel lagen die Twisters kurz vor Schluss mit drei Punkten in Führung, als das Team Berlin Nord nach einer Auszeit den Ball einwerfen wollte. Der hohe Pass fand jedoch nicht den freien Mitspieler unter dem Korb, sondern nur die von der Hallendecke herunterhängenden Turner-Ringe und so wurde der Ball Rendsburg zugesprochen. Nach einem schnellen Foul und verwandelten Freiwürfen war der Vorsprung der Gastgeber weiter angewachsen und dem Team Berlin Nord lief die Zeit davon. Überhastete Abschlüsse in der Offensive und viele unnötige Fouls in der Verteidigung sorgten dann dafür, dass das Endergebnis mit 71:60 zu deutlich ausfiel. Entscheidende Akteure auf Seiten der Rendsburger waren diesmal die Aufbauspieler Jan Rohwer und Patrick Sopha, die mit 22 und 17 Punkten ihr Team zum Erfolg führten.

Mit dieser Niederlage ist das Team Berlin Nord nun in die untere Tabellenhälfte der Relegationsgruppe 1 abgerutscht. Nach einem spielfreien Wochenende empfängt man als nächstes das Team Hannover in der Wiesenstraße und sollte dann unbedingt wieder wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln.
 
TBN holt den ersten Sieg in der Relegationsrunde
Das Team Berlin Nord hat die ersten Punkte im Kampf gegen den Abstieg gesammelt. In einem spannenden und intensiven Spiel konnte man dank einer konzentrierten Leistung den Lokalrivalen DBV Charlottenburg mit 74:65 bezwingen und steht nun mit einer ausgeglichenen Bilanz auf dem 4. Platz der Relegationsgruppe 1.

Wie schon so oft in dieser Saison ging das Team Berlin Nord auch an diesem Wochenende wieder mit großen Personalsorgen in die Partie. Neben dem noch gesperrten Alex Dobes musste man auch auf Tim Thielebein, Mick Neumann, Lukas Rüde, Joram Arzig und Heiner Westerkamp verzichten, die alle verletzt oder erkrankt ausfielen.
Die verbleibenden zehn Spieler waren aber trotzdem fest entschlossen, das Spiel heute für sich zu entscheiden und starteten hervorragend in das Spiel. Durch eine druckvolle Verteidigung erspielte man sich schnell einen 8-0 Vorsprung und zwang Charlottenburg zu einer frühen Auszeit. DBV-Coach Stephan McCollister fand dabei offensichtlich die richtigen Worte, denn sein Team spielte danach deutlich stärker und kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Bis zur Halbzeit entwickelte sich eine spannende Partie, in der das Team Berlin Nord nur mit viel Kampf und Einsatz seine knappe Führung behaupten konnte (37:32 zur Pause).
Auch im dritten Viertel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf – das Team Berlin Nord behauptete seine knappe Führung, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Beiden Teams gelang es jetzt immer öfter, die Spielsysteme des Gegners effektiv zu stören und so entwickelte sich ein sehr punktarmer Spielabschnitt. Beim Stand von 50:43 für das Team Berlin Nord ging es in die letzte Pause und es war bereits jetzt abzusehen, dass diese Spiel bis zum Ende offen sein sollte und die Nerven der Zuschauer auf eine harte Probe stellen würde.
Im letzten Spielabschnitt erwischten das Team von Trainer Jacob Gohlisch dann einen klassischen Fehlstart und die Charlottenburger gingen mit einem 8:0-Lauf in der 33. Minute zum ersten Mal in der gesamten Spielzeit in Führung. Erfreulicherweise ließen sich die Gäste davon aber nicht aus der Ruhe bringen und holten sich durch ein Dreipunktspiel sofort die Führung zurück. In den folgenden Minuten erarbeitete man sich durch gute Penetrations immer wieder Freiwürfe und konnte dank einer guten Quote von der Linie die Führung wieder ausbauen. Vor allem Pascal Arendt überzeugte in dieser Phase und brachte sein Team mit 7 Punkten in Folge zurück auf die Siegerstraße. Die Charlottenburger gaben sich zwar nie auf, doch spätestens beim Stand von 70:62 war die Entscheidung gefallen.

Am Ende feierten Trainer, Eltern und Spieler einen hart erkämpften 74:65-Erfolg. Das über weite Strecken sehr disziplinierte und konzentrierte Auftreten auf beiden Seiten des Feldes sowie die unzähligen gezogenen Freiwürfe sorgten dafür, dass man jedes Viertel gewinnen konnte und so als verdienter Sieger die Punkte aus der Schillerstraße entführte. Für das Team bleibt jetzt allerdings nicht viel Zeit um den Erfolg zu feiern: Bereits am nächsten Wochenende sollen im Auswärtsspiel gegen die Junior Twisters Rensburg weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt gesammelt werden.
 
Team Berlin Nord startet mit einem Derby in die Relegationsrunde
Auch in der Saison 2011/12 muss das Team Berlin Nord wie bereits in den Jahren zuvor den schweren Gang in die Relegationsrunde antreten. Als 5. der Division Nordost trifft man dabei auf die IBBA, den DBV Charlottenburg und das Team Hannover aus der Division Ost sowie auf die bereits bekannten Gegner Junior Twisters Rendsburg und BG Holstein aus der eigenen Division.
In den folgenden zehn Spielen gilt es nun, mindestens zwei der fünf Teams hinter sich zu lassen um die Klasse zu halten.

Mit der IBBA kommt dabei zum Auftakt gleich einer der stärksten Gegner der Gruppe in die Wiesenstraße. Die Kooperationsmannschaft des ProB-Teams RSV Eintracht Stahnsdorf konnte in der Vorrunde mit vier Siegen doppelt so viele Erfolge feiern wie die Nordberliner und landete am Ende auf Platz 4 der Division Ost.
Das Team von Headcoach Christopher Schreiber zeichnet sich vor allem durch eine sehr aggressive Verteidigung aus, die den Gegner immer wieder zur Ballverlusten zwingt. In der Offensive wird das Team von Point Guard Daniel Mixich (12 Punkte pro Spiel) und Flügelspieler Roland Winterstein (14,3) getragen, die immer wieder den Weg zum Korb suchen. Tim Decker, der erst vor kurzem vom Lokalrivalen Tus Lichterfelde zur IBBA gewechselt ist, sollte das Team zusätzlich verstärken.

Das Team Berlin Nord um Kapitän Luis Taya erwartet also keine leichte Aufgabe an diesem Sonntag. Um mit einem Sieg in die Relegationsrunde zu starten muss es unbedingt gelingen, dem Druck der IBBA standzuhalten, Ballverluste zu vermeiden und so sein eigenes Spiel durchzusetzen. In den verbleibenden Trainingseinheiten wird sich das Team nochmal speziell auf den Gegner vorbereiten, um am Wochenende den entscheidenden Vorteil auf seiner Seite zu haben.

Spielbeginn ist am Sonntag (12.02.) um 11.00 Uhr in der Wiesenstraße in Berlin-Wedding. Der Eintritt ist wie immer frei und das Team Berlin Nord hofft erneut auf zahlreiche und lautstarke Besucher!
 
TBN unterliegt den Sharks Hamburg
Das Team Berlin Nord hat zum Abschluss der Hauptrunde eine weitere Niederlage hinnehmen müssen: Stark geschwächt durch viele krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle lieferte man gegen den Tabellenführer zwar eine vor allem kämpferisch ordentliche Leistung, musste sich am Ende aber mit 80:41 geschlagen geben.

Bereits vor dem Spieltag stand fest, dass die Sharks sicher in die Hauptrunde einziehen würden, während das Team Berlin Nord den Weg in die Relegationsrunde antreten muss. So war das Spiel für beide Teams mehr oder weniger bedeutungslos und stellte lediglich einen letzten Test für die weiterführenden Runden dar. Dies zeigte sich vor allem im ersten Viertel, in dem viele Fehler auf beiden Seiten für ein sehr zerfahrenes Spiel sorgten. Beim Team Berlin Nord fehlte dabei hauptsächlich die Präzision im Angriff, so dass die Spielsysteme nicht zum gewünschten Erfolg führten und man stattdessen einige schwere Würfe nehmen musste. Defensiv dagegen hatte man die Sharks erstaunlich gut unter Kontrolle, brachte sich aber erneut durch schlechte Reboundarbeit um die Belohnung für die gute Verteidigungsleistung und ließ die Gastgeber so davonziehen.

Im weiteren Spielverlauf bauten die Sharks ihren Vorsprung dann vor allem durch sehr physische und druckvolle Verteidigung immer weiter aus (Halbzeitstand 34:18). Dem Team Berlin Nord gelang es leider immer nur phasenweise, dem Druck standzuhalten und das eigene Spiel aufzuziehen. Da Alex Dobes auch kurzfristig wegen Übelkeit nicht spielen konnte und Mick Neumann im dritten Viertel verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, wurde die Rotation der Gäste immer kleiner und konnte das Tempo der Hamburger am Ende einfach nicht mehr mitgehen.

Für das Team Berlin Nord gilt es nun, diese Niederlage schnell abzuhaken und sich mit voller Konzentration auf die Relegationsrunde vorzubereiten. Das Trainerteam hofft dabei, möglichst schnell wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen zu können und möchte in den nächsten Wochen intensiv am Reboundverhalten arbeiten um die kommenden Spiele erfolgreich zu gestalten.
 
Team Berlin kämpft sich gegen Holstein zum Erfolg
Nach einer langen Niederlagenserie ist dem Team Berlin Nord im Heimspiel gegen die BG Holstein endlich wieder ein Sieg gelungen: In einem intensiven, aber nicht immer schönen Spiel konnten sich die Berliner durch ein starkes 4.Viertel am Ende mit 54:47 durchsetzen.

Das Team Berlin Nord startete nicht unbedingt unter idealen Voraussetzungen in die Partie: Coach Jacob konnte zwar einen vollen Kader mit zwölf Spielern aufbieten, allerdings waren viele von ihnen noch angeschlagen und konnten in der vergangenen Woche kaum oder gar nicht trainieren. Trotzdem war das Team fest entschlossen, dies nicht als Ausrede zu nutzen und von Anfang mit hoher Intensität in das Spiel zu gehen, um die Gäste aus Holstein gar nicht erst in das Spiel kommen zu lassen.
Das Tempo der Partie war auch von Anfang an sehr hoch, das Team Berlin Nord konnte davon aber nur selten profitieren und brachte sich durch viele vermeidbare Fehler immer wieder selbst um einfache Punkte. Defensiv hatte man große Probleme gegen den schnellen Flügelspieler Florian Igrishta (am Ende 13 Punkte), der mit seinen Aktionen große Lücken in die Verteidigung der Gastgeber riss und seine Mitspieler anschließend gut einsetzte. Erst zum Ende des zweiten Viertels zeigte sich eine deutliche Besserung im Spiel der Berliner: Offensiv hatte man jetzt die Nervosität der Anfangsminuten abgelegt, defensiv war man nun deutlich wacher und konnte sich so durch einige Punkte im Fast-Break bis zur Halbzeit eine 34:29-Führung erspielen.

Im dritten Viertel mussten die 50 Zuschauer in der Wiesenstraße dann ein sehr verkrampftes Spiel mit ansehen. Beiden Teams wussten, dass für sie heute nach langer Zeit mal wieder ein Sieg möglich war und agierten dementsprechend nervös. Beim Team Berlin Nord verließ sich in der Offense viel zu sehr auf schwere Abschlüsse von außen, die BG Holstein machte es zwar besser, konnte sich gegen die immer noch gut arbeitende Defense des Team Berlin Nord aber auch nur selten durchsetzen und so endete das Viertel mit 4:10 aus Sicht der Gastgeber. Die Partie schien zu Gunsten der Gäste zu kippen, die mit einer knappen 38:39-Führung in den letzten Spielabschnitt gehen konnten.

Erfreulicherweise kam das Team Berlin Nord jedoch wie ausgewechselt aus der Viertelpause und startete hervorragend in das letzte Viertel. In der Offense zog man endlich wieder aggressiv zum Korb und stellte die Defense der BG Holstein so vor große Probleme. Durch einige erfolgreiche "Drei-Punkt-Spiele" und Freiwürfe holte man sich erst die Führung zurück und setzte sich das Punkt für Punkt ab. Der Holsteiner Coach versuchte zwar durch einige Auszeiten noch einmal, sein Team in die Erfolgsspur zurückzubringen, konnte den Lauf des Team Berlin Nord aber nicht mehr stoppen. Am Ende feierten die Gastgeber daher nach sieben Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg und gehen nun mit neuer Motivation in das letzten Hauptrundenspiel und die anschließende Relegationsrunde.
 
Team Berlin Nord empfängt die BG Holstein
An diesem Sonntag (15.01.2012) ist für das Team Berlin Nord die lange Winterpause endlich vorbei: Über einen Monat nach dem letztem JBBL-Spiel steigt das Team von Trainer Jacob Gohlisch wieder in den Spielbetrieb ein und möchte gegen die BG Holstein auch gleich seine Niederlagenserie beenden und wieder einen Sieg einfahren.

Im Hinspiel musste man nach einer hektischen und chaotischen Partie mit einer etwas zu deutlichen 83:68-Niederlage die Heimreise antreten und so brennt das Team jetzt umso mehr darauf, es im Rückspiel besser zu machen.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei wieder einmal in der Verteidigung: Durch einen hohen Druck sollen die Norddeutschen erneut zu vielen Ballverlusten und schwierigen Würfen gezwungen werden, zudem sollte man Topscorer Nils Lehmann (im Hinspiel 21 Punkte) nicht zur Entfaltung kommen lassen.
Am Zusammenspiel in der Offense wurde in der Pause noch einmal intensiv gearbeitet, so dass hoffentlich schon eine Steigerung im Vergleich zu den letzten Spielen möglich ist.

Sowohl die Spieler als auch die Coaches des Team Berlin Nord gehen also hoch motiviert und gut vorbereitet in die Partie, bauen aber natürlich trotzdem wieder auf die Unterstützung ihrer treuen Fans. Tip-Off ist wie immer am Sonntag um 11.00 Uhr in der Wiesenstraße 56 in Berlin-Wedding. Der Eintritt ist frei und für Essen und Getränke ist gesorgt, also kommt vorbei und treibt "TBN" zum Sieg!
 
Team Berlin Nord sammelt viel Selbstvertrauen in Rendsburg
Zum Abschluss des Jahres 2011 trat das Team Berlin Nord erneut eine Fahrt in den Norden Deutschlands an und nahm vom 27. bis 30. Dezember am erstmalig ausgetragenen "JBBL X-Mas-Cup" in Rendsburg teil. Dort trafen die Berliner auf BBT Göttingen sowie drei verschiedene Rendsburger Mannschaften: Den JBBL-Perspektivkader (der hauptsächlich mit Spielern der Jahrgänge 1997 und 1998 bestückt war), das JBBL-Team sowie die U18 des BBC Rendsburg.

Für alle teilnehmenden Mannschaften ging es bei dem Turnier vor allem darum, in der langen Weihnachtspause viel Spielpraxis zu sammeln und einige Neuheiten auszuprobieren. Daher trat das BBT Göttingen mit einem sehr jungen Kader an und das Team Berlin Nord verteilte die Spieler auf zwei Mannschaften, um allen Akteuren genug Einsatzzeit zu ermöglichen.
Trotzdem lieferten sich alle Teams einige umkämpfte Spiele. Die erste Mannschaft des Team Berlin Nord, die hauptsächlich aus Spielern des Jahrgangs 1996 bestand konnte dabei gegen den Rendsburger Perspektivkader und das Rendsburger JBBL-Team gewinnen, bevor in den letzten beiden Spielen gegen BBT Göttingen und die Rendsburger U18 die Kräfte nicht mehr für einen Sieg reichten.

Die jüngere Mannschaft des Team Berlin Nord verlor leider an den ersten beiden Tagen alle Spiele, zeigte aber in jedem Spiel sehr gute Ansätze und konnte sich durch einen hohen Sieg gegen den Rendsburger Perspektivkader am letzten Turniertag einen positiven Abschluss verschaffen.

Letztendlich kehrten sowohl die Coaches als auch die Spieler des Team Berlin Nord zwar müde, aber durchaus zufrieden aus Rendsburg zurück. Die Spieler konnten viel Spielpraxis und Selbstvertrauen sammeln, die Coaches wichtige Erkenntnisse für die kommenden Spiele gewinnen und auch der Zusammenhalt des Teams wurde durch die Fahrt gestärkt. Nun gilt es, diesen Schwung in das Jahr 2012 mitzunehmen um die verbleibenden zwei Spiele in der regulären Saison sowie die anschließende Relegationsrunde erfolgreich zu gestalten.
 
Team Berlin Nord verliert gegen den Lokalrivalen
Das Team Berlin Nord hat erneut eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen: Gegen den Gruppenzweiten Tus Lichterfelde war man wie schon im Hinspiel sowohl körperlich als auch technisch unterlegen und musste sich am Ende mit 105:56 geschlagen geben.

Nach einem überraschend knappen Erfolg gegen die BG Holstein am letzten Wochenende hatte sich der Tus Lichterfelde offensichtlich viel für dieses Spiel vorgenommen und wollte seiner Favoritenrolle von Beginn an gerecht werden. Die Südberliner starteten hochkonzentriert in die Partie und setzten die Gäste sofort unter Druck. Nach einigen punktarmen Minuten zu Beginn hatte Tusli dann seinen Rhythmus in der Offensive gefunden und kam vor allem über Topscorer Sönke Leh und Center Kevin Casper immer wieder zu einfachen Abschlüssen. Das Team Berlin Nord dagegen erlaubte sich zu viele einfache Fehler und spielte seine Angriffe nur selten konsequent genug zu Ende, so dass nach den ersten zehn Minuten ein ernüchterndes 29:7 für die Gastgeber von der Anzeigetafel leuchtete.

Nachdem der erste Schock über den hohen Rückstand überwunden war lief es für das Team Berlin Nord jedoch deutlich besser. Offensiv erspielte man sich nun bessere Abschlüsse, zog einige Fouls und war damit wesentlich erfolgreicher als im ersten Spielabschnitt (21 Punkte im zweiten Viertel). Leider sorgten einige Unachtsamkeiten in der Defensive sowie die überragende Trefferquote der Gastgeber dafür, dass das Team Berlin den Rückstand trotzdem nicht verkürzen und so ging es beim Stand von 57:28 in die Pause.

Das Spiel war damit so gut wie entschieden, denn auch in der zweiten Hälfte konnte das Team Berlin Nord keine Aufholjagd starten. In der Defense war man oft einen Schritt zu spät, ließ sich im 1 gegen 1 zu oft schlagen und hatte trotz hohem Einsatz gegen den körperlich überlegenen Gegner große Probleme in der Reboundarbeit. In der Offense lief es dagegen deutlich besser, trotz des weiterhin hohen Drucks der Tusli-Verteidigung konnte man sich jetzt besser durchsetzen und das Spiel über weite Strecken ausgeglichen gestalten.

Am Ende fiel die Niederlage mit 105:56 vielleicht sogar ein bisschen zu deutlich aus, da das Team Berlin Nord sich zu Beginn des 4. Viertels eine unnötige Schwächephase erlaubte und für kurze Zeit seinen Kampfgeist verlor. Letztendlich bleibt auch nach diesem Spiel festzuhalten, dass das Team Berlin Nord vor allem offensiv immer wieder viele gute Ansätze zeigt, sein volles Potenzial aber noch viel zu selten abruft. In der nun folgenden Weihnachtspause, die durch ein Turnier in Rendsburg vom 27. bis 30. Dezember verkürzt wird, soll nun intensiv an den vorhandenen Problemen gearbeitet werden um im neuen Jahr mit einem Sieg gegen die BG Holstein endlich wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
 
Team Berlin Nord nicht stark genug für die Piraten
Das Team Berlin Nord hat erneut eine Niederlage einstecken müssen. Gegen die Piraten aus Hamburg bot man zwar erneut eine über weite Strecken kämpferisch überzeugende Leistung, brachte sich aber durch eine schwache Phase direkt nach Halbzeitpause um die Siegchance und verlor am Ende mit 56:74.

Die Zuschauer in der Wiesenstraße staunten zunächst nicht schlecht, als sie beiden Mannschaft auf dem Feld erblickten, schließlich trugen beide das Team-Berlin-Nord-Logo auf ihren Trikots: Die Gäste aus Hamburg hatten ihre Trikots in der Hansestadt vergessen und mussten sich daher Trikots des Team Berlin Nord leihen. Auch die Spieler schienen etwas zu brauchen, um sich an die besonderen Umstände zu gewöhnen und so waren die ersten Minuten von vielen Fehlern und einigen Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt. Leider gelang es den Piraten dann als erstes, den Schalter umzulegen: Sie erhöhten deutlich Druck in Defense und schalteten anschließend blitzschnell auf Angriff um, so dass die Nordberliner oftmals den entscheidenden Schritt zu spät waren und die Gäste nur noch durch Fouls stoppen konnten. Nach einer Auszeit kam das Team von Trainer Jacob Gohlisch dann zwar etwas besser ins Spiel und spielte einige offene Würfe heraus, musste aber schließlich dennoch mit einem recht deutlichen 14:25-Rückstand in die erste Viertelpause gehen.

Im zweiten Viertel dauerte es dann erneut einige Minuten, bis die Gastgeber endlich ihren Rhythmus in der Offensive wiedergefunden hatten. Nachdem man bereits 30:14 in Rückstand geraten war, startete man nun einen kleinen Lauf und konnte die Gäste in dieser Phase endlich auch defensiv etwas besser kontrollieren. Bis zur Halbzeitpause konnte man sich auf 30:40 herankämpfen und das Momentum schien auf der Seite des Team Berlin Nord zu liegen.

Gäste-Coach Marvin Willoughby hatte bei seiner Halbzeitansprache allerdings wohl die richtigen Worte gefunden, denn seine Mannschaft kam mit einer unglaublichen Energie aus der Kabine und setzten die Nordberliner sofort unter Druck. Beeindruckt von der Intensität des Gegners wollte den Gastgebern gar nichts mehr gelingen und so brachte ein 13:0-Lauf die Vorentscheidung zu Gunsten der Piraten. Nachdem der erste Schock überwunden war konnten sich das Team Berlin Nord zwar wieder deutlich steigern und die letzten 15 Minuten wieder ausgeglichen gestalten, das reichte aber nicht, um die nun sehr souverän spielenden Norddeutschen noch einmal in Bedrängnis zu bringen.

Am Ende fiel die Niederlage mit 56:74 vielleicht etwas zu deutlich, da man bis auf die Schwächephase zu Beginn des Spiels und nach der Halbzeitpause mit dem Gegner auf Augenhöhe agierte. In den nächsten Trainingswochen soll nun intensiv daran gearbeitet werden, die vorhandenen positiven Ansätze weiter auszubauen um endlich eine konstantere Leistung abliefern zu können.
Erste Fortschritte sollten hoffentlich schon beim nächsten Spiel gegen den Tus Lichterfelde zu sehen sein, bevor sich das Team dann für einige Wochen in die spielfreie Weihnachtspause verabschiedet.
 
Team Berlin Nord empfängt die Piraten aus Hamburg
Die ärgerliche Niederlage in Rendsburg am letzten Wochenende ist noch immer nicht ganz verdaut, dennoch bleibt dem Team Berlin Nord keine Zeit, der verpassten Chance nachzutrauern. Bereits an diesem Sonntag steht die nächste schwere Aufgabe für die jungen Nordberliner auf dem Programm, die nach fünf Niederlagen in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern wollen.

Gegner an diesem Wochenende sind die Piraten aus Hamburg, die in der Division Nord-Ost momentan sicher auf dem 3. Platz stehen und damit die Hauptrunde fest im Blick haben. Die von Moris Hadzija und Ex-Nationalspieler Marvin Willoughby betreuten Hamburger verloren zwar gegen den Tus Lichterfelde und im Stadtderby gegen die Sharks, konnten aber alle anderen Partien sehr souverän für sich entscheiden.

Auch das Team Berlin Nord musste sich im Hinspiel deutlich geschlagen geben und trat mit einer 82:42-Niederlage die Heimreise an. Nach einer Buspanne auf der Hinfahrt (das Team war erst zu Spielbeginn in der Halle) fand man damals nie ins Spiel und konnte die Piraten um Topscorer Maximilian Quast (17,5 Punkte pro Spiel) vor allem unter dem Korb nie stoppen. Seitdem brennen die Nordberliner auf eine Revanche und wollen mit viel Kampf und Einsatz die körperliche Überlegenheit der Piraten ausgleichen.

Spielbeginn ist wie immer am Sonntag in der Wiesenstraße 56 in Berlin-Wedding, die hoffentlich wieder mit vielen treuen und lautstarken "TBN"-Fans gefüllt sein wird.
 
Team Berlin Nord mit knapper Niederlage in Rendsburg
Auch beim Start in die Rückrunde ist das Team Berlin Nord nicht in die Erfolgsspur zurückgekehrt: Gegen die Junior Twisters Rendsburg, die man im Hinspiel noch mit 74:73 besiegen konnte, musste man sich in einem knappen Spiel am Ende mit 68:72 geschlagen geben.

Das Team Berlin Nord startete wieder einmal schlecht in die Partie und ließen die Norddeutschen mit 9:3 in Führung gehen, bevor man mit sich mit einem 7:0-Lauf die Führung zurückholte – ein nicht unbedingt positiver, aber für die Nordberliner sehr typischer Verlauf, der bisher in fast jedem Spiel zu beobachten war. In den folgenden Minuten konnte dann allerdings kein Team einen weiteren Lauf starten, so dass es beim Stand von 16:17 in die erste Viertelpause ging.

Am knappen Spielverlauf änderte sich auch im zweiten Viertel zunächst nichts. Während die Rendsburger deutliche Vorteile auf den großen Positionen hatten, konnten die Nordberliner durch viel Druck auf die Aufbauspieler immer wieder das Spiel der Gastgeber stören und durch einige Ballgewinne zu einfachen Punkten kommen. Erst als das Team Berlin Nord in der zweiten Hälfte einige Distanzwürfe traf, konnte man sich wieder Stück für Stück absetzen (27:37, 16. Minute). Dieser Lauf wurde aber durch eine Auszeit der Twisters-Trainerin Antje Mevius gestoppt, die schließlich dafür sorgte, dass ihr Team den Rückstand bis zur Halbzeit wieder verkürzen konnte (37:43).

Obwohl das dritte Viertel brachte dann zwar keine Vorentscheidung, allerdings war spätestens jetzt klar, dass dieses Spiel bis zum Ende knapp sein würde. Das Team Berlin Nord verlor seinen Rhythmus in der Offensive und verließ sich etwas zu oft auf schwierige Würfe auf der Distanz, anstatt den weg zum Korb zu suchen. Nachdem man im zweiten Viertel noch beeindruckende 26 Punkte erzielt hatte, waren es im dritten Spielabschnitt nur 12 und nur die gute Defensivarbeit sorgte dafür, dass man noch einen kleinen Vorsprung in die letzten zehn Minuten mitnehmen konnte (53:56).

Leider setzten sich die Probleme der Nordberliner im letzten Viertel fort. Vor allem unter den Körben war man streckenweise deutlich unterlegen, ließ zu viele Offensivrebounds zu und gab den Gastgebern so zu viele zweite Wurfchancen. Die Rendsburger gingen zwei Minuten vor Schluss durch ein Dreipunktspiel (nach einem erneuten Offensivrebound) mit fünf Punkten Führung und sollten diese Führung bis zum Ende nicht mehr abgeben. Der Mut der Verzweiflung sorgte bei den Nordberliner zwar wieder für mehr Aggressivität beim Zug zum Korb, doch alle Bemühungen und Stop-the-Clock-Fouls reichten am Ende nicht aus.

Trotz einer über weite Strecken überzeugenden Leistung musste das Team Berlin Nord also mit einer Niederlage die Heimreise antreten. In den kommenden Wochen soll nun vor allem weiter intensiv die Reboundarbeit verbessert werden um die Niederlagenserie so schnell wie möglich zu beenden. Die erste Gelegenheit dazu bekommt das Team schon am nächsten Wochenende beim Heimspiel gegen die Piraten aus Hamburg, gegen die man im Hinspiel nach einer Buspanne auf der Hinfahrt eine viel zu deutliche Niederlage einstecken musste.
 
Team Berlin Nord mit zu vielen Fehlern gegen den Tabellenführer
Das Team Berlin Nord hat gegen den Tabellenführer Hamburg Sharks eine Sensation verpasst: Gegen die Norddeutschen reichte der hohe Einsatz nicht, um die vielen unnötigen Fehler auszugleichen, so dass man sich am Ende mit 52:76 geschlagen geben musste.

Der Beginn des Spiels erinnerte sehr an den schlechten Start im Spiel gegen Tus Lichterfelde vor zwei Wochen: Beeindruckt von der körperlichen Überlegenheit des Gegners und überrascht durch die aggressive Pressverteidigung lief beim Team Berlin Nord am Anfang nicht viel zusammen, so dass die Sharks sich schnell auf 11-2 absetzten konnten und Coach Jacob Gohlisch bereits früh seine erste Auszeit nehmen musste. Im Anschluss spielten die Gastgeber dann deutlich geduldiger, leisteten sich weniger Fehler und konnten durch einen 11-0-Lauf sogar die Führung erobern. Die Partie war jetzt deutlich ausgeglichener und so ging es beim Stand von 18-21 aus Sicht der Berliner in die Viertelpause.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts erhöhten die Hamburger dann die Intensität in der Verteidigung und hielten die Gastgeber fünf Minuten lang ohne Punkte. Das Team Berlin Nord beging nun wieder viele unnötige Fehler und machte sich so selbst das Leben schwer. In der Verteidigung zeigte man zwar weiterhin viel Einsatz gegen den physisch starken Gegner, ließ aber insgesamt zu viel zu viele Offensivrebounds zu und außerdem den besten Hamburger, Till Tegeler, nicht unter Kontrolle bringen (15 Punkte zur Halbzeit, am Ende 27). Dennoch konnten die Sharks ihren Vorsprung nur mühsam ausbauen und beim Stand von 25:39 ging man mit dem Gefühl in die Kabine, dass heute deutlich mehr möglich war als vorher erwartet.

In der zweiten Halbzeiten ließen die sehr souverän spielenden Gästen aber keine Aufholjagd der Berliner zu sondern spielten ihre körperliche Überlegenheit aus und zogen weiter davon. Dem Team Berlin Nord unterliefen weiterhin zu viele vermeidbare Fehler und auch das geduldige und strukturierte Spiel des 1. Viertels war nur noch selten zu erkennen, was die Gäste konsequent bestraften. Als das Spiel entschieden war, wechselten beide Coaches viel durch und gaben jedem Spieler noch einmal die Chance, sich zu beweisen. Die Intensität des Spiels blieb trotzdem bis zum Ende auf beiden Seiten sehr hoch. Durch viele gute Penetrations konnte sich das Team Berlin Nord noch einige Punkte an der Freiwurflinie erarbeiten, musste am Ende aber eine deutliche 52:76-Niederlage hinnehmen.

Das Team hat nun ein spielfreies Wochenende bevor es am 27.11. zum Beginn der Rückrunde auf die Junior Twisters Rendsburg trifft. Die Twisters konnten zum Abschluss der Rückrunde gegen die BG Holstein ihren ersten Sieg einfahren und werden darauf brennen, die knappe 74:73-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen. Die Nordberliner erwartet als eine große Herausforderung, auf die man sich in den kommenden zwei Trainingswochen intensiv vorbereiten wird.
 
Team Berlin Nord empfängt Tabellenführer Hamburg Sharks
Zum Abschluss der Hinrunde empfängt das Team Berlin Nord an diesem Sonntag einen weiteren hochkarätigen Gegner in der Wiesenstraße: Mit den Sharks aus Hamburg kommt der bisher ungeschlagene Tabellenführer der Division Nordost nach Berlin.

Die Hamburger siegten zum Saisonauftakt gegen den Mitfavoriten Tus Lichterfelde denkbar knapp mit 63:60 und erlaubten sich auch in den folgenden Partien keine Ausrutscher. Gegen die Twisters aus Rendsburg, gegen die BG Holstein und auch im Stadtderby gegen die Piraten Hamburg wurden souveräne Siege eingefahren, so dass die Sharks mit viel Selbstvertrauen nach Berlin reisen können.

Aus dem sehr ausgeglichenen und körperlich starkem Kader der Sharks ragt Flügelspieler Till Tegeler heraus, der trotz seiner Größe sehr beweglich ist. Aber auch Joshua von Dohnanyi und Joschua Simon punkten für das Team von Trainer Lars Mitwollen im Schnitt zweistellig, so dass sich das Team Berlin Nord nicht auf einen einzelnen Spieler konzentrieren kann.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge will das Team Berlin Nord mit viel Kampfgeist für einen positiven Abschluss der Hinrunde sorgen, um so Selbstvertrauen für die weiteren Spiele zu sammeln. Um dieses Ziel zu erreichen sollen vor allem die Schnellangriffe der Gegner wieder besser unterbunden werden und im Angriff durch geduldiges Spiel bessere Wurfchancen erarbeitet werden.

Spielbeginn ist wie immer am Sonntag um 11.00 Uhr in der Wiesenstraße 56 in Berlin-Wedding. Der Eintritt ist frei.
 
Team Berlin Nord unterliegt BG Holstein
Auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison 2011/12 konnten das Team Berlin Nord keinen Sieg erringen. Gegen die bisher sieglose BG Holstein hatte man auf Grund einer sehr strengen Linie der Schiedsrichter große Probleme, seinen Spielrhythmus zu finden und verlor am Ende etwas zu deutlich mit 83:68.

Nachdem die Nordberliner in den letzten beiden Spielen oft zu langsam von Offense auf Verteidigung umschalteten und so zu viele Punkte aus Fast-Breaks kassierten, war die klare Vorgabe dieses Mal die Schnellangriffe besser zu stoppen und den Gegner wieder zu schweren Würfen zu zwingen. Dies gelang in den ersten Minuten auch sehr gut und so konnten die Gastgeber in den ersten Minuten nur durch Freiwürfe zu Korberfolgen kommen. Das Team Berlin Nord tat sich im Angriff jedoch ebenfalls sehr schwer und kam nur selten zu wirklich freien Würfen, daher entwickelte sich ein sehr zähes und lange Zeit punktarmes Spiel. Durch viele Pfiffe der Schiedsrichter (das Team Berlin Nord beging in der zweites Spielminute bereits sein fünftes Teamfoul) wurde der Spielfluss beider Mannschaften zusätzlich gestört.

Im zweiten Viertel erwischte die BG Holstein dann den deutlich besseren Start und konnte sich dank einiger starker Aktionen ihres Kapitäns Nils Lehmann etwas absetzten. Die Nordberliner verließen sich oft auf schwere Würfe von außen und suchten zu selten den Weg zum Korb, bis der Vorsprung der Gastgeber schließlich auf 15 Punkte angewachsen war. Beim Stand von 38:24 ging es in die Halbzeitpause.

Beflügelt durch die gute Phase vor der Halbzeitpause und begünstigt durch die weiter anhaltenden Foulprobleme der Gäste konnte die BG Holstein ihren Vorsprung auch nach der Pause weiter ausbauen. Beim Stand von 54:31 (26. Minute) schien die Partie bereits gelaufen, doch die Nordberliner gaben nicht auf und kämpften sich durch einen starken 16:1-Lauf bis zur Viertelpause wieder auf acht Punkte heran. Leider gelang es nicht, diesen Schwung in den letzten Spielabschnitt mitzunehmen. Die Holsteiner legten ihre Nervosität wieder ab und spielten deutlich souveräner. Nachdem dann noch einige Leistungsträger des Team Berlin Nord foulbedingt ausscheiden mussten, war das Spiel entschieden: Trotz des hohen Einsatzes in den letzten Minuten konnte man den Rückstand nicht mehr verkürzen und musste sich mit 83:68 geschlagen geben.
 
Team Berlin Nord verliert deutlich gegen Tus Lichterfelde
Im zweiten Heimspiel der Saison hat das Team Berlin Nord die zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen. Nach einem kämpferischen 1. Viertel konnte man das hohe Tempo der Südberliner in den folgenden 30 Minuten nicht mehr mitgehen und verlor am Ende deutlich mit 41:92.

Die gut 100 Zuschauer in der erneut gut besuchten Wiesenstraße hatten sich kaum auf ihren Plätzen eingefunden, da mussten sie bereits einen heftigen Rückschlag für das Team Berlin Nord mit ansehen: Leistungsträger Justus Ramme musste nach einem heftigen Schlag auf den Brustkorb bereits nach zwei Minuten Spielzeit ausgewechselt werden und stand für den Rest des Spiels nicht mehr zur Verfügung. Nur kurze Zeit später leuchtete ein 0:7 von der Anzeigetafel und der schlechte Start der Nordberliner war perfekt.
Die Gastgeber ließen sich davon aber nicht einschüchtern und kämpften sich eindrucksvoll zurück ins Spiel. In der Offense spielte man mit viel Geduld, zog konsequent zum Korb und konnte so den Rückstand Punkt für Punkt verkürzen. Lediglich der überragende Kevin Casper sorgte dafür, dass die Gäste zur Viertelpause weiterhin in Führung lagen (13:16).

Im zweiten Viertel nahm das Team Berlin Nord zunächst den Schwung aus den letzten Minuten des ersten Abschnitts mit und schaffte es, die körperliche Unterlegenheit durch viel Einsatz auszugleichen. Auch von der Presse der Gastgeber ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen und hielt das Spiel so bis zur 15. Minute offen (19:25). In den folgenden Minuten bewiesen die Gäste aber, warum sie als eines der besten Teams der Altersklasse bezeichnet werden und bestraften jeden Fehler des Team Berlin Nord sofort. Durch viele Fast-Breaks kamen sie so zu einfachen Punkten und setzten sich mit einem 12:0-Lauf deutlich ab. Nach einer Auszeit sammelte sich das Team Berlin Nord zwar wieder und konnte die letzten Minuten wieder etwas ausgeglichener gestalten, zur Halbzeit lag man aber dennoch bereits deutlich mit 25:48 in Rückstand.

Auch in der zweiten Halbzeit dominierte der Tus Lichterfelde das Spiel. Das Team Berlin Nord gab sich zwar nie auf und überzeugte auch immer wieder mit einigen guten Spielzügen, zeigte aber oft zu viel Respekt vor den größeren Gegenspielern und vergab so einige einfache Abschlüsse. In der Defense ließ man weiterhin zu viele Fast-Breaks zu und zeigte wie bereits am letzten Wochenende einige Schwächen im Rebound.

All diese Faktoren sowie die dominante Leistung von Kevin Casper (36 Punkte, 22 Rebounds) führten letztendlich zur deutlichen Niederlage. Das Team Berlin Nord muss die beiden Niederlagen nun schnell verarbeiten und sich konzentriert auf die Reise zur BG Holstein am nächsten Wochenende vorbereiten. Die Norddeutschen warten noch auf ihren ersten Saisonsieg und haben zuletzt ebenfalls eine deutliche Niederlage gegen die Hamburg Sharks hinnehmen müssen, so dass sich das Team Berlin Nord berechtigte Hoffnungen auf den ersten Auswärtssieg der Saison macht.
 
Team Berlin Nord empfängt Meisterschaftskandidaten
Nach der bitteren Auswärtsniederlage am letzten Wochenende gegen die Piraten aus Hamburg wartet auf das Team Berlin Nord bereits die nächste schwere Aufgabe. Am Sonntag ist mit dem TuS Lichterfelde ein besonderer starker Gegner in der Wiesenstraße zu Gast: Die Südberliner, die in diesem Jahr zu ersten Mal in der JBBL vertreten sind, gehören zu den absoluten Favoriten auf den Einzug in das "Top4" der besten vier Mannschaften.

Um dieses hohe Ziel zu erreichen kann Coach Florian Brill auf einen sehr ausgeglichenen Kader zurückgreifen, bei dem viele Spieler vor zwei Jahren in der mu14 die Deutsche Vizemeisterschaft feiern konnten. Sowohl im älteren 96er-Jahrgang als auch bei den 97ern finden sich einige Spieler der Berliner Auswahl, aus denen Jannes Hundt als Kopf des Teams und Center Kevin Casper besonders herausstechen. Nach einer knappen Niederlage zum Auftakt gegen die ebenfalls starken Sharks aus Hamburg konnten die Südberliner das zweite Spiel gegen die BG Holstein souverän für sich entscheiden und wollen ihre Siegesserie nun fortsetzen.

Das Trainerteam um Head-Coach Jacob Gohlisch ist also gewarnt und weiß, dass für das Team Berlin Nord eine besonders schwere Aufgabe bevor steht und forderte deshalb von seinen Spielern im Training immer wieder höchste Konzentration und Intensität ein. Das Team ist hochmotiviert die Niederlage vom vergangenen Wochenende wieder gutzumachen und wird den Kampf gegen den Favoriten furchtlos aufnehmen.

Nach der hervorragenden Unterstützung im ersten Heimspiel gegen Rendsburg hofft das Team Berlin Nord auf mindestens genauso viele und lautstarke Zuschauer. Spielbeginn ist wieder um 11.00 Uhr in der Wiesenstraße 56 in Wedding. Der Eintritt ist wie immer frei, für Snacks und Getränke ist gesorgt, also kommt vorbei und treibt "TBN" zum Sieg!
 
Team Berlin Nord ohne Chance gegen die Piraten
Das Team Berlin Nord hat sein erstes Auswärtsspiel in der JBBL-Saison 2011/12 gegen die Piraten Hamburg verloren. Nach einer chaotischen Anreise, während der man auf Grund eines Getriebeschadens am Bus 2 Stunden auf dem Seitenstreifen der Autobahn warten musste, fanden die Nordberliner nie ins Spiel und verloren am Ende deutlich mit 82:42.

Einen guten Start in das Spiel hatten wohl weder die Coaches noch die Spieler des Team Berlin Nord erwartet, schließlich war die Zeit für das Aufwärmen mit 15 Minuten doch sehr kurz. Leider bestätigte das erste Viertel die Erwartungen: Obwohl man sich einige gute Wurfmöglichkeiten erarbeitete, gelang es einfach nicht, den Ball im Korb unterzubringen und so sah sich Head-Coach Jacob Gohlisch beim Stand von 13:4 zu einer frühen Auszeit gezwungen. Leider zeigte das Team auch danach kaum Besserung und ging mit einem 17:4-Rückstand in die Viertelpause.

In den folgenden Spielabschnitten versuchten das Team Berlin Nord alles, um den Rückstand schnell zu verkürzen, machte sich aber durch eklatante Fehler in der Verteidigung selbst das Leben schwer. Viel zu oft ließ man die Gastgeber zum Korb ziehen oder kassierte einfache Punkte im Fast-Break.

Nach der Halbzeitpause gelang es dem Team Berlin Nord dann, die ersten Minuten des 3. Viertels ausgeglichen zu gestalten, mehr ließen die starken Gastgeber aber einfach nicht zu. Die körperlich überlegenen Piraten nutzen die Schwächen der Nordberliner im Box-Out gnadenlos aus und erspielten sich eine deutliche Überlegenheit bei den Rebounds (am Ende 52:23!). Irgendwann war die Moral der Gäste dann gebrochen während die Piraten weiter konsequent ihr Spiel aufzogen und so ihren Vorsprung immer weiter ausbauen konnten.

Das Team Berlin Nord muss diese Niederlage nun schnell verarbeiten. Schon am nächsten Sonntag ist mit dem TuS Lichterfelde einer der Gruppenfavoriten in der Wiesenstraße zu Gast, so dass eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein wird, um in diesem Spiel zu bestehen.
 
Team Berlin Nord feiert knappen Heimsieg
Das Team Berlin Nord hat im ersten Spiel der Saison 2011/12 einen knappen 74:73-Heimsieg gegen die Junior Twisters aus Rendsburg errungen. Nach einer starken ersten Halbzeit brauchte man am Ende eine Menge Glück, um doch noch als Sieger vom Feld zu gehen.

Das Spiel begann so, wie es sich wohl der Großteil der ca. 100 Zuschauer in der gut gefüllten Wiesenstraße gewünscht hatte: Nachdem die Rendsburger durch zwei Freiwürfe in Führung gehen konnten, übernahm das Team Berlin Nord schnell die Kontrolle über das Spiel. Durch eine aggressive Verteidigung zwang man die Gäste zu einigen Fehlern im Spielaufbau und konnte sich so immer wieder einfache Punkte im Fast-Break erarbeiten. Wenn dies nicht gelang, spielte man im Angriff sehr geduldig und kam so zu vielen freien Würfen. Auch die beiden frühen Auszeiten von Gäste-Trainerin Antje Mevius konnte den Lauf der Nordberliner nicht wirklich stoppen, die sich bis zum Viertelende auf 28:16 absetzen konnten.

Im zweiten Viertel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild, so dass die Gastgeber ihren Vorsprung auf bis zu 18 Punkte aufbauen konnten (45:27, 17. Spielminute). Trotz allem fanden die Rendsburger aber langsam besser ins Spiel: Immer wieder fanden sie den Weg zum Korb und konnten die Gastgeber so in Foulprobleme bringen und einfache Punkte an der Freiwurflinie erzielen. Dies traf vor allem für Lukas Gäde zu, der mit 15. Punkten im 2. Viertel die Gäste fast alleine im Spiel hielt und dafür sorgte, dass es zur Halbzeit „nur“ 50:35 stand.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich dann ein komplett anderes Spiel. Die Rendsburger verteidigten nun deutlich stärker und zwangen das Team Berlin Nord zu vielen schlechten Abschlüssen. Die Gastgeber ließen sich davon viel zu sehr verunsichern und gaben ihr zuvor hervorragendes Zusammenspiel in der Offense in einigen Phasen komplett auf. Durch einige starke Einzelaktionen konnte man die Führung zwar weiterhin behaupten, musste aber mit ansehen wie der Vorsprung auf 63:54 am Ende des dritten Viertels zusammenschmolz.

Im letzten Spielabschnitt entwickelte sich dann ein echter Krimi. Nach einem 8:0-Lauf lag Rendsburg auf einmal nur noch vier Punkte zurück und das Team Berlin Nord lief Gefahr, das Spiel am Ende doch noch zu verlieren. Nach einem glücklichen Dreier der Rendsburger und einem unnötigen Ballverlust hatten die Gäste 2,4 Sekunden vor Schluss dann die Chance, das Feld doch noch als Sieger zu verlassen, schafften es aber gegen die starke Verteidigung nicht rechtzeitig, einen Wurf abzugeben.

So feierten die Gastgeber einen am Ende sehr glücklichen, aber nicht unverdienten Auftaktsieg. Beim Auswärtsspiel gegen die Piraten aus Hamburg am nächsten Wochenende wird allerdings eine Leistungssteigerung nötig sein, um auch diese Partie erfolgreich zu gestalten.
 
Saisonauftakt für das Team Berlin Nord
Nach langen Trainingsmonaten und vielen Testspielen geht es für das Team Berlin Nord am 16.10. auch endlich richtig los. Zum Saisonauftakt sind die Junior Twisters Rendsburg in der Wiesenstraße zu Gast, mit denen sich die Nordberliner in den vergangenen zwei Jahren viele spannende Duelle geliefert haben.

Bei den Twisters gab es im Sommer – ähnlich wie beim Team Berlin Nord – einen großen Umbruch. Der Großteil der Spieler musste altersbedingt die JBBL verlassen und auch auf der Trainerposition gab es einen Wechsel. Die neue Trainerin Antje Mevius setzt nun auf viele Spieler des Jahrgangs 1997, ergänzt durch erfahrene „JBBL-Veteranen“ wie Flügelspieler Christian Rinner, der bereits im letzten Jahr eine große Rolle bei den Rendsburgern spielte.

Beim Team Berlin Nord steht Aufbauspieler Pascal Arendt weiterhin im Kader, der bereits im letzten Jahr zu den Leistungsträgern gehörte. Neben ihm werden vor allem Spieler des Jahrgangs 1996 Verantwortung übernehmen, die sich in der letzten Saison zum Teil nur wenig Spielzeit erkämpfen konnten, so zum Beispiel Kapitän Luis Taya. Unterstützt werden sie von starken 1997er wie Felix Carels und Justus Ramme, die auf Anhieb den Sprung in die Rotation geschafft haben.

Da das Team im Vergleich zu den JBBL-Konkurrenten etwas kleiner besetzt ist, legte das Trainerteam um Jacob Gohlisch immer wieder viel Wert auf ein schnelles und aggressives Spiel sowie viel Einsatz, um die körperliche Unterlegenheit auszugleichen. In den vergangenen Monaten hat man sich intensiv auf die Saison vorbereitet und wird trotz einiger Verletzungssorgen am Sonntag alles dafür geben um mit hoffentlich lautstarker Unterstützung der Zuschauer den Saisonauftakt erfolgreich zu gestalten.

Spielbeginn ist um 11 Uhr in der Sporthalle in der Wiesenstraße 56, 13357 Berlin-Wedding. Der Eintritt ist wie immer frei!
 
Team Berlin Nord beendet Hermsdorf-Cup auf dem 3. Platz
Auch in diesem Jahr war das Team Berlin Nord wieder beim traditionellen Hermsdorf-Cup vertreten und traf dort auf die JBBL-Kontrahenten Alba Berlin (mit zwei Teams angetreten), DBV Charlottenburg und die IBBA. Bis auf Kapitän Luis Taya und Tim Thielebein (beide auf Klassenfahrt) konnte das Coaching-Team um Jacob Gohlisch dabei auf den vollen Kader zurückgreifen.

Im ersten Spiel am Samstagmorgen ging es gegen den DBV Charlottenburg, den man in einem Testspiel im Juni denkbar knapp mit 57:56 geschlagen hatte. Vielleicht lag es an diesem Sieg, dass das Team Berlin Nord am Anfang die nötige Konzentration vermissen ließ, vielleicht war die Spieler auch einfach noch nicht richtig wach, in jedem Falle startete man sehr schlecht in die Begegnung und brauchte lange, um zu den ersten Punkten zu kommen. Im Angriff waren viele Aktionen zu ungenau, so dass man nicht gewünschten Würfe heraus spielen konnte. Spätestens im zweiten Viertel war das Team Berlin Nord jedoch im Spiel angekommen und konnte den Gegner mehr und mehr aus dem Rhythmus bringen. Trotz vieler Spielerwechsel wirkte die Offense nun wesentlich strukturierter und auch in der Defense wurde die Intensität deutlich erhöht. Am Ende reichte es daher zu einem 47:37-Erfolg für das Team Berlin Nord.

Im zweiten Spiel traf man dann auf die Internationale Berliner Basketball Akademie (IBBA). Das Team Berlin Nord startete deutlich besser in das Spiel, ließ sich jedoch von Anfang an sehr vom Druck der starken IBBA-Verteidigung beeindrucken. Dies wurde im Laufe des Spiels mehr und mehr zum Problem, da oft bereits der Einstieg in die Systeme entscheidend gestört wurde. Da die IBBA auch in der Defense des Team Berlin Nord immer wieder Lücken finden konnte, setzte sie sich schnell auf 10 Punkte ab. Die Nordberliner, etwas frustriert durch die großzügigen Linie der Schiedsrichter, kamen nie wieder richtig ins Spiel zurück und zeigten nur in den letzten Minuten nochmal ihren Kampfgeist. Am Ende stand trotzdem eine deutliche 38:54-Niederlage.

In den Spielen am Sonntag warteten die beiden Alba-Mannschaften als Gegner. Das erste Spiel gegen Alba Berlin 2 entwickelte sich dabei zu einem echten Krimi. Nachdem es dem Team Berlin Nord das ganze Spiel nicht gelang, wirklich Druck auf den Gegner aufzubauen, lag man 2 Minuten vor Schluss mit 4 Punkten im Rückstand. Nach einer Auszeit spielte man im Angriff das System jedoch endlich einmal konsequent zu Ende, kam dadurch zu einfachen Punkte und leitete den Endspurt ein. In der Defense wurde der Gegner nun endlich zu schlechten Abschlüssen gezwungen und anschließend die Rebounds eingesammelt, so dass am Ende nach einigen verwandelten Freiwürfen noch ein knapper 45:43-Erfolg gefeiert werden konnte.

Im letzten Spiel ging es dann gegen den späteren Sieger Alba Berlin 1, der mit einer sehr dominanten Anfangsphase gleich die Kräfteverhältnisse klar stellte. Das Team Berlin Nord brauchte lange, um den ersten Punkt zu erzielen und leistete sich viel zu viele einfach Fehler, die die körperlich überlegenen „Albatrosse“ sofort bestraften. Trotz des deutlichen Rückstands gab sich das Team jedoch nie auf, kämpfte um jeden Punkt und gewann mit der Zeit wieder etwas mehr Kontrolle über das Spiel. Am Ende musste man allerdings trotzdem die Überlegenheit der Albatrosse anerkennen und beendete das Turnier mit einer 50:82-Niederlage.

Insgesamt hat das Turnier also gezeigt, dass die Nordberliner noch viel Arbeit vor sich haben. Im Training soll nun die Defense weiter verbessert werden, außerdem muss an der Genauigkeit im Angriff gearbeitet werden um auch gegen besten Teams der Altersklasse bestehen zu können.