Spielberichte wU14 OL — Saison 08⁄09
30.05.-01.06.2009 — Hermsdorfer Basketballerinnen im Harz
Die Einen kommen aus Amerika zurück, die Anderen aus Hamburg, da fahren die Nächsten in den Harz, Hermsdorfer Basketballerinnen sind überall zu finden! Und ihr Trainer, Gerd Arzig, ist immer mit dabei!

Am Samstag, den 30.5. ging es los: 19 Mädels, Gerd und eine Mama machten sich auf den Weg nach Schierke im Harz. Wir passten in zwei Busse und zwei Autos, vielen Dank an die fahrenden Eltern! Wir wohnten in einer großen Jugendherberge in Vier-Bett-Zimmern direkt am Fuße des Brockens neben einem wunderschönen Wald.

Gleich als wir ankamen, sind wir zur Sommerrodelbahn gegangen und hatten dort viel Spaß! Anschließend hatten wir zwei Stunden Training in der kleinen Halle der Jugendherberge. Nach dem Abendessen konnten wir in Gruppen verschiedene Aufgaben einer Rallye lösen. Wir brauchten zwei Stunden und es war sehr lustig!

Am Sonntag feierten wir Ragnas Geburtstag. Danach stimmen wir ab: Bergwerk oder auf den Brocken? Nach einer kleinen Diskussion entschieden wir uns für den Brocken. Als wir unsere Sachen angezogen hatten, ging es auch schon los! Der Weg auf den Brocken war steil und anstrengend, aber auch sehr schön. Oben war es kalt, also gingen wir wieder runter, was viel schneller ging als bergauf. Als wir nach insgesamt vier Stunden wieder in der Jugendherberge ankamen, hatten wir eine bisschen Freizeit und dann gab es noch zwei Stunden Training. Abends haben wir noch ein Spiel gespielt. Die anschließende Nacht war laut und wenig erholsam...

Dann war auch schon der letzte Tag. Morgens hatten wir Training und danach aßen wir Mittagessen. Als wir fertig waren, gingen noch ein paar Mädchen in den Wald, in dem es einen wunderschönen Platz gab. Als wir zurück kamen, mussten wir schon losfahren. Auf dem Rückweg gingen wir noch einmal auf die Sommerrodelbahn, was uns viel Freude bereitete. Wir teilten uns wieder in die Autos auf und hatten eine witzige und müde Fahrt nach Hause.

Als wir in der Heidenheimer Straße ankamen, erwarteten uns schon die Eltern.

Es war eine klasse Fahrt, die uns allen super viel Spaß gemacht hat!

Ein riesiges Dankeschön an Gerd und Danny, die diese tolle Fahrt organisiert und betreut haben!!!
 
wu14 in Rochester,NY
Am Mittwoch, 29.4.09 trafen wir uns nach längeren Vorbereitungen um den langen Flug nach Rochester über Newark anzutreten. Alle waren sehr aufgeregt. 15 Mädchen, Carmen und ich folgten einer Einladung der Western New York Lady Lakers. Unterstützt wurden wir durch die Berliner Sportjugend und die Firma Mago (wir sagen noch mal herzlich DANKE!).

Nach über 14 Stunden Flug landeten wir um ca. 17.30 Uhr Ortszeit. Wir wurden von den Gastgeberinnen herzlich in Empfang genommen. Gleich darauf erfolgte die Verteilung auf die Gastfamilien. Alle wurden in die Autos geladen und fuhren los. Am nächsten Morgen stand ein Besuch in den Schulen der Gastgeberinnen auf dem Programm. Abends trafen wir uns zu sportlichen Aktivitäten. Auch am Freitag haben wir alle zusammen eine Urban-High-School besucht. Hier wurden die Mädchen (nach der Sicherheitskontrolle wie am Flugplatz) auf mehrere Schüler verteilt und hospitierten in verschiedenen Kursen. Nach Schulschluss besuchten wir ein Spielzeugmuseum und eine Schmetterlingsfarm. Abends dann eine Willkommensparty der Gastgeber in der Sporthalle: FastFood satt! Auch in den folgenden Tagen reichlich Programm. Weitere Schulbesuche, ein Museum für Technik, der Zoo von Rochester, ein Empfang bei der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft und natürlich als HighLight ein Besuch der Niagara Fälle.

Dazwischen hatten wir Gelegenheit die verschiedenen Mall's unsicher zu machen, Kontakte in den Familien zu vertiefen und so Land und Leute kennezulernen. Wie so häufig war die Zeit viel zu kurz und so waren am Abreisetag doch auch einige Tränen in den Augen, als es hieß Abschied zu nehmen. Viele interessante Menschen haben wir kennen gelernt und hoffen natürlich etwas von der Gastfreundschaft die wir erfahren haben, im nächsten Jahr, beim geplanten Gegenbesuch, zurück geben zu können.

Beenden möchte ich den Bericht natürlich nicht ohne auch den Mädchen zu sagen, wie viel Spaß uns die Reise gemacht habt. Ihr ward so pflegeleicht, wie man es sich nicht besser wünschen kann. Die Stimmung in der Gruppe war super, keine Probleme, fast waren wir als Betreuer überflüssig.

Dafür herzlichen Dank!
Gerd
 
28.02.09 BG 2000 – VfB 58:81
Die gute Nachricht vorne weg: wir haben den 2. Platz in der Hauptrunde gesichert. Selbst mit einer zu erwartenden Niederlage gegen den unangefochtenen Spitzenreiter TusLi 1 ist uns der zweite Platz nicht mehr zu nehmen. Weitere gute Nachrichten: Annalena Blume ist, wie schon an anderer Stelle zu lesen, als einzige 96er Spielerin aus Berlin in den Ing-Diba Regionalkader gesichtet worden und wird Mitte Mai nach Wetzlar reisen. Dort stellt sie sich erneut den strengen Augen der Bundestrainer, um vielleicht in das Perspektivteam der w u14 berufen zu werden.
Dazu drücken dir die Hermsdorfer Basketballer alle Daumen.

Auch zu erwähnen sind hier natürlich Antje und Chrissi, die sich im Laufe der Saison fest im Kader der 96er Stadtauswahl etabliert haben. Zum ersten Mal wird am kommenden Wochenende auch Lea mit zu einem Turnier der Leistungsliga Ost fahren. Auch für sie ein toller Erfolg, zu dem wir herzlich gratulieren.
Nachdem wir uns in einem wenig konzentrierten Spiel am 22.2.09 mit den Weddinger Wieseln auseinander zu setzen hatten (86:44), kam es an diesem Wochenende zum Spiel des Zweiten gegen den Dritten BG2000. Diese mit vielen 97er Talenten gespickte Mannschaft hat uns einiges abverlangt. Allerdings konnten wir diesmal sehr viel konzentrierter und auch druckvoller agieren. Von Beginn an versuchten wir im Vorfeld zu doppeln und durch Ballgewinne zu einfachen Punkten zu gelangen. So ging das erste Viertel klar 23:9 an uns. Da wir aber mit einigen körperlichen Malessen ins Spiel gegangen waren (Annalena Knieprellung u. dicker Bluterguss, Amelie war letzte Woche umgeknickt und konnte nur mit einem Tape spielen, Lea Hagemeier und Julia Schmidt plagen sich seit längerem mit Knieproblemen) würde es so wahrscheinlich nicht weitergehen können. Im zweiten Viertel kamen also die Offensiv-Qualitäten der BG besser zum tragen, begünstigt durch mangelnde Transition Defense unsererseits. So gab es nur ein knappes 21:20 zur Pause. Auch das dritte Viertel blieb hart umkämpft (Antje schied mit einer Knieverletzung aus, gute Besserung!) und sah nun die BG mit einem Punkt vorne. Aber alle bissen die Zähne zusammen und spielten ihre zweifelsohne bessere Kondition aus. Kurz vor Ende stand es 81:52 (bis dahin in diesem Viertel 21:6) für uns. In den letzten zwei Minuten konnte dann die BG noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, mehr ließen wir aber nicht mehr zu. Am Ende ein deutlicher 81:58 Sieg.

Nun geht es am übernächsten Wochenende gegen den Tabellen Ersten und dann findet das Berliner Endturnier statt. Hier sind schon alle Teilnehmer qualifiziert. Neben der BG 2000 werden die beiden TusLi Teams mit uns um den Berliner Meistertitel spielen. Unser Ziel ist es die Qualifikation zur Ostdeutschen Meisterschaft zu schaffen, d.h. Berliner Vizemeister zu werden!
 
22.02.09 Talente mit Perspektive – Annalena Blume nominiert
Vom 21.02.2009 – 22.02.2009 fand in Dessau das von der ING-DiBa in Kooperation mit dem DBB organiserte Sichtungsturnier der U14 statt. Vom VfB Hermsdorf wurde aus 72 Mädchen und sechs Bundesländern Annalena Blume in einen der Regionalkader gesichtet. Sie nimmt damit an einem Finalturnier am 16./17.05.09 im hessischen Wetzlar teil, bei dem dann das neue ING-DiBa U14 Perspektiv-Team gesucht wird.
Das Turnier in Dessau gewann übrigens das Talentteam aus Berlin, das sich im Finale gegen das Team aus Hessen durchsetzen konnte.

Herzlichen Glückwunsch Annalena!
 
13.12.08 – Das Jahr geht zu Ende
Zwei mal TusLi hintereinander, zuerst zum Abschluß der Hinrunde trafen laut Tabelle die beiden bisher ungeschlagenen Mannschaften aufeinander. Vor zwei Jahren, als wir das letzte Mal in dieser Alterszusammensetzung aufeinander trafen, kamen wir kaum über die Mittellinie. Die Ergebnisse verschweigt der Chronist lieber. Inzwischen viel dazugelernt, aber wie viel wirklich? In der Liga bisher kaum gefordert, jetzt also der Wahrsager. Um es vorwegzunehmen: 21:88 unterlagen wir!! Also nichts dazugelernt?? Was war passiert, am Anfang starteten wir hochmotiviert und auch mutig in der Defense, leider aber nicht immer mit der nötigen Konsequenz. Zwar zu zweit zum Doppeln, doch die anderen Spielerinnen machten nicht die Wege zu und so war nach der Mittellinie unsere Verteidigung offener als ein Scheunentor. Die Folge: jeder Schuß ein Treffer und nach zwei, drei Minuten lagen wir schon deutlich zurück. Zunehmend wurde das Spiel immer unsicherer, vorne gelang kaum etwas und hinten begleiteten wir in respektvollen Abstand die Aktionen der TusLi Mädchen. Zur Halbzeit schon 50:8 zurück, der Braten war gegessen, bevor die Beilagen überhaupt auf dem Teller waren. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns etwas besser verkaufen, aber der Respekt vor diesem, sicher sehr guten Team, war einfach zu groß. Leider versuchten wir uns auch mehr im Einzelspiel (der Rest gefiel sich im zuschauen), als in der Teamoffense, hier besteht dringender Verbesserungsbedarf!

Am folgenden Wochennende konnten wir, bedingt durch den Rückzug von TuS Neukölln, uns ganz der Weihnachtsfeier hingeben. Getarnt oder geschmückt unter Weihnachtsmützen (bitte die Bilder ansehen und selbst urteilen :-) ) erstmals mehr Mädchen als Jungs beim schon traditionellen Nachmittag der Minis bis U14!! Spiel, Spaß und Süßigkeiten... hieß die Parole! Danke allen Helfern und Spendern!

Damit die drei Kaderspielerinnen Antje, Annalena und Chrissi am Wochende mit zum Landesauswahlturnier nach Halle fahren konnten (Viel Erfolg!!), wurde das Spiel gegen TusLi2 (Jg96) auf Freitag vorverlegt. Das Hinspiel hatten wir relativ knapp gewonnen (52:45), würde es wieder eng werden?
Das wir uns gut unterstützt fühlten, blieben viele der Jüngeren nach ihrem Training mit ihren Eltern noch zum Spiel und unter der selbstgemalten Fahne aus der Pleyer-Manufaktur herrschte gute Laune. Toll!
Diesmal fanden wir von Anfang an den Weg zum Korb, erstmals wurden erfolgreich einige Blöcke gestellt und auch der Ball länger und besser bewegt. Dadurch erspielten wir uns viele einfache Korbleger, die auch hineinfielen. Durch gute Reboundarbeit von Ricki und Daniela (Antje und Annalena, ja eher zu den Kleineren zählend, hatten da auch häufig ihre Finger im Spiel!) hatte TusLi meist nur einen Wurf. So erarbeiteten wir uns einen komfortablen Vorsprung. Lediglich in den letzten Minuten kam TusLi zu mehreren guten FastBreak-Aktionen, da war der Sieg aber schon im Sack. Hier fehlte am Schluß ein wenig Kraft und Konzentration.
Schlußendlich aber doch eine sichere Sache und so bleibt dann noch das Spiel gegen die BG2000. Wenn keine völligen Ausrutscher mehr passieren, können wir uns schon langsam auf das Endturnier der ersten vier einrichten. Hier werden wir uns mit den beiden TusLi Teams und der BG200 treffen. Ein zweiter Platz sollte da eigentlich herausspringen.

Jetzt beenden wir erst mal in Ruhe das alte Jahr.
Ich wünsche allen Spielerinnen und Eltern der Mädchenmannschaften (und allen anderen Vereinsmitgliedern)

FRÖHLICHE WEIHNACHTEN und EIN FROHES NEUES JAHR !!
 
23.11.08 – VfB Hermsdorf vs. BG2000 – 86:57
Sonntag morgen 10.00Uhr (unsere Lieblingszeit :-) kam nun die BG 2000 zu uns. Wir bisher ohne Niederlage und dann nur noch ein Spiel in der Hinrunde, die BG mit der erwarteten Niederlage gegen TusLi 1. Die Siegerinnen würden also als Zweite ins neue Jahr gehen. Ein ungewohnt nervöser und punktarmer Beginn war die Folge. 0:4 nach acht Minuten. Viele Ballgewinne/ Rebounds in der Defense, dann halbherzige Abschlüsse ohne den nötigen Zug zum Korb, zu niedrige Anspiele in die Mitte und fehlendes Wurfglück in der Offense. Dann endlich die erlösenden ersten Punkte durch Daniela (guter Rebound und endlich eingetütet!). Das war dann auch das Signal: NOT IN OUR HOUSE!!!!
12:1 war die Ausbeute der letzten 1:30 Min.und plötzlich führten wir 12:5.
Im zweiten Viertel konnten wir an die Leistung der letzten Minute anknüpfen und erspielten uns ein 26:19 (auch die BG hatte inzwischen das Punktemachen als Chance zum Sieg entdeckt!). In der Halbzeit erhielten dann einige Damen noch einen Weckruf vom Trainer, hatten sie sich doch im ersten Abschnitt zu sehr aufs Zuschauen verlegt. Auch das dritte Viertel verlief nun mit einer druckvollen Defense (das Doppeln funktioniert schon ganz passabel, allerdings werden die dann frei werdenden Paßwege nicht konsequent genug geschlossen) und auch im Abschluss ging es jetzt zur Sache. Einzige Schwäche hier: wir sammeln auch viele Off-Rebounds ein, haben aber keine gute Position zum Korb (bzw. suchen sie auch nicht) und vergeben damit doch einig gute Möglichkeiten. Es gab auch einige sehr schöne Anspiele, aber auch hier verhindert unsaubere Beinarbeit und zu wenig Körperspannung dann einen erfolgreichen Abschluß. Trotzdem 25:19, also doch schon 20 Punkte vor (63:43). Auch im letzten Viertel keine Überraschungen mehr, lediglich die Erkenntnis, das unsere Spielweise doch auch an die Substanz geht (leider nicht nur an die des Gegners), da aber auch der BG die Kräfte schwanden haben wir letztlich verdient mit 86:57 gewonnen (Annalena 23, Antje 15, Amelie 10, Sophie 8 und Riccarda 7, aber auch alle anderen konnten sich auf dem Bogen eintragen).
Sollten wir in der Rückrunde weiter so spielen, müssten wir auch beim Endturnier den zweiten Platz belegen können. Es winkt also die erste Teilnahme an einer überregionalen Meisterschaft.
Dranbleiben Mädels !!
 
VfB Hermsdorf vs. BBSüd – 88:29
Die Geschichte des Spiels gegen BBSüd ist schnell erzählt: Viertes Spiel, vierter Sieg.
Nachdem gleich drei Leistungsträgerinnen die BBSüd verlassen haben, muß sich da erst mal ein neues Team finden. Insofern hatten sie unseren Mädchen wenig entgegen zu setzen. Viele Ballgewinne durch frühes Doppeln und daraus ...? Leider war die Trefferquote im ersten Viertel mehr als dürftig (10:4), da war deutlich mehr drin, doch im zweiten Viertel lief es dann besser und wir konnten die Führung auf 36:9 ausbauen. Im dritten Viertel gings so weiter, nur am Ende waren offenbar einige Damen etwas platt(?). In der letzten Minute ein 0:8 spricht wohl eine deutliche Sprache!
Was solls, wir sollten am Anfang das Spiel konzentrierter angehen und auch etwas ökonomischer spielen. Wenn wir keine Chance auf eine Fast-Break-Situation haben, oder gerade ein, zwei Ball-Verluste produziert haben, dann kann man auch mal das Tempo raus nehmen. Dann können alle verschnaufen und sich sammeln. (Obwohl wir zumindest den Übergang vom Fast-Break zum Give&Go Angriff viel besser hinbekommen haben, als in den ersten Spielen)

Jetzt kommen erst mal die Herbstferien und dann geht’s weiter: „1,2,3 ..Girls Power“
 
Start der wu14 OL
Nachdem am ersten Spielwochenende für uns der Saisonstart ausfiel (die Halle wurde nicht geöffnet) haben wir die Neuansetzung des Spiels gleich für den folgenden Freitag vereinbart. Gegner war TuS Neukölln, in den letzten Jahren eine stets schwer zu besiegende Mannschaft, die über Kämpferqualitäten verfügte. Aufgrund diverser anderer Verpflichtungen, waren wir auch nicht vollständig. Also mal sehen, was kommt. Was zunächst nicht bzw. sehr spärlich kam, waren Gegner. Aber kurz vor Spielbeginn hatte TuS Nk 8 Mädchen zusammen und es konnte losgehen. Allerdings war TuS Nk am heutigen Tag von Beginn an nicht so recht im Spiel und so stand es bereits nach 6 Min. 16:2. Wir konnten also allen Spielerinnen erst mal etwas Spielpraxis verschaffen, was wir auch dringend brauchen. Läuferisch und kämpferisch waren wir klar überlegen, es fehlt aber noch an Überblick und mehr als dem Run and Gun Spiel aus der Minizeit. So haben wir das Spiel zum Ende zwar mit 95:42 gewonnen, müsssen aber noch viel tun, um eine Grundaufstellung zu erreichen, aus der dann auch mehr als ein give and go möglich ist. (Annalena 28, Julia und Antje je 16 Pkte., es konnten sich aber alle eingesetzten Spielerinnen auf dem Bogen mit Punkten eintragen lassen).

Sonntag dann gleich das zweite Spiel gegen TusLi 2, die komplette 96er Truppe (ergänzt um diverse „Eigengewächse“ anderer Vereine). Hier hatten wir nur noch 8 Spielerinnen zur Verfügung, da einige mit ihrer neuen Schule auf Kennenlernfahrt waren. Morgens 9.30 Uhr in der Moltkestr., unsere Zeit!!

Als einige sich aus dem Auto „fallen“ liessen (von einem geregelten Aussteigen konnte keine Rede sein), schwante mir schon Böses. Allerdings waren die Gegnerinnen auch nicht sehr viel frischer und so plätscherte die erste Halbzeit mit deutlichen Vorteilen für uns vor sich hin (29:19). Allerdings offenbarten wir eklatante Schwächen im Abschluß. Das reicht anderen Teams, um zwei Spiele zu gewinnen. Es ist ausgesprochen schade, wenn man sich in der Defense einen Ball nach dem anderen erkämpft, daraus aber nicht auch sicher Punkte macht! Da allerdings Tus Li sich auch nicht überschlug, um das Spiel an sich zu reissen, konnten wir unsere Führung immer wieder herstellen, bzw. ausbauen, wenn TusLi zu einer kurzen Gegenoffensive blies. Mindestens hier waren wir heute eindeutig besser. Am Ende konnten wir relativ sicher das Spiel mit 52:45 gewinnen. So können wir den weiteren Verlauf der Hinrunde erst mal etwas entspannter angehen. TusLi 1 und BG 2000 sind neben uns am zweiten Spieltag noch ungeschlagen und warten erst am Ende der Runde. Wenn wir bis dahin unsere Mitschüler alle kennen gelernt haben und wieder etwas mehr Konstanz bei der Trainingsbeteiligung einkehrt, sollten wir sicher unter den ersten Drei sein.

Also: „ Girls Power“ !!
 
Ziel verfehlt und doch gewonnen !

Unser Motto für dieses Turnier lautete: "3,2, 1 (?)"
Das hatte weniger mit der Werbung eines bekannten Online-Auktionshauses, als vielmehr mit unserer Historie in diesem Turnier zu tun. Soll heissen: 2006 = 3.Platz, 2007= 2. Platz und Ziel für 2008 1.Platz). Soviel schon mal vorweg, damit wurde es leider nichts. Warum wir dann doch gewonnen haben und insbesondere was, soll nun kurz berichtet werden: Noch sehr müde und blass trafen sich Samstag früh um 5.00Uhr auch elf 96'er Mädchen, um mit dem großen Tross der VfB'ler nach Ahrensburg zu fahren. Wie schon im letzten Jahr im komfortablen Doppeldecker (mit Videovoführung!) waren wir in weniger als drei Stunden angekommen. Wir waren dann auch die Ersten in der grossen Halle und hatten bis zum ersten Spiel noch drei Stunden Zeit. Da uns aber auch einige Eltern und ältere Mädchen begleiteten wurde die Zeit nicht allzu lang. Wir konnten uns dann aber in der ersten Spielrunde, in der wir noch nicht spielen mussten, schon mal vier Mannschaften ansehen. Unser erster Gegner hiess BG Ostholstein, was uns allerdings nicht viel sagte. Im Laufe des Spieles stellte sich aber sehr schnell heraus, das wir uns hier relativ ungefährdet warmspielen konnten. Das Resultat war 54:11, alle Spielerinnen konnten sich beweisen. Auch das zweite Spiel gegen die SGW Göttingen war relativ schnell entschieden und Annalena bekam schon leichte Druckstellen am Gesäß. So wenig hatte sie in der gesamten Saison nicht spielen dürfen/müssen. Dafür konnten sich aber die Spielerinnen, die noch nicht so viel Erfahrung haben, ausreichend unter Wettkampfbedingungen austoben. Ganz besonders nutzte dies eine der Jüngsten. Therese spielte sich an diesem Wochenende in den Vordergrund, mutige Aktionen in Richtung Korb und viel Einsatz in der Defense waren von ihr zu sehen. Aber auch alle anderen Mädchen spielten eine sehr gute Gruppenphase und so war auch im dritten Spiel der spätere Turnierdritte Ahrensburg zwar ein immer kämpfender und sich heftig wehrender Gegner, im letzten Viertel, in das wir mit einem Rückstand von 1 Punkt gingen, hatten sie aber dem Druck von Annalena, Antje, Chrissi und Lea nichts mehr entgegen zu setzen und so siegten wir letztlich doch souverän mit 33:22. Im letzten Spiel plagten sich einige Mädchen mit Kopfschmerzen, so das nicht alle eingesetzt wurden, Hohenweststedt hatte aber ohnehin nur 5 Mädchen, von denen sich eine auch schon im zweiten Viertel ausgefoult hatte. Hier war das Schlussergebnis 56:18.
Wir hatten also den ersten Platz in der Gruppe und damit das Halbfinale erreicht. Nun ging es zum gemütlichen Teil: ab in den Bus und hin zum Grillen. Die Mädchen übten nach dem Essen noch für spätere Tanzaufführungen oder beschäftigten sich bis zur Abfahrt zur Unterkunft anderweitig, bei nun trockener Wetterlage. Hier durfte der Trainer noch seine Fähigkeiten im Betten beziehen unter Beweis stellen, dann gings relativ schnell schlafen.
Sonntag wieder sehr früh (6.00 Uhr !!) war allgemeines Wecken, Zimmer aufräumen und Frühstück, bevor es in die Hallen zu den Halbfinalen ging (diese hatten alle VfB Teams erreicht!).Der Zweite der anderen Mädchengruppe war Bramfeld, die sich aber offensichtlich anderswo verausgabt hatten. Nach einem 57:19 Sieg, war für uns das Endspiel erreicht. Nun galt es eine wichtige Endscheidung zu treffen: wollte man unbedingt das Endspiel gewinnen oder war der Teamgeist wichtiger? Die Spielregeln des Turniers sahen vor, das alle Spielerinnen, die auf dem Formular eingetragen wurden, dann auch spielen mussten. Wechsel waren nur in den Viertelpausen gestattet. Somit stellte sich die Frage, ob man auf die noch nicht so erfahrenen Spielerinnen zugunsten einer wahrscheinlich durchgängig stärkeren Besetzung verzichtete, oder aber alle mitgereisten Spielerinnen auch im Endspiel einsetzte, wohlwissend, das man sie dann auch fünf Minuten lang spielen lassen musste, ohne sie wieder auswechseln zu können, egal wie das dann ausging. Die Mädchen endschieden sich einstimmig für die Teamvariante und wollten das Risisko eingehen. Damit hatte die Mannschaft für mich schon einen wichtigen Sieg errungen (siehe Überschrift!). Ich kenne nicht wenige Teams, die das anders endschieden hätten!! Darauf können wir stolz sein! TusLi, im Vergleich zum Berliner Meisterschaftsfinale um zwei Spielerinnen anderer Vereine bereichert, übte sich noch etwas im Trash-Talk und dann war es soweit: Auf dem großen Feld, vor rund 150 Zuschauern, begleitet von der Cheerleading-Gruppe von Ahrensburg begann das Endspiel. Ich zitiere mal von der Homepage des ATSV: "Noch spannender verlief das "Berliner" Endspiel bei den Mädchen. In einem sehenswerten und hart umkämpften Match hatten zunächst die Mädchen aus Hermsdorf Führung und spielerische Vorteile auf ihrer Seite. Nach der Halbzeit konnten die TuSLi-Mädchen dann aber das Blatt wenden und sich einen vermeintlich beruhigenden Vorsprung [von 7 Punkten] erspielen. Im Schlussabschnitt fighteten die Hermsdorfer Mädchen dann aber noch einmal eindrucksvoll zurück. Punkt um Punkt schmolz der Rückstand [bis auf 2] doch mit wichtigen Körben zur richtigen Zeit, konnten die TuSLI-Mädchen ein Kippen der Partie gerade noch verhindern..."
So mussten wir an diesem Tage die Überlegenheit der TusLi-Mädchen anerkennen, haben aber glaube ich, die richtige Endscheidung für die Zukunft getroffen. Die Jüngeren konnten wichtige Erfahrungen sammeln und haben vor großer Kulisse zumindest auch ohne Angst gespielt.
Schon wenig später saßen einige schon wieder lachend in der Halle, um die Jungen, die ebenfalls vor grosser Kulisse ein Endspiel bestreiten durften (...und gewannen: Herzlichen Glückwunsch auch von uns, wie auch an die Mikros, die auch Turniersieger werden konnten und die 97'er Jungen, die im Feld der 96'er einen hervorragenden 3 Platz belgten und sich damit souverän noch vor Tuslis 97'er schoben).
Kurz vor der Abreise konnten wir im kleinen Kreis auch noch andere Talente unseres Teams bewundern: Therese hatte einen Basketball Rapp gedichtet, der mit Unterstützung weiterer Mädchen aus dem Team auch noch mit tänzerischen Elementen bereichert wurde!!
EXTRA-KLASSE!!!!
Mir hat das Turnier sehr viel Spaß gemacht und wir werden wohl zumindestens für die älteren Mädchen nach Möglichkeiten suchen müssen, um auch in Zukunft gemeinsam solche Fahrten zu erleben. Die Jüngeren werden auch in den nächsten Jahren Ahrensburg in ihren Kalender aufnehmen können.
Bedanken möchte ich mich auch, bei Allen die geholfen haben, das alles so reibungslos klappte: Angefangen bei der Bereitstellung des Busses, bis zur Organisation der Reise und Unterkunft (Danke Stafan Weber, auch für die vielen Fotos!) und bei Karin Leuenberger, die nun schon zum dritten Mal auf die Mädchen aufpasste (obwohl das gar nicht nötig ist) und die Betreuung ausserhalb der Spiele übernahm, sowie an die mitgereisten Eltern und Mädchen, die uns begleitet haben und in allen Spielen lautstark anfeuerten. Super!!