| 06.12.08
- Vfb Hermsdorf 2 – TSV Rudow 2 84:52 Endlich erster Saisonsieg eingefahren! Die Vorzeichen waren alles andere als günstig: Beim Aufwärmen verletzte sich Starter Johannes Schlitt am Fußgelenk, trotzdem starteten wir extrem konzentriert ins Spiel, die Ganzfeldpresse zu Beginn des Spiels zeigte wie auch schon gegen Wedding ihre Wirkung, vorne spielten wir geduldig gute Drives heraus. Das erste Viertel konnten wir so mit 16:4 für uns entscheiden. Im zweiten Viertel blieben wir vorne ruhig und diszipliniert, hinten aber gab es auf einmal nur noch dumme Fouls und wenig vernünftige Helpside-Verteidigung, sodass Rudow den zweiten Abschnitt mit 17:16 für sich entscheiden konnte. Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die nur zu fünft angetretenen Rudower nicht wesentlich abschütteln, wir konnten unsere Führung nur um 4 weitere Punkte ausbauen (21:17 im Viertel, 53:38 nach 3 Vierteln). Im letzten Abschnitt zogen wir einige Fouls auf dem Weg zum Korb, zum Leidwesen der Gegner, denen ab der siebten Minute einer ihrer Spieler wegen seines fünften Fouls fehlte. Über die Foulpfiffe konnten sich die Gegner allerdings generell gesehen kaum beschweren, unzählige Schläge auf Arme und Oberkörper gegen Center Karim Hamouda wurden nicht geahndet. Nun spielten wir also nur noch gegen 4 Gegner, Center Steven Finkwitz konnte so in seinem ersten Spiel für Hermsdorf auch noch ran und überzeugte mit 4 Punkten und einigen Rebounds. Der 19:2-Lauf am Ende des Viertels in Überzahl lässt das Ergebnis im Endeffekt deutlicher aussehen als eigentlich verdient, die Verteidigung im zweiten und dritten Viertel war lange nicht so gut wie in vorigen Spielen. Auch die desolate Freiwurfquote (2/15 als Team) ist weiterhin eine absolute Baustelle. Trotzdem freuen wir uns natürlich über diesen lange ersehnten ersten Sieg und arbeiten auf eine erfolgreichere Rückrunde zu. Für Hermsdorf spielten: Binkle, B. (20), Christmann, M. (6, 0/2 FW), Poreba, M. (4), Uhlig, T. (2), Finkwitz, S. (4), Hamouda, K. (11, 1/5 FW), Koß, F. (4, 0/2 FW), Samengo-Turner, S. (8), Noack, L. (21, 1/6 FW), Gand, L. (4). |
| 23.11.08
- VfB Hermsdorf 2 – Weddinger Wiesel 59:62 Siebtes Spiel, siebte Niederlage, diesmal allerdings wenigstens verpackt in ein unterhaltsames Spiel auf beiden Seiten. So lässt sich das 59:62 gegen die Wiesel zusammenfassen. Wir begannen mit einer aggressiven Ganzfeldpresse, die die Wiesel sichtlich erschrak und sofort Wirkung zeigte (6:2, 2. Minute). Das Passspiel vorne klappte hervorragend, geduldig wurden gute Halbdistanzwürfe gegen die absinkende Verteidigung der Gegner herausgespielt. Als wir nach einigen Minuten auf Halbfeldverteidigung umstellten, bestraften die Wiesel dies sofort mit einigen guten Drives. Das Viertel blieb ausgeglichen (16:17). Im zweiten Abschnitt schalteten wir auf einmal langsamer um, lange Fastbreakpässe mit einfachen Körben für die Wiesel waren oft die Folge. Vorne wurde der Ball weiter gut bewegt, Penetrations fielen leider oft unglücklich wieder aus dem Ring, die offensive Arbeit blieb trotz dessen diszipliniert. Zur Halbzweit sahen wir uns einem 29:36 gegenüber. Diese paar Punkte Rückstand und der gute Lauf der Wiesel zu Beginn des dritten Viertels (8:2, 3. Minute) waren scheinbar Grund genug für die meisten Spieler, das Spiel schon wieder innerlich abzugeben. Das kann es echt nicht sein! Mit noch 17 Minuten zu spielen und 13 Punkten Rückstand wurden wir vor allem in der Defense auf einmal nachlässig, eine Helpside existierte quasi nicht mehr. Die paar Spieler die bereit waren, sich noch einmal richtig den Arsch aufzureißen, starteten im letzten Viertel zwar noch mal eine Aufholjagd (18:11 im Viertel), diese kam allerdings zu spät. Hinzu kommt eine Freiwurfquote von 2/8 im letzten Viertel und die unglückliche Tatsache, dass ein taktisches Foul 8 Sekunden vor Schluss bei 3 Punkten Rückstand erst 1,5 Sekunden vor Schluss gepfiffen wurde. Das kann allerdings keine Entschuldigung für die schlechte Einstellung und nicht vorhandene kämpferische Leistung des zweiten und dritten Viertels sein! Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Niederlage diesmal nicht technischen oder konditionellen Defiziten, sondern schlicht und ergreifend fehlendem Willen zuzuschreiben ist. Für Hermsdorf spielten: Bayerl, J. (4), Christmann, M. (2), Krause, D., Poreba, M., Uhlig, T., Koß, F. (1, 1/4 FW), Werk, T., Hamouda, K. (14, 2/4 FW), Schlitt, J. (6), Samengo-Turner, S. (5, 1/2 FW), Binkle, B. (8), Noack, L. (19, 3/6 FW). |
| 15.11.08
- Berliner Turnerschaft – VfB Hermsdorf 2 67:48 Laut Tabelle, nach der der BT erst einen Sieg eingefahren hatte, schienen wir endlich mal wieder einen etwa gleich starken Gegner vor uns zu haben. Das Motto lautete mehr denn je, endlich den ersten Saisonsieg einzufahren, und, um es vorweg zu nehmen, wir müssen weiter auf ihn warten. Die Motivation stimmte, vor allem in der Verteidigung leisteten wir fehlerfreie Arbeit, allein in der ersten Hälfte nahm der BT 5 Verzweiflungswürfe am Ende der 24 Sekunden, einfache Punkte am Brett gab es dank einer sehr wachen Helpside nie. Auch das Ausboxen gegen die mal wieder längeren Gegner konnte sich sehen lassen, Offensivrebounds des BT gab es ebenfalls so gut wie keine. Vorne sahen wir uns aber einer ebenfalls sehr gut aufgestellten Verteidigung gegenüber, gegen die wir endlich mal geduldig gute Penetrations herausspielten, sodass wir verhältnismäßig viele gute Korbleger bekamen. Beide Teams agierten dreieinhalb Viertel lang absolut auf Augenhöhe, wie auch die Viertelstände belegen (9:12, 23:26, 33:38). Dann folgte allerdings das Fiasko der letzten 6 Minuten des Spiels. Trotz der nach wie vor hervorragenden Defense trafen der Aufbau und die Flügel des BT auf einmal 6 schwierige Mitteldistanzwürfe in Folge. Aus 3 Punkten Rückstand wurden auf einmal 11 (4. Minute). Unser größter Fehler war dann, dass wir uns davon entmutigen ließen und in der Verteidigung nachließen, nach dem Motto „die treffen ja trotzdem“. Das sorgte für weitere 7 Treffer des BT ohne einen einzigen Fehlwurf, vorne agierten wir ebenso entmutigt wie hinten, sodass am Ende die letzten Minuten das Spiel entschieden und das Ergebnis sogar noch viel eindeutiger aussehen lassen, als der Spielverlauf zeigte. Das Endergebnis lautet 48:67 aus unserer Sicht. Für Hermsdorf spielten: Christmann, M. (2), Poreba, M., Schlitt, J. (6), Uhlig, T., Krause, D. (2), Koß, F. (6), Samengo-Turner, S. (9), Binkle, B. (4), Noack, L. (19) |
| 08.11.2008
– VfB Hermsdorf 2 -Wf Spandau 04 53:103 Auch das fünfte Spiel konnte uns noch immer nicht den ersten Sieg bringen, da die Spandauer mit ihren Längenvorteilen nicht ein einziges Mal den Sprungwurf auspacken mussten, sondern unter den Körben einfache Punkte suchen und (zu Genüge) fanden. Wichtigste Erkenntnis des Spiels ist, dass wir auch gegen die besten Teams dieser Landesliga endlich keine Angst mehr haben, in der Offense dahin zu gehen, wo es weh tut. In diesem Spiel war zum ersten Mal der konsequente und harte Drive bis zum Brett keine Ausnahme mehr, sondern endlich die Regel. Wenn wir das, gepaart mit unserer wiederum sehr ordentlichen Mann-Mann-Defense und der meist funktionierenden Helpside-Rotation, auch gegen gleich starke Teams umsetzen, sollte der erste Sieg nicht mehr lange auf sich warten lassen. Aus den 100-Punkte-Klatschen der ersten Spieltage haben wir diesmal immerhin ein 53:103 (23:53) gemacht, weitere Infos zum Spielverlauf sind dank eines völlig unleserlichen und falsch geführten Spielbogens leider nicht möglich. Unser nächstes Spiel gegen die Turnerschaft soll dann endlich auf Augenhöhe geführt werden. Für Hermsdorf spielten: Christmann, M., Poreba, M., Uhlig, T., Hamouda, K., Krause, D., Koß, F., Binkle, B., Werk, T., Samengo-Turner, S. |
| VfB Hermsdorf 2 - TuS Lichterfelde 3 55:58 |
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Auch das
vierte Spiel brachte uns noch immer nicht den lange ersehnten ersten Sieg in
der Landesliga B.Gegen TuS Lichterfelde 3 waren wir zum zweiten Mal nach dem
Spiel gegen DBV III (50:51) wenigstens das ganze Spiel über auf Augenhöhe.Unsere
Verteidigung war die meiste Zeit des Spiels über konsequent und
konzentriert, wie in den Spielen zuvor ist das größte Manko aber immer
noch die unproduktive Offense gegen die körperlich fast immer überlegenen
Gegner.Auch dieses Mal waren viele Fehlpässe direkt nach dem Ballvortrag
der Hauptgrund für viel zu viele Fastbreakpunkte der Gegner.Desweiteren
gelang es uns oft nicht, mit dem Ball bis zum Korb durchzuziehen,
halbherzige Würfe aus der Mitteldistanz verfehlten meist ihr Ziel. |