| Spielberichte Team Berlin Nord JBBL — Saison 10⁄11 |
| Team Berlin Nord gewinnt erstes Testspiel |
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Als Abschluss vor den Sommerferien stand beim Team Berlin Nord noch das erste Testspiel der Saison 2011/2012 gegen das JBBL Team des DBV Charlottenburg auf dem Programm. Da bei beiden Mannschaften viele neue Spieler im Kader standen, waren alle Beteiligten gespannt auf den ersten Vergleich mit einem Ligakonkurrenten. Den besseren Start in das Spiel erwischten ganz klar die Nordberliner. Die körperliche Unterlegenheit auf den großen Positionen wurde durch viel Einsatz und Kampf in der Verteidigung wett gemacht. Die Forderung des Trainerteams, so aggressiv wie möglich zu verteidigen wurde gut umgesetzt und es gelang den Charlottenburgern nur selten, ihr Spiel aufzuziehen. Im Angriff kamen die Systeme zwar noch das ein oder andere Mal ins stocken, aber durch gute Einzelaktionen und einige Schnellangriffe kam man dennoch zu Punkten und konnte sich leicht absetzen. Bis zur Halbzeit war man auf 15 Punkte davon gezogen. In der zweiten Halbzeit zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Nach einem guten Start brachen die Gäste völlig ein und produzierten durch hektische Aktionen einige Ballverluste. Auch die Verteidigung war bei weitem nicht mehr auf dem Niveau der ersten Halbzeit. Die Charlottenburger spielten jetzt mit deutlich mehr Energie und kämpften sich Punkt für Punkt heran. Zwar gelang es ihnen nie, die Führung zu übernehmen, doch knapp eine Minute vor Schluss betrug der Vorsprung des Team Berlin Nord plötzlich nur noch einen Punkt. Nach einer Auszeit gelang dann aber endlich wieder ein Korberfolg und dieser Vorsprung wurde dann mehr oder weniger souverän über die verbleibende Zeit gerettet. Am Ende stand ein etwas glücklicher, aber dennoch verdienter 57:56-Erfolg. Auch wenn beide Trainer viel rotierten und das Ergebnis deshalb sicher nicht überbewertet werden darf, so war es doch ein guter Start für den neuen Kader des Team Berlin Nord. Nun geht es für Spieler und Trainer erst mal in die Sommerpause bevor Ende Juli die intensive Saisonvorbereitung beginnt. " |
| Team Berlin Nord - Team Göttingen 68:85 (40:39) |
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JBBL verliert Spiel im dritten Viertel 29:10 - so lautete das spielentscheidende dritte Viertelergebnis. Dabei waren die Nordberliner in der ersten Halbzeit offensiv sehr gut im Spiel. Mit dem Selbstvertrauen von vier Siegen in Folge startete man gut gegen das Team Göttingen (5:0 nach der 2. Minute) und ließ sich auch aufgrund eines 11:0 Runs der Göttinger zum 11:5 (5. Minute) nicht aus dem Konzept bringen. So stand es nach dem ersten Viertel 21:21. Die Niedersachsen starteten dann aber besser ins 2. Viertel und setzten sich bis zur 16. Minute auf 32:25 ab. Abermals konterten die Nordberliner dank ihrer in der ersten Halbzeit starken Wurfquote zum 33:32 (18. Minute). Mit dem letzten Angriff der ersten Halbzeit konnten die Nordberliner nach acht Führungswechseln und sieben Unentschieden mit einem Punkt Vorsprung in die Pause gehen. Halbzeitstand: 40:39 "Offensiv waren wir in der ersten Halbzeit oben auf; auch defensiv waren wir nicht schlecht, einzig das Ausboxen verhinderte eine eventuell souveränere Führung", analysierte Jacob Gohlisch nach dem Spiel. Zehn offensive Rebounds aus denen die Göttinger zumeist punkteten waren zu viel. "Wir waren in der Halbzeitpause darauf gefasst, dass die Göttinger nun aggressiver in das dritte Viertel gehen würden und wollten defensiv eigentlich eine Schippe drauf packen. Leider waren wir zu lethargisch, um dies auch umzusetzen", so Assistant Jacob Gohlisch zur Halbzeitansprache. Ein 9:0 Run in den ersten drei Minuten der zweiten Halbzeit kippte das Spiel. Im ganzen Viertel fanden die Nordberliner keine Antwort mehr auf die schnell spielenden Göttinger. Vor allem offensiv verlor man komplett den Faden und traf nur vier seiner 17 Würfe. "Gegen ein Team wie Holstein kann man mit einem schlechten dritten Viertel eventuell noch gewinnen, aber die Göttinger waren heute zu routiniert und ließen uns nicht mehr groß aufschließen", so Manfred Uhlig nach dem Spiel. Im vierten Viertel machten die Nordberliner dann allerdings das wieder, was sie in der ersten Halbzeit so stark machte. Sie penetrierten gut und fanden einen Ableger. So schmolz der Vorsprung der Göttinger vom Endstand des dritten Viertels (50:68) auf 62:74 in der 35. Minute. Ein kleiner Schimmer der Hoffnung erschien am Horizont. Doch abermals ein 8:0 Run der Niedersachsen besiegelte das Spiel und so verloren die Nordberliner nach vier Siegen in Folge mit 68:85. "Es ist schon bitter ein Spiel zu verlieren, wenn man zwei Viertel gewinnt und eins unentschieden ausgeht", so ein sichtlich geknickter Manfred Uhlig. "Aber heute waren wir im dritten Viertel überhaupt nicht präsent und haben den Sieg somit auch nicht verdient gehabt. Allerdings kommen wieder bessere Tage und wir können gegen die BG Göttingen in zwei Wochen wieder vieles besser machen." Das Spiel in Göttingen ist für das Team Berlin Nord ein Wichtiges. Gewinnt man und Rendsburg verliert gegen Hannover hat man den Klassenerhalt schon sicher. Auch ein Sieg Rendsburgs gegen Hannover würde die Nordberliner bei einem eigenen Sieg weiter von den Abstiegsplätzen entfernen. "Die BG Göttingen ist allerdings brandgefährlich, denn sie stecken tiefer im Abstiegskampf als wir es tun", weiß auch Jacob Gohlisch. "Jeder Sieg ist für sie Gold wert und so sollten wir zwei Wochen lang optimal und kämpferisch trainieren, um auch die zwei Punkte aus Göttingen mitzunehmen." |
| Team Berlin Nord - BG Holstein 70:69 (33:38) |
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JBBL siegt auch gegen Holstein Zwanzig Minuten lang Kampf reichen für den vierten Sieg in Folge für das junge Nordberliner Team. Am Ende steht ein hauchdünner, aber durchaus verdienter 70:69 Sieg. Das Spiel begann wie erwartet. Holstein versuchte durch Sprick zu dominieren, bekam aber viel Gegenwehr durch die kompakte Nordberliner Verteidigung. So führte das Team Berlin Nord schnell 10:5 (5. Minute) und setzte sich bis zum Viertelende auf 22:15 ab. Ab nun an entstand ein für die Trainer unverständlicher Bruch im Spiel, der Holstein besser ins Spiel kommen ließ. "Zwei Viertel waren wir überhaupt nicht mehr präsent. Wir verfielen in einen Schlaf von dem wir glücklicherweise rechtzeitig wieder aufwachten", so ein sichtlich gezeichneter Jacob Gohlisch. Erst in der 32. Spielminute beim Stand von 49:63 gegen die Nordberliner wachte man auf. Ab nun an kämpfte man um jeden Ball, verteidigte wieder viel härter und machte das Spiel schnell. So kam man wieder Stück für Stück an die Holsteiner heran. In der 38. Minute besorgte der heute sehr aktive Nelson Igbokwe mit dem 67:67 den lang ersehnten Ausgleich. Zunächst konnte die BG Holstein in Persona Paul Sprick wieder auf 69:67 in Führung gehen, doch abermals der starke Nelson Igbokwe besiegelte mit 3 von 4 Freiwürfen den 70:69 Erfolg. "Heute hat mein Team Charakter gezeigt", bestätigt auch Manfred Uhlig den guten Erfolg. "Wir waren im ersten und vierten Viertel das klar bessere Team, konnten diese Leistung aber nicht über vierzig Minuten aufzeigen. Das zu schaffen wird unser erklärtes Ziel für die nächsten Spiele." Weiterhin ergänzt er: "Ein Lob an das ganze Team. Auch wenn heute die Spielzeiten nicht so ausgeglichen waren wie in den letzten Spielen, zeigt doch so ein knapper Erfolg erst recht, wie wichtig jeder Punkt von jedem einzelnen Spieler war. Egal, ob er ihn selbst erzielt oder verhindert hat!" Ein Sonderlob verdiente sich in Sachen Einstellung auch Hakki Gül. |
| Team Hannover - Team Berlin Nord 40:71 (26:33) |
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JBBL landet Big Point Überaus deutlich konnten die jungen Nordberliner heute ihr Spiel in Hannover mit 71:40 für sich entscheiden. Dabei schienen die Zeichen schon vor dem Spiel auf einen Sieg äußerst schlecht. Bereits am Samstag musste sich der momentan konstant stark aufspielende Jonas Fabis mit Fieber abmelden. Dazu war unklar, ob Trainer Manfred Uhlig (auch aufgrund eines Fieberinfektes) die Reise mit antreten könnte. Allein schon aus Lizenzgründen tat er dies dann aber. Die erste Halbzeit war geprägt von Turnovern auf beiden Seiten. Die Nordberliner sammelten derer 15 und trafen zudem viele schlechte Entscheidungen. So führte man zwar schnell mit 6:2, die Niedersachsen konnten dies allerdings mit einem 13:2 Run zu ihrer 15:8 Führung drehen. (8. Minute) Zu dem Zeitpunkt war die Verteidigung der Nordberliner nicht präsent und man kassierte reihenweise einfache Schnellangriffe, da man vorne zu hektisch agierte und so oft den Ball verlor. Die fällige Auszeit verfehlte ihr Ziel nicht. Die Nordberliner waren nun präsenter in der Defense und hielten auch die Schrittfehler und leichten Ballverluste einigermaßen in Grenzen. So konnten die Hannoveraner bis zum Ende der Halbzeit nur noch elf Punkte erzielen, die Nordberliner derer 25. Und so ging es mit einer kleinen 33:26 Führung in die Halbzeitpause. Für die Trainer war es nun wichtig die Kontrolle in der Defense aufrecht zu erhalten und die vielen einfachen Ballgewinne kontrolliert zu Punkten zu verwandeln. Auch hier konnten die jungen Nordberliner dieses Mal überzeugen. Man ließ die Niedersachsen nur acht Punkte erzielen (vier Punkte von der Freiwurflinie) und konnte so den Vorsprung dank eigener 18 Punkte auf 51:34 (Ende drittes Viertel) spielentscheidend ausbauen. Im vierten Viertel passierte nicht mehr viel. Wieder erzielten die Niedersachsen nur wenig Punkte (sechs) und die Nordberliner konnten durch geduldiges Spiel und lesen der richtigen Optionen das Spiel am Ende auch in der Höhe verdient mit 71:40 gewinnen. Am nächsten Wochenende kommt mit der BG Holstein ein harter Brocken auf die Nordberliner zu. Zwei Mal siegten die Holsteiner gegen die Nordberliner in der Vorrunde. Ein Sieg wäre ein weiterer großer Schritt in Richtung Klassenerhalt! "Heute waren wir zumindest in der zweiten Halbzeit oben auf. So gut wie dort haben wir selten verteidigt. In der Verteidigung steigern wir uns momentan von Spiel zu Spiel. Wir sind nun auf der Hälfte der Pyramide angekommen, wir wollen bis zur Spitze! Wenn die einzelnen Teilstücke der Defense besser ineinander greifen, können wir diese auch erreichen", so ein nach dem Sieg sichtlich erleichterter Jacob Gohlisch. Manfred Uhlig ergänzt: "Nach 15 Turnovern bis zur Halbzeit haben wir in der zweiten Halbzeit das Ruder rum gerissen. Wir spielten offensiv wie defensiv viel kontrollierter und belohnten uns mit nur fünf Turnovern. Am Sonntag haben wir nun ein weiteres wichtiges Spiel gegen die BG Holstein um den Klassenerhalt!" |
| Team Berlin Nord - Junior Twisters Rendsburg 81:66 (36:24) |
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Mit dem zweiten Sieg in Folge (81:66 gegen Rendsburg) stehen die jungen
Nordberliner nun auf dem zweiten Tabellenplatz der Relegationsgruppe 1.
Am nächsten Wochenende ist Spielpause, danach geht es zum wichtigen
Auswärtsspiel gegen das Team Hannover. "Schön anzusehen, dass wir auch mit einer eher schlechteren Leistung heute einen Sieg davon tragen können", bilanzierte Assistenz-Trainer Jacob Gohlisch nach dem Spiel. Der Medizinstudent hatte über das Spiel hinweg viele Unkonzentriertheiten miterleben müssen und so war man über vierzig Minuten zwar das bessere Team, glänzte aber nicht. Die Nordberliner starteten schwach in das Spiel und konnten erst in der 7. Minute das erste Mal in Führung gehen. Diese wechselte bis zur 14. Minute fleißig hin und her. Erst ein 10:0 Run der Nordberliner brachte zum ersten Mal einen zweistelligen Vorsprung ein. (30:20 in der 17. Minute) Überragend war zu diesem Zeitpunkt Gregor Hagemann, der in der ersten Halbzeit 21 Punkte markierte und zehn Rebounds holte, sieben davon am offensiven Brett. Mit einer 36:24 Führung ging es in die Halbzeitpause. Zum Beginn des dritten Viertels blieb das Spiel ausgeglichen und so konnten sich die Nordberliner erst wieder zur Mitte des Viertels weiter absetzen. (50:29 in der 25. Minute) Im vierten Viertel wurde man dann unnötig nervös, zerstörte das eigene Spiel durch viele Ballverluste und schlechte offensive Bewegungen und so kam Rendsburg sogar noch einmal auf neun Punkte heran. Dies alles nützte allerdings nichts und so gewannen die Nordberliner auch ihr zweites Heimspiel in dieser Relegation mit 81:66. "Schön, dass wir gewonnen haben. Allerdings ärgern mich die vielen kleinen Fehler, die wir gemacht haben", resümierte Manfred Uhlig am Ende. "Teilweise waren wir in der Defensive noch einen Schritt zu spät und nicht bereit zu verteidigen. Gregor Hagemann machte mit 37 Punkten zwar offensiv ein fantastisches Spiel, defensiv war er heute leider nur teilweise ein Faktor. Um den Klassenerhalt feiern zu können müssen wir da noch viel mehr arbeiten und all diese Kleinigkeiten abstellen. Dann sind wir ein echt gutes Team!" Topscorer waren heute Gregor Hagemann 37 Punkte (12 Rebounds, 3 Steals), Hakki Gül 13 Punkte (8 Rebounds, 7 Assists) und Nelson Igbokwe 10 Punkte (9 Rebounds). |
| Team Berlin Nord - BG 74 Göttingen 76:64 (40:35) |
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"Der
Bann ist gebrochen", fiel Kapitän Hakki Gül nach dem Spiel ein Stein vom
Herzen. In elf Partien konnten die jungen Nordberliner nicht einmal das
Spielfeld als Sieger verlassen. Die meisten Spiele waren eng, trotzdem
schaffte man es nie konstant über vierzig Minuten zu überzeugen. So war die Relegation an diesem
Wochenende zwar noch jung, trotzdem war das Spiel gegen die BG 74
Göttingen ein entscheidendes Spiel, ob man um den Klassenerhalt
mitspielen kann oder früh die Segel streichen muss. Der Wichtigkeit des Spiels bewusst, startete das Team Berlin Nord nervös, aber engagiert. Headcoach Manfred Uhlig vertraute derselben Starting Five, die im letzten Spiel gegen das Team Göttingen nach vier Minuten 10:0 hinten lag. Mit einer Änderung, der unter der Woche gut trainierende Jannik Franzen durfte anstatt Valentin Leonhardt starten. Dieses Mal drehte man den Spieß um und gestaltete den Beginn mit einem 8:0 positiv. Zum Ende des Viertels konnten die Niedersachsen wieder etwas aufschließen und so führte das Team Berlin Nord nach zehn Minuten mit 16:11. Das zweite Viertel begann ausgeglichen. Erst zur Mitte des Viertels konnten sich die Nordberliner dank eines erfolgreichen Dreiers von Valentino Valentic auf 28:18 absetzen. Göttingen antwortete prompt und schloss wieder auf 28:23 (17. Minute) auf. Halbzeitstand: 40:35 War man sonst am Anfang der zweiten Halbzeit im Tiefschlaf und verlor dort häufig die engen Spiele, so wusste man dieses Mal zu überzeugen. Mit einem 9:0 Run zwang man Göttingen früh zur ersten Auszeit. (49:35, 23. Minute) Diese nutzte BG Göttingen konsequent und schloss mit einem 8:0 Run wieder auf 49:43 (26. Minute) auf. Unbeeindruckt wusste man wieder zu kontern und entschied mit einem 10:0 (59:43 30. Minute) das Spiel vor. Im vierten Viertel hielt man durch kluges Spiel den Vorsprung bei zehn Punkten und konnte so zum ersten Mal in dieser Saison siegen. Endstand: 76:64 Die Nordberliner fanden mit Gregor Hagemann 24 Punkte (13 Rebounds) ihren Topscorer, die ausgeglichene Teamleistung bestätigten Frederik Rüde (3 Steals), Jonas Fabis (3 Steals) und Pascal Arendt (6 Rebounds, 5 Steals) mit jeweils neun Punkten. "Ein ganz wichtiger Sieg für uns, das Selbstvertrauen und die Chance auf den Klassenerhalt", ließ Jacob Gohlisch nach dem Spiel in die Notizbücher notieren, "wir waren über vierzig Minuten das bessere Team, ließen Göttingen kein einziges Mal in Führung gehen und sind so wieder zurück im Geschäft." "Tolle Teamleistung, offensiv wie defensiv. Wir sind nun am Anfang unseres langen und harten Weges. Nächste Woche im Heimspiel gegen Rendsburg muss man an die Leistung anknüpfen und zeigen, dass man sich nun gefangen hat", so ein sichtlich erleichterter Manfred Uhlig. Dank des Sieges befindet man sich nun erst einmal außerhalb der Abstiegsränge. |
| ASC Göttingen - Team Berlin Nord 73:55 (32:21) |
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"Lethargisch beschreibt dieses Spiel ganz gut", bilanzierte
Assistant-Coach Jacob Gohlisch nach dem Spiel. Die jungen Nordberliner
fanden über weite Strecken des Spiels überhaupt nicht statt. So erzielte
man die ersten Punkte erst in der 8. Minute, die Göttinger hatten zu der
Zeit schon derer 10 auf ihrem Punktekonto. Und so rannte man ständig
einem größeren Rückstand hinterher und verlor viel zu oft den Ball aus
eigenem Verschulden. "Die Göttinger machten defensiv teilweise gut
Druck, aber auch ohne Druck schmissen wir reihenweise den Ball weg. Am
Ende tötete uns aber unsere fehlende Aggressivität und
Korbgefährlichkeit", so Manfred Uhlig. Man suchte sein Heil zumeist aus
der Distanz, wobei die Quoten zu wünschen übrig ließen. Am Ende eine verdiente 73:55 Niederlage, die das nächste Heimspiel (06.02. um 11 Uhr in der Wiesenstraße) gegen das zweite Göttinger Team BG 74 Göttingen schon zu einem echten Endspiel werden lassen. Zu hoffen ist, dass man dann wieder mehr aus dem Vollen schöpfen kann. Fünf Spieler kehren dann zumindest aus ihrem Urlaub zurück. |
| Hamburg Sharks - Team Berlin Nord 78:69 (33:30) |
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Am Sonntag ging es
nach Übernachtung in Hamburg gegen die Sharks. Diese hatten im Hinspiel
sich in der ersten Halbzeit einem ausgeglichenen Spiel
gegenübergesehen. Erst René Kindzeka konnte in der zweiten Halbzeit
mit seinen Tempovariationen die Weichen auf einen deutlichen Sieg der
Sharks in der Haupstadt stellen. So wollten die Nordberliner das Spiel aus der Hinrunde wettmachen und vor allem die Sharks in ihren 1 vs 1 Penetrations stoppen. Das Spiel begann eher schlecht. Man spielte zwar gut, konnte die vielen guten Aktionen aber nicht in zählbares verwandeln. So stand es nach vier Minuten 10:1 für die Sharks. Erst jetzt kämpften sich die Nordberliner in die Partie und glichen das Spiel bis zum Ende des Viertels auf 10:14 aus. Zwei weitere Viertel lang war es ein absolut enges und gutes Spiel. Die Nordberliner rannten stets einen zwei bis fünf Punkte Rückstand hinterher. Man ließ ihn nicht größer werden, konnte aber selbst leider nicht die Führung übernehmen. So waren es drei Minuten im vierten Viertel, die das Spiel entschieden. Ein 12:0 Run der Sharks brach den Nordberlinern das Genick und zerstörte somit die letzte Hoffnung auf einen Sieg in der Vorrunde. Zwischenzeitlich kratzte die Punktedifferenz an der 20-Punkte-Marke, was für das Spiel zweier heute gleichwertiger Teams nicht gerecht gewesen wäre. Zwei Minuten vor dem Ende war man wieder auf zehn Punkte an die Sharks herangekommen und versuchte noch einmal mehr Druck in der Defense auszuüben und in der Offense schnell abzuschließen. (75:65 39. Minute) Dies brachte leider nichts ein und so verlor man auch das zweite Spiel an diesem Wochenende mit 78:69. Absoluter Topscorer des Spiels war Gregor Hagemann mit 30 Punkten (2 von 2 Dreiern). Punkte: Gregor Hagemann 30 Punkte, Benjamin Gienapp 9 Punkte, Hakki Gül 8 Punkte, Nelson Igbokwe 8 Punkte, Pascal Arendt 6 Punkte, Jonas Fabis 4 Punkte, Frederik Rüde 2 Punkte, Lukas Remtisch 2 Punkte, Valentino Valentic, Luis Taya, Alex Comanescu. |
| Junior Twisters Rendsburg - Team Berlin Nord 84:75 (32:35) |
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Ohne den verletzten
Yannick Daugs und ohne den gegen ALBA Berlin stark aufspielenden
Valentin Leonhardt ging es am Samstagmorgen zum Spiel gegen den
Tabellennachbarn aus Rendsburg. Rendsburg hatte erst ein einziges Spiel
gewonnen, dies war ausgerechnet gegen die Nordberliner. Damals unterlag
man unglücklich in der Verlängerung. Die Nordberliner starteten gut, konnten sich schnell auf 11:6 absetzen und führten beständig durch die 1. Halbzeit. Leider verpasste man durch einige einfache Korbleger den Halbzeitstand deutlicher zu gestalten. So lag man zur Halbzeit nur mit 35:32 in Front. Die Führung blieb auch in der zweiten Halbzeit erst einmal. Bis zur 24. Minute (Spielstand 44:38) hatte man das Spiel unter Kontrolle. In der Defense fasste man beherzt zu, in der Offense wusste man klug zu spielen und die vielen Ausstiege optimal zu nutzen. Ein nun folgender 23:7 Run der Norddeutschen bis zum Ende des Viertels drehte das Spiel. In diesen sechs Minuten verlor man komplett den Faden und brachte Rendsburg somit auf die Siegerstraße. Ein hektisches Spiel verursachte viele Turnovers, die Rendsburg zu vielen Transitionpunkten nutzte. Das von Rendsburg nun geschaffene Polster von zehn Punkte hatte bis weit in das 4. Viertel bestand. Erst zwei Minuten vor dem Ende konnte man den Faden wieder finden und schloss auf 77:74 auf. Dieser Kampf kostete leider zu viel Kraft und so war es wieder Rendsburg, die den in der Höhe unverdienten 84:75 Sieg sicherten. Absoluter Topscorer des Spiels war Hakki Gül mit 22 Punkten. Punkte: Hakki Gül 22 Punkte, Nelson Igbokwe 16 Punkte, Pascal Arendt 8 Punkte, Benjamin Gienapp 6 Punkte, Frederik Rüde 6 Punkte, Alex Comanescu 5 Punkte, Gregor Hagemann 5 Punkte, Valentino Valentic 5 Punkte, Lukas Remtisch 2 Punkte, Jonas Fabis, Luis Taya. |
| Team Berlin Nord - ALBA Berlin 64:67 (28:37) |
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JBBL verliert knapp In einem am Ende spannenden Spiel verloren die Nordberliner denkbar knapp mit 67:64. Von Anfang an rannten die JBBLer einem Rückstand hinterher. Zumeist unterstützt von der eigenen Offensive konnte ALBA die leichten Turnover nutzen und immer ein kleines Polster halten. So waren es vor allem die Schrittfehler und die Unkonzentriertheiten beim Rebound, dass das Spiel nach dem dritten Viertel entschieden schien. Nun kämpfte man sich aber mit aller Macht zurück ins Spiel und war in der 38. Minute auf 59:62 herangekommen. Nach einem unglücklichen 5. Foul von Nelson Igbokwe und dem anschließenden technischen Foul gegen die Bank der Nordberliner, schien das Spiel gelaufen. Doch auch hier kämpfte man weiter und war 11 Sekunden vor dem Ende auf 63:65 weiter heran gekommen. Stop the Clock nutzte nichts und so feierte ALBA einen glücklichen Sieg. "Wir waren über 40 Minuten zumeist das bessere Team, stellen wir die leichten Ballverluste ab, gewinnen wir heute", so Assistant-Coach Jacob Gohlisch. "Am Ende müssen wir nun ALBA zu ihrem Sieg gratulieren und hoffen, dass wir zumindest eins der beiden Spiele am nächsten Wochenende für uns entscheiden können!" Punkte: Hakki Gül 19 Punkte, Gregor Hagemann 18 Punkte, Nelson Igbokwe 10 Punkte, Valentin Leonhardt 8 Punkte, Benjamin Gienapp 4 Punkte, Jonas Fabis 3 Punkte, Lukas Remtisch 2 Punkte, Pascal Arendt, Valentino Valentic, Frederik Rüde, Alex Comanescu, Louis Seligmann. |
| Team Berlin Nord - Piraten Hamburg 67:75 (36:31) |
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JBBL verliert knapp 11:1 schimmerte es nach sechs Minuten von der Anzeigentafel. Die Piraten erzielten ihren ersten Feldkorb in der 7. Spielminute. Trotzdem verloren die Nordberliner auch ihr siebtes Spiel in Folge mit 75:67. Der ehemalige deutsche A1-Nationalspieler Marvin Willoughby ließ nach dem Spiel wissen, dass auch er verwundert über die Niederlagenserie der Nordberliner ist, schließlich waren sie schon im Hinspiel stark und zeigten auch heute, dass sie sehr gute Spieler zusammen haben. "Das bekommen wir immer wieder von allen Seiten gesagt", so ein sichtlich geknickter Jacob Gohlisch, "allerdings können wir uns davon leider nichts kaufen. Wir müssen anfangen uns unseren beiden größten Schwächen zu widmen und diese bis zur Relegation ausmerzen. Dann ist der Klassenerhalt absolut machbar!" Das Spiel ist relativ schnell geklärt. Zwei Viertel endeten Unentschieden (Viertel 1 und Viertel 4), das zweite Viertel entschieden die Nordberliner mit 23:18 für sich. Das dritte Viertel sollte der Knackpunkt des Spiels werden. Ein 22:4 Run der Piraten ähnelte stark den ersten fünf Minuten im 1. Viertel im Hinspiel. Hier vertendelten die Nordberliner zuoft den Ball, was die Piraten zu schnellen und guten Transitionspiel nutzten. Auch im heutigen 3. Viertel war genau dies das Problem. Und so konnten sich die Hamburger spielentscheidend auf 46:54 absetzen. Zwar kam man noch zwei Mal auf weniger als fünf Punkte an die Norddeutschen heran. (50:54 32. Minute; 66:69 39. Minute) Das Spiel kippen konnte das Team Berlin Nord aber nicht mehr. |
| Team Berlin Nord - BG Holstein 56:84 (28:42) |
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JBBL verliert gegen die BG Holstein Ohne zwei Leistungsträger, die im Schnitt zusammen 25 Punkte erzielen, verloren die Nordberliner unnötig hoch mit 84:57. Dabei startete man gut und konnte sich schnell auf 7:2 (2. Minute absetzen). Zudem Zeitpunkt verteidigte man konzentriert und hielt vor allem den Topscorer der Holsteiner, Paul Sprick, in Schach. Dieser konnte erst in der 4. Minute seine ersten Punkte erzielen. Diese nutzten die Holsterin allerdings auch zur ersten 9:7 Führung, die die Nordberliner mit einem starken 8:0 Run zum 15:9 konterten. (7. Minute) Ab nun an geriet der Motor der Nordberliner ins Stocken. Ihren größten Run im Spiel erzielten die Holsteiner nach dem mit dem 8:0 größten Run der Nordberliner und konnten sich so bis zur 13. Minute auf 21:15 absetzen. Ein weiterer 15:5 Run schaffte nun den entscheidenden 14 Punkte Abstand zwischen die BG Holstein und dem Team Berlin Nord. Halbzeit: 42:28 "Wir haben im zweiten Viertel aufgehört unsere 1 vs 1 Überlegenheit zu nutzen. Wenn wir die Holsteiner Defense attackiert hatten, haben wir immer gute Abschlüsse am Brett forcieren können, ob durch einen eigenen Abschluss oder einen Ableger auf einen anderen Spieler", so Assistant-Coach Jacob Gohlisch. Allgemein wirkten die Nordberliner nun behäbiger, sie verteidigten immer mal wieder gut, um dann in der nächsten Defense wieder alles über den Haufen zu werfen. In der zweiten Halbzeit lief man dem Vorsprung ständig hinterher und haderte weiter mit der Entscheidungsfindung im 1 vs 1. So hatte man nach dem Ende des dritten Viertels eine 24% Wurfquote und musste sich nicht beklagen nun mit 62:40 hinten zu liegen. Ab nun an rotierte Headcoach Manfred Uhlig und ließ den jungen Alexander Dobes die erste längere JBBL Luft schnuppern. "Er machte seine Sache heute sehr gut, hatte wenig Angst und forcierte gut seine eigenen Chancen", so Headcoach Manfred Uhlig nach dem Spiel. Als auch Paul Sprick nach 35 Minuten Arbeit das Spielfeld verließ wurde es noch einmal "eng". Schon in der ersten Halbzeit hatten die Eutiner Coaches ihn für gerade einmal 30 Sekunden vom Feld geholt. Dabei verloren seine Vertreter zwei Mal den Ball im Ballvortrag. Auch zweieinhalb Minuten vor dem Ende war das Bild gleich. Die Nordberliner forcierten den Druck noch einmal und kamen auch hier wieder zu einfach Ballgewinnen noch in der Hälfte der Eutiner. "Warum wir nicht 40 Minuten so verteidigt haben, bleibt uns Trainern ein Rätsel", so Jacob Gohlisch zum Ende. Punkte: Lukas Remtisch 12 Punkte, Hakki gül 9 Punkte, Gregor Hagemann 8 Punkte, Benjamin Gienapp 6 Punkte, Alexander Dobes 5 Punkte, Valentino Valentic 5 Punkte, Jannik Franzen 4 Punkte, Alex Comanescu 3 Punkte, Pascal Arendt 2 Punkte, Malte Thie 2 Punkte, Jonas Fabis 1 Punkt, Frederik Rüde. |
| Team Berlin Nord - Sharks Hamburg 56:76 (26:40) |
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JBBL verliert gegen die Sharks In einem am Ende verdienten Sieg entführten die Sharks aus Hamburg zwei Punkte aus Berlin. Dabei starteten die Nordberliner gar nicht schlecht in die Partie. Konnten beim 4:2 zum ersten Mal in Führung gehen und waren bis zwei Minuten vor dem Ende (8. Minute: 10:9) auf Augenhöhe. Die bis dahin gute Defense wurde nun schwammiger und so konnten die Hamburger einige Orientierungsschwierigkeiten in der Defense zu einem 22:12 Vorsprung zur Viertelpause nutzen. Die Nordberliner kämpften sich nun aber wieder hinein in die Partie und konnten bis zur 16. Minute auf 18:22 aufschließen. Bezeichnend war die verpasste Chance dort zum zweiten Mal in Führung zu gehen. "Die guten offensiven Entscheidungen waren heute wenig präsent und die 2 von 8 Freiwürfen in den ersten sechs Minuten des zweiten Viertels bezeichnend für unser momentanes Spiel", so Headcoach Manfred Uhlig, "momentan sind wir zu verunsichert in unseren Aktionen und haben kaum Selbstbewusstsein einen harten Abschluss zu forcieren." Diese Verunsicherung zeigte sich auch in den letzten Minuten des Viertels und so konnten die Sharks mit einem 8:0 Run zur Halbzeit die Führung auf 40:26 ausbauen. Wieder starteten die Nordberliner besser in ein Viertel und waren mit einem 11:2 Run wieder auf 37:42 (13. Minute) herangekommen. Die Sharks konterten allerdings stark mit einem 9:0 Run und nutzten so wieder die Schwächephasen der Nordberliner Defense. So war der Vorsprung der Sharks zum Viertelende nur minimal geschrumpft. Stand 3. Viertel: 55:45 Hart für die Nordberliner Jungs war, dass Team Berlin Nord Topscorer Yannick Daugs aufgrund eines harten Tacklings nicht mehr am Spielgeschehen teilnehmen konnte. Im letzten Viertel ließen die Hamburger nun nichts mehr anbrennen und so gewannen sie verdient mit 56:76. Nun heißt es auf Nordberliner Seite das freie Wochenende zum Verschnaufen zu nutzen, um am 28.11. um 11 Uhr in der Wiesenstraße gegen die BG Holstein wieder die Jagd auf den ersten Saisonsieg aufzunehmen. Gegner wird dann die BG Holstein sein, bei der man im ersten Spiel unglücklich nach Verlängerung verlor. "Man hat dem Team die Verunsicherheit richtig angemerkt", so ein enttäuschte Jacob Gohlisch, "wir haben uns in der kompletten Vorbereitung mit Basics auseinander gesetzt. Diese sind durch das fehlende Selbstbewusstsein und die Verunsicherung wie weggeblasen. Teilweise lassen wir uns von unseren Gegnern offensiv wie defensiv richtig düpieren. Wir mussen in den zwei Wochen nun wieder eine Sicherheit hineinbringen, um uns optimal auf die Relegation einzustellen." Punkte: Nelson Igbokwe 13 Punkte, Yannick Daugs 7 Punkte, Gregor Hagemann 6 Punkte, Alex Comanescu 6 Punkte, Hakki Gül 6 Punkte, Benjamin Gienapp 5 Punkte, Valentino Valentic 5 Punkte, Lukas Remtisch 3 Punkte, Pascal Arendt 2 Punkte, Frederik Rüde 2 Punkte, Malte Thie 1 Punkt, Luis Taya. |
| ALBA Berlin - Team Berlin Nord 77:57 (44:25) |
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Katastrophale erste Halbzeit zerstört Siegchancen Nach drei zumeist knappen Niederlagen wollten die Nordberliner im Stadtderby gegen ALBA Berlin einiges besser machen als in den Spielen zuvor. Doch es kam abermals anders. Durch schnelle Punkte konnten sich die Albatrosse bis zur 8. Minute auf 19:6 absetzen. Erst die Einwechslung Gregor Hagemanns brachte die Wände und so blieb es bis zum Viertelende bei dem Abstand. Viertelendstand: 24:12 Wer nun gedacht hatte, die Nordberliner würden sich fangen, sah sich getäuscht. Abermals konnte ALBA einfache Punkte durch Transition erzielen. "Sonst haben wir das Problem eigentlich nicht, aber ALBA hat uns heute in der ersten Halbzeit förmlich überrannt und wir waren gedanklich viel zu langsam", bilanzierte Assistenz-Trainer Jacob Gohlisch nach dem Spiel. Erst ein 7:0 Run in den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit brachte die Nordberliner wieder auf unter 20 Punkte Differenz. Halbzeit: 44:25 Coach Manfred Uhlig schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Nordberliner kämpften nun verbissen. Folgerichtig verkürzte man mit einem 8:0 Run in der 24. Minute auf 35:49. Einzig der überragende Niklas Ney konnte gegen die teamorientierten Nordberliner dagegen halten. Ney erzielte elf der 16 ALBA Punkte in diesem Viertel. Mehrmals waren die Nordberliner nun wieder auf zehn Punkte an ALBA heran. Gründe warum das Spiel nie kippte waren die schlechte Freiwurfquote (4 von 13 Freiwürfen im letzen Viertel) und der "bisher beste Spieler gegen den wir in dieser Saison gespielt haben", so Headcoach Manfred Uhlig, namentlich Niklas Ney. So war es am Ende ein etwas zu deutlicher 77:57 Sieg für ALBA Berlin. Zwei Minuten vor dem Ende stand es noch 57:72. "Die zweite Halbzeit hat uns Trainer Mut gemacht", so Jacob Gohlisch, "wir haben ALBA auf 33 Punkte in einer Halbzeit gehalten. Wären wir in der ersten Halbzeit auch so gut defensiv gewesen, wäre eventuell mehr drin gewesen." Am Sonntag um 11 Uhr in der Wiesenstraße geht es nun gegen die Hittfeld Sharks. Im letzten Hinrundenspiel der Vorrunde wollen die Nordberliner versuchen den ersten Sieg einzufahren. Punkte: Hakki Gül 16 Punkte, Yannick Daugs 15 Punkte, Gregor Hagemann 12 Punkte, Benjamin Gienapp 6 Punkte, Valentino Valentic 3 Punkte, Nelson Igbokwe 2 Punkte, Frederik Rüde 2 Punkte, Alex Comanescu 1 Punkt, Alexander Dobes, Pascal Arendt, Malte Thie, Valentin Leonhardt. |
| Piraten Hamburg - Team Berlin Nord 95:71 (53:40) |
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JBBL schläft zehn Minuten lang Am Sonntag ging es für die JBBL gegen die Staffelfavoriten aus Hamburg. In einem mit guten Spielern gespickten Team stechen dort zwei Spieler hervor. Janis Stielow und Ismet Akpinar sind nicht nur Topscorer der Piraten Hamburg, sondern auch Jugendnationalspieler in ihrem Jahrgang. "Top motiviert", betonte vor dem Spiel Assistant-Coach Jacob Gohlisch, "seien die Jungs." "Eins unserer größten Stärken ist, dass wir schnell vergangene Miseren vergessen und uns wieder aufs Neue fixieren." Davon merkte man anfangs nicht viel. Die Piraten dominierten die ersten fünf Minuten im Alleingang. Beim Spielstand von 18:4 sah sich Headcoach Manfred Uhlig zu einer Auszeit genötigt. Diese verfehlte ihr Ziel nicht und die jungen Nordberliner konnten mit einem "unglaublichen Willen" (Zitat Gohlisch) zum Viertelende wieder auf 24:22 aufschließen. Beim Stand von 22:20 sah man sich kurz vor dem Ende sogar zum ersten und einzigen Mal in Führung. Auch als Piraten-Trainer Marvin Willoughby wieder die beiden Leistungsträger Akpinar und Stielow gemeinsam aufs Parkett brachte, blieb es ein enges Spiel. Drei Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit wurden die Nordberliner dann allerdings nervös. "Vorher spielten wir aus einem Rhythmus und waren den Piraten gleichwertig. Mit den vielen Ballverlusten im Spielaufbau kurz vor der Halbzeit machten wir die Hamburger unnötig stark und brachten uns so ins Hintertreffen", so Manfred Uhlig nach dem Spiel. So war aus einem 42:36 (37. Minute) ein 53:40 zur Halbzeit geworden. Die Norddeutschen nutzten jeden Ballgewinn zu einfachen Punkten am Brett. Die Unsicherheit war auch zu Beginn der zweiten Halbzeit noch vorhanden. Die Piraten nutzten die Schwächephase zu einem Halbzeitübergreifenden 34:13 Run (17. Minute bis zur 27. Minute). Das Spiel war beim Stand von 76:47 entschieden. Trotzdem gaben sich die Nordberliner nicht auf, die abermals ausgeglichen scoren konnten. Auch von der Spielzeit war von Beginn an eine große Rotation am Arbeiten. "Wir sind dieses Jahr unglaublich ausgeglichen besetzt. Nun müssen wir defensiv einen Schritt zulegen, um unsere Ausgeglichenheit auch in einen Vorteil umzuwandeln", so Gohlisch. Bezeichnend: Dieses Mal vergab das Team Berlin Nord genau so viele Punkte an der Freiwurflinie, wie zum Ausgleich gereicht hätten. "Wir ziehen gut und oft Fouls, sind dann aber nicht in der Lage diese auch an der Freiwurflinie zu verwerten. Wenn wir auch Miseren schnell vergessen können, so müssen wir sie vor allem vergessen machen. Das gelingt einzig durch Abstellen der Schwächen, nicht durch das Löschen des Gedächtnisses", so Manfred Uhlig zynisch. Am nächsten Wochenende kommt es zum Lokalderby gegen ALBA Berlin. Die Albatrosse sind wie die Nordberliner bisher sieglos und es verspricht ein spannendes Spiel zu werden. Auch wenn die Prenzelberger in der Favoritenstellung sind. Punkte: Yannick Daugs 11 Punkte, Valentino Valentic 10 Punkte, Nelson Igbokwe 9 Punkte, Alex Comanescu 8 Punkte, Hakki Gül 7 Punkte, Frederik Rüde 7 Punkte, Valentin Leonhardt 6 Punkte, Gregor Hagemann 5 Punkte, Lukas Remtisch 3 Punkte, Malte Thie 3 Punkte, Pascal Arendt 1 Punkt, Luis Taya 1 Punkt. |
| Team Berlin Nord - BBC Rendsburg 75:81 nach Verlängerung (35:35, 70:70) |
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JBBL verliert erneut nach Verlängerung Das Team Berlin Nord verliert nach der letzten Woche auch an diesem Sonntag nach Verlängerung mit 75:81. Dabei konnte Coach Manfred Uhlig bis auf Jonas Fabis aus den Vollen schöpfen. Auch Yannick Daugs, der gegen die BG Holstein noch mit einer Bänderüberdehnung fehlte, war heute wieder mit von der Partie. Dass die Nordberliner die knappe Niederlage vom letzten Wochenende vergessen machen wollten, zeigten sie in den ersten vier Minuten. Mit schnellen und guten Abschlüssen zwang man Gästecoach Bjarne Homfeldt zu einer ersten Auszeit. Ein 8:1 schien von der Anzeigentafel auf die erfreuten Zuschauer nieder. Nach dem schnellen Rückstand kämpften sich die Rendsburger immer besser ins Spiel, konnten sich Mitte des zweiten Viertels sogar eine sechs Punkte Führung erspielen. (23:29, 14. Minute) Die Nordberliner ließen sich allerdings nicht beirren und konterten mit einem 8:0 Run für eine kurzweilige 35:33 Führung kurz vor der Halbzeit. Diesen glichen die Holsteiner abermals aus und so ging es wie schon nach dem ersten Viertel mit einem ausgeglichenen Punktestand (35:35) in die Pause. (1. Viertel: 18:18, 2. Viertel 17:17) War man in der letzten Saison trotz bescheidender Körpergröße das reboundstärkste Team in der Relegation 1, so verlor man dieses Duell bis zur Halbzeit deutlich. Vor allem am offensiven Brett durften die Rendsburger zu oft frei zugreifen. Erfreulich waren allerdings die nur sechs Turnover in Halbzeit 1! So war die Devise für die zweite Halbzeit klar, die Rebounds besser kontrollieren und weiter guten Basketball spielen. Der BBC Rendsburg startete besser in Halbzeit 2. Wieder ließen sich die Nordberliner nicht beirren und glichen zum Ende des Viertels auf 54:54 aus. Nach 36 Minuten hatte man den Spieß umgedreht. Zum ersten Mal seit den ersten Minuten des Spiels zog das Team Berlin Nord auf vier Punkte davon und war dem Sieg nahe. Bis zwei Minuten vor dem Ende hielt man diesen Vorsprung konstant, um dann einige Male in der Defense zu schlafen und so einfache Punkte am Brett zu kassieren. Pascal Arendt war es dann überlassen mit einer guten Penetration die Nordberliner mit dem 70:70 in die Verlängerung zu führen. Das Spiel war nun hektischer und von vielen schlechten Entscheidungen auf beiden Seiten gezeichnet. Die Nordberliner hatten oft die Chance auf zwei oder mehr Punkte wegzuziehen, gaben diese aber leichtfertig durch zu langes Ballhalten her. Bei einer 76:74 Führung Rendsburgs erhielt Yannick Daugs zwei Freiwürfe zugesprochen, wovon er nur einen traf. Im Gegenzug erhöhten die Rendsburger durch ihren ersten Dreier im Spiel 24 Sekunden vor dem Ende auf vier Punkte Differenz. Ein Layup Pascal Arendts, der ansonsten offensiv wie defensiv ein gutes Spiel machte, tänzelte auf dem Ring und viel nicht in den Korb. Die Holsteiner spielten die Uhr clever runter und so war das Spiel am Ende mit 75:81 verloren. Trotz der erneuten Niederlage zeigte sich das Team Berlin Nord verbessert. In der ersten Halbzeit hielt man beide 2m-Männer auf zusammen 13 Punkte. Einzig zu viele offensive Rebounds wurden zugelassen. In der zweiten Halbzeit konnte man durch viel Druck am Ball 13 Ballgewinne erzielen. Rendsburg stahl den Nordberlinern nur vier Mal den Ball. Auch in Sachen Ausgeglichenheit war man den Holsteinern oben auf, vier Spieler punkteten zweistellig, Gregor Hagemann erzielte acht Punkte. So ist es wieder auf die desolate Freiwurfquote zurückzuführen, dass man das Spiel nicht in der regulären Spielzeit gewann. Nur vier von zwölf Würfen fanden das Ziel. Auch die Reboundarbeit erschwerte heute einen Sieg. Am nächsten Wochenende geht es nach Hamburg zu den Piraten. Diese gewannen ihre beiden Auftaktspiele gegen Rendsburg 83:70 und ALBA 82:62 und sind somit der Favorit in der diesjährig starken Gruppe Nord. Man hat also nichts zu verlieren und kann dort befreit aufspielen! Punkte: Yannick Daugs 20 Punkte, Pascal Arendt 14 Punkte, Valentino Valentic 11 Punkte, Nelson Igbokwe 11 Punkte, Gregor Hagemann 8 Punkte, Lukas Remtisch 4 Punkte, Hakki Gül 3 Punkte, Alex Comanescu 2 Punkte, Frederik Rüde 2 Punkte, Valentin Leonhardt, Jannik Franzen, Benjamin Gienapp. |
| BG Holstein - Team Berlin Nord 92:89 nach Verlängerung (44:55, 82:82) |
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JBBL verliert nach Verlängerung Coach Manfred Uhlig nannte dies ein "typisches Auftaktspiel". "Man war viel zu verkrampft in vielen Situationen und passte sich zu sehr dem Gegner an", beteuerte auch Jacob Gohlisch nach dem Spiel. Was war passiert? Ohne den letztjährigen Topscorer Yannick Daugs angereist (wird nach seiner Bänderüberdehnung erst am Montag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen), verschlief man den Beginn. Gründe konnte Assistant Coach Jacob Gohlisch viele finden: "Die Linie der Schiedsrichter ist hier eine komplett andere als in Berlin. Dem Angreifer werden mehr Zugeständnisse gemacht, der Verteidiger darf so gut wie nie einen Kontakt ausüben, somit konnten wir den Eutiner Topscorer zunächst nicht stoppen." Die Nordberliner stellten sich auf diese Linie erst spät in der 2. Halbzeit ein und nutzten diese zu ihrem Vorteil, dort waren die Eutiner allerdings schon auf 51:33 enteilt und so musste man sich zunächst wieder in die Partie kämpfen. Nach einer Auszeit der Nordberliner ließ man Sprick nun die linke Seite offen. Fazit waren nur noch zwei Punkte von ihm in den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit. Selber erzielte man 11 Punkte und war so wieder auf 55:44 herangekommen. In der Halbzeitpause erlitt der Topscorer der Eutiner Krämpfe in beiden Waden und konnte nur noch sporadisch eingesetzt werden. Seinen 38 Punkten in der ersten Halbzeit setzte er in der zweiten Halbzeit nur noch zwei Punkte hinzu und so ging er mit insgesamt 40 Punkten aus der Partie. Obwohl die Nordberliner weiter nicht zu ihrem Spiel fanden, schien das Spiel nun oft kurz vor dem Kippen zu sein. Leider vertendelte man dann häufig den Ball oder schlief in der Defense und so konnte die BG Holstein zum Ende des Viertels eine 66:60 Führung behaupten. Wehrmutstropfen war, dass der Topscorer vom letzten DBV Spiel, Jonas Fabis, in einer Aktion zum Brett unglücklich umknickte und wohl für einige Wochen ausfallen wird. Auch im vierten Viertel spielte das Team Berlin Nord viel zu hektisch und unkontrolliert. Folge waren viele Ballverluste oder schlechte Würfe, die die BG Holstein oft zu einfachen Punkten nutzte. Auch die Defense war heute oft übermotiviert und dadurch kaum anwesend. So war es der kämpferischen Leistung geschuldet, dass man sich mit einem Buzzer-Dreier von Frederik Rüde in die Verlängerung retten konnte. Stand nach 40 Minuten: 82:82 Hier angekommen hatte das Trainergespann um Manfred Uhlig nun die Hoffnung, dass die Nordberliner nun klügere Entscheidungen treffen würden. Leider weit gefehlt, weiterhin passte man sich dem Spiel der Eutiner an und spielte viel viel 1 vs 1 mit fehlendem Kick-Out. Leider war bei der dichten Verteidigung der Holsteiner kaum ein durchkommen. Den Pass zum freien Mitspieler fand man ebenso selten. Trotzdem erkämpfte man in der 43. Spielminute zum ersten Mal die Führung. Symptomatisch für das Spiel der Nordberliner war nun leider wieder die übermotivierte Defense, die den Sack nun mit aller Gewalt zumachen wollten. Im nächsten Angriff nach der Führung ging man auf einen Ballgewinn in der Denydefense, anstatt die BG Holstein nun defensiv zu kontrollieren. Resultat war ein Backdoor-Cut mit anschließenden zwei Punkten. "Wohl der Knackpunkt im Spiel", laut Headcoach Manfred Uhlig. In den letzten zwei Minuten packten die Eutiner noch sechs Punkte drauf und so war es eine unglückliche, aber verdiente 92:89 Niederlage der Berliner. Zu den vielen Ballverlusten durch schlechte Pässe und Schrittfehler gestellten sich überhastete und schlechte Entscheidungen in der Offensive und eine unterirdische Freiwurfquote. Die Nordberliner trafen nur 18 von 40 Freiwürfen und verspielten so schon alleine den Sieg an der Linie. "Das nervöse Auftreten im ganzen Spiel und die Stimmung in der Halle haben uns heute nicht gut getan. Wir bekamen in keine unserer Taten die nötige Sicherheit", bilanzierte Headcoach Manfred Uhlig, "da hilft es auch nicht, dass vier Spieler zweistellig punkten und insgesamt neun der elf Spieler mindestens sechs Punkte erzielten. Wir müssen viel viel abgeklärter werden, wenn wir einen der Favoriten ein Bein stellen wollen. Die zweiten Chancen dürfen, die wir uns durch unsere Reboundüberlegenheit erarbeiteten, dürfen wir nicht so einfach hergeben. Und natürlich müssen wir etwas gegen unsere eklatante Freiwurfschwäche tun!" Punkte: Hakki Gül 15 Punkte, Frederik Rüde 13 Punkte, Nelson Igbokwe 12 Punkte, Valentino Valentic 10 Punkte, Gregor Hagemann 8 Punkte, Valentin Leonhardt 8 Punkte, Jonas Fabis 7 Punkte, Lukas Remtisch 6 Punkte, Alex Comanescu 6 Punkte, Pascal Arendt 4 Punkte, Benjamin Gienapp. |