Spielberichte mU12 OL — Saison 08⁄09
DBV Charlottenburg - VfB Hermsdorf 55:66 (33:29)

Sollten wir heute nicht gewinnen, würden wir in dieser Saison es wohl gar nicht hinbekommen. So oder so ähnlich schien es in den Köpfen der Jungs verankert zu sein. Und so verkrampft gingen sie auch ins Spiel. In der ersten Halbzeit lief rein gar nichts zusammen, wir schmissen reihenweise Bälle weg, verteidigten null und trafen unsere Korbleger nicht. Das dritte Viertel versprach Besserung und so konnten wir mit einem starken 29:10 das Spiel für uns entscheiden.

Als Stichwort gilt heute nur: I-Cut!!!

Punkte: Felix Carels 24 Punkte (2/3), Heiner Westerkamp 14 Punkte (2/4), Marcel Arendt 11 Punkte (5/5), Bosse Wenck 5 Punkte (2/3), Jan Wesserling 4 Punkte, Justus Ramme 2 Punkte, Lucas-Marius Skibbe 2 Punkte, Finn Binkle, Paul Taegtow.

 
RSV Stahnsdorf - VfB Hermsdorf 90:44 (35:27)

Same procedure as every game, James! So könnte man es nennen. Wieder gegen einen der Favoriten der Liga eine Halbzeit lang gut mitgehalten, danach komplett eingebrochen. Zum dritten Viertel erhöhte Stahnsdorf nur geringfügig ihren Druck, konnten trotzdem nun davon ziehen. Nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern weiter spielen!!!

Punkte: Felix Carels 17 Punkte, Justus Ramme 6 Punkte, Jannis Kaloplastos 6 Punkte, Tobias Bönker 6 Punkte, Bosse Wenck 5 Punkte, Marcel Arendt 3 Punkte, Jan Wesserling 2 Punkte.

 
VfB Hermsdorf - Tus Lichterfelde 47:76 (27:36)

Über eine Halbzeit waren wir TusLi ebenbürtig. Allerdings schienen sie auch nicht ihren besten Tag erwischt zu haben. Führten wir nach dem ersten Viertel noch mit zwei Punkten lagen wir zur Halbzeit schon mit neun Punkten im Rückstand. Dies baute sich kontinuierlich bis zum Ende des Spiels aus.

Wichtig ist dabei vorallem, dass die Jungs versuchen müssen aus ihren Fehlern auf dem Spielfeld zu lernen. So könnte man TusLi, ALBA und wie sie nicht alle heißen ärgern. Leider mangelte es auch heute wieder an der Einstellung dies zu können!

Highlight des Spiels war wohl die Packung Gemüse-Tiefkost.

Punkte: Felix Carels 23 Punkte (8/11 Freiwürfen), Julius Quiel 6 Punkte (4/4), Jan Wesserling 4 Punkte, Finn Binkle 4 Punkte (2/2), Justus Ramme 3 Punkte (1/2), Marcel Arendt 3 Punkte (1/2), Tobias Bönker 2 Punkte, Heiner Westerkamp 2 Punkte (2/2)

 
BG Zehlendorf - VfB Hermsdorf 102:52

Heute waren wir defensiv viel zu schwach um BGZ auch nur halbwegs Paroli bieten zu können. Sie überrannten uns förmlich. Offensiv sah das von uns gespielte nicht so schlecht aus, aber defensiv fanden wir keine Mittel BGZ zu stoppen. So verloren wir am Ende verdient!

Punkte: Felix Carels 13 Punkte, Jannis Kaloplastos 12 Punkte, Finn Binkle 8 Punkte, Marcel Arendt 5 Punkte, Justus Ramme 5 Punkte, Tobias Bönker 3 Punkte, Julius Quiel 3 Punkte, Lennart Schiele 2 Punkte, Lucas Marius Skibbe 2 Punkte.

 
VfB Hermsdorf - BG 2000 Berlin 80:65 (42:43)

Das erste Spiel im Jahr sollte für uns ein Gutes werden. Wir hatten uns vorgenommen das Wirrwarr um die Trikots bei BG2000 für unseren Run zu nutzen. Dabei starteten wir gut. Führten schnell 11:4! Als verspätet ankommend nun der am heutigen Tage größte Spieler aufs Feld kam waren wir viel zu sehr beeindruckt. Wir verloren den Faden, hatten Angst beim Penetrieren und gaben das Viertel folgerichtig noch mit 18:16 ab. Dabei stand zu keiner Zeit unsere Defense. Wir ließen uns teilweise richtig vorführen.

Im zweiten Viertel änderte sich daran leider wenig. Vorne wieder etwas munterer, wussten wir hinten immer noch nicht zu überzeugen. BG durfte schon mit dem ersten Dribbling an uns vorbeigehen und so am anderen Ende des Feldes ihre Überzahl ausnutzen.

Die Halbzeitansprache hielt heute Heiner. Warum?! Weil er auf der Bank ausruhend zu mir sagte: "Im Hinspiel war es nach der Halbzeit auch knapp und dann zogen wir davon!" Der nächste Uri Geller sollte recht behalten. Wir spielten nun viel konzentrierter miteinander und taten auch in der Defense eine Schippe drauf. So erzielte BG2000 in den ersten sieben Minuten des dritten Viertels nur vier Punkte, wir derer 17! (Davon ein 15:0 Run!) Mit dem Selbstbewusstsein ausgestattet verließen wir uns wieder zu sehr auf die Situationen im 1 vs 3. Und so kam BG2000, die nie aufsteckten, wieder auf fünf Punkte zum Viertelende heran.

Ins vierte Viertel starteten wir wieder furious. Nach sieben Minuten führten wir 74:59 und das Spiel war entschieden. Auch weil BG2000 aus dem tollen schnellen Spiel gezwungen wurde langsamer zu spielen.

Im Endeffekt eine sehr gute zweite Halbzeit. Kontunität sollte das Stichwort für die nächsten Spiele werden. Kategorisch war zu sehen: Wenn wir es alleine versuchten, scheiterten wir meist. Spielten wir zusammen, kamen wir zu tollen Korberfolgen! Defensiv werden wir aber in der nächsten Woche eine Menge an uns arbeiten!!!

Von 27 Freiwürfen trafen wir 17!

Punkte: Felix Carels 29 Punkte (7/8 Freiwürfen), Heiner Westerkamp 19 Punkte (3/4), Jannis Kaloplastos 9 Punkte (3/4), Marcel Arendt 6 Punkte, Bosse Wenck 6 Punkte, Jan Wesserling 6 Punkte (2/3), Lennart Schiele 4 Punkte (2/6), Justus Ramme 1 Punkt (1/2; heute ein sehr gutes Spiel)

 
BBC 90 Köpenick - VfB Hermsdorf 56:88 (23:42)

Nach den beiden unglücklichen aber verdienten Niederlagen gegen BBS und DBV stand heute das Nachholspiel auf dem Terminkalender. Bis auf Justus, der verletzt ausfiel, waren wir komplett.

Wir legten gleich los wie die Feuerwehr. Dabei verteidigten wir konzentriert und suchten vorne immer den freien Mitspieler, der meist einfache Punkte erzielen konnte. So stand am Ende des ersten Viertels ein klares 25:5 auf der Anzeigentafel. Leider ließen wir im zweiten Viertel nach, verteidigten nicht mehr konsequent genug, konnte aber durch unsere starke Offensivleistung auch dieses wett machen. Als im dritten Viertel der beste Köpenicks mit fünf Fouls ausschied fingen wir an zu rotieren. Leider war auch hier unsere Nachlässigkeit in der Defense zu spüren, der letzte Drang zum Rebound war nicht gegeben und somit konnte BBC das Spiel nun offener gestalten. Als wir zum Ende des Spiels wieder konsequenter verteidigten und agressiver zum Korb gingen bauten wir die Führung kontinuierlich aus.

Die unten angegebene Punkteverteilung entspricht die des Bogens, aber nicht der Wirklichkeit. Im Endeffekt scorten wir ausgeglichener.

Punkte: Felix Carels 45 Punkte, Heiner Westerkamp 13 Punkte, Jannis Kaloplastos 6 Punkte, Lennart Schiele 6 Punkte, Jan Wesserling 5 Punkte, Bosse Wenck 3 Punkte, Ben Schüller 2 Punkte, Finn Binkle 2 Punkte, Marcel Arendt 2 Punkte, Tobias Bönker 2 Punkte, Jonas Weber 2 Punkte.

 
VfB Hermsdorf - Basketball Berlin Süd 70:80 (45:38)

Vollkommen verdiente Niederlage gegen die bis dahin sieglosen Basketball Berlin Süd. Wir bekamen es über das ganze Spiel hinweg nicht hin unsere Korbleger hochprozentig zu treffen. Dabei versemmelten wir viel zu viele 1 vs. 0 Korbleger und auch unsere Freiwurfquote (Quote heute 28 Versuche, 14 getroffen) ließ arg zu wünschen übrig.

Punkte: Felix Carels 23 Punkte, Heiner Westerkamp 15 Punkte, Ben Schüller 9 Punkte, Lennart Schiele 8 Punkte, Tobias Bönker 5 Punkte, Justus Ramme 4 Punkte, Marcel Arendt 4 Punkte, Lucas Marius Skibbe 2 Punkte, Bosse Wenck 2 Punkte. Ohne Punkte blieb leider Jonas Weber.

 
VfB Hermsdorf - DBV Charlottenburg 55:56 (30:30)

Trotz immer wieder toll aufspielenden Jungs verpassten wir es zwei Mal den Sack zu zumachen. Anfang des dritten Viertels waren wir auf 13 Punkte enteilt. Anfang des vierten Viertels waren es immer noch sieben Punkte. So kam es, als sich Felix bei einem Korbleger verletzte, dass das Spiel immer enger wurde und DBV somit verdient gewann. Sie waren nicht besser als wir, aber sie wollten den Sieg eindeutig mehr. Gratulation!

Wir trafen 11 von 17 Freiwürfen.

Punkte: Felix Carels 22 Punkte (4/4 Freiwürfen), Bosse Wenck 9 Punkte (2/3), Jan Wesserling 7 Punkte, Ben Schüller 6 Punkte, Heiner Westerkamp 5 Punkte (1/4), Finn Binkle 3 Punkte (3/4), Marcel Arendt 3 Punkte (1/2). Ohne Punkte blieb leider Lucas Marius Skibbe.

 
ALBA Berlin - VfB Hermsdorf 81:69 (43:33)

Letzte Woche gegen Stahnsdorf lief so einiges schief. Heute wollten wir es besser machen. Am Montag redeten wir über die Probleme, die uns das Stahnsdorf-Spiel bereitete.

Irgendwie schien die Besserung aber nicht einzutreten, wir starteten denkbar schlecht. Lagen nach fünf Minuten 14:2 hinten. Niemand bei uns rannte, ALBA dafür umso mehr. Sie konnten durch viele schnelle und vorallem auch gute Pässe sich einfach Korbleger erarbeiten. Bis zum Ende des Viertels änderte sich daran nicht viel. Viertelendstand: 29:11

Die Viertelansprache schien gefruchtet zu haben, wir kamen besser ins Spiel und ALBA ließ nach. Durch gutes in Szene setzen von Felix und Justus waren wir bis zur Halbzeit auf zehn Punkte heran. Hier machte sich allerdings bemerkbar, dass wir das Passen und Schneiden immer noch nicht verinnerlicht haben. Wir erzielten viel zu viele Punkte aus einer Penetration heraus; viel zu wenig durch gutes Passen. Vorallem im schnellen Spiel hätten wir einfache Punkte erzielen können, wenn wir den Kopf hochgenommen und den Pass gespielt hätten.

Das dritte Viertel und vierte Viertel waren im Endeffekt ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte den Abstand vergrößern oder verringern. So endete das Spiel fast mit dem Halbzeitabstand.

Man kann aus diesem Spiel zwei Lehren ziehen. Die 1. ist, dass wir im Jahrgang 97ig mit so fast jedem Team auf Augenhöhe sind (wenn auch nur für zwei oder drei Viertel); 2. nützt uns dies aber alles nichts, wenn am Ende nichts zählbares herauskommt. Wir können uns hinter unserem Talent nicht immer verstecken, wir müssen darauß auch mal was machen. Also trainiert hart und schneidet viel!

Punkte: Felix Carels 40 Punkte (9/15 Freiwürfen), Justus Ramme 11 Punkte (4/6), Finn Binkle 6 Punkte, Heiner Westerkamp 4 Punkte (2/4), Bosse Wenck 3 Punkte (1/2), Marcel Arendt 2 Punkte, Julius Quiel 2 Punkte, Tobias Bönker 1 Punkt (1/2)Jan Wesserling, Jannis Kaloplastos.

 
VfB Hermsdorf - RSV Stahnsdorf 34:82 (29:28)

Heute stand uns die nächste starke Mannschaft nacheinander vor der Brust.

Wir starteten gut, erarbeiten uns bis zur 8. Minute eine 15:9 Führung und waren super im Spiel drin. Zum Ende hin ließen wir etwas nach und wir gewannen das Viertel am Ende 17 zu 13. Im zweiten Viertel sollte es so weitergehen, beide Mannschaften machten viele Fehler. Obwohl wir nicht unser bestes Spiel zeigten waren wir weiter bestimmend (26:22 in der 7. Minute) Am Ende sollten wir mit einem Punkt Vorsprung in die Halbzeit gehen.

Den größten Wehrmutstropfen hatten wir schon kurz vor der Halbzeit kassiert. Felix Carels war so ungünstig gestürzt, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Im Endeffekt stellt dies kein Problem dar, der Kader bietet genug Alternativen. Was aber in der zweiten Halbzeit passierte war unter aller Sau! Wir erzielten in der kompletten Halbzeit ganze vier Punkte, diese mussten wir uns auch noch hart an der Freiwurflinie erarbeiten. Teilweise hatten wir arge Probleme den Ball über die Mittellinie zu bringen. Wenn wir ihn mal über die Mittellinie brachten hatte niemand Mumm auch nur teilweise den Weg zum Korb zu suchen.

Thomas und ich wollen nächste Woche gegen ALBA Besserung sehen! Nehmt euer Herz in die Hand und penetriert!!!

 
Tus Lichterfelde - VfB Hermsdorf 91:63

Nach dem wir im letzten Spiel gegen das wohl schwächste Team spielten, spielten wir heute gegen das wohl stärkste Team. Stattliche 18 Spieler von Tus Lichterfeldes 97igern wurden in den Berliner Kader nominiert.

Leider ließen wir uns davon im ersten Viertel viel zu viel beeindrucken. Ohne Kampfesgeist, der vor dem Spiel noch gefordert wurde, und ohne den nötigen Drang zum Rebound zu gehen verloren wir das erstn Viertel klar mit 18:10. Wer nun dachte die Jungs würden aufstecken und überrollen lassen, der sah sich geirrt. Wir ackerten die nächsten neun Minuten und waren bis auf 12 Punkte wieder heran, bis wir durch Unkonzentriertheiten einen 6:0 Run kassierten und wieder auf 18 Punkte Rückstand kamen. Wer mitgerechnet hat weiß nun, dass wir durch unsere super Einstellung das Viertel ausgeglichen gestalten konnten. Im dritten und vierten Viertel sollte es nicht anders aussehen. Wir kämpften gut. Hatten aber auch unsere Schwächephasen, die nach einer Auszeit aber wieder konsequent in Stärken umgemünzt wurden. So spricht die 31 Punkte Niederlage zwar eigentlich Bände, nur nicht am heutigen Tage. Im Endeffekt sind nur das Überrennen lassen TusLis und die zu zaghaft gewollten Cuts heute als Schwäche zu nennen.

Ein tolles Spiel von euch!

Die Freiwurfquote war heute solide, wir trafen 7 von 12 Freiwürfen.

Punkte: Felix Carels 23 Punkte (3/6 Freiwürfen), Heiner Westerkamp 12 Punkte (2/4)), Tobias Bönker (2/2) und Julius Quiel je 8 Punkte, Justus Ramme und Jan Wesserling je 4 Punkte, Finn Binkle 2 Punkte. Ohne Punkte blieb Jannis Kaloplastos.

 
VfB Hermsdorf - Weddinger Wiesel 75:37

Heute ging es gegen das wohl schwächste Team in dieser Liga. Leider passten wir uns dem Spiel an, wir kämpften kaum um Bälle oder versuchten Cuts zu laufen. Gewonnene Bälle verdribbelten wir ins Nirvana und gute Defense mit der Positionierung vor den Ball war auch kaum gegeben. Leider reicht es in der diesjährigen Oberliga aus um auch solche Spiele zu gewinnen. Trotzdem müssen wir daran arbeiten endlich wieder die Defense vor den Sommerferien zu spielen um daraus kluge Entscheidungen treffen zu können. Vorallem schneiden nach dem Passen muss zur Pflicht werden!

Die Freiwurfquote verschlechterte sich heute wieder, wir trafen 10 von 18 Freiwürfen.

Punkte: Felix Carels 30 Punkte (2/2 Freiwürfen), Heiner Westerkamp 22 Punkte (5/8), Marcel Arendet (1/2) und Tobias Bönker (1/4) je 5 Punkte, Justus Ramme und Jannis Kaloplastos je 4 Punkte, Bosse Wenck 3 Punkte, Ben Schüller 2 Punkte.Ohne Punkte blieben leider Julius Quiel, Lennart Schiele und Jonas Weber.

 
VfB Hermsdorf - BG Zehlendorf 64:72

Ein Spiel zum Vergessen. Wir erwischten weiß Gott nicht unseren besten Tag. Die erste Halbzeit schliefen wir komplett, trafen vorallem einfachste Korbleger nicht. Trotzdem lagen wir nur mit einem Punkt zurück. Wie schon gegen BG 2000 spielten wir mehr nach der Art eines Hühnerhaufens als nach einem Basketballteam. Bis zur 7. Minute des dritten Viertels führten wir noch, dann folgte ein 18:0 Lauf der uns das Genick brach. Durch das Doppeln des Ballführenden Spielers verloren wir zu schnell den Ball. Von dem Schock erholten wir uns leider nicht mehr und kamen am Ende nie mehr als sieben Punkte an BGZ heran.

Verbessern müssen wir dringend unsere Korblegerquote, auch bei einem eigentlich schlechten Spiel von uns hätten uns die vielen 1 vs. 0 Korbleger den Sieg gebracht. Dazu fehlte die Deny Verteidigung vollends. Durch einfache Cuts konnte BGZ nach belieben punkten. Vorne müssen wir genau dies selber umsetzen. Wir standen zuviel rum und verliesen uns zuviel auf die Penetration von Felix. Die Freiwurfquote zeigte sich zum letzten Spiel verbessert, wir trafen 19 von 29 Freiwürfen.

Am Ende aber ein verdienter Sieg der Zehlendorfer, sie wollten dieses Spiel mehr gewinnen als wir!

Punkte: Felix Carels 43 Punkte, Bosse Wenck und Heiner Westerkamp je 5 Punkte, Justus Ramme 4 Punkte, Ben Schüller 3 Punkte, Julius Qiel und Lucas Marius Skibbe je 2 Punkte. Ohne Punkte blieben leider Marcel Arendt, Finn Binkle, Jan Wesserling und Jonas Weber.

 
BG 2000 Berlin - VfB Hermsdorf 50:67 (31:33)

Am Anfang sah alles nach einer Wiederholung des schlechten Spiels beim Ristow Cup aus. Wir hielten die BG2000 lange im Spiel, weil wir defensiv nicht genug rannten und vorallem nicht genug kämpften. Zuerst führten wir beständig, gerieten dann aber Mitte des zweiten Viertels in Rückstand. Als Heiner dann zu seiner Form fand und wir durch gutes Give & Go zu einfachen Punkten kamen erkämpften wir uns eine knappe Halbzeitführung. Was dann im dritten Viertel passierte sah schon sehr danach aus, was wir über die Saison zeigen wollen. Wir sprinteten zurück, stoppten den Ball früh, holten gegen den doch sehr großen Spieler Nummer 13 nun auch viele Rebounds und hatten ihn unter Kontrolle. Erzielte er in der ersten Halbzeit noch 13 Punkte, kam er in Halbzeit 2 zu insgesamt zwei Punkten. Vorne schufen wir Platz durch gutes Spacing und hatten so viele 1 vs. 1 Möglichkeiten. Im vierten Viertel bauten wir den Vorsprung kontinuierlich auf zwischenzeitlich über 20 Punkten aus. Nun wollen wir auch von der Weakside den wichtigen Schritt zum Korb machen um eine Option zum Ablegen für den penetrierenden Spieler zu schaffen; auch an der Freiwurfquote müssen wir arbeiten, insgesamt trafen wir nur 13 von 29 Würfen. Herauszuheben sind heute vorallem Heiner und Julius, die durch sehr gute Defense die beiden besten aus dem Spiel nahmen!

Punkte: Felix Carels 40 Punkte (4/10 Freiwürfen), Heiner Westerkamp 15 Punkte (2/3), Jannis Kaloplastos 4 Punkte (2/2), Jonas Weber 3 Punkte (3/6), Julius Quiel 3 Punkte (1/4), Jan Wesserling 1 Punkt (1/2), Finn Binkle 1 Punkt (1/1), Tobias Bönker, Marcel Arendt.

Freundschaftsspiel gegen ALBA
In der schönen Knaackstraße fanden sich heute neun Hermsdorfer im Spiel gegen die Landesliga Mannschaft ALBA Berlins ein. Ohne Felix und Heiner sollte heute versucht werden vor allem die Eigeninitiative zu fördern! Dazu fehlten mit Bosse, Jonas und Finn drei weitere wichtige Spieler. So mussten sich die Jungs heute gleich in zwei Sachen beweisen. 1. Endlich die Angst vor großen Namen abzulegen, 2. Eigeninitiative zu ergreifen. Wir starteten ungewöhnlich mit Marcel, Julius, Ben, Jannis und Jan. Vor allem für Jannis und Ben kam die Nominierung überraschend, spielten sie doch vorher nie von Anfang an.

Jannis führte sich dabei mit einem tollen Postmove ein und punktete gleich zu Anfang, Ben zeigte sein super Turnier vom Vorwochenende und erzielte insgesamt 18 Punkte.

Das Spiel ist dabei schnell erzählt, nach stockendem Beginn setzten sich die Hermsdorfer immer weiter ab und spielten sich zur Halbzeit eine 16 Punkte Führung. Nur Anfang des dritten Viertels geriet das Spiel in Gefahr zu kippen, ALBA kam bis auf zehn Punkte heran, bis wieder Jannis und Ben mit drei Korblegern in Folge den alten Punktestand herstellten. Am Ende gewann man recht deutlich 78:43 und zeigte sich mit tollem Selbstbewusstsein.

Herauszuheben war vor allem Ben, der offensiv sich gut einzufügen wusste. (Ben, solltest du öfters zum Training kommen, kannst du sehr weit kommen) Ansonsten eine geschlossene Teamleistung, was die Punkteliste auch zeigt. Hier punkteten vier Spieler zweistellig!

Arbeiten müssen wir vor allem an den Basics aufdrehen, Spacing und Freiwürfe!

Punkte: Ben Schüller 18 Punkte, Tobias Bönker 15 Punkte, Justus Ramme 14 Punkte, Jannis Kaloplastos 10 Punkte, Marcel Arendt 8 Punkte, Julius Quiel 6 Punkte, Lucas-Marius Skibbe 3 Punkte, Jan Wesserling und Joshua Schiemann jeweils 2 Punkte.
 
Watoto-Turnier in Ahrensburg
Nach frühem Aufstehen und zeitiger Losfahrt kamen wir pünktlich um 9:00 Uhr in Ahrensburg an. Leider hatten wir in den ersten Spielen noch unsere Anfangsmüdigkeit in uns, wir spielten nicht auf dem Niveau der letzten Turniere und ließen uns zu sehr das Spiel des Gegners aufzwängen. In den ersten beiden Spielen war dies kein Problem, dort gewannen wir deutlich gegen ein Team aus Schleswig-Holstein und den Gastgeber. Im dritten Spiel ging es gegen den MTSV Hohenweststedt, nun mussten wir zum ersten Mal uns wirklich strecken. Lagen wir zur Halbzeit noch zurück, fruchtete die Halbzeitansprache und wir kämpften uns immer wieder heran, passten den Ball endlich mehr und kamen so zu einfachen Korblegern. Hätten wir die Ballgewinne nicht gleich wieder weggeschmissen, wäre auch hier sicher schon vorher der Sack zu gewesen. So wurde es am Ende noch einmal spannend. Nach einem Foul der Hohenweststedter (Für jedes Foul bekam die Mannschaft einen Punkt gut geschrieben) kamen wir bis auf zwei Punkte heran. Sechs Sekunden waren noch zu spielen, wir mussten dank der durchlaufenden Zeit schnell einwerfen, Felix verwandelte dann den freien Buzzer Beater Korbleger (nach tollem Pass Heiners) und somit kamen wir ins Sudden Death. Probleme des Sudden Deaths bei diesem Turnier waren wie folgt: 1. Da jedes Foul einen Punkt gibt, konnte auch ein Foul ein Spiel im Sudden Death entscheiden. 2. Dank des drehenden Ballbesitzpfeils waren wir in der Defense. Im Endeffekt stellte für uns beides keine Probleme dar. Wir verteidigten gut, zwangen den Verteidiger auf die Linie zu treten und waren auf einmal im Ballbesitz. Wer nun dachte wir würden hektisch unser Heil suchen, der sah sich getäuscht. Wir brachten in aller Ruhe den Ball über die Mittellinie, Felix passte den Ball herum, bekam ihm dank Jans super Gelassenheit über Heiner zurück. Heiner schnitt zum Korb, Felix passte wunderbar in Heiners lauf und wir gewannen dieses Spiel mit einem tollen Give & Go. Die Freude war rießig, denn ab nun an waren wir schon im Halbfinale! Im letzten Gruppenspiel ging es gegen die Berlin Baskets, auch hier zeigten wir die Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Hohenweststedt und gewannen locker.

Nach einem tollen Grill-Abend gingen in der von Stefan organisierten Jugendherberge alle ins Bett. Am nächsten Morgen ging es gegen die Reinbeker. Unsere Erste hatte sie am Vortag mit 10 Punkten Differenz geschlagen und somit rechneten auch wir uns Chancen auf das Finale aus, sollten wir an die Leistung des Vorabends anknüpfen können. Dies kam leider nicht so, wir schliefen beim Rebound und ermöglichten so den großen Reinbekern zu viele zweite Chancen, die sie zu nutzen verstanden. Trotzdem waren wir immer im Spiel drin und hatten ein ums andere Mal die Chance wieder heran zu kommen und zu verkürzen. Leider verstand es Reinbek die eigene Zone für sich zu beanspruchen, so war an gute Penetration oder Give & Go hier nicht zu denken. Im letzten Viertel erinnerten die Schiedsrichter die Trainerin an die Mann vs. Mann Verteidigung, leider zu spät. Wir holten nun zwar auf, verloren am Ende aber mit acht Punkten Differenz. Im Spiel um Platz Drei ging es somit wieder gegen Hohenweststedt. Die Hohenweststedter waren motiviert und wollten die Niederlage aus der Gruppenphase wettmachen. Wir hielten aber dagegen. Nach ausgeglichener erster Halbzeit zogen wir in der zweiten Halbzeit noch einmal an und gewannen am Ende deutlich das Spiel um Platz Drei!

Herzlichen Glückwunsch damit an die 97iger. Kein Mensch hatte damit gerechnet, dass ihr soweit kommt und so gut spielt. Ich bin tierisch stolz auf euch! Die Konstanz muss in den nächsten Turnieren und spielen aber von vornherein da sein.

Danke dabei an Stefan, der diese Turnierfahrt wunderbar organisierte, immer ein offenes Ohr hatte und ihm keine 1000fach gestellte Frage störte. SO muss eine Turnierfahrt aussehen!!!

Danke auch an unseren Betreuer Nick, der vor allem mir als Trainer das Leben auf dem Turnier einfacher machte. DANKE!

Als letztes versprach ich Annalena Blume in meinen Bericht zu erwähnen, warum ihr Schokopudding nun größer war als der Andere. Einfache Antwort: Ich glaube, das hat mit dem metrischen System zu tun! ;)
 
Turnier in Magdeburg
Um 8 Uhr morgens ging es für 16 wackere Hermsdorfer in Richtung Magdeburg. Da die Avus wegen eines Rohrbruches gesperrt war, fuhren wir außen herum. Nach zwei Stunden Fahrt waren alle bester Gesundheit in Magdeburg angekommen.

Für die u12 2 war es das erste Turnier/Spiel in dieser Konstellation, somit war erstmal ein Findungsprozess notwendig. Dieser dauerte aber nicht lang, mit viel Kampfgeist gewann man die ersten beiden Spiele gegen Königslutter und den Gastgeber SKV Merdian und hatte somit schon nach den ersten zwei Spielen den dritten Platz sicher. In den letzten beiden Spielen fehlte dann leider die Treffsicherheit um noch weiter oben mitreden zu können, daran muss dringend gearbeitet werden. Löblich war aber immer der Einsatz! Dabei gute Besserung an unseren Jonas, der wegen eines schweren Sturzes früh abgereist war.

Die u12 1 hatte es in ihrer Leistungsklasse mit den drei Erstplatzierten des Berliner Mini Turnieres zu tun: USV Potsdam, BV ´99 Chemnitz und den RSV Eintracht Stahnsdorf. Im Gegensatz zum Berliner Mini Turnier waren wir und Stahnsdorf nun komplett angetreten. Den Unterschied merkte man dann auch deutlich im ersten Spiel, zu keinem Zeitpunkt hatte der Drittplatzierte des Berliner Mini Turniers aus Potsdam uns etwas entgegen zu setzen. Obwohl wir noch viele Fehler aufgrund von Müdigkeit und mangelnder Konzentration machten gewannen wir ohne Probleme mit zehn Punkten Differenz. Im zweiten Spiel gegen Weißenfels verschliefen wir den Anfang komplett, lagen schnell hinten, nacheinander verletzten sich nun auch unsere Leistungsträger Felix (Finger) und Heiner (Rücken) und wir mussten zu sehen, wie Weißenfels wegzog. Zum Ende des Spiels kam die zweite Luft und wir kämpften und gewannen am Ende dann verdient mit drei Punkten Differenz. Nun ging es im dritten Spiel gegen die zweite Mannschaft vom RSV Eintracht Stahnsdorf darum sich den dritten Platz vorzeitig zu sichern. Wir spielten befreit auf, bewegten gut den Ball und uns selbst, gelangen zu einfachen Korblegern, die wir verwandelten und waren schnell enteilt. Dabei wechselten wir fleißig durch. Am Ende sprang ein klarer Erfolg für uns raus. Nun ging es im vorletzten Spiel um den ersten Platz, da Stahnsdorf 1 parallel zum Stahnsdorf 2 Spiel Chemnitz geschlagen hatte. Wir starteten furious, waren schnell auf zehn Punkte enteilt. Nun reagierte der gegnerische Coach und brachte seine beiden Besten aufs Feld, der Vorsprung schmolz, trotzdem kämpften wir weiter und waren zwei Minuten vor dem Ende an der Überraschung dran. Leider versemmelten wir die letzten drei Angriffe komplett und so konnte der spätere verdiente Turniersieger mit drei Punkten Unterschied gewinnen. Im letzten Spiel gegen Chemnitz fehlten uns dann die Kraft, mit großer Rotation gaben wir dieses Spiel deutlich ab und sicherten uns somit "nur" Platz Drei!

Am Ende nahmen wir zwei Pokale für den dritten Platz und eine Menge an Medaillen mit. Mit dem Turnierverlauf sind beide Trainer sehr zufrieden, es zeigte sich doch, dass die u12 1 und 2 in ihren Klassen wettbewerbfähig sind. Zum Abschluss gingen wir ein Eis essen und fuhren selbstständig nach Hause! Großen Dank gilt dabei den Eltern, die die Fahrt nach Magdeburg mit uns mitmachten!

VIELEN DANK!!! Auch von den Jungs!
 
Berliner Mini Turnier
Nach ungefährdeten Siegen gegen die Hittfeld Sharks und den BBC 90 Köpenick traf man als Erster der Gruppe 3 auf den Zweiten der Gruppe 6, BG 2000 Berlin. Dieses Spiel wurde, dank eines großen Kampfgeist, am Ende deutlich gewonnen, sodass man am nächsten Tag im Viertelfinale auf TC 69 Berlin traf. Dieses Team kannten wir schon vom Sichtungsturnier, damals hatten sie uns mit 20 Punkten Differenz abserviert. Das uns dies nicht noch mal passierte, zeigten die Jungs von Anfang an. Wir führten beständig über das Spiel hinweg, brachen am Ende dann aber leider ein. Zusätzlich machte uns das Kampfgericht arge Probleme, dass den Spielbericht und das Ergebnis nicht abstimmte. So stand es 30 Sekunden vor Ende +1 für TC 69 Berlin und nicht wie auf dem Ergebnis zu sehen +5. Somit hätte man mit einem Ballgewinn und einen einfachen Korbleger das Spiel doch noch gewinnen können und ins Halbfinale gelangen können. Mit -5 im Hinterkopf war aber die Messe für die Jungs gelesen. Im Spiel um Platz 5-6 oder Platz 7-8 versuchten wir nur am Anfang dagegen zu halten. Mitte der ersten Halbzeit durften dann alle genug spielen und somit verloren wir klar gegen eine gute TusLi Mannschaft. Im Spiel um Platz 7 war dann wieder das Feuerwerk vom Spiel gegen BG 2000 Berlin zu sehen. Mit viel Kampf schlugen wir DBC Berlin mit 20 Punkten Unterschied.

  Am Ende belegten wir also einen guten 7. Platz, wenn man bedenkt, dass wir ohne zwei Leistungsträger (Finn und Heiner) und mit einer 15er Rotation gespielt haben. Nun fahren wir Anfang Juni nach Magdeburg und Ende Juni nach Ahrensburg.