wU12 beim Watoto-Turnier in Ahrensburg
Samstag morgen, 6.00Uhr, was für ein Abfahrtstermin! Der Doppeldecker stand bereit und alle Spieler/innen der 3 Teams waren fast pünktlich. Einzige Verzögerung durch den schusseligen Trainer, der seinen Proviantbeutel vergessen hatte. Da der auch bald eintraf (Danke Carmen!), konnte es losgehen. Herrliches Wetter und so konnte einem vergnügten Wochenende eigentlich nichts mehr im Wege stehen. 9 Mädchen (Tabea war leider krank) wollten versuchen, die Platzierung (3.) vom letzten Jahr mindestens zu wiederholen. Durch den vorgezogenen Termin hatten leider nur 5 Teams gemeldet, davon 3 aus Berlin. TusLi kam mit allen 96'er Mädchen plus einer Spielerin Jg.95. Das eine Team kannten wir schon aus der OL, dort starteten sie als TusLi 2 und haben uns zwei klare Niederlagen beigebracht.
Gleich unser erstes Spiel sollte uns dieses Team als Gegner bringen. Also nach der Ankunft an der Halle erst mal umziehen, kleinere Blessuren aus den letzten Tagen tapen und ab aufs Feld. TusLi war schon Freitags angereist und entsprechend ausgeruht. Unsere Mädchen waren im Angriff noch etwas unsortiert und so mißlang unser Turnierauftakt. 29:22 war das Endergebniss. Da gegen Tusli2 (29:16) und den Gastgeber ATSV (55:17) zwei sichere Siege erspielt werden konnten musste im letzten Spiel noch Hohenwestedt geschlagen werden, um die Finalrunde zu erreichen. Zwar waren einige kleinere Verletzungen dazu gekommen, aber inzwischen waren wir im Turnier angekommen und hatten keine Probleme, das Spiel mit 34:19 sicher zu gewinnen. Da TusLi 1 gegen ihre Zweite auf den Einsatz der 95'er Spielerin verzichtet hatte und prompt verlor, waren wir plötzlich Sieger der Vorrunde. (3 Mannschaften je 1 Niederlage, der direkte Vergleich ging zu unseren Gunsten aus.) Mit diesem Teilerfolg konnten wir beruhigt zum gemütlichen Teil übergehen. Also ab in den Bus und auf zum Grillen. Das Wetter war hervorragend, wir konnten auch noch mal die Schlafstatt der anderen besichtigen. Dort fanden wir zufrieden die Bestätigung, dass die Übernachtung in der Jugendherberge die bessere Alternative war. Gegen 21.00 Uhr also nochmals in den Bus und auf nach Bad Oldesloe. Als endlich alle ihre Zimmer und ihr Bettzeug bezogen hatten (unter tatkräftiger Hilfe der Betreuer), glühten noch einige Zeit die Akkus der diversen Handys. Wichtige Nachrichten und Grüße mussten noch verschickt werden. Dann war Ruhe. 7.00 Uhr wecken! Nach einem mehr oder weniger ausgiebigen Frühstück (das nicht am Angebot mangelte) wieder in die Halle. Leider war der Spielplan so, das wir weder die Mikros, die ebenfalls noch Turniersieger werden konnten, noch die Mini-Jungs anfeuern konnten. Wir spielten zunächst gegen TusLi 2, TusLi 1 guckte zu und feuerte ihre Mannschaft an. Allein es half nicht viel. Konzentriert und wild entschlossen zeigten unsere Mädchen, dass sie das Endspiel unbedingt erreichen wollten. Am Vortag gewannen wir mit 7 Pkt. Differenz, nun mit 22!
32:10 (dabei noch einige Punkte durch die Foulregel (Foul=1Pkt) für TusLi). Auch TusLi 1 wurde nun sehr viel ruhiger und nachdenklicher. Das Endspiel wurde zum Krimi, 1. Viertel gewann Tusli, 2. Viertel wir, zur Halbzeit Führung +3 für uns. Dann machte sich jedoch die geringe Spielerfahrung unserer Mädchen bemerkbar. Fehler, die wir in dem gesamten Turnier nicht gemacht hatten, unterliefen uns jetzt leider öfter. So erspielte sich TusLi 1 eine geringe Führung, die sie trotz erheblicher Gegenwehr der Hermsdorferinnen nicht mehr abgaben. Zum Schlußpfiff stand es 26:23 für TusLi 1. Damit waren wir Turnierzweiter und haben unser Vorjahresergebnis verbessert. Wir hatten im Turnier eindeutig den besten Angriff und auch die Defense war sehr effektiv. Wir werden einfach öfter Endspielstimmung schnuppern müssen (zum Beispiel beim 30. Ahrensburger MiniTurnier 2008), um dann den Stein im Magen nicht mehr ganz so stark zu spüren.
Trotzdem ein tolles Turnier! Die Mannschaft ist in diesem Jahr wieder einen großen Schritt weiter gekommen und wird auch in Zukunft noch einige Erfolge einsammeln. Wir sahen noch unsere MiniJungs und das Endspiel der Jungen (dabei musste ich sehr oft die Frage beantworten, warum die Jungs ein Endspiel auf dem Großfeld mit Zuschauern haben, die Mädchen aber nicht?) und zum Abschluß fuhren wir alle zusammen zum Mittagessen. Geralds Planung passte auf die Minute, das Essen kam prompt auf den Tisch und nachdem selbst Marcus endlich satt war, konnten wir die Heimreise antreten. Danken möchte ich allen Betreuern (Karin, Gerald, Stefan und die Eltern, die teils im Bus teils privat mit fuhren) die die Kinder betreut, unterstützt, getröstet und............. haben. DANKE!!
 
Dritter Platz in der wU12 !!!!
VfB Hermsdorf - City Basket Berlin 134:6
Früher als erwartet ist die Entscheidung gefallen. Unsere Mädchen haben ihren Beitrag geleistet und am Samstag gegen City Basket gewonnen. Zu diesem Spiel nur kurz ein paar Bemerkungen: Die Gegnerinnen aus Charlottenburg waren völlige Anfängerinnen der Jahrgänge 95 bis 98!! Auch durch die Rücknahme der Verteidigung und das Verbot jedes Dribblings unserer Mädchen waren wir drückend überlegen. Am Ende stand ein 134:6. Wir haben die Möglichkeit genutzt, allen Mädchen, die sonst nicht so viel Einsatzzeit bekommen, mehr Spielzeit zu geben. Besonders Daniela nutzte dies zu 18 Punkten. Topscorerin (auch bei reduzierter Spielzeit) war Antje mit 24 Punkten. Nur Malia in ihrem zweiten Probespiel waren noch keine Punkte vergönnt, allerdings war sie diesmal auch im Angriff schon öfter am Ball und konnte auch einige Korbversuche starten (Nur nicht den Mut verlieren, das sah schon recht vielversprechend aus !!)
Da am Wochenende die Wiesel gegen Marzahn gewannen, hätten wir am nächsten Wochenende auf einen Sieg TusLi’s gegen BBSüd hoffen müssen, um endgültig Dritter zu sein. Da aber die BG2000 am Samstag BBSüd schon eine Niederlage zufügte, ist uns der dritte Platz nicht mehr zu nehmen.
Glückwunsch an unsere Mädchen !!
Und auch Glückwunsch von den Mädchen und Eltern an unseren Trainer! Gerd bestreitet in dieser so erfolgreichen Saison seine 30.te Trainersaison. Wir können nur sagen: Vielen Dank und weiter so Gerd!
Jetzt werden wir uns neu sortieren müssen und schauen, ob wir in der nächsten Saison möglicherweise gleich drei Teams melden können. Von der Anzahl der Spielerinnen ist es möglich, eine u12 und evtl sogar zwei u14 Mannschaften in den Wettbewerb zu schicken.
Im Mai werden wir wieder am Watoto-Turnier in Ahrensburg teilnehmen und als weiteren sportlichen Höhepunkt in den Hochseilgarten im Fläming fahren. Wir haben also noch viel vor!
 
VfB Hermsdorf - Weddinger Wiesel 77:42
Am Samstag empfingen wir die Weddinger Wiesel in der Reginhardtstr. Das Hinspiel hatten wir ja erst im Endspurt recht knapp für uns entschieden, aber nach dem letzten überzeugenden Auftritt konnten wir mit großem Selbstbewusstsein antreten. Das taten die Mädchen dann auch. Mit einer recht aggressiven Verteidigung und konsequenten Aktionen im Angriff, ohne die aus vergangenen Spielen noch allzu bekannten unkonzentrierten Ballverluste, machten die Hermsdorferinnen gleich im ersten Viertel klar, das die Wiesel hier und heute wohl keinen Sieg feiern könnten. Die drei kleinen 96er Antje, Annalena und Chrissi, unterstützt von Riccarda und Amelie (die immer mehr zu einer wichtigen Spielerin fürs Team wird, klasse!!) drückten kräftig auf das Tempo, stoppten aber auch den Fast-Break ab, um sich dann durch gute Pässe oder in 1:1-Situationen variabel durchzusetzen. 25:8 stand es nach dem ersten Viertel. Klare Ansage! So konnten in der ersten Halbzeit schon alle Spielerinnen aufs Feld und sich dort beweisen, was allen auch weitestgehend gelang. Julia, die in den letzten Spielen öfter mal etwas unkonzentriert wirkte, zeigte in diesem Spiel eine wesentlich bessere Leistung (sehr schön, mach weiter so!). Und so kam auch Malia (Jg 97!, also noch Mini A!!) zu ihren ersten Einsätzen. Wenn sie auch im Angriff noch nicht viele Aktivitäten entfalten konnte (in der Defensive war sie aber immer bei ihrer Gegenspielerin), lag das vielleicht auch an der Spielfreude der Älteren, die den Wieseln kaum Pausen zum atmen gönnten. Lediglich im dritten Viertel konnten die Gäste, aufgrund einer zwei minütigen Schaffenspause der Hermsdorferinnen, das Viertel durch einen 8:0 Run fast ausgeglichen gestalten. Da aber auch im letzten Viertel unsere jungen Wilden immer noch Lust und Kraft hatten, ihren zahlreich anwesenden Eltern zu demonstrieren, welchen Sprung sie in den letzten Wochen gemacht haben, war das Ergebnis am Ende mit 77:42 mehr als deutlich. Schade eigentlich, dass die Saison am nächsten Wochenende mit dem Heimspiel gegen City Basket schon beendet ist. Einige Spiele mehr würden der Mannschaft jetzt sicherlich helfen, das augenblickliche Niveau zu stabilisieren.
Antje mit 24, Annalena mit 17, Amelie mit 10 und Riccarda und Chrissi mit je 8 Punkten waren die erfolgreichsten Punktesammlerinnen.
Welche Platzierung wir nun erreichen, wird erst am letzten Spieltag entschieden. Mahrzahn soll, unbestätigten Gerüchten zufolge, BBSüd tatsächlich geschlagen haben. Damit wäre BBSüd (eine Niederlage gegen TusLi am letzten Spieltag mal als ziemlich wahrscheinlich vorausgesetzt) dann mit uns punktgleich. Durch unseren hohen Sieg am vergangenen Wochenende gewinnen wir diesen direkten Vergleich. Vierter sind wir also (wenn wir nicht gegen City verlieren!!!) dann sicher. Mahrzahn liegt augenblicklich - mit einer Niederlage weniger - vor uns, muß aber nächste Woche zu den Wieseln. Diese können aber von der Spielstärke her durchaus Mahrzahn schlagen, deren Spielweise liegt ihnen auch mehr. Sollten am Ende alle drei Teams punktgleich sein, ist der dritte Platz unser, da wir aus den Vergleichen untereinander am besten abschneiden. Es bleibt also noch spannend!
 
Basketball Berlin Süd - VfB Hermsdorf 42:84
Wie in dem Artikel über unser Heimspiel gegen BBSüd nachzulesen, haben wir mit 30 Punkten verloren. Ohne die Niederlage gegen Spandau, wäre das jetzige Spiel bekanntermassen das Spiel um den dritten Platz der OL gewesen. Das war am Samstag natürlich alles Schnee von gestern, es galt aber wenigstens zu zeigen, wo wir stehen. Zur Vorbereitung haben wir am vergangenen Wochenende die BG2000 zu einem Trainingsspiel eingeladen. Obwohl diesesn Samstag das Spiel schon um 10.00 Uhr in Lankwitz beginnen sollte (was ja nicht gerade zu unseren Lieblingszeiten gehört) kamen 8 hochmotivierte Spielerinnen zum Spiel. Daniela war leider krank (aber da !!), Tabea soll auf einer Chorfahrt gewesen sein(??). Das Warmlaufen, wie immer mehr ein laues joggen, verhiess eigentlich nicht unbedingt etwas Gutes. Doch mit dem Anpfiff sollte sich das ändern.
Wir gingen mit unserem 1.Angriff in Führung und behielten diese bis zum Ende. Antje hatte die schwere Aufgabe bekommen, die gefährlichste Spielerin (im Hinspiel von uns nie zu kontrollieren) zu bewachen. Mit dem Hinweis, das diese Linkshänderin sei und also ihre Lieblingsseite zu schliessen, das Ziel der Verteidigung sein muß, wurde sie ins Spiel geschickt. Das sie dies so konsequent umsetzt, das ihre Gegenspielerin zur Halbzeit schon keine Lust aufs Spiel mehr hatte, da ihr bis dahin kaum etwas vernünftiges gelungen war (10 Punkte aus mühsam erkämpften Rebounds und weit entfernten Würfen, gegen eine Spielerin, die ihr nur bis zur Schulter reichte, war sicher frustrierend) fand ich sehr beeindruckend und verlangt nach einem dicken SONDERLOB, ganz nebenbei hat sie auch noch 29 Punkte erzielt!!. Unsere Mädchen spielten in der ersten Halbzeit sehr konzentriert, machten nur wenige Fehler und kontrollierten das Tempo. Es waren nicht nur 1:1 Situationen, sondern auch viele kluge Pässe auf freistehende Mitspielerinnen zu sehen, die bisher nicht zu unserem Standardrepertoire gehörten. Natürlich auch einige Flüchtigkeitsfehler, aber einzelne Spielerinnen brauchen wohl noch mehr Spiele, um Fehler abzubauen. So hatten wir uns bis zur Halbzeit eine 30:39 Führung erkämpft. Neben Antje sind auch Annalena (findet langsam zu bekannter Form zurück), Chrissie (sehr viel Übersicht und Spielkontrolle, SUPER!) und Amelie (wie immer hohes Engagement und Einsatz, diesmal aber ohne zu überdrehen!!) zu nennen, die über die ganze Länge des Spiels sehr konzentriert und engagiert gespielt haben. In der zweiten Halbzeit ging es konzentriert weiter, Julia und Riccarda fanden jetzt auch zu mehr Konzentration und die Fehlerquote nahm ab. Wir konnten unseren Vorsprung kontinuierlich ausbauen, auch weil BBSüd offensichtlich weder Mittel noch Motivation fand, unsere Mädchen an diesem Tag zu stoppen. Am Ende des dritten Viertels stand es 61:35 und es roch danach, das wir den direkten Vergleich noch gewinnen könnten. Unsere Mädchen rafften sich also noch mal auf, auch die letzten 10 Minuten alles zu geben (bis dahin hatte das sehr intensive Spiel auch mangels vieler Auswechselmöglichkeiten, sehr viel Kraft gekostet) was bei einer hohen Führung auch Überwindung kostet. Aber auch hier bissen sich die Mädchen durch und gewannen die zweite Halbzeit mit 45:12.
Insgesamt das wohl beste Spiel der Hermsdorfer Mädchen bisher!! Kein Grund zu euphorisch zu werden, aber ein deutlicher Hinweis, das sich das Training lohnt, das die Mannschaft sich von Stufe zu Stufe nach oben hangelt. Wir haben gesehen, wozu wir fähig sind. Das zu stabilisieren und auszubauen wird noch ein, zwei Jahre dauern. Berücksichtigen sollte man aber auch, das die Hälfte der Spielerinnen noch ein weiteres Jahr in der u12 spielen darf. Alle Mädchen, also auch die noch nicht genannten Lea und Sophie, können auf diesen Sieg stolz sein.
Die Punkte sollen hier nicht unerwähnt bleiben: Annalena 22, Antje 29, Chrissie und Riccarda 10, Julia und Amelie 4 und Lea 3.
Für mich war das übrigens das schönste Geburtstagsgeschenk, dafür...
Danke Mädels!
 
TSV Spandau 1860 - VfB Hermsdorf 52:47
In unserem letzten Spielbericht war ja zu lesen, das, wenn die restlichen Spiele so ausgehen wie in der Hinrunde, wir evtl. Dritte werden könnten. Ja wenn........ !! Leider haben wir uns diese Möglichkeit gleich im ersten Spiel des neuen Jahres selbst genommen. Zum Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten standen zu Spielbeginn zwar alle Spielerinnen, zum ersten Mal auch wieder Annalena, auf dem Feld (leider kamen nicht alle pünktlich !), aber zunächst mal nur ein nicht einsatzfähiger SR. Wir hatten uns schon auf ein Trainingsspiel geeinigt und dieses auch begonnen, als mit 20 minütiger Verspätung doch noch eine Schiedsrichterin herbei eilte.
Ob unsere Mädchen nicht mitbekommen hatten, das nun doch ein Punktspiel ausgetragen wurde, ihnen die frühe Spielzeit ( 11.30 Uhr) nicht behagte, die Eindrücke der morgendlichen Schulbesuche sie so sehr ablenkten, ich weiß es leider nicht. Tatsache war, das wir im ersten Viertel zunächst mal ausgiebig träumten. Defense was ist das? Offense nicht nur 1 gegen 1? Ist Fast-Break mit mehreren Spielerinnen denn erlaubt? Wenn wir gepasst haben, dann mit bestechender Präzision zum Gegner. Das man beim Dribbling den Ball schützen darf, ach ja ? So lagen wir erst mal zurück. Erst im zweiten Viertel schienen die Damen aufzuwachen 17:10 für uns und damit nun eine 5 Punkte Führung zur Halbzeit. Das sollte eigentlich beruhigen. Bis dahin hatten wir eine mehr als schlechte Chancenverwertung, aber wenigstens der Defensiv-Rebound gehörte uns. Da auch Spandau keine begnadeten Schützinnen hat, war das aber schon der Ausschlag für unsere Führung. Leider konnten wir im dritten Viertel nicht mal mehr diese Stärke ausspielen und so verloren wir das Viertel mit 8:17 !! Danache folgte nur noch Kampf und Krampf. Zwei Minuten vor Schluß lagen wir 5 Punkte hinten, selbst da hätte man noch gewinnen können. Aber an diesem Tag hätten wir wohl noch einige Viertel hinten dran hängen können, wir standen uns selbst am meisten im Weg.
Natürlich kann man über die Qualität der Schiedsrichterin lamentieren. Vom Niveau her hat sie sich dem Spiel angepasst. Aber ich habe noch kein Spiel gesehen, in dem die SR die Körbe erzielen oder mitverteidigen. Das muß man schon selbst tun. Wenn wir auf dem Niveau gespielt hätten, das wir zu erreichen in der Lage sind, hätten wir das Spiel auch mit dieser SR'in deutlich für uns entschieden !
Wir müssen dieses Spiel analysieren und dann Natze putzen und weiter gehts. Es folgt ein schweres Spiel gegen TusLi 1, da werden wir wohl nicht viel zu bestellen haben ( wenngleich wir vielleicht versuchen können, das sehr hohe Ergebnis vom letzten Spiel zu vermeiden! ). Dann kommen noch drei Spiele, in denen wir zeigen können, das es besser geht und in denen wir den 4. Platz, den wir jetzt belegen, verteidigen können. Das wir sehr viel besser spielen können, haben wir in dieser Saison schon mehrfach gezeigt.
 
VfB Hermsdorf - BG 2000 67:65
Da wir ja nicht genug Lücken im Team haben, musste sich Amelie im letzten Training 5 Min vor Schluß noch schnell verletzen. Mit einem Tape sollte sie aber doch mitspielen können. Also frisch ans Werk, galt es doch zwei wichtige Punkte einzufahren. Beim Auftakt waren wir zunächst auch etwas konzentrierter und die spezielle Aufgabe von Antje, die im letzten Spiel mit über 30 Punkten erfolgreichste Spielerin der BG2000 nicht an den Ball zu lassen, zeigte erste Wirkung (diesmal kam sie insgesamt nur auf 16!). Wir konnten uns eine leichte Führung erspielen, aber wie immer gab es diese Auf und Abs so das bis zur HZ ein 1-Punkt Rückstand zu Buche stand. Ricarda hatte das mit dem Off-Rebound jetzt verstanden und auch umgesetzt, leider hatten einige Damen aber die Verteidigung des Fast-Breaks der Gegner wieder nicht zu ihren Aufgaben dazugezählt. In der Halbzeitbesprechung wurde dies diesmal auch sehr deutlich gesagt. Anders als beim Spiel in Marzahn, schienen die Mädchen aufmerksam zugehört zu haben. Mit Beginn des dritten Viertels waren unsere Power-girls zunächst nicht wieder zu erkennen. Agressive Verteidigung bescherte uns reichlich Ballgewinne und binnen drei Minuten hatten wir einen komfortablen 12 Punkte Vorsprung erkämpft. Die BG hatte sich langsam davon erholt und so ging es den Rest des Spiels nahezu gleichwertig weiter. Der Vorsprung aber stand. 3 Minuten vor dem Ende legte BG2000 aber noch mal los, so einfach wollten sie uns die Punkte wohl dann doch nicht überlassen. Jeder Angriff plötzlich ein Treffer und unsere Mädchen meinten darauf mit viel Hektik, konfusen 1:1 Situationen und Fehlpässen en mass für die BG Schützenhilfe leisten zu müssen. 3 Minuten lang von uns kein Korb und der Gegner auf 2 Punkte heran. Geben wir wieder auf, wie im Hinspiel?? "Nee diesmal nicht Trainer !!" Auch hier zeigen die Mädchen, dass sie in den letzten Minuten durchaus noch Luft und Konzentration besitzen. Der letzte Angriff mit der Sirene noch erfolgreich (der SR war anderer Meinung, die fälligen FW durften wir auch nicht mehr werfen...(?) ), was soll's, wir haben das Spiel entschieden, es war wieder ebenso spannend, wie das Hinspiel.
Ricarda 14, Antje 13, Julia 11, Amelie 10, Chrissi 9,Tabea 6, Daniela und Sofie je 2 Pkte., Antonia, Lea und Gina leider ohne Korbpunkte, aber nicht weniger engagiert.

Ein kleiner Blick auf das Restprogramm unserer Tabellennachbarn BBSüd und Marzahn zeigt, das wir gegen BBSüd um den dritten Platz spielen können, wenn wir in den anderen Spielen die Ergebnisse aus der Hinrunde wiederholen. Das wäre ein mehr als guter Abschluss für die Saison.

Jetzt wünsche ich erst mal allen Spielerinnen, Geschwistern und Eltern ein Frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr! Und ich möchte mich noch mal bei allen Eltern für die tatkräftige Unterstützung des Teams bei den Spielen, Fahrten und auch bei unserer Weihnachtsfeier bedanken! Es macht viel Spaß mit euch Spielerinnen und euch Eltern!
 
Marzahner BB - VfB Hermsdorf 42:46
Dieses Wochenende mussten wir nach Marzahn. Das Hinspiel hatten wir sehr deutlich gewonnen (+25), aber da hatten wir auch noch Annalena im Team. Ob wir ohne sie auch zu einem Sieg kommen konnten, war die große Frage. Gemessen an der Trainingsbeteiligung am Freitag war eigentlich nichts gutes zu erwarten. Schulveranstaltungen, Hausaufgaben, Übernachtungsparty ...., die Damen waren überwiegend anderweitig beschäftigt. Bis zwei Minuten vor Spielbeginn kein Schiedsrichter in der Halle, sollten wir umsonst 'angereist' sein? Nein, einer erschien immerhin und es konnte losgehen. Es entwickelte sich ein ziemliches 'run and gun' -Spiel. Ballverluste auf beiden Seiten, aber wir hatten ja Antje. Sie erzielte 11 unserer 15 Punkte im ersten Viertel und wir lagen in Führung, was sich auch bis zur Halbzeitpause nicht ändern sollte. Ricarda konnte sich im Offensiv-Rebound in Szene setzen und auch einige ihrer insgesamt 12 Punkte erzielen. Ständige Unruheherde waren auch Amelie und Chrissie. Beide haben aber noch Probleme, ihre überwiegend guten Aktionen auch erfolgreich abzuschließen. Amelie will öfter mal mit dem Kopf durch die Wand und Chrissie fehlt noch ein bisschen der Mut. In der Halbzeitbesprechung muss dann aber ein größeres Kommunikationsproblem bestanden haben. Anstatt den Sack jetzt zuzumachen und im dritten Viertel konzentriert den 7 Punkte Vorsprung auszubauen, um Marzahn, wie auch schon im Hinspiel, die Lust am Weiterspielen zu nehmen, starteten wir mit einer traumhaften Fehlerquote und erlaubten Marzahn den Vorsprung zu egalisieren. 3 Minuten lang kein Korb, dann für zwei Minuten ausgeglichenes Spiel und dann 5 Minuten gar kein Korb mehr ( 6:16 !!). Nun lagen wir 3 Punkte zurück,... aber wir hatten ja Antje (s.o.). In einem wirklich nicht ansehenswerten letzten Viertel (Ballverluste auf beiden Seiten in kaum zu überbietender Zahl) erzielte sie sieben unserer 9 (!!) Punkte. Das wir am Ende als Siegerinnen nach Hermsdorf zurückfuhren, war letztlich der mangelnden Kondition der beiden besten Spielerinnen von Marzahn zu verdanken. Möglichkeiten gewährten wir in vorweihnachtlicher Feststimmung mehr als ausreichend. Da es Mahrzahn trotzdem nur noch zu einem Feldkorb brachte, können wir erleichtert feststellen: das ging gerade noch mal gut. 46:42 war dann der Endstand.

Trotz der Kritik gibt es sicherlich auch einiges Positives. Sofie lebt sich überraschend gut ein, Chrissie und Antje übernehmen sehr viel Verantwortung und arbeiten auch extrem viel in der Verteidigung. Riccarda hat jetzt wiederholt mehr als 10 Punkte erzielt, Eva rackert viel (es fehlt noch an der Feinabstimmung) und sollte Julia den direkten Weg zum Korb entdecken, wird auch sie die Mannschaft weiter nach vorne bringen.

Am nächsten Wochenende spielen wir unmittelbar vor der Weihnachtsfeier gegen BG2000 (Hinspiel unglücklich und knapp verloren). Bei einem Sieg (nicht unmöglich, wenn sich alle reinhängen!) könnten wir am Saisonende sogar noch Dritter werden. Es käme dann auf das Spiel gegen BBSüd an, in dem wir hoffentlich wieder mit Annalena antreten können.

Also die Damen, es gibt noch viel zu tun, zeigen wir doch mal '
Girls-Power' !!!
 
VfB Hermsdorf - TuSLi 2 46:94
Am 2.12. empfingen wir TusLi 2 in der Reginhardtstr. Da Annalena immer noch krankheitsbedingt ausfällt war nicht zu erwarten, dass wir das Spiel gewinnen werden. (Hinspiel 38:57) Tatsächlich waren wir dann auch in fast allen Belangen unterlegen und verloren sehr hoch (46: 94). Viele kleine Unzulänglichkeiten (Schrittfehler, Fehlpässe en gros und Ballverluste aufgrund unzureichender Ballkontrolle und Spielübersicht) brachten den Gegnerinnen immer wieder einfache Korbleger. Dazu fehlt bei einigen einfach auch der letzte Einsatz. So ist es für einige Mannschaften doch relativ einfach, gegen uns Fast-Break-Punkte zu erzielen, wenn beim Ballvortrag nur max. zwei Verteidigerinnen sich bemühen den Ball zu stoppen und die anderen "Verteidigerinnen" sich eher im Zuschauen üben!
 
Nach längerer Pause hier ein Resümee der letzten Wochen und Spiele:
Zunächst haben wir unsere Grenzen sehr deutlich bei TusLi1 aufgezeigt bekommen (16:145). Kritisch anzumerken wohl die Frage, warum es manchen Teams so viel Spaß macht, den anderen den Spaß am Spiel zu nehmen. Phantasielos wohl deshalb, weil man auch solche Spiele mit Aufgaben für die überlegene Mannschaft versehen kann, die zwar nicht mehr ein so eindeutiges Ergebnis generieren, dafür aber allen Beteiligten mehr Spaß bereiten und ihnen die Chance gäbe sich zu entwickeln.

Das nächste Spiel brachte uns BBsüd als Gegner in die Reginhardtstr. Hier schienen die Mädchen noch zu schlafen. In dem ersten Viertel erzielten wir ganze 6 Punkte. Als Entschuldigung könnte höchstens gelten, das uns Annalena aufgrund ihrer Erkrankung erstmals nicht zur Verfügung stand. Wir wünschen ihr auch auf diesem Wege gute Besserung. Im zweiten Viertel sind nicht nur unsere Mädchen sondern auch die Schiedsrichter aufgewacht. Wir konnten den Vorsprung der BBsüd fast egalisieren. Leider war dies nur ein kurzes Erwachen (für Spielerinnen und SR!), so das in der zweiten Halbzeit BBsüd kontinuierlich davon zog. In den letzten Minuten war der Widerstand der Hermsdorferinnen dann endgültig gebrochen und so fiel die Niederlage mit 46:76 leider viel zu hoch aus. Auch hier einige kritische Worte für die gegnerische Mannschaft: Mir ist völlig unverständlich, warum der BBV auf die Mann-Mann-Verteidigung über das ganze Feld besteht (s. Ausschreibung), wenn sich weder der Verband noch die Trainer/ Vereine als auch die SR darum kümmern. Die kleineren Spielerinnen können sich im 1:1 nicht weiterentwickeln, die größeren lernen nicht aggressiv zu verteidigen. Es ist kein Zufall, das ausgerechnet die größeren Spielerinnen immer wieder unter dem Korb stehen, obwohl ihre Gegenspielerin außen den Ball führt. Da reicht dann auch nicht der Hinweis der betr. Trainerin, man möge doch den SR darauf aufmerksam machen. Die Verantwortung liegt bei den Trainern zuerst. Das außerdem noch ein Vater Drohungen ausspricht, ist sicher der Sache auch nicht dienlich.

Am folgenden Wochenende mußten wir dann wieder ohne Annalena in den Wedding. Nach einer eher ausgeglichenen ersten Hälfte, konnten wir uns im spannenden Finale mit 52:46 durchsetzen. Wie schon im vorhergehenden Spiel waren es Antje und Chrissie, die hier die wesentlichen Akzente setzten.

Nun folgte ein Nachholspiel unter der Woche gegen BG2000. Immer noch ohne Annalena, aber auch ohne Eva und Lea trafen wir uns im Zauritzweg. Ein Spiel mit ständig wechselnder Führung, vielen Ballverlusten auf beiden Seiten, aber auch viel Kampf und Einsatzwillen wurde geboten. In der spannenden Schlußphase (1 Minute vor dem Ende lagen wir drei Punkte hinten und hatten den Ball) verließen uns nicht nur die Kräfte, sondern auch der Mut. Es ist sicher nicht hilfreich in der Auszeit schon mal darüber zu lamentieren, dass das Spiel ja schon verloren sei ! (?). Entsprechend wurde leider auch agiert. Wenn man nicht selbst glaubt, es noch zu schaffen (und es gab keinen Grund davon auszugehen! Wir hatten bis dahin 75 Punkte erzielt, warum also nicht noch drei mehr?) wird es auch schief gehen. So verloren wir erstmal den ersten Ballbesitz, kassierten einen Korb ohne Gegenwehr und gaben den folgenden Einwurf auch gleich noch her. Zum Glück beging die "Paßempfängerin" dann einen Schrittfehler. Noch dreißig Sekunden und Ballbesitz für uns. Ein überhastetes Dribbling führte wieder zu einem Ballbesitz der BG, dann Foul ohne Korberfolg also FW, nur einer erfolgreich. Im letzten Angriff dann ein Foul an Antje im Wurf also 2FW. Leider war nun aber die Spielzeit schon abgelaufen, so das wir lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben konnten. Endstand 81: 77. Immerhin aber ein spannendes Spiel, gegen eine gute sehr junge Mannschaft. Wenn wir es schaffen, unsere Größenvorteile mehr zu nutzen (Riccarda war im ersten Viertel beim Rebound gar nicht anwesend, dann deutliche Steigerung) und uns beim Umschalten von Angriff auf Verteidigung etwas schneller ins Bild setzen, können wir solche Spiele sicher gewinnen. Zunächst einmal müssen wir mehr an unsere Stärken glauben, als uns mit unseren Schwächen zu belasten.

Neben den Berichten über unsere Spiele wollen wir noch von zwei weiteren Aktivitäten erzählen. Am 4.11 waren wir zu einem Spiel der Basketball-Frauen-Bundesliga bei BGZ. Obwohl wir uns mächtig bemerkbar gemacht haben (Beweis unter Bilder des VfB dort Bericht des RBB) hat es für BGZ leider nicht gereicht. Am letzten Montag hatten wir dann Besuch von zwei Hermsdorfer Spielern: Alex Rosenthal (1.Herren und Spieler in der NBBL/ Juniorenbundesliga) und Nico Adamczak (ebenfalls Spieler der NBBL und der 2. Herren des VfB) übten mit den Mädchen Rebound und ausblocken. Dafür herzlichen Dank!! Es hat den Mädchen großen Spaß gemacht und sie auch motiviert weiter zu trainieren, um vielleicht auch mal so gut zu spielen, wie die Beiden.
 
VfB Hermsdorf - TSV Spandau 1860 72:48
Am Samstag konnten wir die nachgemeldete Mannschaft aus Spandau begrüßen. Nachdem wir uns gerade mit den Spandauerinnen im letzten Jahr zwei ausgesprochen spannende Spiele geliefert hatten ( 1xgew., 1xverl.) war schon beim Aufwärmen zu sehen, das dies heute keine schwere Aufgabe werden sollte. Getreu dem Motto :" wer keine Probleme hat, macht sich welche ! " gab der Coach für die erste Halbzeit eine interne Spielregel aus. Dribbeln war verboten. Die Spielerinnen sollten vielmehr freilaufen, passen und schneiden üben. Zuviel verlangt ? Tatsächlich schien hier die mentale Blockade den Spielverlauf doch erheblich zu beeinflussen. Wir konnten zwar das erste Viertel relativ deutlich gewinnen, gaben aber das Zweite fast ebenso deutlich ab. Halbzeitstand 28:24.Einigen Spielerinnen schien es sehr schwer zu fallen, nicht bei jedem Ballbesitz erst mal losdribbeln zu dürfen, sonder nach einer besser postierten Spielerin suchen zu müssen. Die doch bei einigen an diesem Morgen zu sehr ausgeprägte Laufschwäche erschwerte dises Unterfangen zusätzlich. ( Um 8 Uhr aus dem Bett steigen, ist offenbar zu spät, wenn man sich um 9.15 trifft und um 10.00 spielen soll !!). Erst nachdem das Dribbeln in der 2. HZ wieder erlaubt war, lief es besser ( 3. Viertel 29:8). Im letzten Viertel war dann aber nicht mehr viel Konzentration und Kraft da, so dass es letztlich zum 72:48 Endstand auslief. Wir können daraus zum einen sehen, was wir noch zu trainieren haben, zum anderen war aber auch erfreulich, das sich alle Spielerinnen an der Punktejagd beteiligten.
 
VfB Hermsdorf - Marzahner BB 75:50
Am Samstag trafen wir auf die Marzahner BasketBären(/Innen), die wir schon von den Berliner Mini-Turnieren der Weddinger Wiesel kannten. Dort konnten wir jeweils gewinnen, entsprechend optimistisch konnten wir das Spiel angehen. Marzahn verschlief das erste Viertel komplett und wir konnten mit vielen erfolgreichen 1:1 Situationen schnell eine 23:4 Führung herausspielen. Nach Fast-Break-Versuchen oder Off-Rebounds wurde der Raum in der 2Punkte-Zone geöffnet und anschließend erfolgreich penetriert. Nach der Viertelpause hatten sich die Mädchen aus Marzahn aber besser darauf eingestellt und wir wollten mit dem Kopf durch die Wand. Ergebnis war ein ausgeglichenes Viertel. Neben schönen Pässen konnten wir leider auch viele leichtfertige Ballverluste ( techn.Fehler, Pässe zur stehenden Mitspielerin, die auch noch von mehreren Gegnerinnen umringt ist, Dribbling über das gesamte Feld ohne die besser postierte Mitspielerin wahrzunehmen etc.) unseres jungen Teams "bewundern". In der zweiten Halbzeit gelang es zunächst, unseren Vorsprung wieder ein wenig auszubauen (+6 ), im letzten Viertel aber reichte es wieder 'nur' zu einem Unentschieden. Fehlte nach dem Hau-Ruck- Basketball ein wenig die Kraft? Was solls, alle konnten punkten, der Sieg war nie in Gefahr und wenn die Trainingsrückstände aus den Sommerferien und diversen Klassenfahrten augheholt sind, werden wir auch über vier Viertel das Niveau des Spielbeginns halten können. Einige Mädchen spielen noch mit gebremsten Schaum. Traut euch einfach: wer keine Fehler macht, hat meistens auch nicht mitgespielt. Soll heißen, nur wer etwas probiert, auch wenn es dann schief geht, kann lernen. Vorbild sind da unsere drei Küken, Annalena, Chrissi und Antje, die mit vollem Elan über das Spielfeld fegen, aber auch zuhören und versuchen Anregungen aus den Auszeiten sofort umzusetzen. Prima !!
 
Tus Lichterfelde 2 - VfB Hermsdorf 57:38
Mit einem reduzierten Team ( Tabea Albroscheidt und Annabelle Weisenfeld verhindert, Amelie Santuens auf Klassenfahrt) traten wir bei TusLi2 an, überwiegend 96er Mädchen, die aber schon über längere Spielerfahrung verfügen und mit einigen 95 Mädchen verstärkt sind. Die Erwartungen waren also etwas niedriger angesetzt, allerdings hat unsere junge und sehr unerfahrene Truppe sich mehr als wacker geschlagen. Die sehr aggressive Verteidigung von TusLi hat uns nicht übermäßig beeindruckt und durch einige Give&Go´s ( die leider nicht zu Punkten führten) haben wir gleich mal die Verwundbarkeit einer solchen Verteidigung dargestellt. Unsererseits wurde sehr engagiert verteidigt und es war TusLi, denen es im Spiel mehrmals nicht gelang, nach 8 Sekunden die Mittellinie zu überqueren! Das wir das erste Viertel trotzdem mit 10 Punkten verloren, lag an den bei uns noch sehr unsicheren Korblegern( Etwas weniger Angst vor großen Spielerinnen bitte!!). Daran werden wir heftig arbeiten müssen, wie auch an der Fähigkeit zu dribbeln, ohne auf den Ball zu sehen. Das zweite Viertel war dann schon ausgeglichener (-3), dies insbesondere, weil TusLi nun ebenfalls viele kleine technische Fehler beging, provoziert durch gute individuelle Verteidigung. Wenn es uns noch gelingt, nicht nur die eigene Spielerin zu sehen, sondern den anderen zu helfen, werden einige Mannschaften noch weniger Punkte machen. Das dritte Viertel verlief ähnlich wie das erste. TusLi machte die einfachen Punkte, wir leider nicht, aber Annalena hatte inzwischen den erfolgreichen Weg zum Korb gefunden ( insgesamt 14 Pkte.), was bei einer nicht immer regelkonformen Defense nicht ganz einfach war. Mir ist unverständlich, warum ausgerechnet die starken Vereine nicht konsequent Mann-Mann-Verteidigung spielen.. Im letzten Viertel konnten wir den Rückstand, der inzwischen über 20 Punkte betrug, eindampfen. Unsere China- Rückkehrerin Antje Jarbot ( deren Eltern neue Trikots und Hosen aus Peking mitbrachten, DANKE!), machte einige schöne Punkte (ges.10) und so entschieden wir dieses Viertel knapp für uns. Fortschritte waren deutlich zu sehen, so nutzen wir inzwischen in der Offensive das ganze Feld, aber auch die Dinge, die wir noch verstärken müssen. Da die großen Mädchen des JG 95 nicht mehr dabei sind ( Nina Weber und Nicole Altenburg werden hier schmerzlich vermisst ) müssen jetzt andere die Reboundarbeit übernehmen. Dies sollten aber nicht unbedingt die jüngeren und damit noch kleineren Spielerinnen sein. Trotz der Niederlage, ein erfreulicher Auftakt.